Literarische Interessenbildung im Mittelalter

DFG-Symposion 1991
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Februar 2016
  • |
  • XIV, 509 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-476-05559-0 (ISBN)
 
Herausgeber und Autoren dieses Symposionbandes erprobten, ob die Frage nach der Ausbildung und Entwicklung des Interesses an Literatur helfen könnte, die vielfältig divergenten sozial- und funktionsgeschichtlichen Fragestellungen in einer übergreifenden Perspektive zusammenzusehen und weiterzuführen.
  • Deutsch
  • Stuttgart
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  • Deutschland
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Bibliographie
  • 64,56 MB
978-3-476-05559-0 (9783476055590)
10.1007/978-3-476-05559-0
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Joachim Heinzle ist ein deutscher germanistischer Mediävist. Er ist emeritierter Professor für Ältere Deutsche Sprache und Literatur am Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters an der Philipps-Universität Marburg.
  • Intro
  • Inhalt
  • Vorbericht des Herausgebers
  • I. HISTORISCH-PHILOLOGISCHE GRUNDLAGEN
  • THOMAS KLEIN (Köln): Einführung
  • HARTMUT BECKERS (Münster): Literarische Interessenbildung bei einem rheinischen Grafengeschlecht um 1470-80: Die Blankenheimer Schloßbibliothek
  • FRANZ-JOSEF HOLZNAGEL (Köln): Literarische Interessenbildung in der Neidbart-Überlieferung bis 1350
  • NIKOLAUS HENKEL (Regensburg): Kurzfassungen höfischer Erzähldichtung im 13./14. Jahrhundert. Überlegungen zum Verhältnis von Textgeschichte und literarischer Interessenbildung
  • JÜRGEN SCHULZ-GROBERT (Marburg): &Autoren gesucht&. Die Verfasserfrage als methodisches Problem im Bereich der spätmittelalterlichen Reimpaarkleindichtung
  • UWE MEVES (Oldenburg): Urkundliche Bezeugungen der Minnesänger im 12. Jahrhundert am Beispiel Bliggers von Steinach
  • FRITZ PETER KNAPP (Kiel): Literarische Interessenbildung im Kreise österreichischer und steirischer Landherrn zur Zeit des Interregnums
  • Diskussionsbericht (Protokoll: KLAUS KLEIN, Marburg)
  • II. FALLSTUDIEN I: FRÜHES UND HOHES MITTELALTER
  • WOLFGANG HAUBRICHS (Saarbrücken): Einführung
  • KLAUS GRAF (Koblenz): Literatur als adelige Hausüberlieferung?
  • FRIEDRICH PRINZ (München): Hagiographie als Kultpropaganda: Die Rolle der Auftraggeber und Autoren hagiographischer Texte des Frühmittelalters
  • WOLFGANG KEMP (Marburg): Zweimal die Wurzel Jesse. Eine Bildformel im Spannungsfeld der Interessenbildung
  • URSULA PETERS (Aachen): Ritterbiographie und Familiengeschichte. Das Beispiel der &Histoire de Guillaume le Maréchal&
  • ELKE BRÜGGEN (Köln): Kleidung und adliges Selbstverständnis. Literarische Interessenbildung am Beispiel der Kleidermotivik in der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts
  • KUNIBERT BERING (Bochum): Wort und Architektur als Instrumente der Selbstdarstellung in staufischer Zeit
  • L. PETER JOHNSON (Cambridge): Die Blütezeit und der neue Status der Literatur
  • Diskussionsbericht (Protokoll: MONIKA BUCHMÜLLER-PFAFF, Saarbrücken)
  • III. FALLSTUDIEN II: SPÄTES MITTELALTER
  • JOHANNES JANOTA (Augsburg): Einführung
  • ELISABETH LIENERT (Würzburg): Der Trojanische Krieg in Basel. Interesse an Geschichte und Autonomie des Erzählens bei Konrad von Würzburg
  • HANS-JOACHIM ZIEGELER (Tübingen): Der Löwe hinter Gittern. Literatur in Lüneburg um 1400
  • WERNER WILLIAMS-KRAPP (Augsburg): Frauenmystik und Ordensreform im 15. Jahrhundert
  • GEORG STEER (Eichstätt): Bettelorden-Predigt als &Massenmedium&
  • WERNER RÖCKE (Bayreuth): Antike Poesie und newe Zeit. Die Ästhetisierung des Interesses im griechisch-deutschen Roman der frühen Neuzeit
  • Diskussionsbericht (Protokoll: FRIEDER SCHANZE, Tübingen)
  • IV. THEORIE, KRITIK, PERSPEKTIVE
  • WALTER HAUG (Tübingen): Einführung
  • JAN-DIRK MÜLLER (München): Zu einigen Problemen des Konzepts &Literarische Interessenbildung&
  • SEBASTIAN NEUMEISTER (Berlin): Die &Literarisierung& der höfischen Liebe in der sizilianischen Dichterschule des 13. Jahrhunderts
  • RÜDIGER SCHNELL (Basel): Rechtsgeschichte, Mentalitäten und Gattungsgeschichte. Zur literarischen Autonomie im Mittelalter
  • PETER VON MOOS (Münster): Was galt im lateinischen Mittelalter als das Literarische an der Literatur? Eine theologisch-rhetorische Antwort des 12. Jahrhunderts
  • CHRISTOPH HUBER (Bamberg): Herrscherlob und literarische Autoreferenz
  • CHRISTIAN KIENING (München): Wer aigen mein die weit . . . Weltentwürfe und Sinnprobleme deutscher Minne- und Abenteuerromane des 14. Jahrhunderts
  • Diskussionsbericht (Protokoll: CHRISTA BERTELSMEIER-KlERST, Marburg)
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Verzeichnis der bibliographischen Abkürzungen
  • Register

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