Lernen zwischen freiem und instruiertem Tätigsein

 
 
Klinkhardt, Julius (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im September 2014
  • |
  • 215 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7815-5375-0 (ISBN)
 
Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit dem Begriff des Tätigseins - als Voraussetzung für Lernprozesse - wird in diesem Band die Bedeutung frei gewählter gegenüber instruierter Tätigkeiten diskutiert
und in die Kontexte Unterricht sowie Lernwerkstatt- Arbeit gestellt. Die Gegenüberstellung von instruiertem und freiem Tätigsein fordert heraus, das Verhältnis von Instruktion und gelingenden Konstruktionsleistungen in der Interaktion zwischen Lernbegleitung und Lernendem genauer zu bestimmen. Dies gilt für die Arbeit in Lern- und Forschungswerkstätten, in Lernlaboren und beim Lernen im ganz "normalen" Seminarraum oder Klassenzimmer. Insgesamt stellt sich die Frage: Kann man sich die Tätigkeit des entdeckenden, des forschenden, des praxisorientierten und des Disziplinen überschreitenden Lernens so zu eigen machen, dass es in habituelles Lernhandeln übergeht? Und: Soll es das überhaupt?
Die Reihe "Lernen und Studieren in Lernwerkstätten - Impulse für Theorie und Praxis einer innovativen Lehrerbildung" wird herausgegeben von Hartmut Wedekind, Markus Peschel, Eva-Kristina Franz, Johannes Gunzenreiner und Barbara Müller-Naendrup.
  • Deutsch
  • 11,46 MB
978-3-7815-5375-0 (9783781553750)
10.35468/5375
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Hildebrandt [Seite 1]
2 - Impressum [Seite 4]
3 - Reihenvorwort [Seite 6]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
5 - Elke Hildebrandt, Markus Peschel und Mark Weißhaupt: Lernen zwischen freiem und instruiertem Tätigsein - eine Einführung [Seite 10]
5.1 - 1 Zum Verhältnis von Tätigsein und Tätigkeit [Seite 10]
5.2 - 2 Frei gewählte und instruierte Tätigkeiten [Seite 11]
5.3 - 3 Literatur [Seite 14]
6 - Teil 1: Lernprozesse zwischen Konstruktion und Instruktion [Seite 16]
6.1 - Christine Streit, Christine Künzli David undElke Hildebrandt: Besonderheiten des Lernens und Lehrens auf der Bildungsstufe der 4- bis 8-Jährigen - ein Diskussionsbeitrag [Seite 18]
6.1.1 - 1 Zusammenfassung [Seite 18]
6.1.2 - 2 Ausgangslage - Institutionelle Rahmenbedingungen und Praxis des Unterrichts auf der Vorschul- und Primarunterstufe - Potentiale und Herausforderungen [Seite 18]
6.1.3 - 3 Die Integration von Polen relevanter Unterrichtsdimensionen als Spezifika des Vorschul- und Anfangsunterrichts [Seite 20]
6.1.4 - 4 Das Modell als Orientierungsrahmen für das Handeln von Lehrpersonen [Seite 25]
6.1.5 - 5 Ausblick [Seite 28]
6.1.6 - 6 Literatur [Seite 30]
6.2 - Christine Streit und Thomas Royar: Lernen zwischen Instruktion und Konstruktion - wie Instruktionen konstruktive Prozesse beim frühen Lernen von Mathematik unterstützen können [Seite 33]
6.2.1 - 1 Zusammenfassung [Seite 33]
6.2.2 - 2 Instruktion und Konstruktion - eine begriffliche Einordnung [Seite 33]
6.2.3 - 3 Das Konzept MATHElino - frühes mathematisches Lernen zwischen Instruktion und Konstruktion [Seite 35]
6.2.4 - 4 Die Rolle der Lernbegleitung: Konstruktive Prozesse durch Instruktionen begleiten lernen - ein Pilotprojekt [Seite 36]
6.2.5 - 5 Folgerungen für die Aus- und Weiterbildung: Unterstützung beim Aufbau von Kompetenzen, die eine individuelle Lernunterstützung ermöglichen [Seite 39]
6.2.6 - 6 Literatur [Seite 42]
6.3 - Mark Weißhaupt und Sabine Campana: Spielbewusstsein und Bildung beim sozialen Spiel [Seite 44]
6.3.1 - 1 Das Spiel und das Erschließen der Welt - Zwei gegensätzlicheTheorien [Seite 45]
6.3.2 - 2 Bildungs- und Lernprozesse beim sozialen Spiel und das Spielbewusstsein [Seite 51]
6.3.3 - 3 Die kulturelle Einbettung des Spiels [Seite 59]
6.3.4 - 4 Fazit [Seite 60]
6.3.5 - 5 Literatur [Seite 62]
7 - Teil 2: Forschendes Lernen in der Hochschulbildung [Seite 66]
7.1 - Markus Peschel: Vom instruierten zum Freien Forschen - Selbstbestimmungskonzepte im GOFEX [Seite 68]
7.1.1 - 1 Forschendes Lernen in Kindergarten und Grundschule [Seite 68]
7.1.2 - 2 Experimentieren von Kindern [Seite 70]
7.1.3 - 3 Öffnungsstufen und Dimensionen im GOFEX [Seite 74]
7.1.4 - 4 Fazit [Seite 78]
7.1.5 - 5 Literatur [Seite 79]
7.2 - Elke Hildebrandt, Martina Nieswandt, Ralf Schneider,Monika Radtke und Johannes Wildt: Werkstätten als Raum für "Forschendes Lernen" in der Hochschulbildung [Seite 81]
7.2.1 - 1 "Forschendes Lernen" als Hochform der Hochschulbildung [Seite 81]
7.2.2 - 2 Die Werkstatt-Metapher und der Bedarf an Infrastrukturen für Forschendes Lernen [Seite 82]
7.2.3 - 3 Literatur [Seite 98]
8 - Teil 3: Entdeckendes Lernen und Lernwerkstattarbeit [Seite 102]
8.1 - Corinna Schmude und Hartmut Wedekind: Lernwerkstätten an Hochschulen - Orte einer inklusiven Pädagogik [Seite 104]
8.1.1 - 1 Einführung [Seite 104]
8.1.2 - 2 Inklusion und inklusive Pädagogik - eine Begriffsbestimmung [Seite 105]
8.1.3 - 3 Lernwerkstatt und Lernwerkstattarbeit - eine Begriffsbestimmung und theoretische Verortung [Seite 109]
8.1.4 - 4 Die Lernwerkstatt in der Alice Salomon Hochschule Berlin [Seite 112]
8.1.5 - 5 Zwei ausgewählte Beispiele aus den Lernwerkstattseminaren [Seite 113]
8.1.6 - 6 Zusammenfassung [Seite 121]
8.1.7 - 7 Literatur [Seite 122]
8.2 - Herbert Hagstedt: Unterrichtsentwicklung braucht anspruchsvolle Lernumgebungen [Seite 124]
8.2.1 - 1 Zusammenfassung [Seite 124]
8.2.2 - 2 Einleitende Gedanken über die Zumutung, Lernen und Forschen freizugeben [Seite 124]
8.2.3 - 3 Die Angebotsdidaktik der 80er Jahre - Lernen im Werkstatt-Unterricht [Seite 126]
8.2.4 - 4 Die Dialogische Didaktik der 1990er Jahre - Lernen nach Aushandlung [Seite 127]
8.2.5 - 5 Die Werkstatt-Didaktik der letzten 10 Jahre - Lernen in Themengärten [Seite 128]
8.2.6 - 6 Kann Unterrichtsentwicklung auf der Ebene der Curriculumentwicklung stehenbleiben? [Seite 130]
8.2.7 - 7 Aufgabenfelder der Lernbegleitung [Seite 132]
8.2.8 - 8 Die adaptive Gestaltung einer Lernlandschaft [Seite 133]
8.2.9 - 9 Die Einrichtung lernbiografischer Haltestellen [Seite 133]
8.2.10 - 10 Die Verknüpfung disparater Denkwege in der Moderation [Seite 134]
8.2.11 - 11 Mathetische Lernumgebungen in der Lehrerbildung? [Seite 134]
8.2.12 - 12 Literatur [Seite 136]
8.3 - Eva-Kristina Franz: Beobachtung studentischen Arbeitens. Analyse studentischer Reflexionen - Lernwerkstattarbeit und Handlungsforschung [Seite 138]
8.3.1 - 1 Zum Forschungsstand [Seite 139]
8.3.2 - 2 Methodik [Seite 140]
8.3.3 - 3 Darstellung und Diskussion ausgewählter Ergebnisse [Seite 141]
8.3.4 - 4 Ausblick [Seite 145]
8.3.5 - 5 Literatur [Seite 145]
8.4 - Annika Gruhn und Barbara Müller-Naendrup: "We don't need no education!" - Hochschullernwerkstätten zwischen Angebot und Nachfrage [Seite 147]
8.4.1 - 1 Einleitung [Seite 147]
8.4.2 - 2 Kurzportraits der Siegener Hochschullernwerkstätten [Seite 149]
8.4.3 - 3 Hochschullernwerkstätten zwischen Angebot und Nachfrage [Seite 150]
8.4.4 - 4 Fazit: Bedeutung und Nachhaltigkeit des Studiums in Lernwerkstätten [Seite 158]
8.4.5 - 5 Literatur [Seite 159]
9 - Teil 4: Lernwerkstattarbeit - Praxis [Seite 162]
9.1 - Werner Hangartner: Interdisziplinäre Studienwoche als Praxiserfahrung [Seite 164]
9.1.1 - 1 Die Vorbereitung des Workshops [Seite 165]
9.1.2 - 2 Vorbereitung durch die Workshopleitung [Seite 165]
9.1.3 - 3 Die interdisziplinäre Studienwoche [Seite 166]
9.1.4 - 4 Zusammenfassung [Seite 172]
9.1.5 - 5 Literatur [Seite 173]
9.2 - Sandra Kamm Jehli und Johannes Jaumann: Auf den Lernspuren eines europäischen Lernwerkstätten-Treffens - Hintergründe, konzeptionelle Überlegungen, Grenzen, Irritationen [Seite 175]
9.2.1 - 1 Gedanken zu Beginn [Seite 175]
9.2.2 - 2 Struktur der Lernwerkstätten-Tagung in Waldmünchen [Seite 176]
9.2.3 - 3 Abschluss [Seite 187]
9.2.4 - 4 Literatur [Seite 188]
9.3 - Beatrix Wildt: Drama in Higher Education - Zur didaktischen Gestaltung und Reflexion von Lehren und Lernen in der Hochschule [Seite 189]
9.3.1 - 1 Drama in Higher Education im Kontext lernerorientierter Lehrkonzepte (Vorbemerkung) [Seite 189]
9.3.2 - 2 Drama in (Higher)Education - Herkunft und Besonderheiten [Seite 191]
9.3.3 - 3 Die didaktischen Elemente und Aspekte im Ansatz des "Drama in Higher Education" [Seite 193]
9.3.4 - 4 Die zentralen Elemente der Drama-Arbeit konkretisiert am Psychodrama als Verfahren [Seite 196]
9.3.5 - 5 Der Ort als Spielraum und Raum für Lernen um sich, einander und die Welt zu verstehen [Seite 199]
9.3.6 - 6 Die Vielfalt der Drama-Arbeit mit und ohne Text [Seite 200]
9.3.7 - 7 Drama in Higher Education - an Beispielen [Seite 202]
9.3.8 - 8 Ausblick [Seite 210]
9.3.9 - 9 Literatur [Seite 210]
10 - AutorInnnenbeschreibungen [Seite 214]
11 - Rückumschlag [Seite 218]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

0,00 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen