Institutionen des Deutschen Privatrechts

Erster Band. Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Zweite Abtheilung, zweiter Theil, erster Band
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Mai 2020
  • |
  • XI, 396 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-56137-7 (ISBN)
 
Im Rahmen des Projekts 'Duncker & Humblot reprints' heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht.
Reprint der Ausgabe von 1885
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 40,11 MB
978-3-428-56137-7 (9783428561377)
10.3790/978-3-428-56137-7
weitere Ausgaben werden ermittelt
'Jurist, * 30.9.1834 Basel, ┼ 2.11.1921 Basel.

Heusler absolvierte sein Universitätsstudium in Basel, Göttingen und Berlin. Anregungen empfing er in Basel unter anderem von J. Schnell, in Göttingen von H. K. Briegleb und in Berlin von C. G. Homeyer, August Wilhelm Heffter und vor allem von F. L. Keller (Promotion 1856). Nach seiner Rückkehr nach Basel beteiligte er sich zunächst an der Ordnung der neuerdings zentralisierten Kirchen- und Klosterarchive. 23jährig nahm er die frei gewordene Stelle eines Gerichtsschreibers am Basler Zivilgericht an, 1859 wurde er zum Suppleanten dieses Gerichts gewählt, 1863 rückte er zum Mitglied, 1866 zum Statthalter vor und wirkte in dieser Eigenschaft, bis er 1891 zum Präsidenten des Appellationsgerichts gewählt wurde. Im Herbst 1858 erhielt Heusler die Venia legendi für Zivilprozeßrecht an der Universität Basel (1863 ordentlicher Professor für deutsches Recht, mehrmals Dekan, 1871 Rektor). Er las sachlich und verständlich, aber ohne rhetorischen Glanz Deutsches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte und Zivilprozeßrecht. Gesetzgeberisch hat er sich als Hauptverfasser des Basel-Städtischen Zivilgesetzentwurfs (1865-69), der Basler Zivilprozeßordnung (1875) und des Entwurfes zu einem schweizerischen Betreibungs- und Konkursgesetz (1870) hervorgetan. Als Anhänger Savignys und als konservativer Föderalist war er ein Gegner einer schweizerischen Zivilrechtskodifikation.

Die Bedeutung Heuslers rührt vor allem von seinen Leistungen auf dem Gebiet der deutschen Rechtsgeschichte her. Auf diesem Gebiet war er einer der Größten. Sein Hauptwerk >Institutionen des deutschen Privatrechts< (2 Bände, 1885 folgende) stellt das deutsche Privatrecht des Mittelalters mit einer derartigen Vollständigkeit und Klarheit dar, daß das Werk noch heute für den Rechtshistoriker unentbehrlich ist.'

Bühler, Theodor, in: Neue Deutsche Biographie 9 (1972), S. 49
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erläuterung der Abkürzungen
  • Einleitung
  • § 1. 1. Die Aufgabe
  • § 2. 2. Die Methode
  • Erstes Buch: Die Rechtsbildung
  • Erstes Kapitel: Die Rechtsquellen
  • § 3. 1. Gemeines und particuläres Recht
  • § 4. 2. Verhältnis der Stammesrechte zu einander
  • Zweites Kapitel: Die Rechtskreise
  • § 5. 1. Land-, Stadt -, Lehn- und Hofrecht
  • § 6. 2. Geschichtliche Entwicklung des Gegensatzes
  • § 7. 3. Inhalt und Gegensätzlichkeit der Rechtskreise
  • § 8. 4. Keine Standesrechte
  • § 9. 5. Culturgeschichtliche Bedeutung
  • § 10. 6. Ergebnis für die systematische Anordnung
  • Drittes Kapitel: Der Rechtsformalismus
  • § 11. 1. Die Stadien der inneren Entwicklung des Rechtes
  • $ 12. 2. Begriff und Umfang des Rechtsformalismus
  • 3. Die Rechtsschablone
  • § 13. a. Zeitbestimmungen
  • § 14. b. Der Werth von Wort und That gegenüber dem Willen
  • § 15. c. Der Schadenersatz
  • 4. Die Rechtsplastik
  • § 16. a. Denkweise und Sprache im Rechte
  • § 17. b. Solennitäten und Symbole
  • § 18. c. Festuca (wadia) und arrha
  • § 19. d. Die Urkunde
  • Zweites Buch: Die Rechtssubjecte
  • § 20. Vorbemerkung. Munt und Gewere als Ausdruck der Scheidung von Rechtssubject und Rechtsobject
  • Erster Abschnitt: Physische Personen
  • Erstes Kapitel: Rechtsfähigkeit
  • § 21. I. Physische Erfordernisse
  • II. Einfluss der Munt auf die Rechtsfähigkeit
  • § 22. A. Selbmunt
  • B. Die Munt als Gewalt über andere Personen
  • 1. Wesen und Begriff der Munt
  • § 23. a. Die Munt ein einheitlicher Rechtsbegriff
  • § 24. b. Die Munt ein Gewaltbegriff
  • § 25. 2. Juristisches Motiv der Munt
  • § 26. 3. Fälle der Munt
  • 4. Inhalt und rechtliche Wirkungen der Munt
  • § 27. a. Die Munt in ihrer ursprünglichen Einheit
  • § 28. b. Die Munt im Vasallen Verhältnisse
  • § 29. c. Vogteiverhältnisse
  • d. Hörigkeit
  • § 30. a. Begriff der Hörigkeit
  • § 31. ß. Kopfzins
  • § 32. ?. Erbgebühr
  • § 33. d. Ehebeschränkungen
  • III. Einfluss der Ausländerqualität auf die Rechtsfähigkeit
  • § 34. A. Bei Angehörigen auswärtiger Staaten
  • § 35. B. Bei den Juden
  • IV. Einfluss des Standes auf die Rechtsfähigkeit
  • § 36. A. Stand und Standesrecht
  • § 37. ?. Ebenbürtigkeit
  • § 38. C. Aelteste Gegensätze
  • D. Der Stand der freien Leute
  • § 39. 1. Im Landrechte
  • § 40. 2. Im Lehnrechte
  • E. Die nicht freien Leute
  • § 41. 1. Abstufungen
  • $ 42. 2. Rechtlicher Unterschied
  • V. Einfluss der bürgerlichen Ehre auf die Rechtsfähigkeit
  • § 43. A. Rechtlosigkeit
  • § 44. B. Ehrlosigkeit
  • $ 45. C. Echtlosigkeit
  • Zweites Kapitel: Handlungsfähigkeit
  • § 46. I. Umfang und Schranken der Handlungsfähigkeit
  • § 47. II. Stellvertretung
  • § 48. III. Verträge zu Handen Dritter und Ordrepapiere
  • § 49. IV. Die Salmannen
  • Drittes Kapitel: Mehrheit physischer Personen (Gemeinderschaft und gesammte Hand)
  • § 50. I. Princip der gesammten Hand
  • § 51. II. Arten der Gemeinderschaft
  • § 52. III. Rechtswirkungen der Gemeinderschaft
  • § 53. IV. Juristische Construction
  • Zweiter Abschnitt: Juristische Personen
  • § 54. Begriff
  • § 55. Ausscheidung der Familie von den juristischen Personen
  • Erstes Kapitel: Die Genossenschaften
  • I. Landwirthschaftliche Genossenschaften
  • A. Dorf- und Markgenossenschaften
  • § 56. 1. Freie Dorf- und Markgenossenschaften
  • § 57. 2. Grundherrliche Dorf- und Markgenossenschaften
  • § 58. 3. Trennung von Gemeinde und Nutzungsgenossenschaft
  • § 59. B. Genossenschaften zu speciellen landwirthschaftlichen Zwecken
  • § 60. II. Gewerbegenossenschaften
  • § 61. III. Bergwerksgenossenschaften
  • Zweites Kapitel: Die Stadtgemeinden
  • § 62.
  • Drittes Kapitel: Der Fiscus
  • § 63.
  • Viertes Kapitel: Kirchliche Anstalten und Stiftungen
  • § 64. 1. Die kirchlichen Anstalten
  • § 65. 2. Die Stiftungen
  • Drittes Buch: Die Rechtsobjecte
  • § 66. Einleitung
  • Erstes Kapitel: Die Sachen
  • § 67. I. Bewegliche und unbewegliche Sachen
  • II. Unkörperliche Sachen
  • § 68. ?. Die einzelnen Fälle
  • § 69. B. Juristische Begründung
  • C. Die Reallasten
  • § 70. 1. Rechtlicher Charakter der Reallasten
  • § 71. 2. Arten der Reallasten
  • § 72. III. Hauptsache und Zubehörde
  • IV. Dem Verkehre entzogene Sachen
  • § 73. A. Ursprüngliches Recht
  • § 74. B. Ausbildung der Regalität
  • Zweites Kapitel: Obligationen
  • § 75.
  • Drittes Kapitel: Dingliche und persönliche Rechte
  • § 76. I. Existenz dieses Unterschiedes im deutschen Rechte
  • § 77. II. Das sog. jus ad rem
  • § 78. III. Das deutsche Klagensystem

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