Erziehung und Strafe.

Zugleich ein Beitrag zur jugendstrafrechtlichen Zumessungslehre.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 26. Februar 2021
  • |
  • 292 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-40601-2 (ISBN)
 
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 32,89 MB
978-3-428-40601-2 (9783428406012)
10.3790/978-3-428-40601-2
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  • Intro
  • Inhalt
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Erster Hauptteil: Das Wesen der Erziehung und ihre Tauglichkeit für das Strafrecht
  • 1. Standort des Erziehungsgedankens im Strafrechtssystem
  • I. Das Problem
  • II. Entwicklung des Erziehungsgedankens aus dem Besserungsgedanken
  • 1. Die beiden Strafprinzipien
  • 2. Das formale Strafprinzip
  • 3. Das materiale Strafprinzip
  • III. Die Besonderheit des Erziehungsgedankens gegenüber dem Besserungsgedanken
  • IV. Die Kategorien des allgemeinen Strafrechts und ihre Abwandlung durch den Erziehungsgedanken im Jugendstrafrecht
  • 1. Die Kategorie der Tatstrafe
  • 2. Die Kategorie der Schuldstrafe
  • 3. Die Kategorie der Strafe
  • V. Der bleibende Rest: Was ist Erziehung?
  • 2. Von der Erziehung und ihrer Problematik in der Gegenwart
  • I. Überblick
  • 1. Pädagogik und Philosophie
  • 2. Überbetonung des psychologischen Gedankens in der Gegenwart
  • 3. Der Optimismus des Gesetzgebers
  • II. Der Erziehungsbegriff
  • 1. Erziehung als Vorgriff in die Zukunft
  • 2. Intentionale Erziehung
  • III. Erziehung im Sinne der Sozialpädagogik
  • 1. Die Frage nach der Stellung der Erziehung in der Gesellschaft
  • 2. Das Leben als Erzieher
  • 3. Die Bedeutung der Kultur für die Erziehung
  • 4. Erziehung im Sinne von Wandlung des Menschen
  • IV. Die Voraussetzungen der Wandlung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Die Idee als Grundvoraussetzung
  • 3. Zentren der Besinnung
  • a) Die Familie
  • b) Die Schule
  • c) Der religiöse Unterricht
  • 3. Von der Problematik der Erziehung im Strafrecht
  • I. Einführung: Die beiden Hauptfragen
  • II. Was kann das Strafrecht für die Erziehung tun?
  • 1. Der Grund der Frage nach der Erziehung im Strafrecht: die Jugendkriminalität
  • a) Tatbestand der Jugendkriminalität
  • b) Ursache der Jugendkriminalität
  • aa) Untauglichkeit der Erbtheorie
  • bb) Umwelttheorie
  • cc) Der heutige Mensch als Ursache des Umweltbildes
  • dd) Der heutige Mensch und die Jugendkriminalität
  • ee) Ergebnis
  • 2. Die Bedeutung des Rechts für die Kultur
  • a) Allgemeines
  • b) Kultur und Recht
  • c) Kultur und Strafrecht
  • 3. Die Notwendigkeit des Rückgriffs auf Erziehung
  • a) Der bisher übliche formale und der erforderliche materiale Erziehungsbegriff im Strafrecht
  • b) Die Anforderungen des materialen Erziehungsbegriffs an das Strafrecht
  • aa) in der Idee
  • bb) im Verfahren
  • aaa) Rechtszwang und Freiheit
  • bbb) Wohltat und Übel
  • ccc) Neutralität und Parteilichkeit
  • ddd) Befriedung und Diffamierung
  • III. Inwieweit kann Strafe durch Erziehung ersetzt werden?
  • 1. Strafwürdigkeit und Erziehungsbedürftigkeit
  • a) im allgemeinen
  • b) im Jugendstrafrecht
  • c) Der Moralspiegel als Grenzlinie
  • d) Der Mischtatbestand des täglichen Lebens
  • 2. Strafe und Erziehung
  • 3. Erziehliche Strafe und reine Erziehung
  • a) Notwendigkeit der Unterscheidung
  • b) Stufenförmiger Aufbau
  • 4. Ergebnis
  • 4. Verfassungsrechtliche Fragen
  • I. Rechtfertigung der Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der Erziehung im Strafrecht
  • II. Die verfassungsrechtlichen Bedenken
  • 1. Die Verbindlichkeit der Verfassung für die Erziehung im Strafrecht
  • 2. Der Grundsatz der Bestimmtheit der Reaktion
  • 3. Das Elternrecht
  • a) Verhältnis der verfassungsrechtlichen Garantie
  • aa) zur staatlichen Erziehung allgemein
  • bb) zur Erziehung im Strafrecht
  • b) Strafanspruch und Erziehungsrecht
  • aa) bei Erziehung durch Strafe
  • bb) bei reiner Erziehung
  • 5. Die Rechtsbestimmtheit der Erziehung
  • I. Einführung
  • 1. Der gemeinsame Grund von Strafe und Erziehung
  • 2. Strafe und Maßregel als komplementäre Maßnahmen
  • a) Der psychologische Grund der Komplementarität
  • b) Ihr rechtspolitischer Grund
  • II. Die Komplementarität im Jugendstrafrecht
  • 1. Ihre besondere Bedeutung für das Erziehungsproblem
  • a) Hinsichtlich ihrer Berechtigung
  • b) Hinsichtlich ihrer Zwecksetzung
  • 2. Die Voraussetzungen ihrer Gültigkeit
  • a) Die Herrschaft des Tatprinzips
  • b) Gesetzliche Gründe dieser Herrschaft
  • c) Psychologische Gründe
  • d) Verfassungsrechtliche Gründe
  • III. Die Eigenart der rechtsbestimmten Erziehung
  • 1. Verlust und Gewinn gegenüber allgemeiner Erziehung
  • 2. Abweichung von allgemeiner Erziehung
  • 3. Ergebnis
  • Zweiter Hauptteil: Auswahl und Zumessung der Rechtsfolgen
  • 6. Allgemeines
  • I. Einleitung
  • 1. Der Ermessensraum des Jugendrichters
  • 2. Die formale Ordnung der Zumessungsgründe
  • II. Die Strafzwecke
  • 1. Allgemeines
  • 2. Der Strafzweck der Vergeltung
  • a) Die Vergeltung als Zumessungsgrundlage
  • b) Tatgewicht und Schuldausmaß
  • 3. Der Strafzweck der Prävention
  • a) Der Präventionsraum
  • b) Generalprävention
  • c) Spezialprävention
  • aa) i. S. von Abschreckung
  • bb) i. S. von Sicherung
  • cc) i. S. von Besserung
  • III. Der Erziehungszweck
  • 1. Allgemeines
  • 2. Die sorgende Liebe
  • 3. Die höhere Bindung
  • 4. Das tägliche Erlebnis
  • 5. Verhältnis zueinander
  • a) Vorrang der sorgenden Liebe
  • b) Reziprozität und Proportionalität
  • c) Folgerungen
  • IV. Das Verhältnis zwischen Strafzweck und Erziehungszweck
  • 1. Ihre Verhaltensgesetze
  • a) Steigerungsprinzip nach der Repression
  • b) Steigerungsprinzip nach der Prävention
  • c) Die theoretische Prüfungsfolge
  • 2. Die drei für die Zumessung entscheidenden Fragen
  • 7. Die Erziehungsmaßregeln
  • I. Für welche Tatschwere?
  • 1. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
  • a) Seine Geltung
  • b) Folgerung aus ihm
  • c) Ergebnis: für Rechtsbrüche leichterer Art
  • 2. Die Besonderheit von Schutzaufsicht und Fürsorgeerziehung
  • II. Für welches Verhältnis zwischen Schuld und Erziehungsbedürftigkeit?
  • 1. Trennungstheorie
  • a) nur Erziehung
  • b) nur Schuldvergeltung
  • 2. Vereinigungstheorie
  • III. Für welche Art von Erziehung?
  • 1. Umfangmäßige Bestimmung
  • 2. Inhaltliche Bestimmung
  • a) nicht "sorgende Liebe"
  • b) nicht "höhere Bindung"
  • c) aber "tägliches Erlebnis"
  • IV. Unter welchen Voraussetzungen durch Jugendarrest durchsetzbar?
  • 1. Objektive Voraussetzungen
  • a) objektiv-tatsächliche
  • aa) Bestimmtheit der Weisung
  • bb) Verständlichkeit und Erfüllbarkeit der Weisung
  • b) objektiv-rechtliche
  • aa) Verhältnismäßigkeit der Weisung
  • bb) Richterlicher Ursprung
  • 2. Subjektive Voraussetzungen
  • a) Nicht bloße Unzumutbarkeit
  • b) Besonderheit des Jugendstrafrechts
  • aa) Urteilsfähigkeit des Jugendlichen
  • bb) Seine schutzwürdige persönliche Bindung
  • cc) Zusammenfassung
  • c) Fälle schuldhaften Ungehorsams
  • 3. Folgerungen für die Zumessung
  • 8. Die Zuchtmittel
  • I. Für welche Tatschwere?
  • 1. Allgemeines
  • a) Für mittelschwere Kriminalität
  • b) Anhaltspunkte für mittelschwere Kriminalität
  • 2. Die Zuchtmittel im einzelnen
  • a) Jugendarrest
  • b) Auferlegung besonderer Pflichten
  • c) Verwarnung
  • II. Für welches Verhältnis zwischen Schuld und Erziehungsbedürftigkeit?
  • 1. Betonung der Schuldvergeltung
  • 2. Folgerungen daraus für die Zumessung
  • III. Für welche Art von Erziehung?
  • 1. Erzieherische Unergiebigkeit der Zuchtmittel
  • a) Keine Kraft des "täglichen Erlebnisses"
  • b) auch nicht der "sorgenden Liebe"
  • c) nur der "höheren Bindung"
  • d) Andere erzieherische Gesichtspunkte
  • 2. Folgerungen daraus für die Zumessung
  • IV. Ergebnis
  • 9. Die Jugendstrafe
  • I. Überblick
  • II. Die vollstreckbare Jugendstrafe
  • 1. Für welche Tatschwere?
  • a) Beachtlichkeit dieser Frage
  • b) Für schwerere Kriminalität
  • c) Anhaltspunkte für schwerere Kriminalität
  • aa) nur die objektive Tatschwere
  • bb) nach der sozialethischen Bedeutung der Tat
  • cc) erläutert am Urteil des BGH v. 25.2.55
  • d) Besonderheit des unbestimmten Urteils (§ 19 JGG)
  • 2. Für welches Verhältnis zwischen Schuld und Erziehungsbedürftigkeit?
  • a) bei vorwiegend wegen Schwere der Schuld verhängter Strafe
  • b) bei vorwiegend wegen schädlicher Neigungen verhängter Strafe
  • 3. Für welche Art von Erziehung?
  • a) Allgemeine Bedenken
  • b) Untersuchung nach den drei erzieherischen Kräften
  • aa) der "sorgenden Liebe"
  • bb) dem "täglichen Erlebnis"
  • cc) der "höheren Bindung"
  • c) Ergebnis
  • III. Die Strafaussetzung nach §§ 20 ff. JGG
  • 1. Schwierigkeiten der Anwendbarkeit
  • a) kriminalpolitische Bedenken
  • b) Verhältnis zwischen Strafzweck und Erziehungszweck
  • c) Vereinbarkeit mit Täterwürdigkeit
  • 2. Zusammenfassung: keine grundsätzliche Bedeutung
  • IV. Die Aussetzung nach §§ 27 ff. JGG
  • 1. Wesen
  • a) Ursprung und Entwicklung
  • b) Einordnung im deutschen Jugendstrafrecht
  • aa) Keine Modifikation der Jugendstrafe
  • bb) Keine Modifikation der Erziehungsmaßregeln und Zuchtmittel
  • cc) Reaktionsmittel eigener Art
  • c) Standort unmittelbar unterhalb der Jugendstrafe
  • 2. Für welches Verhältnis zwischen Schuld und Erziehungsbedürftigkeit?
  • a) Stellung innerhalb der Steigerung der Erziehungsmittel
  • b) Folgerung für die Zumessung
  • 3. Für welche Art von Erziehung?
  • a) Notwendigkeit der Erteilung von Bewährungsauflagen
  • b) Gesichtspunkte für ihre Auswahl
  • aa) nach dem Strafzweck
  • bb) nach dem Erziehungszweck
  • aaa) "Höhere Bindung"
  • bbb) "Tägliches Erlebnis"
  • ccc) "Sorgende Liebe"
  • c) Ergebnis
  • Aus der Statistik des Senators für Jugend und Sport Berlin
  • Literaturverzeichnis

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