Leichte Sprache in der öffentlichen Kommunikation. Ist politische Teilhabe barrierefrei?

Eine Untersuchung der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. November 2021
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  • 20 Seiten
 
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978-3-346-54009-6 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich untersuchen, inwiefern Informationen über Wahlen tatsächlich durch den Gebrauch von Leichter Sprache zugänglich gemacht werden. Dies soll schließlich Aufschluss darüber geben, ob politische Teilhabe ein gesellschaftlicher Bereich ist, der barrierefrei ist oder nicht. Beispielhaft werde ich dies anhand der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt untersuchen, die am 6. Juni 2021 stattfinden werden. Zunächst wird hierfür die Bedeutung des Konzepts der Leichten Sprache als (politisches) Instrument für die barrierefreie Kommunikation ausdifferenziert, woraufhin dann die Ziele und Funktionen des Konzepts dargelegt werden. Nachdem anschließend die rechtlichen Grundlagen sowie die gesellschaftliche Rezeption von Leichter Sprache dargelegt werden, widme ich mich der Analyse bzgl. der Zugänglichkeit von Informationen in Leichter Sprache bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Diese soll beispielhaft für den Zugang zu politischer Teilhabe in der heutigen Gesellschaft stehen. Hierbei wird die Annahme zugrunde gelegt, dass Wahlen einen Kernbereich der politischen Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft darstellen. Ein Konzept, das für das Erreichen einer barrierefreien Kommunikation entwickelt wurde, ist das der Leichten Sprache. Sie soll für Chancengleichheit und Nachteilsausgleich sorgen, indem sie Informationen für alle in Deutschland lebenden Menschen zugänglich macht. Ein beispielhafter Kontext, in dem das gleiche Recht auf Informationen besonders bedeutsam wird, sind Wahlen. In einer Demokratie haben alle erwachsenen Menschen ein Wahlrecht, von dem sie Gebrauch machen können, wenn sie möchten. Ein solches Wahlrecht kann jedoch nur dann ein Recht sein, wenn jeder Mensch über dieses Recht informiert wird und schließlich auch Zugang zu Informationen über die Wahlmöglichkeiten erhält.
  • Deutsch
  • 0,60 MB
978-3-346-54009-6 (9783346540096)
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