Kunstlandschaft

Eine terminologische und methodologische Untersuchung zu einem kunstwissenschaftlichen Raumkonzept
 
 
Hirzel (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Juli 2014
  • |
  • 178 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7776-2434-1 (ISBN)
 
Der Begriff "Kunstlandschaft" dient der Kunstwissenschaft als Ordnungsbegriff, um das kunsthistorische Material räumlich zu klassifizieren. Angesichts der vielfältigen Verflechtungen, in denen Kunstwerke entstehen, muß die Konsistenz von "Kunstlandschaften" jedoch in Frage gestellt werden. Vor diesem Hintergrunduntersucht die Autorin den Gebrauchswert des Begriffes und des mit ihm verbundenen Konzeptes sowie die Motivationen für seine Verwendung.


Die Arbeit geht von dem Begriff selbst aus und untersucht seine Konnotationen in verschiedenen Kunstlandschaftskonzepten seit den 1930er Jahren. Dabei steht die methodenkritische Einbettung in den wissenschaftshistorischen Kontext im Vordergrund. Die Autorin zeigt, wie die methodische Argumentation von den vielfältigen Bedeutungsebenen des Landschaftsbegriffes und insbesondere von dessen identitätsstiftendem Potential bestimmt und überlagert wird.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 0,80 MB
978-3-7776-2434-1 (9783777624341)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - INHALT [Seite 6]
2 - VORWORT [Seite 8]
3 - 1 EINLEITUNG [Seite 10]
4 - 2 DER WISSENSCHAFTSHISTORISCHE KONTEXT [Seite 16]
4.1 - 2.1 KUNSTWISSENSCHAFTLICHE THESEN [Seite 16]
4.2 - 2.2 ZUR PROBLEMATIK EINER SYSTEMATISCHEN UND IDEELLEN EINORDNUNG [Seite 17]
4.2.1 - 2.2.1 'Raum' [Seite 17]
4.2.2 - 2.2.2 Kunstgeographie [Seite 19]
4.2.3 - 2.2.3 Kulturen als Gegenstand der Kunstgeschichte [Seite 23]
4.2.4 - 2.2.4 'Kunstschule' [Seite 29]
4.3 - 2.3 ANSÄTZE EINER METHODOLOGISCHEN KRITIK [Seite 31]
4.3.1 - 2.3.1 Zur Funktion der 'Kunstlandschaft' [Seite 31]
4.3.2 - 2.3.2 Das methodische Problem der Abgrenzung [Seite 33]
4.3.3 - 2.3.3 Aufhebung der Grenzen: Kulturtransfer [Seite 38]
4.4 - 2.4 FAZIT: DIE INKOHÄRENZ DES RAUMES [Seite 43]
5 - 3 DER BEGRIFF 'LANDSCHAFT'. BEDEUTUNGSVIELFALT UND MÖGLICHKEITEN DER KONZEPTUALISIERUNG [Seite 48]
5.1 - 3.1 WÖRTERBÜCHER, ETYMOLOGIE UND ALLGEMEINER SPRACHGEBRAUCH [Seite 48]
5.2 - 3.2 HISTORISCHE BEDEUTUNG UND BEDEUTUNGSVERSCHIEBUNG [Seite 51]
5.2.1 - 3.2.1 Der politische Landschaftsbegriff [Seite 51]
5.2.2 - 3.2.2 Der ästhetische Landschaftsbegriff [Seite 52]
5.2.3 - 3.2.3 Landschaft als erdräumliche Kategorie [Seite 60]
5.3 - 3.3 LANDSCHAFT ALS MEDIUM SOZIALER UND KULTURELLER INTENTIONEN [Seite 66]
5.3.1 - 3.3.1 Zur gesellschaftspolitischen Relevanz des Naturbezugs [Seite 66]
5.3.2 - 3.3.2 Landschaft-Natur als Code fu?r 'Raum': Kulturelle Identitätsstiftung [Seite 70]
5.4 - 3.4 FAZIT [Seite 73]
6 - 4 KONZEPTIONEN VON KUNSTLANDSCHAFTEN: BEISPIELE AUS DEM 20.JAHRHUNDERT [Seite 78]
6.1 - 4.1 HOLISTISCHE WESENSRÄUME IM SPIEGEL DER KUNST. PAUL PIEPER [Seite 78]
6.1.1 - 4.1.1 'Raumstil' und 'Landschaft' [Seite 79]
6.1.2 - 4.1.2 Kulturorganismus und morphologische Geschichtskonzeption [Seite 85]
6.1.3 - 4.1.3 Gestalt und Physiognomik [Seite 89]
6.2 - 4.2 GESTALTETE GANZHEITEN. HARALD KELLER [Seite 93]
6.2.1 - 4.2.1 Gestaltendes Sehen [Seite 94]
6.2.2 - 4.2.2 Disziplingeschichtlicher Hintergrund [Seite 95]
6.2.3 - 4.2.3 Die Landschaft als Schöperin der Kunst [Seite 102]
6.2.4 - 4.2.4 Die ganzheitliche Gestalt der Kunstlandschaft [Seite 105]
6.3 - 4.3 KUNSTLANDSCHAFT ALS BILD. HANS ERICH KUBACH, ALBERT VERBEEK UND ALBERT KNOEPFLI [Seite 107]
6.3.1 - 4.3.1 Raum und Zeit: 'Landschaft' und 'Stilperiode' [Seite 109]
6.3.2 - 4.3.2 Die Vermittlung innerer Gemeinsamkeit durch das Bild der 'Kunstlandschaft' [Seite 110]
6.4 - 4.4 KUNSTLANDSCHAFT ALS KOMMUNIKATIONSRAUM. LIESELOTTE E. SAURMA [Seite 112]
6.4.1 - 4.4.1 Disziplingeschichtlicher Hintergrund [Seite 112]
6.4.2 - 4.4.2 Stil und Kommunikation [Seite 114]
6.4.3 - 4.4.3 Einheitssuche im Stilpluralismus [Seite 116]
6.5 - 4.5 FAZIT [Seite 119]
7 - 5 METHODOLOGISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR KONZEPTION VON RÄUMLICHKEIT [Seite 124]
7.1 - 5.1 KUNSTREGIONEN ALS HANDLUNGSRÄUME [Seite 124]
7.2 - 5.2 'REGION' UND 'REGIONALE IDENTITÄT' [Seite 127]
7.3 - 5.3 MECHANISMEN UND STRATEGIEN [Seite 133]
7.3.1 - 5.3.1 Das kulturelle Gedächtnis [Seite 133]
7.3.2 - 5.3.2 Tradierung: Bewahrung von kulturellem Wissen [Seite 136]
7.3.3 - 5.3.3 Semiotisierung durch Mythisierung [Seite 139]
7.3.4 - 5.3.4 Verortung [Seite 141]
7.4 - 5.4 FAZIT UND SCHLUSS [Seite 143]
8 - BIBLIOGRAPHIE [Seite 150]
8.1 - SIGLEN [Seite 150]
8.2 - ABKÜRZUNGEN [Seite 150]
8.3 - LITERATURVERZEICHNIS [Seite 151]
9 - REGISTER [Seite 174]

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