Wissenschancen der Nichtmetropolen

Wissenschaft und Stadtentwicklung in mittelgroßen Städten
 
 
Berliner Wissenschafts-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2018
  • |
  • 352 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8305-4062-5 (ISBN)
 
Ein Großteil der einschlägigen Debatte zum Zusammenhang von Hochschulen und ihren Sitzorten widmet sich großstädtischen bzw. metropolitanen Existenzbedingungen und Wirkungen von Hochschulen. Hochschulen in mittelgroßen Städten schließen in ihren Selbstbeschreibungen häufig daran an, ohne den fehlenden großstädtischen Kontext angemessen zu berücksichtigen. Dahinter steckt die allgemeine Auffassung, dass sich die Zukunftsfähigkeit einer Stadt mit ihrer Ankopplung an wissensgesellschaftliche Entwicklungen entscheide. Untersucht werden daher die Potenziale und Potenzialentfaltungen, die Defizite und Defizitbearbeitungen, die in mittelgroßen Hochschulstädten anzutreffen sind, wenn wissensgesellschaftliche Resonanzbedingungen erzeugt werden sollen.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 12
  • |
  • 6 s/w Abbildungen, 29 s/w Tabellen, 12 farbige Abbildungen
  • 36,92 MB
978-3-8305-4062-5 (9783830540625)
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  • Intro
  • Inhaltsübersicht
  • Zentrale Ergebnisse
  • Mittelgroße Städte als Orte der Wissenschaft
  • Anwesenheits- und Aktivitätseffekte
  • Stadt und Hochschule: Wechselseitige Chancensteigerungen
  • Kooperationsinstrumentarium
  • Strategische Erfolgsfaktoren
  • Lokales Wissensmanagement
  • Stadt-Wissenschaft-Interaktionstypen
  • 1. Problem und Vorgehen
  • 1.1. Problemstellung: Wissenschaft - Stadtentwicklung - mittelgroße Städte
  • 1.2. Untersuchungsdesign: Fragestellungen undmethodisches Vorgehen
  • A. Die Erklärungsthesen der Theorie
  • 2. Passiver Hochschulregionalismus: Die traditionellen Konzepte
  • 2.1. Inkludierend: Hochschulen als regionalerBildungsfaktor
  • 2.2. Neubauten: Hochschulen und Stadtraum
  • 2.3. Nachfrageeffekte: Hochschulen als regionaler Wirtschaftsfaktor
  • 3. Aktiver Hochschulregionalismus: Nicht nur sein, sondern tun
  • 3.1. Zeitdiagnosen
  • 3.1.1. Triple Helix
  • 3.1.2. Wissensgesellschaft
  • 3.1.3. mode 2
  • 3.2. Leitbildgetriebene Empirie
  • 3.2.1. Innovation
  • 3.2.2. Hochschulen als regionaler Innovationsfaktor
  • 3.2.3. Kreativität: Hochschulen als umfassender Entwicklungsfaktor
  • 3.3. Empiriegetriebenes Leitbild
  • 3.3.1. Third Mission: Die Debatte
  • 3.3.2. Third Mission: Definition
  • 4. Governance: Jenseits der Steuerungswiderstände Stadt und Hochschule
  • 4.1. Governance-Arenen
  • 4.1.1. Regional und Local Governance
  • 4.1.2. Hochschulgovernance
  • 4.1.3. Hochschule-Stadt-Governance
  • 4.1.4. Leitende Zusammenhangsannahmen
  • 4.2. Netzwerke als lokale Problemlöser?
  • 4.2.1. Leistungsfähigkeiten und Erfolgsfaktoren von Netzwerken
  • 4.2.2. Risikofaktoren für Netzwerke
  • 4.2.3. Erfolgs- und Scheiternsbedingungen: empirische Beispiele
  • 5. Mittelgroße Städte: Jenseits der Metropolen und zum Teil peripherisiert
  • 5.1. Definitorisches
  • 5.2. Schrumpfung
  • 5.3. Peripherisierte Städte: Merkmale und Szenarien
  • 5.4. Wissensgesellschaft?
  • 5.4.1. Bildung
  • 5.4.2. Hochschulen
  • 5.4.3. Hochschulen gegen Peripherisierung
  • 5.4.4. Wissensdiffusion im städtischen Raum
  • B. Empirie
  • 6. Hauptmerkmal der mittelgroßen Städte: gruppeninterne Heterogenität
  • 6.1. "Strampeln im Morast"?
  • 6.2. Schwarmstädte als Gegenpol der Peripherisierung:Die Sehnsucht nach Dichte
  • 7. Der Wettbewerb"Stadt der Wissenschaft"
  • 7.1. Wettbewerbsverlauf
  • 7.2. Wettbewerbswirkungen
  • 7.3. Folgeinitiativen
  • 8. Zwei Kleinere Großstädte:Halle und Magdeburg
  • 8.1. Kommunale Rahmenbedingungen
  • 8.2. Halle (Saale)
  • 8.2.1. Stadträumliche Verdichtung: Der Weinberg Campus
  • 8.2.2. Formalisierung der Kooperation zwischen Wissenschaftund Stadt: Das Dienstleistungszentrum Wirtschaft undWissenschaft
  • 8.2.3. "Stadt der Wissenschaft": Hochschulen und Wissenschaft in Stadtplanung, Leitbildern und Bürgerwahrnehmung
  • 8.2.4. Zukunftsstadt-Wettbewerb
  • 8.3. Magdeburg
  • 8.3.1. Stadträumliche Verdichtung: Wissenschaftsquartier
  • 8.3.2. Formalisierung der Kooperation zwischen Wissenschaft und Stadt: Das Team Wissenschaft
  • 8.3.3. "Stadt der Wissenschaft, Bildung und Kultur": Stadtentwicklung und Stadtentwicklungskonzepte
  • 9. Mittelstädte und ihre Hochschulen: Beispiele in Sachsen-Anhalt
  • 9.1. Kommunale Rahmenbedingungen
  • 9.2. Wissenschaftliche Strukturen
  • 9.2.1. Die Hochschulen und ihre stadträumlichen Einbettungen
  • 9.2.2. An-Institute und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • 9.2.3. Wissensschaftsaffine Einrichtungen
  • 9.3. Aktivitäten und Prozesse
  • 9.3.1. Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten in den Städten
  • Ökonomische Interaktionen
  • Schülerarbeit und nichtökonomische Interaktionen
  • 9.3.2. Besonderheiten in einzelnen Städten
  • 9.4. Lokale Wahrnehmungen der Hochschulen
  • 9.4.1. Wernigerode
  • Lokalpresse
  • Öffentlichkeitsformate der Kommunalverwaltung
  • ISEK
  • 9.4.2. Stendal
  • Berichterstattung in der Lokalpresse
  • Hochschulzeitschrift
  • Städtische Homepage
  • Positionspapier "Hochschulstandort Stendal - UnserSelbstverständnis"
  • 9.5. Zwischenresümee
  • 10. Hochschulen und Forschungsinstitute und die IBA "Stadtumbau 2010"
  • 10.1. Beteiligungsverhalten der Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • 10.2. Kooperationsqualitäten: durchwachsene Befunde
  • C. Auswertungen und Schlussfolgerungen
  • 11. Das Grundproblem:Zweckfreiheit vs. Nützlichkeit
  • 11.1. Zweckfreie Nützlichkeit
  • 11.2. Die Programmkonkurrenz: Qualitätsorientierung vs. Relevanzorientierung
  • 11.3. Gesellschaft und Wissenschaft
  • 11.4. Wissenschaft und außerwissenschaftliche Praxis
  • 12. Abgleich und Verdichtung: Die empirischen Befunde im Lichte der Theorie-Angebote
  • 12.1. Wissenschaft und ihre direkten Umwelten:Region und Stadt
  • 12.1.1. Erwartungsverschiebungen
  • 12.1.2. Regionale Problemlagen und Problemwahrnehmungen
  • 12.1.3. Limitationen in den Hochschulen
  • 12.1.4. Wissenschaft und Stadt: Wechselseitige Chancensteigerung
  • 12.2. Wissenschaft in mittelgroßen Städten
  • 12.2.1. Theorieangebote und Praxisanforderungen
  • 13. Governance der Stadt-Wissenschaft-Kooperationen
  • 13.1. Kommunikation
  • 13.1.1. Schnittstellenkommunikation
  • 13.1.2. Instrumente der Abstimmung
  • 13.2. Kooperationen
  • 13.2.1. Reibungswiderstände, Risiken und deren Bearbeitung
  • 13.2.2. Strategische Erfolgsfaktoren
  • 13.3. Modell lokalen Hochschulhandelns
  • 13.3.1. Rahmenbedingungen: Voraussetzungen und Ressourcen
  • 13.3.2. Programmierung: Problem- und Zieldefinitionen, Handlungsprogramm
  • 13.3.3. Implementation: strategisch handeln und mit Abweichungen rechnen
  • 13.3.4. Auswertung: Neuprogrammierung vorbereiten
  • 13.4. Kooperationsinstrumente
  • 13.4.1. Netzwerke und Kooperationsplattformen
  • 13.4.2. Aufsuchende Lokalarbeit: Wissensmanagement
  • 13.4.3. Studierende in der Stadt
  • 14. Fazit
  • 14.1. Selbstbeschreibungsbilder und Interaktionstypen
  • 14.1.1. Relevante Faktoren zur Selbstbeschreibung der Städte
  • 14.1.2. Selbstbeschreibungsbilder
  • 14.1.3. Modell der Interaktionstypen
  • 14.1.4. Kriterien zur Einordnung in Interaktionstypen
  • 14.2. Schluss: Wissensgesellschaftsfähig werden
  • Literatur
  • Verzeichnis der Übersichten
  • Autoren und Mitwirkende
  • Die Studien im HoF-Forschungsprogramm "Raumbezogene Wirkungen von Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen"2007-2018

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