Verlegerische Geschäftskorrespondenz im 18. Jahrhundert

Das Kommunikationsfeld zwischen Autor, Herausgeber und Verleger in der deutschsprachigen Aufklärung
 
 
Harrassowitz Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. April 2018
  • |
  • VI, 312 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-447-19707-6 (ISBN)
 
Verlegerische Geschäftskorrespondenz, flankiert von einem sich zunehmend professionalisierenden postalischen System, das fortan Zustellung und Versendung planbar machte, war im 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Errungenschaften in der Privatkommunikation wie auch im internationalen Handelsverkehr. Neben der Planbarkeit des schriftlichen Austausches, die sich in der Einrichtung von speziellen Briefstunden und Posttagen niederschlug, an denen die Briefschreiber keinen Besuch empfingen, waren die Beschleunigung und Dynamisierung der Kommunikation auch im globalen Buch- und Verlagshandel zu spüren. Daher achteten Kaufleute, Autoren und Verleger darauf, ihr Arbeitsumfeld zweckmäßig und die Arbeitsabläufe ökonomisch zu gestalten. Zugleich geht das Verhältnis von Autor und Verleger häufig über das rein Geschäftliche hinaus und spiegelt ein persönlich-freundschaftliches Verhältnis wider, das einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte der verlegten Werke ermöglicht.
Der von Thomas Bremer und Christine Haug herausgegebene Sammelband zeigt erstmals an verschiedenen Fallbeispielen die Strukturmerkmale verlegerischer Geschäftskorrespondenz sowie die Arbeitsvorgänge und logistische Organisation des Bücherverkehrs über das Verlagskontor auf, die Schaltstelle eines jeden Verlagsunternehmens im 18. Jahrhundert.
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • |
  • Verlagsgeschichte, Mediengeschichte, Kommunikationsgeschichte, Kulturgeschichte, Literaturgeschichte, Autor
  • 11
  • |
  • 11 Schaubilder
  • |
  • 11 Abbildungen
  • 5,05 MB
978-3-447-19707-6 (9783447197076)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Title Page
  • Copyright
  • Table of Contents
  • Body
  • Christine Haug: Einführung: Autor-Verleger-Korrespondenzen als eine Quelle der Buchhandels- und Verlagsgeschichtsschreibung
  • Christine Haug: "Die Feder in der Hand, die Papiere vor mir". Vom buchhändlerischen Geschäftsbrief zum Buchhandelsformular - Einblicke in die Arbeits- und Organisationsabläufe in einem Verlagskontor im 18. Jahrhundert
  • Daniel Fulda: Ein junger Autor, der seinen alten Verleger von einem neuen Stil überzeugt? Gottlob Benedikt Schirach im Briefwechsel mit Johann Justinus Gebauer
  • Tristan Coignard: Eine Zürcher Verlagsbuchhandlung in Konfliktsituationen. Orell, Gessner, Füssli und Comp. und der briefliche Umgang mit Autoren im späten 18. Jahrhundert
  • Hannes Fischer: Publikationsgeschichte des Deutschen Museums. Der Streit um Werkherrschaft zwischen dem Herausgeber Heinrich Christian Boie und seinen Verlegern Johann Friedrich Weygand und Georg Joachim Göschen, auf Grundlage neuer Quellen
  • Jana Kittelmann: Epistolare Szenen einer Freundschaft. Johann Georg Sulzers Korrespondenz mit Philipp Erasmus Reich
  • Thomas Bremer: "Reich brachte mir Ihren Briefe eben". Philipp Erasmus Reich und Christian Fürchtegott Gellert vor dem Hintergrund des Wandels im deutschen Buchhandel im 18. Jahrhundert
  • Sören Schmidtke: "Beyde Contrahenten versprechen dem Inhalt dieses vorstehenden Accords gemäß getreulich nachzuleben". Wielands Oberon bei den Verlegern Karl Ludolf Hoffmann und Philipp Erasmus Reich
  • Claudia Bamberg: "Ich binde Ihnen (.) das Heil des Athenaeums auf die Seele". August Wilhelm Schlegels Briefe an den Verleger Friedrich Vieweg in den Jahren 1797-1800
  • Ursula Caflisch-Schnetzler: "Mit der ganzen Klugheit eines Buchhändlers, dem Nachdenken eines Philosophen, der Geduld eines Freündes und der Gesinnung eines Großmüthigen". Der Briefwechsel zwischen Johann Caspar Lavater (1741-1801) und Philipp Erasmus Reich (1717-1787)
  • Françoise Knopper: Ein Briefwechsel cum ira et studio: Abbé de L'Epée und Friedrich Nicolai
  • Nadja Reinhard: Strategische Publizistik und epistolare Dialogizität. Zur Verleger-, Herausgeber-, Autoren- und Werkpolitik: Friedrich Nicolais Kooperation mit Johann Karl August Musäus in seinem Projekt Straußfedern (1787-1791)
  • Michael Wögerbauer: "Nur schade, daß ich hier so ganz im Dunkeln lebe". Systemtheoretische Betrachtungen zum Problem literarischer Peripherie anhand des Meißner-Göschen-Briefwechsels
  • Petronela Krizanova: Crossroads of Hungarian booksellers. Information exchange on the European book market
  • Claudia Taszus Zwischen Naturwissenschaft und politischer Schriftstellerei. Lorenz Oken als Redakteur und Mitarbeiter der Deutschen Blätter von Brockhaus
  • Register

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

72,00 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF ohne DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen