Kohärenz im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht der Europäischen Union

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 2. Februar 2016
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  • 389 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-154197-1 (ISBN)
 
Seit der Verabschiedung des Vertrags von Amsterdam im Jahre 1997 hat die Europäische Union eine Vielzahl von Verordnungen auf dem Gebiet des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts erlassen. Die daraus resultierenden Probleme der konsistenten Auslegung und wechselseitigen Abstimmung dieser Instrumente waren Gegenstand einer Konferenz, die im Oktober 2014 in Freiburg i.Br. stattfand. Die dort gehaltenen Referate sind in dem vorliegenden Band versammelt. Sie arbeiten Wertungswidersprüche zwischen den verschiedenen Rechtsakten heraus, beleuchten die Rahmenbedingungen für eine kohärentere Regelung und zeigen Perspektiven für eine mögliche Kodifikation des europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrechts auf. Zudem enthält der Band englische Zusammenfassungen der gehaltenen Referate sowie ausführliche Diskussionsberichte.
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  • 3,44 MB
978-3-16-154197-1 (9783161541971)
3161541979 (3161541979)
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  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil 1: Grundlagen
  • Jürgen Basedow: Kohärenz im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht der Europäischen Union. Eine einleitende Orientierung
  • I. Kohärenz
  • II. Der kollisionsrechtliche acquis - Neuordnung durch Kodifikation?
  • 1. Überblick über den acquis
  • 2. Kohärenz, Kodifikation, Allgemeiner Teil
  • a) Kohärenz
  • b) Kodifikation
  • c) Allgemeiner Teil
  • d) Institutioneller Rahmen
  • III. Inkohärenzen zwischen korrespondierenden Verweisungsnormen verschiedener Rechtsakte des europäischen IPR
  • 1. Divergierende Regelungen ähnlicher Fragen - Aspekte der Rechtswahl
  • a) Stillschweigende Rechtswahl
  • b) Zeitpunkt der Rechtswahl
  • c) Formwirksamkeit der Rechtswahl
  • d) National begründete Divergenzen
  • IV. Kohärenz zwischen Zuständigkeitsnormen und Verweisungsnormen
  • 1. Gleichlauf von internationaler Zuständigkeit und anwendbarem Recht
  • 2. Lücken im Gleichlauf
  • a) Direktansprüche gegen Haftpflichtversicherer
  • b) Ehescheidung nach ausländischem Recht
  • V. Kohärenz zwischen dem EU-Kollisionsrecht und dem Rechtsrahmen der europäischen Integration
  • 1. EU-Kollisionsrecht als Integrationsrecht
  • 2. EU-Kollisionsrecht und materielle Prinzipien des Primärrechts
  • 3. Gegenläufige Regelungen des Sekundärrechts
  • VI. Fazit
  • VII. Summary
  • Diskussionsbericht
  • Anatol Dutta: Gemeinsame oder getrennte Kodifikation von IPR und IZVR auf europäischer Ebene. Die bisherigen und geplanten Verordnungen im Familien- und Erbrecht als Vorbilder für andere Rechtsgebiete?
  • I. Bestandsaufnahme
  • 1. Von Den Haag
  • 2..nach Brüssel und Rom
  • II. Mögliche Gründe für eine gemeinsame oder getrennte Kodifikation
  • 1. Ausgangspunkt: Sektorielles Vorgehen legt gemeinsame Kodifikation nahe
  • 2. Verzahnung von IPR und IZVR offenbar nachrangig
  • 3. Sachfremde Gründe für eine getrennte Kodifikation
  • a) Zivil- und Handelssachen
  • b) Ehesachen
  • c) Kindschaftssachen und Unterhaltssachen
  • 4. Allgemeine Hürde: Umfassende politische Einigung über IPR und IZVR erforderlich
  • III. Vorteile einer gemeinsamen Kodifikation
  • 1. Zugänglichkeit des Rechts: "Benutzerfreundlichkeit"
  • 2. Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Rechtsgebiets
  • 3. Auslegungszusammenhang von IPR und IZVR
  • IV. Nachteile einer gemeinsamen Kodifikation
  • 1. Unterschiedlicher Entwicklungsstand der Regelungen
  • 2. Vermischung von Kollisionsrecht und Verfahrensrecht
  • 3. Fehlende (rechtsaktübergreifende) Kohärenz des Unionsrechts
  • 4. Trügerischer Eindruck einer umfassenden Kodifikation
  • 5. Spezialisierung der Dogmatik und Rechtsanwendung
  • V. Fazit
  • VI. Summary
  • Thomas Kadner Graziano: Gemeinsame oder getrennte Kodifikation von IPR und IZVR. Das schweizerische IPR-Gesetz als Modell für eine europäische Gesamtkodifikation - Lehren für die EU?
  • I. Einführung
  • II. Gesamtkodifikationen des IPR im Rechtsvergleich: Stand der Dinge
  • III. Ausgangspunkt: eine oft als komplex und schwer zugänglich empfundene Materie
  • IV. Das IPRG: ein Gesetz, orientiert an den Bedürfnissen seiner Nutzer nach gut zugänglichen, klaren und widerspruchsfreien Regelungen
  • V. Allgemeiner Teil der Gesamtkodifikation: ein Muss
  • VI. Besonderer Teil der Gesamtkodifikation: Streben nach größtmöglicher Klarheit
  • 1. Erstes Beispiel: Eherecht
  • 2. Zweites Beispiel: Vertragsrecht
  • 3. Drittes Beispiel: außervertragliche Haftung
  • VII. Erfahrungen mit der schweizerischen Gesamtkodifikation
  • VIII. Lehren für die EU?
  • 1. Gesamtkodifikationen: Lehre aus dem Rechtsvergleich
  • 2. Allgemeiner Teil
  • 3. Struktur des Besonderen Teils
  • 4. Gesamtkodifikation: nicht eine Frage nach dem Ob, sondern nach dem Wie
  • 5. Ausblick
  • IX. Anhang: Struktur der schweizerischen Gesamtkodifikation (Überblick).
  • X. Summary
  • Diskussionsbericht
  • Teil 2: Der räumliche Anwendungsbereich des europäischen IPR/IZVR
  • Burkhard Hess: Binnenverhältnisse im Europäischen Zivilprozessrecht. Grenzüberschreitende v. nationale Sachverhalte
  • I. Einleitung
  • II. Die kompetenzielle Grundlage: Art. 81 AEUV
  • 1. Der Wortlaut der Vorschrift
  • 2. Auslegungsdifferenzen zwischen Rat und Kommission
  • III. Die Definition des grenzüberschreitenden Sachverhalts in den Sekundärrechtsakten
  • 1. Ausgangspunkt: Art. 2, 59 f. Brüssel I-VO/Art. 4, 62 f. Brüssel Ia-VO.
  • a) "Binnensachverhalte" im System der Brüssel I- und Ia-VO
  • b) Die Rechtsprechung des EuGH zu Nachweisproblemen
  • c) Binnensachverhalte und Urteilsanerkennung
  • 2. Die Begrenzung des räumlichen Anwendungsbereichs in den Prozessrechtsakten der 2. Generation
  • a) Das qualifizierte Erfordernis eines grenzüberschreitenden Bezugs.
  • b) Die Ermittlung des Wohnsitzes nach Art. 59 f. Brüssel I-VO (Art. 62 f. Brüssel Ia-VO)
  • c) Binnensachverhalte in den Rechtsakten zur grenzüberschreitenden Vollstreckung
  • 3. Die Regelungen im europäischen Ehe- und Kindschaftsrecht
  • a) Die EuEheVO
  • b) Die EuUntVO
  • c) Die EuSchutzMVO
  • 4. Aktuelle Regelungsvorschläge
  • a) Art. 3 EuBvKpfVO
  • b) Die Vorschläge zur Neuregelung des Bagatellverfahrens
  • IV. Konzeptionelle Fragestellungen
  • 1. Europäische Rechtsakte als Modell nationaler Gesetzgebung?
  • 2. Erweiterung der kompetenziellen Aufgreifschwelle des Art. 81 AEUV
  • 3. Die Perspektive des europäischen Grundrechteschutzes: Assises de la Justice
  • V. Abschließende Bemerkung
  • VI. Summary
  • Tanja Domej: Das Verhältnis nach "außen". Europäische v. Drittstaatensachverhalte
  • I. Räumlich-persönlicher Anwendungsbereich des europäischen Kollisions-und Zivilverfahrensrechts
  • 1. Europäisches Kollisionsrecht
  • 2. Europäisches Zivilprozessrecht
  • a) Internationale Zuständigkeit
  • b) Rechtshängigkeit und zusammenhängende Verfahren
  • c) Anerkennung und Vollstreckung
  • d) Spezifische Beschränkungen des räumlich-persönlichen Anwendungsbereichs
  • e) Fazit
  • II. EU-Zivilverfahrensrecht und Lugano-Übereinkommen
  • 1. Rahmenbedingungen für die Teilhabe von Nichtmitgliedstaaten am europäischen Justizraum
  • 2. Abgrenzung der Anwendungsbereiche von LugÜ und Brüssel Ia-VO
  • 3. Unionsrecht und Auslegung des Lugano-Übereinkommens
  • 4. Fazit
  • III. Summary
  • Andrea Schulz: Die EU und die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht
  • I. Vorbemerkung
  • II. Die beiden Organisationen und ihr Verhältnis im Überblick
  • 1. Die Europäische Union und ihre Vorgänger
  • a) Von der Gründung der EWG bis zum Maastrichter EU-Vertrag
  • b) Vom Amsterdamer Vertrag bis zum Vertrag von Nizza
  • c) Der Vertrag von Lissabon
  • 2. Die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht
  • a) Die vertragslose Ära (1893-1955)
  • b) Die erste Satzung (1955-2006)
  • c) Die heutige Satzung (2007-)
  • 3. Auswirkungen der Verfassung der E(W)G/EU und der Haager Konferenz auf die Arbeitsweise der Konferenz
  • III. Haager Übereinkommen und EG/EU-Rechtsakte
  • 1. Die EuEheVO, ihre Vorläufer und das Haager Kinderschutzübereinkommen
  • a) Das sog. Brüssel II-Übereinkommen
  • b) Die EuEheVO 2000
  • c) Die neu gefasste EuEheVO Nr. 2201/2003
  • 2. Die Brüssel I-VO und das Haager Gerichtsstandsübereinkommen
  • a) Die Bemühungen um ein weltweites Haager Übereinkommen zur internationalen Zuständigkeit, Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen 1997-2001
  • b) Neuorientierung der Haager Verhandlungen mit dem Ziel der Ausarbeitung eines Übereinkommens über Gerichtsstandsvereinbarungen
  • (1) Wesentliche Regelungen der Verordnung und des Übereinkommens
  • (2) Unterschiede zwischen Verordnung und Übereinkommen
  • (3) Die Revision der Brüssel I-VO und das Haager Gerichtsstandsübereinkommen
  • 3. Die Unterhalts-Verordnung, das Haager Unterhaltsübereinkommen und das Haager Unterhaltsprotokoll 2007
  • 4. Anzuwendendes Recht im Übrigen
  • IV. Fazit
  • 1. Internationale Zuständigkeit
  • 2. Anerkennung, Vollstreckbarerklärung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen
  • 3. Anzuwendendes Recht
  • 4. Weitere Aspekte
  • 5. Eine EU-Kodifikation?
  • V. Summary
  • Diskussionsbericht
  • I. Diskussion nach den Referaten von Domej und Schulz
  • II. Diskussion nach dem Referat von Hess
  • Teil 3: Subjektive und personale Anknüpfungspunkte im europäischen IPR/IZVR
  • Felix Maultzsch: Parteiautonomie im Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht
  • I. Einleitung
  • II. Grundsätzliche Reichweite der Parteiautonomie
  • 1. Befund in den Unionsrechtsakten
  • a) Schuldrecht
  • b) Familienrecht
  • c) Erbrecht
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Einheitlicher Legitimationsgrund der Parteiautonomie?
  • 3. Parteiautonome Durchsetzbarkeit der lex fori als Minimalkonsens?
  • III. Grenzen der Parteiautonomie
  • 1. Grundmodelle
  • a) Freie Wahlmöglichkeit in Kombination mit Sonderanknüpfungen.
  • b) Gebundene Wahlmöglichkeit
  • c) Zeitliche Beschränkung der Wahlmöglichkeit
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Kohärenzprobleme im Schnittbereich unterschiedlicher Modelle
  • IV. Formelle und materielle Wirksamkeit der parteiautonomen Wahl
  • 1. Entscheidungs- und Verweisungsnormen als Grundmodelle
  • 2. Lösungsmöglichkeiten für die formelle Wirksamkeit
  • 3. Lösungsmöglichkeiten für die materielle Wirksamkeit
  • a) Internationales Privatrecht
  • b) Internationales Zivilverfahrensrecht
  • c) Eigenständige unionsrechtliche Missbrauchskontrolle?
  • V. Thesen
  • VI. Summary
  • Frauke Wedemann: Die Verortung juristischer Personen im europäischen IPR und IZVR
  • I. Einführung
  • II. Bestandsaufnahme
  • 1. Europäisches IPR
  • a) Internationales Gesellschaftsrecht
  • b) Internationales Schuldrecht
  • c) Resümee
  • 2. Europäisches IZVR
  • a) "Wohnsitz"
  • (1) Art. 63 Brüssel Ia-VO
  • (2) Art. 11 Abs. 2, 17 Abs. 2, 20 Abs. 2 sowie Art. 7 Nr. 5 Brüssel Ia-VO
  • b) Art. 24 Nr. 2 Brüssel Ia-VO
  • c) Art. 7 Nr. 2 Brüssel Ia-VO
  • d) Art. 7 Nr. 1 lit. a) Brüssel Ia-VO
  • e) Art. 3 EuInsVO
  • f) Resümee
  • III. Gründe für die unterschiedlichen Verortungsarten
  • 1. Internationales Gesellschaftsrecht versus Internationales Schuldrecht.
  • 2. Art. 63 Brüssel Ia-VO versus IPR
  • 3. Art. 11 Abs. 2, 17 Abs. 2, 20 Abs. 2 sowie Art. 7 Nr. 5 Brüssel Ia-VO im Einklang mit/versus IPR
  • 4. Art. 24 Nr. 2 Brüssel Ia-VO versus Art. 63 Brüssel Ia-VO
  • 5. Art. 7 Nr. 2 Brüssel Ia-VO (Erfolgsort) im Einklang mit Art. 23 Rom II-VO
  • 6. Art. 7 Nr. 2 Brüssel Ia-VO (Handlungsort) versus/im Einklang mit den sonstigen Verortungen
  • 7. Sonderstellung des Art. 7 Nr. 1 lit. a) Brüssel Ia-VO
  • 8. Sonderstellung des Art. 3 EuInsVO
  • 9. Resümee
  • IV. Zusammenfassung
  • V. Summary
  • Brigitta Lurger: Die Verortung natürlicher Personen im europäischen IPR und IZVR. Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt, Staatsangehörigkeit
  • I. Einleitung
  • 1. Die Frage, ob bestimmte Rechtsfragen an eine Person anzuknüpfen sind oder an einen nicht personenbezogenen Punkt des Sachverhalts
  • 2. Die Frage, wie die international-privatrechtliche "Verortung" einer natürlichen Person vorzunehmen ist
  • II. Erhebung des Status Quo im EU-Recht
  • a) Begriffsdefinition und Auslegung
  • b) Maßgeblichkeit eines oder mehrerer innerhalb einer Kategorie von Anknüpfungspunkten
  • c) Kombination zweier Kategorien von Anknüpfungspunkten
  • 1. Verträge und außervertragliche Schuldverhältnisse
  • 2. Ehescheidung
  • 3. Unterhalt
  • 4. Kinderschutz, Erwachsenenschutz
  • 5. Güterrecht in Ehen und registrierten Partnerschaften
  • 6. Erbrecht
  • 7. Kombinationsformen zwischen den beiden Gegenpolen der personellen Anknüpfung: Staatsangehörigkeit und gewöhnlicher Aufenthalt
  • III. Grundsätzliche Fragen
  • 1. Staatsbürgerschaft oder gewöhnlicher Aufenthalt?
  • 2. Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder verstärkter gewöhnlicher Aufenthalt?
  • 3. Die EuErbVO und die EuGH-E zum gewöhnlichen Aufenthalt nach Art. 8, 10 EuEheVO als Beispielsfälle
  • 4. Einheitlichkeit des Begriffs des "gewöhnlichen Aufenthalts" in allen EU-Verordnungen und den Haager Übereinkommen?
  • 5. Vorgangsweise bei Mehrfachstaatsbürgerschaften
  • IV. Schlussfolgerungen für ein System des EU-Kollisionsrecht
  • V. Summary
  • Diskussionsbericht
  • I. Diskussion nach dem Referat von Maultzsch
  • II. Diskussion nach dem Referat von Wedemann
  • III. Diskussion nach dem Referat von Lurger
  • Teil 4: Objektive Anknüpfungsmomente für Schuldverhältnisse im europäischen IPR/IZVR
  • Michael Müller: Objektive Anknüpfungsmomente für Schuldverhältnisse im europäischen IPR und IZVR. Die Behandlung vertraglicher Sachverhalte
  • I. Einleitung
  • II. Der Anknüpfungsgegenstand
  • 1. Vertrag vs. außervertragliche Schuldverhältnisse, insbesondere Delikt
  • 2. Vertragstypabhängigkeit vs. Vertragstypneutralität
  • 3. Unterschiedliche Relevanz der Vertragsschlussmodalitäten
  • 4. Vertragseinheit vs. Vertragsspaltung
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Notwendigkeit einer Differenzierung nach der Art des Anknüpfungsmoments
  • III. Das Anknüpfungsmoment
  • 1. Erfüllungsort
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Abschaffung des Erfüllungsorts als Anknüpfungsmoment des Vertragsgerichtsstands
  • 2. Belegenheitsort
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Belegenheitsort als Anknüpfungsmoment für Immobiliarverträge im weiteren Sinne
  • 3. Abschlussort
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Abschlussort als Anknüpfungsmoment (nur) für Versteigerungskäufe und bestimmte Finanzverträge
  • 4. Gewöhnlicher Aufenthalt
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Gewöhnlicher Aufenthalt bei Vertragsschluss des jeweiligen Beklagten für alle verbleibenden Verträge
  • (1) Der gewöhnliche Aufenthalt bei Vertragsschluss
  • (2) Keine Übertragung des Prinzips der vertragscharakteristischen Leistung - Spaltung des Vertragsgerichtsstands
  • (3) Keine Übertragung des Parteibegriffs der Rom I-VO - Abstellen auf die prozessuale Rolle
  • 5. Wohnsitz
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Gewöhnlicher Aufenthalt als Anknüpfungsmoment der allgemeinen internationalen Zuständigkeit
  • 6. Nebenniederlassung
  • IV. Die Anknüpfungsrechtsfolge
  • 1. Ausschließliche Rechtsfolge vs. alternative Rechtsfolge ("Wahlrecht")
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Immobiliarvertragsgerichtsstand als besonderer Gerichtsstand
  • 2. Ausweichklausel vs. Forum non conveniens
  • 3. Erstreckung der Anknüpfungsrechtsfolge auf den Vertrag vs. Beschränkung der Anknüpfungsrechtsfolge auf einen Vertragsteil ("Mosaikbetrachtung")
  • 4. Beschränkung der Anknüpfungsrechtsfolge auf den Vertrag vs. Erstreckung der Anknüpfungsrechtsfolge auf Delikte ("akzessorische Anknüpfung")
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Annexkompetenz für deliktische Ansprüche im Vertragsgerichtsstand
  • V. Fazit und Ausblick
  • VI. Summary
  • Haimo Schack: Kohärenz im europäischen Internationalen Deliktsrecht
  • I. Rechtsgrundlagen
  • 1. Internationale Zuständigkeit
  • 2. Anwendbares Recht
  • II. Auslegungsmethoden
  • 1. EU-autonome Auslegung
  • 2. Rechtsaktübergreifende Auslegung
  • III. Zielvorgaben und leitende Interessen
  • 1. Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen
  • 2. Zuständigkeitsrechtliche Interessen
  • 3. Kollisionsrechtliche Interessen
  • 4. Gleichlauf?
  • IV. Allgemeines Deliktsrecht
  • V. Sonderdeliktsrecht
  • 1. Produkthaftung
  • 2. Umweltschädigungen
  • 3. Wettbewerbsverstöße
  • 4. Immaterialgüterrechtsverletzungen
  • 5. Persönlichkeitsrechtsverletzungen
  • VI. Wege zu einer besseren Koordinierung
  • 1. Beseitigung von Divergenzen
  • 2. Parallele Gesetzgebung
  • 3. Europäische Gesamtkodifikation des IPR/IZVR?
  • VII. Summary
  • Diskussionsbericht
  • I. Diskussion zum Referat von Müller
  • II. Diskussion zum Referat von Schack
  • Teil 5: Schutz schwächerer Parteien und von Allgemeininteressen im europäischen IPR/IZVR
  • Eva-Maria Kieninger: Der Schutz schwächerer Personen im Schuldrecht
  • I. Einführung und Überblick
  • II. Verbraucherverträge
  • 1. Kohärenz zwischen Rom I-VO und Brüssel Ia-VO
  • a) Gemeinsamkeiten
  • b) Unterschiede
  • 2. Das Kriterium des "Ausrichtens"
  • a) Änderungen in der Rom I-VO und der Brüssel Ia-VO im Vergleich zu den Vorläufer-Übereinkommen
  • b) Auslegung durch den EuGH
  • c) Handlungsalternativen für den europäischen Gesetzgeber unter dem Gesichtspunkt der Kohärenz
  • (1) Billigung der EuGH-Rechtsprechung
  • (2) Abkehr von der Rechtsprechung des EuGH
  • (3) Vorschlag
  • 3. Angleichung der sachlichen Anwendungsbereiche von Art. 6 Rom I-VO und Art. 17 ff. Brüssel Ia-VO
  • a) Art. 17 Abs. 1 lit. a) und b) Brüssel Ia-VO
  • b) Angleichung der Ausnahmekataloge
  • 4. Art. 3 Abs. 4 Rom I-VO und das Verbraucherrichtlinienkollisionsrecht
  • III. Versicherungsverträge
  • 1. Kohärenz zwischen Art. 7 Rom I-VO und Art. 10 ff. Brüssel Ia-VO
  • 2. Kohärenz innerhalb der Rom I-VO:
  • a) Persönlicher und sachlicher Anwendungsbereich: Art. 6 und Art. 7 Rom I-VO im Vergleich
  • b) Die Umsetzung des kollisionsrechtlichen Versicherungsnehmerschutzes in Art. 7 Rom I: Übermäßige Komplexität und inhaltliche Schwächen
  • 3. Reformvorschläge
  • a) Vorschläge von Roth und Heiss
  • b) Stellungnahme
  • IV. Ausblick: Gleichlauf der Schutzinstrumente?
  • V. Summary
  • Urs Peter Gruber: Der Schutz schwächerer Personen im Familien- und Erbrecht
  • I. Einleitung
  • II. Schwächerenschutz im Kollisionsrecht
  • 1. Überblick
  • 2. Schwächerenschutz auf der Ebene der objektiven Anknüpfung
  • a) Kindesschutz
  • b) Unterhaltsrecht
  • (1) Unterhaltsansprüche im Allgemeinen
  • (2) Unterhaltsansprüche zwischen Ehegatten im Besonderen
  • c) Sonstige Fälle
  • 3. Schwächerenschutz auf der Ebene der Rechtswahl
  • a) Ausschluss der Rechtswahl
  • Reduzierung der wählbaren Rechtsordnungen
  • (1) Kindesschutz
  • Unterhaltsrecht
  • (2) Sonstige Fälle
  • b) Form- und Belehrungserfordernisse
  • (1) Formerfordernisse
  • (2) Belehrungserfordernis im Rahmen des Haager Protokolls
  • 4. Zwischenfazit
  • III. Schwächerenschutz im Bereich der internationalen Zuständigkeit
  • 1. Grundprinzipien
  • a) Überblick
  • b) Kindesschutz
  • c) Unterhaltsrecht
  • 2. Verwirklichung eines Gleichlaufs zwischen Zuständigkeit und anwendbarem Recht
  • a) Bestandsaufnahme
  • b) Bewertung
  • c) Zwischenfazit
  • IV. Schwächerenschutz im Bereich der Anerkennung und Vollstreckung
  • 1. Unterhaltsrecht
  • 2. Kindesschutzrecht
  • V. Resumée
  • VI. Summary
  • Moritz Renner: Ordre public und Eingriffsnormen. Konvergenzen und Divergenzen zwischen IPR und IZVR
  • I. Einführung: Von Savigny zum Gemeinsamen Markt
  • II. Internationales Privatrecht: Europäisierung nach innen und nach außen.
  • 1. Negative Integration durch IPR: Grundfreiheiten und international zwingendes Recht
  • a) Ordre public
  • b) Eingriffsnormen
  • 2. Positive Integration durch IPR: europäisches zwingendes Recht
  • a) Ordre public
  • b) Eingriffsnormen
  • 3. Zwischenergebnis
  • III. Internationales Zivilverfahrensrecht: Legitimation durch Verfahren
  • 1. Materiellrechtlicher ordre public
  • 2. Verfahrensrechtlicher ordre public
  • 3. Zwischenergebnis
  • IV. Wechselwirkungen: gegenseitige Anerkennung unter prozeduralem Vorbehalt
  • V. Thesen zur Fortentwicklung von IPR und IZVR
  • 1. Bedeutungslosigkeit des materiellrechtlichen ordre public im Vertrags- und Deliktsrecht
  • 2. Proliferation von Eingriffsnormen für Drittstaatensachverhalte
  • VI. Ausblick
  • VII. Summary
  • Diskussionsbericht
  • I. Diskussion nach dem Referat von Kieninger
  • II. Diskussion nach dem Referat von Gruber
  • III. Diskussion nach dem Referat von Renner
  • Autorenverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis
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