Professionalisierung kommunaler Wahlkämpfe

Merkmale und Trends am Beispiel hessischer Städte
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 31. Dezember 2016
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  • 374 Seiten
 
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978-3-8288-6677-5 (ISBN)
 
Die Kommunen praktizieren ihn noch immer: den "Wahlkampf am Gartenzaun". Doch wie steht es um die Professionalisierung kommunaler Wahlkämpfe in Hessen? Benjamin Heimerl führt mit der Wahlkampfuntersuchung von CDU und SPD im Kommunalwahlkampf 2011 der drei größten hessischen Städte Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden die Themenfelder Kommunalpolitik, Wahlkampf und Professionalisierung zusammen. Dabei befasst er sich nicht nur mit der Auswertung schriftlicher Wahlkampferzeugnisse wie Kandidatenbroschüren, Wahlprogramme, Flyer u. a., sondern bezieht auch die klassischen Massenmedien, darunter Zeitungsberichte und Kommentare der einzelnen Spitzenkandidaten sowie gesonderte Blogeinträge und Ego-Sites des Spitzenpersonals und der sie tragenden Parteien und Wählervereinigungen im Internet mit ein. Eine weitere analytische Säule bilden Experteninterviews, in denen die Wahlkampfverantwortlichen der Parteien selbst zu Wort kommen. So soll schließlich die Frage nach Umfang, Zusammenstellung und Intensität an professionellen Elementen in den betrachteten, kommunalen Wahlkämpfen beantwortet werden.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
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  • Deutschland
  • Höhe: 210 mm
  • |
  • Breite: 148 mm
  • 3,91 MB
978-3-8288-6677-5 (9783828866775)
3828866778 (3828866778)
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  • Cover
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • 1 EINLEITUNG
  • 1.1 Erkenntnisinteresse: Warum Wahlkämpfe?
  • 1.2 Subjekt und Objekt der Wahlkampfforschung
  • 1.3 Erkenntnisinteresse "2.0": Warum Kommunalwahlkämpfe?
  • 1.4 Aufbau der Dissertation - Ziele und Etappen
  • 2 STAND DER FORSCHUNG
  • 2.1 Wissenschaftliche Wahlkampfliteratur
  • 2.2 Nichtwissenschaftliche Wahlkampfliteratur ("Kampagnenliteratur")
  • 2.3 Kommunalwissenschaftliche Studien zur Wahlkampfführung
  • 2.4 Messung der Kampagnenprofessionalisierung - Überblick und Kritik
  • 2.5 Die Bedeutung von Bundes- und Landtagswahlen in Zusammenhang mit den Wahlkämpfen in den hessischen Kommunen
  • 2.5.1 Kommunalwahlen in Hessen - Historischer Abriss
  • 2.5.2 "Opa, warum sind die Fische tot?" - Kurzer historischer Abriss deutscher Wahlkämpfe
  • 2.5.3 Ein Blick in die Zukunft
  • 3 GRUNDELEMENTE DES (KOMMUNAL-)WAHLKAMPFES
  • 3.1 Kommunikation, politische Kommunikation und Wahlkampfkommunikation
  • 3.1.1. Was bedeutet "Kommunikation"?
  • 3.1.2 Was bedeutet "politische Kommunikation"?
  • 3.1.3 Was bedeutet "Wahlkampfkommunikation"?
  • 3.1.4 Die drei (Kommunikations-)Phasen eines Wahlkampfes
  • 3.1.4.1 Alles beginnt mit dem ersten Schritt - Vorbereitungsphase
  • 3.1.4.2 Wo stehen unsere Wähler? - Analysephase
  • 3.1.4.3 Wo stehen wir? - Konzeptionsphase
  • 3.1.4.4 Jetzt wird es ernst - Die Umsetzung
  • 3.1.5 Kommunikationsformen - Fazit
  • 3.2 Die Medien, Dealignment, Individualisierung und andere Begrifflichkeiten - Grundlagen der Thematik
  • 3.2.1 Die Medien
  • 3.2.1.1 Medien und Kommunalwahlkämpfe
  • 3.2.1.2 Medien "2.0"
  • 3.2.1.3 Geschichte der 2.0-Anwendungen - eine kleine (Facebook-)Chronik
  • 3.2.1.4 Social Media und Wahlkampf - auch in der Kommunalpolitik ein notwendiges Minenfeld
  • 3.2.1.5 Medien und Politik - Zwischenfazit
  • 3.2.1.6 Ausblick: Die künftige Rolle einer (kritischen) Berichterstattung in Wahlkämpfen
  • 3.2.2 Dealignment
  • 3.2.3 Individualisierung
  • 3.3 Wechselwähler - Volatilität auf dem Wählermarkt und Herausforderungen für die Kommunen
  • 3.3.1 Gründe für das Wechselwählen
  • 3.3.1.1 Wechselwahl als Konsequenz der Modernisierung:
  • 3.3.1.2 Wechselwahl aus Unzufriedenheit
  • 3.3.2 Wechselwahl in der Kommunalpolitik
  • 3.3.3 Zwischenfazit
  • 3.4 Rechtliche Grundlagen der Kommunalpolitik und der Kommunalwahlen in der Bundesrepublik und in Hessen
  • 3.4.1 Kommunen im Zwiespalt zwischen Politik und Rechtswissenschaften
  • 3.4.2 Parlament oder Verwaltung?
  • 3.4.3 Rechtliche Grundlagen der Kommunalwahlen in Hessen
  • 3.4.4 Die Bedeutung der Kommunen in den aktuellen programmatischen Leitlinien der demokratischen Parteien
  • 3.4.5 Rechtliche Grundlagen - Fazit
  • 4 WAHLKÄMPFE UND PROFESSIONALISIERUNG
  • 4.1 Amerikanisierung, Modernisierung und Professionalisierung
  • 4.1.1. "Hollywood an der Pleiße"
  • 4.1.2 Die Amerikanisierung deutscher Wahlkämpfe, oder: "Wie amerikanisch darf es werden?"
  • 4.1.3 Der Beginn einer "Amerikanisierung" der Wahlkämpfe
  • 4.1.4 Was bleibt von der Amerikanisierungsthese?
  • 4.2 Die Professionalisierung moderner Wahlkampagnen - Merkmale und Indikatoren
  • 4.2.1 Die Modernisierung der Wahlkampagnen - Einige notwendige Vorbetrachtungen
  • 4.2.2 Merkmale und Indikatoren für die Professionalisierung moderner Wahlkampagnen
  • 4.2.3 Personalisierung
  • 4.2.3.1 Grundlegende Merkmale der Personalisierung in der Politik
  • 4.2.3.2 Symbole und Parabeln - Praxisbeispiele erfolgreicher Personalisierung
  • 4.2.3.3 Personalisierung - Fazit
  • 4.2.4 Emotionalisierung, oder: ". und das ist nicht zuletzt der Grund, warum ich sie liebe"
  • 4.2.4.1 Emotionen - eine Definition
  • 4.2.4.2 Arbeitsdefinition "Emotionen"
  • 4.2.4.3 Politik und Emotionen - (k)eine Liebesheirat in ständigem Ehestreit
  • 4.2.4.4 Beispiele für Emotionalisierungen in der Wahlkampfkommunikation
  • 4.2.4.5 Emotionalisierung in der politischen Praxis
  • 4.2.4.6 Emotionalisierung in der politischen Praxis: Angriffswahlkampf und "Negative Campaigning"
  • 4.2.4.7 Emotionalisierung in der politischen Praxis: "Die richtigen Worte finden!" - Beispiel CDU
  • 4.2.4.8 Emotionen in der Politik - Fazit
  • 4.2.5 Aktivierung
  • 4.2.5.1 Externe Aktivierung
  • 4.2.5.2 Interne Aktivierung
  • 4.2.5.3 Das 5xB-Modell aus den Niederlanden
  • 4.2.5.4 Externe und interne Aktivierung - Fazit
  • 4.2.6 Externalisierung
  • 4.2.6.1 Formen der Politikberatung
  • 4.2.6.1.1 Definition
  • 4.2.6.1.2 Formen der Politikberatung: wissenschaftlich
  • 4.2.6.1.3 Formen der Politikberatung: Kommerziell
  • 4.2.6.1.4 Wissenschaftliche und kommerzielle Politikberatung - Zusammenfassende Darstellung
  • 4.2.6.1.5 Zwischenspiel: "Spin-Doctors"
  • 4.2.6.2 Community-Organizing: Mobilisierung und Befähigung der kommunalen Parteistruktur
  • 4.2.6.2.1 "Community" meint nicht bloß "Gemeinschaft"
  • 4.2.6.2.2 "Organizing" meint nicht bloß "Organisieren"
  • 4.2.6.2.3 Elemente und Instrumente des Community-Organizing
  • 4.2.6.2.4 Organizing als Kampfmittel der modernen Wahlkampfführung
  • 4.2.6.2.5 Organizing vs./und Graswurzelkampagne: Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Fazit zweier Strukturmerkmale
  • 4.2.6.3 Exkurs: Alltägliches aus dem Leben eines politischen Beraters
  • 4.2.6.3.1 Wer wird Politikberater?
  • 4.2.6.3.2 Wie wird man Politikberater?
  • 4.2.6.3.3 Welche Fähigkeiten zeichnen einen guten Politikberater aus
  • 4.2.6.3.4 Woran erkennt man "gute Politikberatung"?
  • 4.2.6.4 Kritik
  • 5 DIE UNTERSUCHUNGSFÄLLE FRANKFURT, WIESBADEN UND DARMSTADT - METHODENDISKUSSION
  • 5.1 Qualitative und quantitative Sozialforschung
  • 5.2 Die Forschungsfrage
  • 5.2.1 Die Frage nach der Generalisierbarkeit
  • 5.2.2 Die Fragestellung der Studie
  • 5.3 Wer oder was ist ein "Experte"?
  • 5.3.1 Der "Alltagsexperte"
  • 5.3.2 Der konstruktivistische Expertenbegriff
  • 5.3.3 Der wissenssoziologische Expertenbegriff
  • 5.4 Die Entwicklung des Leitfadens
  • 5.5 Die (inhaltsanalytische) Auswertungsmethode
  • 5.6 Qualitatives Sample und Start der Analyse
  • 5.7 Liste der Interviewpartner
  • 5.8 Methodendiskussion - Fazit
  • 6 DIE KOMMUNALWAHL AM 27. MÄRZ 2011 - EIN HESSISCHER SONDERFALL
  • 7 "(PROFI-)MORD IM EBBELWEI-EXPRESS" - ANALYSE DREIER WAHLKÄMPFE IN HESSEN 2011
  • 7.1 Banken, Börse, Börneplatz - die Stadt Frankfurt am Main
  • 7.1.1 Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2006 in Frankfurt am Main
  • 7.1.2 Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2011 in Frankfurt am Main
  • 7.1.3 Die SPD Frankfurt am Main
  • 7.1.3.1 Ausgangslage und Voraussetzungen
  • 7.1.3.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.1.3.3 Die Wahlkampforganisation
  • 7.1.3.4 Medienstrategie
  • 7.1.3.5 Personalisierung
  • 7.1.3.6 Emotionalisierung
  • 7.1.3.7 Aktivierung extern
  • 7.1.3.8 Aktivierung intern
  • 7.1.3.9 Externalisierung
  • 7.1.3.10 Die SPD Frankfurt - Fazit
  • 7.1.4 Die CDU Frankfurt am Main
  • 7.1.4.1 Ausgangslage und Voraussetzungen
  • 7.1.4.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.1.4.3 Die Wahlkampforganisation
  • 7.1.4.4 Medienstrategie
  • 7.1.4.5 Personalisierung
  • 7.1.4.6 Emotionalisierung
  • 7.1.4.7 Aktivierung
  • 7.1.4.8 Externalisierung
  • 7.1.4.9 CDU Frankfurt - Fazit
  • 7.1.5 Die Stadt Frankfurt am Main - Gesamtfazit
  • 7.2 Lilien, Lichtwiese, Liebig - die Stadt Darmstadt
  • 7.2.1 Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2006
  • 7.2.2 Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2011
  • 7.2.3 Die SPD Darmstadt
  • 7.2.3.1 Ausgangslage und Voraussetzungen
  • 7.2.3.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.2.3.3 Die Wahlkampforganisation
  • 7.2.3.4 Medienstrategie
  • 7.2.3.5 Personalisierung
  • 7.2.3.6 Emotionalisierung
  • 7.2.3.7 Aktivierung
  • 7.2.3.8 Externalisierung
  • 7.2.3.9 SPD Darmstadt - Fazit
  • 7.2.4 Die CDU Darmstadt
  • 7.2.4.1 Ausgangslage und Voraussetzung
  • 7.2.4.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.2.4.3 Wahlkampforganisation
  • 7.2.4.4 Medienstrategie
  • 7.2.4.5 Personalisierung
  • 7.2.4.6 Emotionalisierung
  • 7.2.4.7 Aktivierung extern
  • 7.2.4.8 Aktivierung intern
  • 7.2.4.9 Externalisierung
  • 7.2.4.10 CDU Darmstadt - Fazit
  • 7.2.5 Die Stadt Darmstadt - Gesamtfazit
  • 7.3 Landtag, Landeshauptstadt, Lanz - die Stadt Wiesbaden
  • 7.3.1 Die Kommunalwahl 2006
  • 7.3.2 Die Kommunalwahl 2011
  • 7.3.3 Die SPD Wiesbaden
  • 7.3.3.1 Ausgangslage und Voraussetzungen
  • 7.3.3.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.3.3.3 Die Wahlkampforganisation
  • 7.3.3.4 Die Medienstrategie
  • 7.3.3.5 Personalisierung
  • 7.3.3.6 Emotionalisierung
  • 7.3.3.7 Aktivierung extern
  • 7.3.3.8 Aktivierung intern
  • 7.3.3.9 Externalisierung
  • 7.3.3.10 Die SPD Wiesbaden - Fazit
  • 7.3.4 Die CDU Wiesbaden
  • 7.3.4.1 Ausgangslage und Voraussetzungen
  • 7.3.4.2 Kommunalwahlprogramm
  • 7.3.4.3 Die Wahlkampforganisation
  • 7.3.4.4 Medienstrategie
  • 7.3.4.5 Personalisierung
  • 7.3.4.6 Emotionalisierung
  • 7.3.4.7 Aktivierung
  • 7.3.4.8 Externalisierung
  • 7.3.4.9 Die CDU Wiesbaden - Fazit
  • 7.3.5 Die Stadt Wiesbaden - Fazit
  • 8 DER KOMMUNALWAHLKAMPF 2011 - EINE VERZÖGERTE PROFESSIONALISIERUNG? EIN FAZIT UND AUSBLICK
  • 8.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede einer tendenziellen Professionalisierung der Kommunalwahlkämpfe
  • 8.2 Fazit: "Dem Wandel der Zeit etwas entgegensetzen"
  • 8.3 Ausblick: Emotional, unpolitisch und beliebig?
  • 9 QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS
  • 9.1 Quellen und Dokumente
  • 9.2 Literatur
  • 9.3 Zeitungen
  • 9.4 Internetquellen
  • 10 ANHANG

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