Miteigentum der Vorbehaltslieferanten und Poolbildung.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Mai 2020
  • |
  • 162 Seiten
 
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978-3-428-45758-8 (ISBN)
 
Reihe Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft - Band 8
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1984
  • |
  • Universität Münster
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 14,32 MB
978-3-428-45758-8 (9783428457588)
10.3790/978-3-428-45758-8
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Teil: Einleitung
  • § 1 Problemstellung
  • § 2 Gang der Untersuchung
  • § 3 Inhalt von Poolvereinbarungen
  • A. Präambel
  • B. Bildung des Poolvermögens
  • I. Poolbildung der Lieferanten
  • II. Poolbildung zwischen Lieferanten und Banken
  • III. Unterschiede der Regelungen
  • IV. Ergänzende Regelung
  • C. (Zeitweise) Fortführung des Betriebes
  • D. Verteilung des Poolvermögens
  • I. Poolbildung der Lieferanten
  • II. Poolbildung zwischen Lieferanten und Banken
  • III. Poolbildung zur Verwertung bzw. Fortführung
  • E. Sonstige Vereinbarungen
  • Zweiter Teil: Rechtsnatur und Zulässigkeit der Sicherheitenpoolung
  • § 4 Rechtsnatur des Sicherheitenpools
  • A. Notwendigkeit der Bestimmung der Rechtsnatur
  • ?. Meinungsstand
  • C. Poolbildung (ausschließlich) der Lieferanten
  • I. Abgrenzung ?GB-Gesellschaft und Rechtsgemeinschaft
  • 1. Waren noch unterscheidbar
  • 2. Abgrenzungskriterien
  • a) Parteibezeichnung
  • b) Anzahl der Gegenstände
  • c) Merkmale des § 705 BGB
  • aa) Gemeinsamer Zweck
  • bb) Die Ansicht Stürners
  • II. Abgrenzung zur Treuhand
  • D. Poolbildung zwischen Lieferanten und Banken (Verwertungs- bzw. Fortführungspool)
  • § 5 Einbringung der Sicherungsrechte in den Pool
  • § 6 Zulässigkeit (§§ 134, 138 BGB) und Anfechtbarkeit (§§ 29 ff. KO) von Poolvereinbarungen
  • A. Poolbildung der Lieferanten (nur) zur rationelleren Verwertung
  • I. Waren noch unterscheidbar
  • II. Auswirkung auf Konkursgläubiger
  • III. Befriedigungsquote der Lieferanten
  • B. Poolbildung der Lieferanten bei kollidierenden Sicherungsrechten
  • I. Poolbildung (teilweise) unzulässig bzw. anfechtbar
  • II. Vergleichende Betrachtung
  • III. Ansicht des BGH
  • C. Stellungnahme
  • I. Nichtiger Gesellschaftszweck (§§ 134, 138 BGB)
  • 1. Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot (§ 134 BGB)
  • 2. Verstoß gegen die guten Sitten (§ 138 Abs. 1 BGB)
  • II. Nichtige Förderungspflichten (§ 138 Abs. 1 BGB)
  • III. Anfechtbarkeit gem. §§ 29 ff. KO
  • Dritter Teil: Unverarbeitete Waren bei feststellbarer Miteigentumsquote
  • § 7 Vorfragen zu §§ 948, 947 BGB
  • A. Beispiele aus der Rechtsprechung
  • B. Vermischung (Vermengung) §§ 948, 947 BGB
  • I. Materielle Untrennbarkeit
  • § 948 Abs. 1 BGB
  • II. Wirtschaftliche Untrennbarkeit
  • § 948 Abs. 1 BGB
  • § 8 Die Regelung der §§ 948, 947 BGB
  • A. Miteigentum an der "Gesamtmenge
  • I. Miteigentum bei Vermischung
  • II. Miteigentum bei Vermengung
  • 1. Sacheinheit
  • 2. Sachgesamtheit
  • B. Das Warenlager als Hauptsache (§§ 948 Abs. 1, 947 Abs. 2 BGB)
  • I. § 947 Abs. 2 BGB
  • II. Die Verkehrsauffassung bei § 947 Abs. 2BGB
  • C. Unabdingbarkeit der §§ 948, 947 BGB
  • I. Vermischungs-Vermengungsklauseln
  • II. Aufbewahrungspflicht des Gemeinschuldners
  • § 9 1. Ausgangslage: Keine Rechte des Gemeinschuldners an den Waren
  • A. Rechtslage vor der Poolbildung
  • I. Rechte der Lieferanten
  • II. Individuelle Geltendmachung der Sicherungsrechte gegenüber dem Konkursverwalter
  • 1. Aussonderungsanspruch gem. § 43 KO
  • 2. Aussonderungsverfahren
  • a) Kein Recht zur "Selbsthilfe
  • b) Aussonderungsantrag
  • aa) Ansprüche aus dem Miteigentumsanteil
  • bb) Ansprüche hinsichtlich der gesamten Sache(n)
  • 3. Gegenrechte des Konkursverwalters
  • a) Recht zum Besitz gem. § 986 BGB
  • aa) Rücktrittsrecht
  • bb) § 17 KO
  • b) Beschränkung der Herausgabepflicht gem. § 242 BGB
  • 4. Ergebnis
  • B. Rechtslage nach der Poolbildung (Übertragung der Miteigentumsanteile auf den Pool/Treuhänder)
  • I. Notwendigkeit der Übertragung
  • II. Übertragung
  • 1. Einigimg gem. § 929 BGB
  • a) Verstoß gegen den Bestimmtheitsgrundsatz wegen zu unbestimmten Vertragstextes
  • b) Bestimmte Einigung
  • aa) Sachgesamtheit
  • bb) Vermischung - Mengesache
  • c) Bestimmtheitsgrundsatz und Miteigentumsquote
  • d) Bestimmtheitsgrundsatz und Bezeichnung "Miteigentum
  • e) Ergebnis
  • 2. Übergabe/Übergabeersatz
  • a) Übergabe gem. § 929 BGB
  • b) Übergabeersatz gem. § 930 BGB
  • c) Übergabeersatz gem. § 931 BGB
  • aa) Besitz eines Dritten
  • bb) Abtretung von Herausgabeansprüchen an den Pool/ Treuhänder
  • (1) Abtretungserklärung
  • (2) Bestimmtheit der Abtretung
  • (3) Herausgabeanspruch
  • (a) Herausgabeanspruch aus Besitzmittlungsverhältnis
  • (b) Fehlen eines schuldrechtlichen Herausgabeanspruches
  • 3. Berechtigung der Lieferanten
  • 4. Ergebnis
  • III. Geltendmachung der Sicherungsrechte durch den Pool/Treuhänder gegenüber dem Konkursverwalter
  • 1. Alle Lieferanten (Miteigentümer) sind Poolmitglieder
  • 2. Nicht alle Lieferanten sind Poolmitglieder
  • C. Zulässigkeit/Anfechtbarkeit der Lieferantenpoolbildung bei der 1. Ausgangslage
  • I. Benachteiligung von Konkursgläubigern
  • II. Tatsächliche Vorteile
  • § 10 2. Ausgangslage: Der Gemeinschuldner ist Miteigentümer
  • A. Rechtslage vor der Poolbildung
  • I. Rechte an den Gegenständen
  • II. Individuelle Geltendmachung der Sicherungsrechte
  • 1. Einräumung des Mitbesitzes
  • 2. Auseinandersetzung gem. §§ 16 KO, 749 ff. BGB
  • a) Rechtsnatur des Anspruches
  • b) Art der Teilung
  • c) Angabe der Miteigentumsquote
  • d) Einwand aus § 242 BGB
  • B. Rechtslage nach der Poolbildung (Übertragung der Miteigentumsanteile auf den Pool/Treuhänder)
  • I. Übertragung
  • II. Geltendmachung der Sicherungsrechte durch den Pool/Treuhänder
  • C. Zulässigkeit/Anfechtbarkeit der Lieferantenpoolbildung bei der 2. Ausgangslage
  • § 11 3. Ausgangslage: Der Gemeinschuldner ist Anwartschaftsberechtigter
  • Vierter Teil: Unverarbeitete Waren bei nicht (genau) feststellbarer Miteigentumsquote
  • § 12 Abgrenzung zum Dritten Teil
  • § 13 Unmöglichkeit der Feststellung der Miteigentumsquote
  • A. Tatsächliches
  • B. Meinungsstand und dogmatische Einordnung
  • I. Der Alleinbesitzer erwirbt Alleineigentum (1. Meinung)
  • 1. Individuelle Geltendmachung der Rechte durch die Lieferanten
  • 2. Übertragung auf den Pool
  • 3. Konsequenz der 1. Meinung und Stellungnahme
  • II. Die Lieferanten behalten ihr Alleineigentum an den gelieferten Waren (2. Meinung)
  • 1. Individuelle Geltendmachung der Rechte durch die Lieferanten
  • 2. Übertragimg auf den Pool
  • 3. Stellungnahme
  • III. Entsprechend §742 BGB entsteht Miteigentum zu gleichen Teilen (3. Meinung)
  • 1. Individuelle Geltendmachung der Rechte durch die Lieferanten
  • 2. Übertragung auf den Pool
  • IV. §§948, 947 BGB sind anwendbar (4. Meinung) / gleichzeitig Stellungnahme zur 3. Meinung
  • V. Ergebnis
  • § 14 Schwierigkeiten bei der Feststellung der Miteigentumsquoten
  • A. Feststellung von Mindestanteilen
  • B. Schätzung von Miteigentumsanteilen
  • § 15 Die Prüfungsreihenfolge
  • § 16 Feststellung des Miteigentums des Anspruchstellers
  • A. Unterscheidung zwischen Feststellung des Miteigentums und der Höhe des Miteigentumsanteils
  • B. Voraussetzung für das Miteigentum
  • C. Behauptungs- und Beweislast für das Miteigentum
  • I. Grundsätzlich trägt der Anspruchsteller die Behauptungsund Beweislast
  • II. Anforderungen an die Behauptungs- und Beweislast
  • III. Umkehr der Behauptungs- und Beweislast
  • 1. Miteigentumsvermutung gem. § 1006 Abs. 3 i. V. m. Abs. 1 BGB
  • 2. Beweislastumkehr
  • IV. Non liquet
  • § 17 4. Ausgangslage: Keine Rechte des Gemeinschuldners an den Waren
  • A. Rechtslage vor der Poolbildung
  • I. Rechte der Lieferanten
  • II. Individuelle Geltendmachung der Sicherungsrechte
  • 1. Ansprüche aus dem Miteigentumsanteil
  • a) Meinungsstand
  • b) Stellungnahme
  • aa) Quotenangabe und Anspruch des Miteigentümers auf Mitbesitzeinräumung
  • bb) Miteigentumsquote und Rechtsnatur des Miteigentumsanteils
  • cc) Rechtsschutzbedürfnis
  • dd) Recht zum Besitz
  • c) Ergebnis
  • 2. Ansprüche hinsichtlich der gesamten Sache(n)
  • a) 1. Frage: Die AnspruchsVoraussetzungen der §§ 1011, 432 BGB?
  • b) 2. Frage: Wer trägt die Darlegungs- und Beweislast?
  • c) 3. Frage: Anforderungen an die Behauptungs- und Beweislast?
  • aa) Darlegungslast
  • (1) Auskunftsrecht des Vorbehaltsverkäufers
  • (2) Prozessuale Aufklärungspflicht des Gemeinschuldners
  • bb) Beweislast
  • d) 4. Frage: Entscheidung bei Beweisfälligkeit?
  • e) Ergebnis
  • 3. Zusammenfassung zur individuellen Geltendmachung bei der 4. Ausgangslage
  • B. Rechtslage nach der Poolbildung (Übertragung der Miteigentumsanteile auf den Pool/Treuhänder)
  • I. Übertragung
  • II. Geltendmachung der Sicherungsrechte durch den Pool/Treuhänder
  • C. Zulässigkeit/Anfechtbarkeit der Lieferantenpoolbildung bei der 4. Ausgangslage
  • § 18 5. Ausgangslage: Der Gemeinschuldner ist Miteigentümer
  • A. Rechtslage vor der Poolbildung
  • I. Rechte an den Gegenständen
  • II. Individuelle Geltendmachung der Sicherungsrechte
  • 1. §§ 1011,432 BGB
  • 2. Einräumung des Mitbesitzes
  • 3. Auseinandersetzungs-/Teilungsanspruch gem. § 16 KO, §§ 749 ff. BGB
  • a) 1. Frage: Die Anspruchsvoraussetzungen der §16 KO, §§ 749 ff. BGB
  • b) 2. Frage: Wer trägt die Darlegungs- und Beweislast?
  • c) 3. Frage: Anforderungen an die Behauptungs- und Beweislast?
  • aa) Miteigentumsverhältnisse bei Lieferung
  • bb) § 742 BGB
  • cc) Informationsanspruch
  • dd) Feststellung von Mindestanteilen
  • ee) Schätzung von Miteigentumsanteilen
  • (1) Zulässigkeit der Schätzung gem. § 287 ZPO
  • (2) Kriterien für eine Schätzung
  • d) 4. Frage: Entscheidung bei Beweisfälligkeit?
  • aa) Beweislast beim anspruchstellenden Lieferanten
  • bb) Anwendung des § 742 BGB
  • cc) Anzahl der Miteigentümer
  • e) Ergebnis
  • B. Rechtslage nach Poolbildung (Übertragung der Miteigentumsanteile auf den Pool/Treuhänder)
  • I. Übertragung
  • II. Geltendmachung der Sicherungsrechte durch den Pool/Treuhänder
  • C. Zulässigkeit/Anfechtbarkeit der Poolbildung bei der 5. Ausgangslage
  • I. Einräumung des Mitbesitzes
  • II. Anspruch nach § 16 KO, §§ 749 ff. BGB
  • § 19 6. Ausgangslage: Der Gemeinschuldner ist Anwartschaftsberechtigter
  • A. Untergang des Anwartschaftsrechtes
  • B. Rücktritt/Erfüllungsablehnung oder Kaufpreiszahlung
  • C. "Sprengung" des Pools
  • Fünfter Teil: Verarbeitete Waren
  • § 20 7. Ausgangslage
  • A. Abgrenzung § 950 BGB zu § 947 BGB und § 948 BGB
  • I. § 950 BGB und § 947 Abs. 1 BGB
  • II. § 950 BGB und § 948 BGB
  • III. § 950 BGB und § 947 Abs. 2 BGB
  • B. Ergebnis
  • § 21 Verarbeitungsklauseln
  • A. Zweck
  • B. Zulässigkeit
  • I. § 950 BGB ist dispositiv
  • II. Herstellereigenschaft kraft Vereinbarung
  • III. Objektive Bestimmung des Herstellers
  • C. Klauseltypen
  • § 22 Kollisionsfälle
  • § 23 Ergebnis
  • I. Umfang der Lieferungen
  • II. Absonderung
  • Sechster Teil: Verhältnis des Eigentumsvorbehaltes zu den Sicherungsrechten der Bank
  • § 24 Verhältnis des Eigentumsvorbehaltes zur Sicherungsübereignung
  • A. Einfacher Eigentumsvorbehalt und Sicherungsübereignung
  • B. Verarbeitungsklausel und Sicherungsübereignung
  • § 25 Verhältnis des Eigentumsvorbehaltes zur Zubehörhaftung
  • § 26 Ergebnis
  • Siebter Teil: Poolbildung der Lieferanten unter Mitwirkung des Konkursverwalters (einfachere Verwertung)
  • § 27 Rechtliche Vorteile
  • § 28 Tatsächliche Vorteile
  • § 29 Zulässigkeit von Vereinbarungen des Konkursverwalters mit dem Lieferantenpool
  • Literaturverzeichnis

Dateiformat: PDF
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