Emotionale Kompetenz und Trauer bei Menschen mit geistiger Behinderung

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. September 2011
  • |
  • 170 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-031464-1 (ISBN)
 
Die Geschichte der Menschen mit geistiger Behinderung ist geprägt von Ausgrenzungen und Diskriminierungen. Auch die Fähigkeit zu trauern wurde diesem Personenkreis lange Zeit abgesprochen. Ihre Trauergefühle wurden oft nicht ernst genommen oder negiert. Dabei sind sie durch ihre emotionale Kompetenz ganz besonders befähigt, Trauer wahrzunehmen und zu leben. Die emotionale Wahrnehmung der Trauer hat neben der kognitiven einen entscheidenden Stellenwert bei der Bewältigung von Verlust- und Krisensituationen. Gerade deshalb geht es um den Ausdruck und die Gestaltung von Emotionen, wenn Menschen Abschied nehmen und trauern. Die Voraussetzungen dafür bringen geistig behinderte Menschen in einem oft beachtenswerten Maße mit.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,21 MB
978-3-17-031464-1 (9783170314641)
3170314645 (3170314645)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Hans Heppenheimer ist Pfarrer in Mariaberg e. V., einer Einrichtung der Behindertenhilfe, und leitet dort das Projekt "Entwicklung einer Trauerkultur in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung".

Dr. Ingo Sperl ist Gemeindepfarrer mit langjähriger Erfahrung als Altenheimseelsorger, Gründer von verschiedenen Hospizinitiativen und Trauerberater.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Geleitwort
  • Über das Buch und die Autoren
  • 1. Mariaberg - eine Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und Benachteiligungen
  • 2. Emotionale Kompetenz und geistige Behinderung
  • 3. Emotionale Kompetenz und Trauerkultur - ein persönlicher Bericht
  • 3.1 Der Weg nach Mariaberg
  • 3.2 Der Stellenantritt
  • 3.3 Der Jubiläumsgottesdienst
  • 3.4 Das Schlüsselerlebnis
  • 3.5 Der Gottesdienst und die Predigt
  • 3.6 Der Gottesdienst als sinnliche Erfahrung am Beispiel der Osternacht
  • 3.7 Die Jubilare
  • 3.8 Die respektvolle Anrede "Sie"
  • 3.9 Der Konfirmandenunterricht - Beten durch Singen
  • 3.10 Symbole in der Konfirmandenarbeit
  • 3.11 Die Goldene Konfirmation
  • 3.12 Der Salbungsgottesdienst
  • 3.13 Lieder kann man nicht nur singen - das getanzte Kirchenlied
  • 4. Das Projekt "Tiere der Bibel"
  • 4.1 Die Anfänge des Projekts
  • 4.2 Einige Beispiele
  • 4.2.1 Der Rabe
  • 4.2.2 Der Hund
  • 4.2.3 Der Hahn
  • 4.2.3.1 Vom Schäfer, der die Sprache der Tiere verstand
  • 4.2.4 Die Rolle der emotionalen Kompetenz im Projekt "Tiere der Bibel"
  • 4.2.5 Der Männerkreis - eine Solidargemeinschaft
  • 5. Das Projekt "Entwicklung einer Trauerkultur in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung am Beispiel Mariaberg"
  • 5.1 Die Anfänge des Projekts
  • 5.2 Ziele des Projekts
  • 5.3 Der Trauerbegriff
  • 5.4 Die Vielseitigkeit der Trauergefühle
  • 5.4.1 Verhaltensmuster zur Trauervermeidung
  • 5.4.1.1 Das Ablenken
  • 5.4.1.2 Das Betäuben
  • 5.4.1.3 Der Aktivismus
  • 5.4.2 Bilder der Trauernden in unserer Gesellschaft
  • 5.4.2.1 Die Erstarrten
  • 5.4.2.2 Die von der Trauer Überfluteten
  • 5.4.2.3 Die Verschlossenen
  • 5.4.2.4 Die Trauernden, die in einem Sumpf der Gefühle bleiben
  • 5.4.2.5 Die scheinbar Störungsfreien
  • 5.4.3 Über die Identität
  • 5.5 Trauerarbeit in der Gegenwart
  • 5.6 Trauersituationen
  • 5.7 Wer kann nun aber trauern und was heißt "Fähigkeit zu trauern"?
  • 5.8 Das Wesen der Trauerarbeit
  • 5.9 Wie lange dauert Trauer?
  • 6. Die Trauer im Leben von Menschen mit geistiger Behinderung
  • 6.1 Die Lebenstrauer
  • 6.2 Der bisherige Umgang mit den Gefühlen von Menschen mit geistiger Behinderung
  • 6.3 Den Menschen ohne aktive Sprache wurde die Trauerkompetenz abgesprochen
  • 6.4 Wenn die Trauer keinen Raum hat - Menschen mit geistiger Behinderung dürfen nicht erwachsen werden
  • 6.5 Die wirtschaftlichen Folgen vernachlässigter Trauerarbeit
  • 7. Der neue Umgang mit Trauer in der Einrichtung
  • 7.1 Auch eine Einrichtung ist von gesellschaftlichen Einflüssen geprägt
  • 7.2 Der Abschied wird in Würde gestaltet
  • 7.3 Abschied ist ein sinnlicher Vorgang
  • 7.4 Auch Menschen mit geistiger Behinderung werden beim Sterben begleitet
  • 7.5 Der Tod unterbricht den Alltag
  • 7.6 Aktuelle, neue Trauer weckt alte Trauer wieder auf
  • 7.7 Wie die Trauer ins Fließen kommen kann - die Tränen
  • 8. Alltagsrituale in der Trauerbegleitung
  • 8.1 Das Singen
  • 8.2 Das Entzünden einer Kerze
  • 8.3 Malen, um zu überleben
  • 8.4 Ein Foto hält Augenblicke der Erinnerung fest
  • 9. Die besonderen Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung
  • 9.1 Das intuitive Gespür für die eigenen Trauerbedürfnisse
  • 9.2 Trauerbegleitung erfordert eine neue Sichtweise vom Tod
  • 10. Wie sich eine Trauerkultur entwickeln kann
  • 10.1 Die Fähigkeit der Empathie
  • 10.2 Auch die eigene Trauer braucht ihren Raum
  • 10.3 Zum Trauern gehören authentische Gefühle
  • 10.4 Das Eintreten für Trauerbelange von Klienten
  • 10.5 Der Umgang mit Angehörigen
  • 11. Praktische Beispiele
  • 11.1 Das weinende Kamel
  • 11.1.1 Biologische und kulturgeschichtliche Hintergründe
  • 11.1.2 Die Geschichte vom weinenden Kamel
  • 11.1.3 Vom Wesen der Kamele
  • 11.1.4 Das Märchen "Schakal und Kamel"
  • 11.1.5 Ein Gottesdienstbeispiel: "Das Kamel in der Bibel"
  • 11.1.5.1 Lesetext für zwei Männer (Gottesdienstbaustein)
  • 11.1.5.2 Lesetext für alle Männer (Gottesdienstbaustein)
  • 11.1.5.3 Predigt zu "Das Kamel in der Bibel"
  • 11.2 Das Brot - ein Sinnbild menschlichen Lebens
  • 11.3 Die Jahreszeitenfeiern
  • 11.4 Der Gesprächskreis für HeimbewohnerInnen
  • 11.5 Die Trauerpredigt für Herrn Gerhard W.
  • 11.6 Ein Beispiel einer Sterbebegleitung
  • Abschließende Überlegungen
  • Literatur
  • Dank

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

26,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

Unsere Web-Seiten verwenden Cookies. Mit der Nutzung dieser Web-Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. Ok