Mensch und »Person« - Probleme einer allgemeinen Rechtsfähigkeit

Eine rechtshistorisch-kritische Untersuchung zu § 1 BGB
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Mai 2016
  • |
  • 345 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54909-2 (ISBN)
 
Rechtsperson, Rechtsfähigkeit und Rechtssubjekt sind Elementarbegriffe unseres modernen Rechtsdenkens. Zugleich sind sie Gegenstand aktueller Diskussionsfelder. Insbesondere in den Grenzbereichen menschlichen Lebens zeigen Fragen um beispielsweise Nasciturus, Todesbegriff und Todeszeitpunkt ein Spannungsverhältnis auf, das sich regelmäßig zwischen rechtsethischen Prinzipien einerseits und rechtstechnischen Bedürfnissen andererseits bewegt. Vor diesem Hintergrund wird unser heutiges Verständnis von Person und allgemeiner Rechtsfähigkeit in seiner dogmengeschichtlichen Herkunft und Entwicklung untersucht und seine Umsetzung im System des BGB kritisch gewürdigt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Schriften von Savigny und Puchta sowie die Kodifikationsmaterialien zu § 1 BGB. Die aus der rechtshistorischen Darstellung gewonnenen Erkenntnisse werden sodann genutzt, um ein eigenes dogmatisches Modell zum Themenkreis 'Rechtsperson und Rechtsfähigkeit' vorzuschlagen.

Ausgezeichnet mit dem Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen für die beste Dissertation des akademischen Jahres 2016/2017 innerhalb der Sektion Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
 
'Human and >Legal Person< - Problems of a General Legal Capacity'

Legal person and capacity are fundamental terms of modern legal theory. They are also subjects of actual debates, especially with regard to the beginning and the end of human life. This legal historical study asks for the origin and development of 'person' and 'legal personality' and for their implementation in the system of German BGB.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2015
  • |
  • Universität Gießen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,77 MB
978-3-428-54909-2 (9783428549092)
10.3790/978-3-428-54909-2
weitere Ausgaben werden ermittelt
Hellen Hetterich studierte Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung war sie als Wiss. Mitarbeiterin an der dortigen Juristischen Fakultät am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte, Neuere Privatrechtsgeschichte und Bürgerliches Recht von Prof. Dr. Martin Lipp tätig. Die Promotion erfolgte im Juli 2015 in Gießen. Seit 2015 ist sie Referendarin am Landgericht Limburg a.d. Lahn.
Einleitung

Kapitel 1: Person und Rechtsfähigkeit in der aktuellen Diskussion: Eine Bestandsaufnahme

Grundlagen und heutiges Begriffsverständnis - Problemfelder und aktuelle Entwicklungen

Kapitel 2: Problemverdichtung und Erklärungsansätze

Kritische Beobachtungen zum herrschenden Modell - Grundsätzliche Ausrichtung des Rechtsfähigkeitsbegriffs zwischen Werteorientierung und Rechtstechnik - Erklärungsansätze - Ergebnis: Historisch angelegte Aporien in § 1 BGB

Kapitel 3: Historische Modelle zu Persönlichkeit, Person und Rechtsfähigkeit

Friedrich Carl von Savigny: Konzeptionell gestufter Begriff von Rechtsfähigkeit - Georg Friedrich Puchta: Rechtsfähigkeit in der Erscheinungsform als Recht

Kapitel 4: BGB und 20. Jahrhundert

Die Kodifizierung der Rechtsfähigkeit in § 1 BGB - Relativierungen des Rechtsfähigkeitsbegriffs im 20. Jahrhundert

Kapitel 5: Eigene Perspektiven

Erkenntnisse aus der historischen Analyse - Entwicklung der Eckpunkte eines eigenen Modells

Zusammenfassung und Ausblick

Quellen- und Literaturverzeichnis

Personen- und Stichwortregister

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