Abbildung von: Kulturknigge für das Zusammenleben mit Muslimen - Verlag Herder

Kulturknigge für das Zusammenleben mit Muslimen

Peter Heine(Autor*in)
Verlag Herder
1. Auflage
Erschienen am 5. April 2017
224 Seiten
E-Book
PDF mit Wasserzeichen-DRM
978-3-451-81195-1 (ISBN)
14,99 €inkl. 7% MwSt.
Systemvoraussetzungen
für PDF mit Wasserzeichen-DRM
E-Book Einzellizenz
Als Download verfügbar
Integration hat zwei Seiten. Einerseits ist es wichtig, dass muslimische Flüchtlinge schnell verstehen, was unsere Kultur ausmacht und wie man sich in ihr bewegt. Andererseits: Welches Wissen brauchen Nichtmuslime, um muslimische Menschen zu verstehen?
Wo liegen Problemfelder, Konfliktherde und Informationsdefizite für kulturbedingte Kommunikationsprobleme? Wie etwa hängen ethnische Prägungen, regionale Herkunft, Mentalität und religiöse Fragen zusammen? Was sollte man wissen über den Wert der Sippe, über Familienbeziehungen und Familienwerte? Was ist wichtig bei Geschlechterbeziehungen, im privaten Rahmen und in der Öffentlichkeit?
Auf diese und viele weitere Fragen gibt Peter Heine kompakte und kompetente Antworten.
Peter Heine war von 1994 bis 2009 Professor für Islamwissenschaft des nicht-arabischen Raumes. Er ist einer der gefragtesten Islamexperten und vielfacher Autor.
1 - Peter Heine: Kulturknigge für das Zusammenleben mit Muslimen [Seite 0]
2 - Impressum [Seite 5]
3 - Inhalt [Seite 6]
4 - Vorwort [Seite 8]
5 - Einleitung: Respekt und Bildung [Seite 12]
6 - Glaubensbekenntnis, Dogmen und Rituale des Islams [Seite 19]
6.1 - Ein Bekenntnis, zwei Artikel [Seite 19]
6.2 - Wie wird man Muslim? [Seite 20]
6.3 - Pflichtgebete [Seite 21]
6.4 - Rituelle Reinheit als Voraussetzung [Seite 22]
6.5 - Wie wird das Gebet durchgeführt? [Seite 23]
6.6 - Gemeinschaftsgebet und Bedeutung der Moschee [Seite 25]
6.7 - Fasten und Ramadan [Seite 28]
6.8 - Das Almosen [Seite 31]
6.9 - Pilgerfahrt und Opferfest [Seite 32]
6.10 - Bedeutung der Pilgerfahrt heute [Seite 34]
6.11 - Opferfest und Tieropfer [Seite 35]
6.12 - Der Jihâd als Glaubenspflicht [Seite 36]
6.13 - Wie verstehen radikale Muslime den Jihâd heute? [Seite 39]
6.14 - Am Lebensende: Tod und Begräbnis [Seite 41]
7 - Gesellschaften der religiösen Vielfalt [Seite 43]
7.1 - Kein einheitliches Bild [Seite 43]
7.2 - Wie reagieren Muslime auf den religiösen und kulturellen Pluralismus? [Seite 45]
7.3 - Die Haltung des Islamischen Rechts zu religiösen Minderheiten [Seite 46]
7.4 - Größte islamische Konfession: die Sunniten [Seite 47]
7.5 - Die sunnitischen Rechtschulen [Seite 48]
7.6 - Konkrete Rechtsfragen [Seite 51]
7.7 - Größte muslimische Minderheit: die Schiiten [Seite 53]
7.8 - Wie unterscheiden sich Schiiten dogmatisch von den Sunniten? [Seite 55]
7.9 - Das Warten auf den Mahdî [Seite 56]
7.10 - Die Bedeutung des Mujtahid in der Schia [Seite 57]
7.11 - Rangordnung und Konkurrenz der schiitischen Gelehrten [Seite 58]
7.12 - Wie sehen die Sunniten die Unterschiede gegenüber den Schiiten? [Seite 60]
7.13 - Die Besonderheit der Alewiten [Seite 61]
7.14 - Religiöse und politische Besonderheiten der syrischen Alewiten [Seite 63]
8 - Landestypische Prägungen und Traditionen [Seite 64]
8.1 - Herkunft und Geschichte [Seite 64]
8.2 - Warum schlossen sich Angehörige anderer Religionen dem Islam an? [Seite 65]
8.3 - Gibt es keine systematische islamische Missionsbewegung? [Seite 67]
8.4 - Nationale und ethnische Unterschiede zwischen islamischen Gesellschaften [Seite 69]
8.5 - Formen von Volksreligion, Gestaltungen des Volksglaubens [Seite 70]
8.6 - Heiligenverehrung [Seite 71]
9 - Partnerschaft - Heirat - Sexualität [Seite 73]
9.1 - Was sagt der Koran zur Ehe? [Seite 73]
9.2 - Wie kommt es in islamischen Gesellschaften zu Ehen? [Seite 78]
9.3 - Einfluss der zukünftigen Eheleute auf die Partnerwahl [Seite 79]
9.4 - Formen der Partnerpräferenz [Seite 80]
9.5 - Religionsbedinge Ehehindernisse [Seite 82]
9.6 - Brautgeld und Hochzeitsfeier [Seite 83]
9.7 - Das Hochzeitsfest [Seite 85]
9.8 - Zeit- und Genussehen [Seite 88]
9.9 - Voreheliche und außereheliche Beziehungen [Seite 89]
9.10 - Beurteilung von Homosexualität [Seite 91]
9.11 - Reaktion von Flüchtlingen auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern in Deutschland [Seite 92]
10 - Die Bedeutung der Familie in islamischen Gesellschaften [Seite 95]
10.1 - Grundlage der Gesellschaft [Seite 95]
10.2 - Die Rolle der Großfamilie [Seite 97]
10.3 - Koran und Prophetentraditionen über die Familie [Seite 98]
10.4 - Die Beziehungen zwischen den Ehepartnern [Seite 100]
10.5 - Scheidung und Eheauflösung [Seite 104]
10.6 - Konsequenzen einer endgültigen Scheidung [Seite 105]
10.7 - Regeln für die Scheidungskinder [Seite 106]
10.8 - Können auch Frauen eine Scheidung veranlassen? [Seite 107]
10.9 - Leichte Scheidung - als Grund für das Scheitern von Ehen? [Seite 109]
10.10 - Die aktuelle Situation unter den Zuwanderern [Seite 110]
10.11 - Wert und Bedeutung von Kindern [Seite 111]
10.12 - Konfliktfaktor Erbschaft [Seite 112]
10.13 - Was bedeuten die Erbregeln des Korans heute? [Seite 114]
10.14 - Gewohnheitsrecht und andere Rechtssysteme [Seite 116]
10.15 - Gewohnheitsrecht und Erbrecht [Seite 117]
11 - Essen und Trinken in der islamischen Welt [Seite 119]
11.1 - Welche Speisetabus müssen Muslime beachten? [Seite 120]
11.2 - Konsequenzen des Schweinefleischverbots für Muslime in Deutschland [Seite 122]
11.3 - Wie wird das Alkoholverbot begründet? [Seite 123]
11.4 - Praktische Konsequenzen des Alkoholverbots [Seite 125]
11.5 - Kaffee, Tee und Cola-Getränke [Seite 127]
11.6 - Beliebte Softdrinks [Seite 127]
11.7 - Der Islam zu Tabak und anderen Rauschmitteln [Seite 128]
11.8 - Haschisch, Opium und moderne Rauschgifte [Seite 129]
12 - Die Bedeutung der Gastlichkeit für Muslime [Seite 131]
12.1 - Eine grundlegende soziale Norm [Seite 131]
12.2 - Gastlichkeit in der Zeit des islamischen Mittelalters [Seite 133]
12.3 - Traditionelle Gastlichkeit der Gegenwartsmuslime [Seite 136]
12.4 - Wie kann man Flüchtlinge privat einladen? [Seite 141]
13 - Islamische Kleidung [Seite 145]
13.1 - Konflikte und Missverständnisse [Seite 145]
13.2 - Was sagt der Koran zur Kleidung? [Seite 146]
13.3 - Die Prophetentraditionen zur Kleidung der Musliminnen und Muslime [Seite 148]
13.4 - Veränderungen der männlichen Kleidung in der Neuzeit [Seite 150]
13.5 - Veränderungen bei der Kleidung der Frauen [Seite 152]
13.6 - Neuzeitliche Versuche, Kopftuch oder Schleier abzuschaffen [Seite 154]
13.7 - Die Kleiderordnung von Frauen in islamischen Ländern heute [Seite 156]
13.8 - Deutsche Modetrends für die Kleidung von Musliminnen [Seite 157]
13.9 - Modische Tendenzen für fromme Musliminnen [Seite 158]
13.10 - Regeln für das Schuhwerk [Seite 159]
13.11 - Islamische Stellungnahmen zu Make-up, Parfüm und anderen Schönheitsmitteln [Seite 161]
13.12 - Die Haltung des Islams zum Schminken [Seite 163]
14 - Die Bedeutung des Grußverhaltens [Seite 166]
14.1 - Soziale Etikette und göttliche Ordnung [Seite 166]
14.2 - Der Koran und die Prophetentraditionen [Seite 167]
14.3 - »Der Frieden sei mit euch!« Konsequenzen des Friedensgrußes [Seite 168]
14.4 - »Dein Tag sei glücklich« und andere neutrale Grußformeln [Seite 169]
14.5 - Begrüßungsformeln zu besonderen Gelegenheiten [Seite 171]
14.6 - Körperkontakte bei den Begrüßungen [Seite 172]
14.7 - »Wenn Gott will« - Verabschiedungsrituale [Seite 173]
14.8 - Höflichkeit im Umgang [Seite 175]
14.9 - Bedeutung der Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale [Seite 176]
15 - Gesten und Körpersprache in muslimischen Gesellschaften [Seite 179]
15.1 - Eine nonverbale Sprache der Kommunikation [Seite 179]
15.2 - Unterschiede zwischen dem Orient und Westeuropa [Seite 181]
15.3 - Ablehnung oder Zustimmung? - was Gesten signalisieren können [Seite 182]
15.4 - Gesten für Lob oder Entschuldigung [Seite 184]
15.5 - Gesten als zeitbezogene Hinweise oder Aufforderungen [Seite 186]
15.6 - Gesten, die auf körperliche oder seelische Befindlichkeiten aufmerksam machen [Seite 187]
15.7 - Ergebenheitsgesten [Seite 189]
15.8 - Körpernähe und Körperkontakt [Seite 190]
15.9 - Lautstarke Bekundungen der Trauer und Trauergesten [Seite 193]
15.10 - Augenkontakt, Hinwendung und andere Kontaktgesten in Gesprächssituationen [Seite 196]
15.11 - Eine besondere Eigentümlichkeit [Seite 197]
16 - Integrationsprobleme [Seite 199]
16.1 - Probleme im Alltag [Seite 199]
16.2 - Stimmt es, dass Muslime sich immer verspäten? [Seite 200]
16.3 - Warum reagieren Muslime auf einfache Fragen oft mit so komplizierten Antworten? [Seite 201]
16.4 - Sind Muslime wirklich unzuverlässig? [Seite 202]
16.5 - Welche Bedeutung hat der »Gute Ruf«? [Seite 205]
16.6 - Welche Fremdheitserfahrungen machen Zuwanderer in Deutschland? [Seite 208]
16.7 - Wie steht es um Geduld und Pünktlichkeit? [Seite 209]
16.8 - Realitätswahrnehmung [Seite 210]
16.9 - Koran und Prophetentraditionen zu Wahrheit und Lüge [Seite 211]
16.10 - Wie steht es mit dem Verhalten im Verkehr? [Seite 213]
16.11 - Die Schwierigkeiten beim Einkauf [Seite 214]
16.12 - Situationen der Abhängigkeit und die Bedeutung des Selbstwertgefühls [Seite 215]
16.13 - Integrationsprogramme und das Faktum unterschiedlicher Identitäten [Seite 217]
16.14 - Die Identität der Gastarbeiter [Seite 218]
16.15 - Arabische und afghanische Identitäten [Seite 220]
16.16 - Gründe für die Anerkennung unterschiedlicher Identitäten [Seite 222]
17 - Über den Autor [Seite 224]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

  • Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
  • Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
  • E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer  E-Book Hilfe.