Große internationale Wirtschaftsstreitigkeiten und staatliche Gerichte im 21. Jahrhundert

Plädoyer für einen Commercial Court Germany
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 22. Juni 2021
  • |
  • 245 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7489-2650-4 (ISBN)
 
Die deutsche Justiz reagiert bisweilen halbherzig auf die Entwicklungen im internationalen Markt der Justizdienstleistungen. Dies führt dazu, dass Parteien bedeutender internationaler Wirtschaftsstreitigkeiten nach anderen geeigneten Institutionen suchen, vor denen sie ihre Streitigkeiten austragen. Nach Ansicht des Verfassers ist dies bedauerlich, weil die deutsche Justiz aufgrund ihres internationalen Renommees gute Voraussetzungen hat, ein wichtiger Akteur im "Markt" der Justizdienstleistungen zu werden. Der Verfasser plädiert daher für mehr Mut und Innovation und fordert die Errichtung eines internationalen Handelsgerichts, dem Commercial Court Germany.
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  • Cover
  • Kapitel 1: Einleitung
  • A. Problemaufriss
  • B. Gang der Untersuchung
  • Kapitel 2: Rückgang der Eingangszahlen an den Zivilgerichten
  • A. Statistiken zum Rückgang der Fallzahlen
  • B. Erklärungsversuch für die mangelnde Attraktivität
  • I. Abwanderung von Streitigkeiten in die Schiedsgerichtsbarkeit
  • II. Die ZPO-Reformen der vergangenen Jahre
  • III. Die Reform Law - Made in Germany
  • IV. Ergebnis
  • Kapitel 3: Einige Begriffe und Abgrenzungen
  • A. Begrifflichkeiten
  • I. Der staatliche Rechtsgang
  • II. Commercial Court
  • B. Einige Grundsätze des staatlichen Rechtsgangs
  • I. Prozessgrundrechte
  • II. Beibringungsgrundsatz
  • III. Dispositionsmaxime
  • IV. Grundsatz der freien Beweiswürdigung
  • V. Beschleunigungsgrundsatz
  • VI. Grundsatz der Mündlichkeit
  • VII. Grundsatz der einheitlichen mündlichen Verhandlung
  • VIII. Unmittelbarkeitsgrundsatz
  • IX. Öffentlichkeitsgrundsatz
  • C. Richterliche Unabhängigkeit und flexible Geschäftsverteilung
  • D. Alternativen zum staatlichen Rechtsgang
  • I. Schiedsgerichtsbarkeit
  • II. Alternative Formen der Streitbeilegung (ADR)
  • E. Ergebnis
  • Kapitel 4: Vor- und Nachteile der Schiedsgerichtsbarkeit und des staatlichen Rechtsganges
  • A. Forumwahl
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • 1. EU-Verordnungen und Parallelübereinkommen
  • 2. Fallgestaltungen außerhalb der EU
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • IV. Die funktionale Gerichtsstandwahl
  • 1. Staatlicher Rechtsgang
  • 2. Schiedsgericht
  • 3. Bewertung
  • B. Rechtswahl
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • C. Verfahrensgestaltung
  • I. Allgemeine Aspekte
  • 1. Staatlicher Rechtsgang
  • 2. Schiedsgericht
  • 3. Bewertung
  • II. Verfahrenssprache
  • 1. Staatlicher Rechtsgang
  • 2. Schiedsgericht
  • 3. Bewertung
  • D. Unabhängigkeit der Entscheidungsträger
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • E. Verfahrensdauer
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • F. Vertraulichkeit des Verfahrens
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • G. Vollstreckung
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • 1. Fallgestaltung innerhalb der EU
  • 2. Fallgestaltung außerhalb der EU
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • H. Kosten des Verfahrens
  • I. Staatlicher Rechtsgang
  • II. Schiedsgericht
  • III. Bewertung
  • I. Ergebnis
  • Kapitel 5: Ein Blick über die Grenze: spezielle Gerichtshöfe im Ausland
  • A. Ausgangspunkt: Der London Commercial Court
  • I. Einleitung
  • II. Infrastruktur und Angebot des LCC
  • B. Singapore International Commercial Court
  • I. Gründe für die Errichtung
  • II. Infrastruktur des SICC
  • 1. Zuständigkeit
  • 2. Prozessbeteiligte: Richter und Anwälte
  • 3. Beteiligung Dritter am Rechtsstreit
  • 4. Instanzenzug - Berufung
  • 5. Kosten
  • 6. Beweisrecht
  • 7. Vertraulichkeit der Entscheidungen
  • 8. Vollstreckung
  • C. Netherlands Commercial Court
  • I. Ausgangslage - Gründe für die Errichtung des NCC(A)
  • II. Infrastruktur des NCC(A)
  • 1. Zuständigkeit
  • 2. Prozessbeteiligte: Richter und Anwälte
  • 3. Prozessbeteiligte: Dritte
  • 4. Instanzenzug
  • 5. Kosten
  • 6. Vertraulichkeit
  • 7. Verfahrensorganisation und Beweisrecht
  • 8. Vollstreckung
  • D. Angebote und Commercial Courts anderer Staaten
  • I. Dubai - Dubai International Financial Centre
  • II. Belgien - Brussels International Business Court
  • III. Frankreich - spezialisierte Handelsgerichte
  • E. Ergebnisse
  • Kapitel 6: Gestaltungsmodell für den Commercial Court Germany
  • A. Einleitung - Leitbild für den CCGER
  • I. Leitbild für den CCGER
  • II. Der CCGER und der Vorwurf der Zwei-Klassen-Justiz
  • B. Umsetzung und Prüfung im Licht der ZPO und des GVG
  • I. Integration in die bestehende Gerichtslandschaft Deutschlands
  • 1. Die große Lösung
  • 2. Die kleine Lösung
  • 3. Bewertung
  • II. Zuständigkeit
  • 1. Umsetzung des Vorschlags
  • 2. Bewertung
  • III. Prozessbeteiligte
  • 1. Richterschaft
  • a) Die Zusammensetzung der Richterbank
  • b) Auswahl und Benennung der Richter
  • c) Flexiblere Geschäftsverteilung
  • 2. Anwälte
  • 3. Dritte
  • 4. Bewertung
  • IV. Organisation des Gerichtsverfahrens und sachliche Ausstattung
  • 1. Verfahrensorganisation im Allgemeinen
  • 2. Verfahrenssprache
  • 3. Bewertung
  • V. Beweisrecht
  • 1. Beweisrecht im Licht der Dokumentenvorlage
  • 2. Beweisrecht im Licht des Zeugenbeweises
  • 3. Bewertung
  • VI. Vertraulichkeit
  • 1. Die Vertraulichkeit vor dem CCGER
  • 2. Bewertung
  • VII. Instanzenzug
  • 1. Rechtslage Instanzenzug
  • 2. Bewertung
  • VIII. Vollstreckung
  • 1. Weltweite Vollstreckung staatlicher Urteile
  • 2. Bewertung
  • C. Ergebnis
  • Kapitel 7: Vorschläge für das Prozessmodell des CCGER
  • A. Einleitung
  • B. CCGER Rules of Procedure
  • Statistischer Anhang
  • Fundstellen des statistischen Materials
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
DNB DDC Sachgruppen
BISAC Classifikation

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