200 Ratgeber oder dieser

Die Essenz aus über 200 Ratgeber-Bestsellern zu den Themen: Glück, Gelassenheit, Gesundheit, Schlaf, Ernährung, Stress, Bewegung, Zeitmanagement, Kommunikation, Beziehungen, Erziehung und Finanzen. Mit Literaturtipps!
 
 
Franzius Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Oktober 2021
  • |
  • 214 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96050-216-6 (ISBN)
 
Ihr WEG zu GLÜCK, GESUNDHEIT und ERFOLG beginnt HIERMIT!
Es existieren hunderte Ratgeber mit Tipps für ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Leben. Doch welche Tipps sind wirklich neu und relevant? Welche Hinweise sind essenziell? Und muss man wirklich viele Ratgeber lesen? Oder nur diesen einen?
Der Lehrer und Wissenschaftler Dr. Florian Hartnack hat über Jahre hinweg viele erfolgreiche Ratgeber analysiert und die Tipps selbst ausprobiert. In diesem Buch fasst er die Kernaussagen aus über 200 Ratgebern zusammen:
- Gelassenheit und Glück durch Achtsamkeit und Meditation
- Gesundheit: Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Schlaf
- Erfolg: Effektives Zeitmanagement, Kommunikation und Kompetenz
- Erziehung und Beziehungen: Elternschaft, Liebe, Partnerschaft
- Finanzen: Schritt für Schritt-Anleitung zum finanziellen Erfolg

Dieser Ratgeber enthält geballtes Wissen für alle Lebensbereiche - verständlich geschrieben und sofort umsetzbar.
Selbstverständlich befinden sich im Anhang ein umfangreicher Quellennachweis und weitere Literaturtipps zum Vertiefen der Kenntnisse.
Nehmen Sie Ihr Leben mit Leichtigkeit selber in die Hand. Optimieren Sie sich selber! Und sparen dabei Zeit.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Bremen
  • |
  • Deutschland
Franzius Verlag GmbH
  • 4,14 MB
978-3-96050-216-6 (9783960502166)
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Rechtlicher Hinweis
Vorwort
1. Zum Umgang mit dir - Oder: Dem Glück auf der Spur
1.1 Zum Umgang mit dir selbst
1.2 Glück
1.3 Achtsamkeit, Meditation & Spiritualität
1.4 Zusammenfassung: Dein Weg zu innerer Gelassenheit und Glück
2. Gesundheit
2.1 Ernährung: Du bist, was du isst
2.2 Sport und Bewegung
2.3 Stress und Burn-out
2.4 Schlafen
3. Erfolg
3.1 Erreiche deine Ziele
3.2 Zeitmanagement
3.3 Kommunikation: Der Schlüssel zum Erfolg
4. Beziehungen: Liebe, Sex und Elternschaft
4.1 Liebe und Partnerschaft
4.2 Erziehung und Elternschaft
5. Finanzen: Das Haus des Geldes
5.1 Das Fundament: Existenzsicherung!
5.2 Beruf-Einkommen-Wand
5.3 Sachwerte-Wand
5.4 Die Börsenwand
5.5 Die Mischwand mit Crowdfunding, P2P-Krediten und andere Investitionen
5.6 Das Dach: Dein Mindset oder »Geld stinkt (meistens) nicht«!
5.7 Zusammenfassung
6. Nachwort
7. Literatur
Ratgeber im Franzius Verlag
Novitäten 2021 / 2022 im Franzius Verlag

1.2 Glück


 

»Ja, renn nur nach dem Glück

Doch renne nicht zu sehr!

Denn alle rennen nach dem Glück

Das Glück rennt hinterher.«6

 

Manchmal ergreift mich Ehrfurcht. In sentimentalen, stillen Momenten schaue ich in den Sternenhimmel. Dann kommen die Gedanken: Wie unbedeutend wir Menschen doch sind im Angesicht dieses unendlichen, unbegreiflichen Universums. Gibt es Gott? All diese Fragen haben sich die Menschen wohl schon immer gestellt. Religionen gaben und geben Antworten und Halt. Viele Menschen in westlichen Ländern suchen ihr Glück aber nicht mehr (oder nicht ausschließlich) in der Spiritualität, sondern übertünchen das ungute Gefühl der Bedeutungslosigkeit mit dem Streben nach Glück durch materielle Dinge. Doch von der Wissenschaft wissen wir, dass uns materieller Reichtum nur in Maßen wirklich glücklicher werden lässt. Wir laufen schnellen Belohnungen für unser Gehirn genauso hinterher, wie der Bewunderung anderer Leute.7 Doch die Feinde deines Glückempfindens zeigen sich immer wieder: Gewöhnung und Vergleich. Klar, eine Gehaltserhöhung oder vielleicht sogar ein Lottogewinn machen dich kurzfristig glücklich. Und zu wenig Geld macht nachweisbar unglücklich. Doch du gewöhnst dich an jeden Lebensstil und an alle materiellen Dinge. Als ich Student war, lebte ich von der Hand in den Mund in einem kleinen, heruntergekommenen WG-Zimmer. Irgendwann konnte ich umziehen in eine kleine 1-Zimmer-Wohnung und war so glücklich darüber, von einem Raum in einen anderen gehen zu können. Dann kam das erste Gehalt, die Wohnungen wurden größer und irgendwann lebte ich in einem kleinen Reihenmittelhaus. Dies war plötzlich alles normal. Aber ob es mich nun jeden Tag wirklich glücklicher macht? Ich habe mich daran gewöhnt. Neben dieser Gewöhnung vergleichen wir uns auch immer mit unserem Umfeld. Die meisten Menschen würden eher weniger verdienen, wenn ihr Umfeld dafür noch weniger verdient. Der ständige Vergleich mit deinen Mitmenschen nagt also auch an deinem Glücksempfinden.

Viel wichtiger als Geld für das persönliche Glück sind immaterielle Dinge wie Familie, Arbeit, Gesundheit, soziales Umfeld, Freiheit et cetera. Werden diese Dinge positiv erlebt und als Glück empfunden, so wirkt sich dies auch messbar positiv auf die Gesundheit aus.8 Die meisten Menschen würden sicherlich bestätigen, dass Glück ein individuelles Empfinden ist, welches extrem abhängig von externen Faktoren ist. Dies ist auch nicht ganz falsch. Unsere Umwelt trägt viel zu unserem Glücksempfinden bei. Dennoch hat Glück mindestens ebenso viel mit deiner inneren Einstellung zu tun. Das Gefühl des Glücklichseins entsteht in deinem Gehirn, aus dem Zusammenspiel der Botenstoffe Dopamin und Serotonin9. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass insbesondere vier Aspekte zu einem glücklichen Hirn beitragen können:10

 

Beziehungen: Der Mensch als soziales Wesen braucht andere Menschen. Ja, ich habe auch oft das Bedürfnis, mal alleine sein zu wollen. Ja, mir gehen Menschen auch oft auf die Nerven und ich stelle mir vor, wie froh ich in einem einsamen Steinhaus an der Küste Italiens wäre - während ich im überfüllten Bus sitze. Doch hin und wieder braucht jeder von uns Kontakt und Beziehungen zu Menschen, die ihm guttun. Wichtig ist hierbei, dass es sich um positiv empfundene Begegnungen handelt. Mit deinem Erzfeind in einem Zimmer wirst du wahrscheinlich nicht glücklicher als allein. Aber gute Freundschaften, Liebesbeziehungen, der Kontakt zu deiner Familie - all das sind wichtige Bedingungen zum Glücklichsein. Also, pflege sie! Verbringe schöne, qualitativ gute Zeit gemeinsam mit deinen Liebsten. Zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen oder leckeren Essen.11

Selbstwirksamkeit: Nicht nur im Fernsehen gibt es eine Vielzahl von Sendungen über unglückliche, in Armut lebende, ggf. auch kranke Menschen in heruntergekommenen Wohnblocks, in welchen eigentlich keiner wohnen möchte. Oftmals werden diese Menschen als deprimiert und verbittert dargestellt. Auffällig ist, dass immer wieder ein fehlendes Gefühl von Selbstwirksamkeit in den Aussagen dieser Menschen zu hören ist. Sie nehmen ihr Leben als unveränderlich wahr, sie sehen keine Chance, irgendetwas an ihrer Situation ändern zu können. Dies mag leider in vielen Fällen auch zutreffen. Die Hilflosigkeit kann aber zugleich auch eine Rückzugsmöglichkeit darstellen, sie ist in gewisser Weise auch bequem: Ich kann eh nichts an meiner Situation ändern, also ergebe ich mich meinem Schicksal und bleibe unglücklich. In vielen kleinen Dingen des Alltags rede ich mir dies auch oft genug ein. Doch das muss nicht so sein! Selbstwirksamkeit meint, dass du das Gefühl hast, selbst etwas in deiner Umwelt bewirken zu können. Bereits kleine Kinder erlernen dies im Spiel, in der Bewegung, im Ausprobieren und Kommunizieren. Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse werden direkt auf das eigene Tun zurückgeführt. Wichtig ist: Du kannst selbst an deinem Selbstwirksamkeitsempfinden arbeiten - es ist nicht dein Schicksal. Stecke dir kleine, realistische Ziele und feiere dich, wenn du diese erreicht hast (nein, es war kein Zufall, dass du diesen Job bekommen hast, nur weil ein anderer abgesprungen ist - Du warst gut genug). Zudem solltest du dich nicht ständig mit anderen vergleichen. Denn das macht unglücklich. Lass also Instagram & Co. mal aus und sei dir bewusst, dass die anderen reichen und schönen und perfekten Menschen vielleicht außerhalb dieser Scheinwelten auch nicht ganz so reich und schön und perfekt sind. Denke also stets daran: Du kannst etwas an deiner Situation ändern! Du bist nicht dazu verdammt, ewig schüchtern oder ungeschickt zu sein. Auch nicht, wenn du entsprechende Erfahrungen in der Kindheit gemacht hast und nun meinst, diese seien fester Teil deiner Persönlichkeit. Vielmehr ist es so, dass du dich bewusst oder unbewusst auf diese Gedanken festgelegt hast und in all deinem Tun bzw. Nicht-Tun die Annahmen von dir selbst bestätigst. Wenn du meinst, dass du schüchtern bist und sowieso viele Makel hast, wirst du auch immer entsprechend handeln, dich damit bestätigen und von der Welt abschotten. Oftmals sind diese Aspekte aber nicht die wahren Gründe. Vielleicht fürchtest du dich vor Ablehnung und bist deshalb der Meinung, eh nichts bewirken zu können. Wenn du meinst, nicht selbst wirksam werden zu können, wirst du auch nicht selbst wirksam. Damit änderst du also nichts an deiner Situation und entgehst deiner Angst - z. B. der Zurückweisung.12 Handelst du allerdings nicht und ergibst dich damit einem Leben voller Fremdbestimmung, so steigt auch das Stresshormon Cortisol in deinem Blut. Du fühlst dich unglücklicher und gestresster, wenn du das Gefühl hast, dein Leben nicht selbst steuern zu können. Finde also deine Leidenschaft, indem du deine Ziele hinterfragst und dich auf deine Stärken fokussierst. Ja, auch du hast Stärken! Was machst du gerne? Für was brennst du?13 Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Faktor in deinem Leben, um Dinge aktiv anzupacken, und zu deinen Gunsten zu ändern.

Stresslevel: Du stimmst sicher der Aussage zu, dass Glück schwierig mit Stress zu vereinbaren ist. Stress steht dem Glück oftmals im Weg. Also achte auf dich. Auf dein Stresslevel. Es geht nicht darum, lediglich am Wochenende mal abzuschalten. Vielmehr solltest du versuchen, die Dinge in deinem Leben herauszufiltern, die dich wirklich stressen. Dafür kannst du zum Beispiel ein Stresstagebuch führen. In dieses kannst du alles, was dich im Alltag stresst, notieren. Das müsstest du allerdings auch wirklich konsequent machen!14 Klar kann Stress auch positiv sein. Manche Menschen benötigen einen gewissen Stresspegel, insbesondere, wenn dieser sich in Dingen offenbart, die man selber gern tut. Das ist auch vollkommen okay. Stress wird sich auch nicht immer vermeiden lassen. Die Balance ist aber wichtig! Übrigens können Haustiere dir helfen, Stress abzubauen. Eine schnurrende Katze auf deinem Schoß kann zur Ausschüttung des Kuschelhormons Oxytocin führen und dein Stresslevel herunterfahren. Wenn du dazu noch in einer Kuschelecke mit gemütlichem Licht sitzt, kannst du prima entspannen.15

Sinnhafte Zusammenhänge: Sind wir nicht alle auf der Suche nach einem Sinn? Die Frage, die du stellen solltest, ist dabei nicht die Frage nach dem Sinn des Lebens - sondern die Frage nach dem Sinn deines Lebens! Puh, das ist schon kaum zu beantworten, oder? Menschen, die in ihrem Tun Sinnhaftigkeit erfahren, sind glücklicher. Als Grundschullehrer freue ich mich darüber, den Kindern Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Zugleich merke ich, dass ich sie aktiv in ihrer Entwicklung begleiten kann. Ich erfahre meine Arbeit als sinnvoll.16 Doch dies ist nicht der einzige »Sinn meines Lebens«. Meine eigenen Kinder großzuziehen, mich vielleicht im Verein zu engagieren usw. können alles Tätigkeiten sein, denen ich Sinn zuspreche und die meinem Leben Kohärenz, also einen sinnvollen Zusammenhang geben. Es ist wichtig für dein Glücklichsein, dass du dein Leben als kohärent empfinden kannst. Dies meint, dass du dich verbunden fühlst mit den Menschen um dich herum, mit deinen beruflichen wie privaten Tätigkeiten etc. Es geht um deinen Sinn!17

 

Doch ist dieser Sinn im Alltag nicht immer einfach zu finden und zu verfolgen. Unser Alltag ist zumeist von Anpassung und Skepsis geprägt. Du tust das, was die anderen auch tun und hast wahrscheinlich auch etwas Angst und Sorgen vor zu großer Veränderung. Doch eben dieser automatisierte Alltagstrott lässt dich deine negativen Gewohnheiten nicht loswerden. Dabei kann es für dein...

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