Stefan Loose Reiseführer Peru West-Bolivien

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LOOSE (Verlag)
  • 6. Auflage
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  • erschienen am 5. September 2017
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  • 720 Seiten
 
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978-3-7701-7153-8 (ISBN)
 
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E-Book basiert auf: 6. Auflage 2018

Trockene Wüste, Surfstrände und der fischreiche Pazifik im Westen, schneebedeckte Gipfel in den Anden, Regenwald im Osten. So kontrastreich präsentiert sich Peru. Das drittgrößte Land Südamerikas und das im Südosten angrenzende Westbolivien haben eine Menge zu bieten: die Überreste Jahrtausende alter Kulturen und die lebendigen Traditionen ihrer Nachfahren sowie eine kaum zu überbietende kulinarische Vielfalt. Es locken das Wanderer- und Bergsteigerparadies der Anden, die tiefsten Schluchten und höchsten Sanddünen der Erde, schier endlose Regenwälder und weitläufige Strände. Hintergrundinfos und Traveltipps von Landeskennern machen das "Stefan Loose Travel Handbuch Peru" zu einem unverzichtbaren Reiseführer für Individualreisende. Reiserouten, die auch zu abgelegenen Zielen führen, sowie ausgewählte Trekkingtouren, die der Autor selbst gewandert ist, ermöglichen es, die Vielfalt der Länder auf eigenen Wegen zu entdecken. Spannende Hintergrundgeschichten vertiefen das Verständnis für Land und Leute. Fair und grün reisen ist ein besonderes Anliegen der Stefan Loose-Bücher. So werden auch in diesem Band Einrichtungen hervorgehoben, die sich besonders im Umweltschutz engagieren oder sich durch sozial verantwortliches Handeln auszeichnen. Unverzichtbar für jeden Individualreisenden sind die vielen Tipps zu Unterkünften, Restaurants, und Transportverbindungen. Ein 20 Seiten starker Reiseatlas sowie 96 Karten und Pläne helfen bei der Orientierung.
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DuMont Reiseverlag
  • 95
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  • 102,40 MB
978-3-7701-7153-8 (9783770171538)
3770171535 (3770171535)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Diplombetriebswirt, Sachbuchautor und Tourismusexperte Frank Herrmann hat viele Jahre in Lateinamerika gelebt. Seine Leidenschaft für die abwechslungsreiche Landschaft Perus und Boliviens hat den passionierten Wanderer wiederholt in beide Andenländer geführt. Sehr am Herzen liegt ihm ein sozial und ökologisch verantwortlicher Tourismus, zu dem er das preisgekrönte Buch FAIRreisen veröffentlicht hat. Mehr unter www.faireinkaufenaberwie.blogspot.de und www.frank-herrmann.ws.
Reiseziele und Routen, Travelinfos von A bis Z, Land und Leute, Lima und Umgebung, Südperu, Zentralperu, Nordperu, Westbolivien, Anhang

Reiseziele und Routen


Reiseziele

  Archäologische Fundstätten

  Kirchen und Kolonialbauten

  Märkte und Kunsthandwerk

  Museen

Reiserouten

  Hauptrouten in Nord- und Zentralperu

  Nebenrouten in Nord- und Zentralperu

  Hauptrouten in Südperu und Westbolivien

  Nebenrouten in Südperu und Westbolivien

Reiseziele


Peru und Westbolivien sind traditionell für ihre kulturellen Schätze und Traditionen bekannt, entwickeln sich aber in den letzten Jahren aufgrund ihrer enormen landschaftlichen und biologischen Vielfalt immer mehr zum Paradies für Naturliebhaber und Abenteuersportler. Die weitläufigen Bergketten der Anden sind das ideale Betätigungsfeld für Wanderer und Bergsteiger. In den Regenwäldern des Amazonasgebiets lassen sich viele exotische Tierarten beobachten. Und an den weiten Stränden des Pazifiks findet sich immer ein Plätzchen zum Entspannen, Baden oder Surfen (siehe >>).

Der nachfolgende Überblick soll helfen, Entscheidungen bezüglich der Reiseroute zu erleichtern. Es empfiehlt sich angesichts der beträchtlichen Entfernungen in Peru und Bolivien, eine Vorauswahl der Reiseziele zu treffen. "Alles geht nicht" und "weniger ist mehr", sollten die beiden Devisen lauten, denn es geht ja beim Reisen nicht um stupides Abhaken von Sehenswürdigkeiten, sondern um das Sehen, Erleben, Probieren und Spüren der Gastländer.

Machu Picchu: die bekannteste Sehenswürdigkeit Perus

Die schönsten Feste

Virgen de la Candelaria mit über 200 Folkloregruppen in Puno Anfang Februar (siehe >>).

Osterfeierlichkeiten in Ayacucho mit nächtlichen Prozessionen (siehe >>).

Q'oyllur rit'i, farbenfrohe Prozession zu den Gletschern des Schneebergs Ausangate in der ersten Juniwoche (siehe >>).

Inti Raymi in Cusco am 24. Juni (siehe >>).

Während der Feiern zu Ehren der Virgen de Copacabana (Bolivien) verwandelt sich Copacabana am Titicaca-See Anfang August in ein Tollhaus (siehe >>).

Archäologische Fundstätten

Peru ist das Kernland der Inka-Welt, und so gut wie jeder Besucher kommt auf seiner Reise nach Cusco, der ehemaligen Hauptstadt der Inkas im Südwesten Perus. In und um Cusco bekommt man viele interessante archäologische Überreste zu sehen, doch zieht es die meisten Besucher nach Machu Picchu (siehe >>), der berühmtesten Ruinenstätte des Landes und einer der Hauptsehenswürdigkeiten Perus.

Mitten in der Küstenwüste Südperus liegen die Nazca-Linien (siehe >>), weltberühmte, großflächige Scharrbilder, die vor rund 2000 Jahren entstanden. Ein Besuch lohnt besonders, wenn man die Linien während eines Rundflugs von oben betrachtet.

Der seltener besuchte Norden Perus wartet mit jeder Menge lohnender Kulturstätten auf. So kann sich das spektakuläre Kuélap (siehe >>), eine hochgelegene Festung der Chachapoyas-Kultur, durchaus mit Machu Picchu messen.

Rund 200 km nördlich von Lima lohnt ein Abstecher nach Caral (siehe >>), einer der ältesten Städte Amerikas und unlängst von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Bei Trujillo beeindruckt Chan Chan (siehe >>), die größte Lehmziegelstadt der Welt, ihre Besucher mit filigranen Verzierungen. Hier befinden sich auch die faszinierenden Monumente der Moche- und Chimú-Kulturen, darunter die spektakulären Lehmziegelpyramiden Huaca de la Luna (siehe >>) und Huaca Cao Viejo (siehe >>).

Noch etwas weiter nördlich kann man in der Nähe von Chiclayo die Nachbildung des Fürstengrabes von Sipán (siehe >>) bewundern.

Etwas schwieriger zu erreichen, aber nicht minder sehenswert, sind die in der Cordillera Blanca gelegenen Ruinen Chavín de Huántar (siehe >>), das erste panperuanische Kultzentrum, und die wenig besuchten, aber gut erhaltenen Inkaruinen von Huánuco Viejo (siehe >>), direkt auf der einstigen Hauptstraße der Inkas, dem Capac Ñan, bei La Unión gelegen.

Tiwanaku (siehe >>), die herausragende präkolumbische Ausgrabungsstätte Westboliviens, liegt südöstlich des Titicaca-Sees auf rund 4000 m Höhe im kalten bolivianischen Hochland.

Fragen und Antworten

Peru und Westbolivien haben jede Menge Superlative zu bieten. Auch Loose-Autor Frank Herrmann, der beide Länder seit mehr als zwei Jahrzehnten bereist, entdeckt auf seinen Touren immer wieder neue Facetten. Der Abschied fällt ihm jedes Mal aufs Neue schwer, und die Gründe für eine Rückkehr gehen niemals aus.

Wenig Zeit: Süden oder Norden?

Wer Peru zum ersten Mal bereist, entscheidet sich in aller Regel für den Süden. Dort liegen mit Machu Picchu, Cusco und dem Titicaca-See drei der wichtigsten touristischen Zentren des Landes. Und auch Westbolivien lässt sich von hier aus gut erreichen. Wer allerdings Sonne, warmes Meer und die besten Surfreviere haben möchte, sollte den Norden Perus besuchen.

Wann ist die beste Jahreszeit zum Reisen?

Wer in den peruanischen oder bolivianischen Anden wandern oder bergsteigen möchte, sollte von Mai bis September in der Region unterwegs sein. Wer Strand mag und nicht in den äußersten Norden Perus will, in dem die El Niño-Strömung dauerhaft warmes Meerwasser produziert, sollte in der Zeit von Januar bis März nach Peru reisen. Dafür regnet es in diesen Monaten im Hochland, den Osthängen der Anden und im Amazonasbecken meist sehr viel.

Kann ich höhenkrank werden?

Die Gefahr besteht meist erst ab Höhen von etwa 3000 m. Das Blut nimmt in der dünnen Luft weniger Sauerstoff auf. Man fühlt sich schlapp, bekommt Kopfschmerzen und kämpft mit Übelkeit. Es besteht jedoch kein Grund zur Panik: Mit genügend Ruhepausen und Flüssigkeit (ideal: Kokatee) verschwinden die Symptome in den meisten Fällen recht bald. Wer sich allerdings über mehrere Tage schlecht fühlt, sollte schnellstmöglich tiefere Lagen aufsuchen. Für Wanderer und Bergsteiger gilt: Tagsüber Höhenmeter machen, aber zum Schlafen wieder etwas absteigen.

Machu Picchu und der Inkatrail: ja oder nein?

Ja, Machu Picchu ist sehr gut besucht, und die gesamte Tour samt Eintritt ist auch teuer geworden. Trotzdem gilt nach wie vor: Die Ruinen sind absolut sehenswert. Wer seinen Besuch clever plant, kann die Menschenmassen vermeiden und Geld sparen. Es gibt kostengünstigere Alternativen zur Fahrt mit dem Zug und der Fußmarsch von Aguas Calientes zu den Ruinen spart Geld und Wartezeit. Die zahlreichen alternativen Wanderrouten im Gebiet um Machu Picchu brauchen sich hinter dem Inkatrail nicht zu verstecken. Doch eines hat nur die beliebteste Wandertour Südamerikas zu bieten, die man übrigens lange im Voraus buchen muss: den Blick vom Sonnentor auf die alte Inkastadt nach vier Tagen anstrengendem Trekking.

Wie gefährlich ist eine Reise ins Amazonasgebiet?

Egal ob in der Gruppe, mit Dschungelführer oder solo: Ein wenig Vorbereitung, z. B. wirksamer Insektenschutz, langes Hemd und Hose sowie solides Schuhwerk, sind immer ratsam. Die Unterkunft sollte über absolut dichte Moskitonetze verfügen. Die Wahrscheinlichkeit von einer Schlange, einer Spinne oder einem Skorpion gebissen oder gestochen zu werden, ist denkbar gering. Häufiger sind hingegen Ameisenbisse, die man nicht aufkratzen sollte. Obwohl die gefürchteten Piranhas ebenfalls eher harmlos sind (wer geht schon mit einer blutenden Wunde ins Wasser?), sollte man vor dem Baden in Flüssen oder Seen immer die Einheimischen fragen. Zu Gelbfieber siehe >>.

Kirchen und Kolonialbauten

Lima wartet als ehemaliges Zentrum der Neuen Welt mit der landesweit größten Anzahl an Kirchen und Klöstern auf. Darüber hinaus hat die Altstadt von Lima 600 denkmalgeschützte Gebäude und rund 300 Balkone - darunter viele aus Holz - zu bieten (siehe >>). Aber auch in Boliviens Metropole La Paz (siehe >>) befindet sich das eine oder andere interessante Gottes- oder Kolonialhaus. Mit einer einmaligen Mischung aus alten Kolonialgebäuden, Kirchen und Überresten der Inkakultur ist Cusco (siehe >>) ausgestattet.

Ein Muss für Kulturfreunde ist Arequipa (siehe >>) im Süden Perus. Neben einer wunderschönen Plaza lohnt sich der Besuch der vielen Kirchen und Konvente, unter denen die ausgedehnte Anlage des Klosters Santa Catalina herausragt. In Nordperu ist die weitläufige Plaza von Trujillo (siehe >>) von ockerfarben und blau getünchten Kolonialgebauten eingerahmt. Aber auch in den Nebenstraßen lassen sich einige koloniale Schätze entdecken.

Nordöstlich von Trujillo liegt im Anden-Hochland das geschichtsträchtige Cajamarca (siehe >>), dessen weitläufige Plaza und zahlreiche gut erhaltene Kolonialbauten ebenfalls einen Abstecher lohnen.

Märkte und Kunsthandwerk

Traditionell kauft der Großteil der Bevölkerung trotz immer höherer Supermarktdichte die Dinge des täglichen Bedarfs auf dem Markt ein. Daher verfügt jede Stadt und jedes Dorf über mindestens einen Markt. Einen...

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