Fachwirt für Büro- und Projektorganisation

Arbeits- und Übungsbuch
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. April 2020
  • |
  • 216 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-2526-6 (ISBN)
 
Das Arbeits- und Übungsbuch bietet angehenden Fachwirten die Möglichkeit, ihr bereits erlerntes Wissen zu prüfen und sich intensiver auf die Prüfung vorzubereiten. In über 500 Fragen und Aufgaben können die Prüfungsthemen vertieft werden.
Achtung: Es handelt sich nicht um eine simulierte fachbezogene Prüfungssituation!
1. Auflage
  • Deutsch
  • 2,95 MB
978-3-7519-2526-6 (9783751925266)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Christina Harder hat im Mai 2019 ihre Prüfung zur Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation erfolgreich abgelegt. Auf der homepage www.fbup.de informiert sie über diese Fachwirt-Richtung und steht Interessierten mit Rat zur Verfügung.

Datenschutz und Datensicherheit


Aufgaben


1. Wie unterscheidet sich Datenschutz von Datensicherheit?

2. Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten?

3. Datensicherung schützt vor dem Verlust von Daten. Wann liegt Datensicherung vor?

4. Vor welchen möglichen Datenverlusten soll die Datensicherung schützen?

5. Worauf solle man bei der Datensicherung achten, damit die benötigten Daten auch wirklich geschützt sind?

6. Welche geeigneten Maßnahmen zur Datensicherung gibt es im Hard- und Softwarebereich?

7. Welche geeigneten Maßnahmen zur Datensicherung gibt es bei Stromausfall, versehentliches Löschen, unbefugten Zugriff?

8. Was sind die gängigsten Backup-Systeme und was macht die einzelnen Systeme aus?

9. Welche Software-Lizenzen gibt es auf dem Markt?

10. Die Software-Hersteller versuchen stetig ihre Produkte zu verbessern. Nenne die einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten und was diese ausmachen.

11. Das Internet ist Segen und Fluch zugleich. Es gibt zahlreiche Risiken, vor denen sich Unternehmen schützen müssen. Welche Gefahren sind am bekanntesten?

12. Was versteht man unter den Begriffen Computerviren, Computerwurm und Trojanisches Pferd?

13. Wozu dienen Datenbanksysteme und wie setzen sie sich zusammen?

14. Was sind die gängigsten Datenbanksysteme, mit denen Unternehmen arbeiten?

Lösungsvorschläge

1. Unterschied Datenschutz und Datensicherheit

2. Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten:

  • Überwachung der Schutzvorschriften
  • Überwachung der Nutzung personenbezogener Daten
  • Überwachung bei Berichtigung, Sperrung und Löschung personenbezogener Daten
  • Überwachung der Zugangsregelungen
  • Information der Mitarbeiter über Schutzvorschriften, Zugangsregeln, usw.
  • Die Regelungen hierzu finden sich im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

3. Externe Speichermedien (Festplatte, Host, Cloud, USB-Stick), unter Verschluss halten/wegschließen

4. Datenverlust an Dritte, Cyberattacke, Elementarschäden, hacking/fishing, Einbruch, Serverabsturz, defekte Technik, keine fachgerechte Entsorgung (Shredder)

5. Passwort-Schutz, Firewall, Safe, Verschlüsselung, Speichermedium

6. Hardware: Verschluss, Docking-Station Software: Zugangskontrolle (z.T. biometrisch), Herausgabevermerk, Weitergabevermerk

7. Stromausfall: Notstromaggregat, Batterie, Überspannungsschutz Versehentliches Löschen: Datensicherung abrufen, Löschvorgang mehrfach bestätigen Unbefugter Zugriff: PIN, PUK, Passwort

8. Backup-Systeme

Sicherungskonzepte Vollständiges Backup Differentielles Backup Inkrementelles Backup Generationsprinzip (Großvater-Vater-Sohn-Prinzip)
  • Vollständiges Backup

Sicherungskopie des kompletten Datenbestandes, unabhängig vom Datum der letzten Sicherung

Vorteil:

letzter Stand sehr leicht wiederherzustellen sehr sicher

Nachteil:

sehr zeitaufwendig wegen hohem Datenvolumen hoher Speicherplatzbedarf

  • differentielles Backup

Nur neue oder geänderte Daten seit dem letzten vollständigen Backup werden gesichert. Haben sich Daten seit dem letzten differentiellen Backup nicht geändert, werden sie trotzdem erneut gesichert.

Vorteil:

weniger Überschneidung, dadurch weniger Speicherplatz schneller als vollständiges Backup

Nachteil:

Datenredundanz (bei erneuter Sicherung, obwohl Daten unverändert sind

  • Inkrementelles Backup

Nur neue und geänderte Daten seit dem letzten inkrementellen Backup werden gesichert.

Vorteil:

Vermeidung von Datenredundanz

Backup kann schnell durchgeführt werden weniger Speicherplatz erforderlich

Nachteil:

Wiederherstellung ist aufwendiger

9. Software-Lizenzen:

  • Freeware: darf kostenlos genutzt werden, hat aber keinen offenen Quellcode, grundsätzlich kostenlos
  • Shareware: darf kostenlos getestet werden
  • freie Software (? Freeware): kostenlos, Quellcode muss offengelegt werden
  • Open Source: Nicht immer kostenlos, Quellcode offen, private Nutzung oft kostenlos, gewerbliche Nutzung meist kostenpflichtig
  • kommerzielle Software: muss erworben werden, erworben wird nur das Recht auf Nutzung, Software wird nicht Eigentum

10. Verbesserungsmöglichkeiten von Software:

  • Update (neue Variante): leichte Verbesserungen, Fehlerbeseitigung, Aktualisierung von Software oder Daten
  • Upgrade (neue Version): deutliche Veränderungen, zusätzliche Funktionen, Fehlerbeseitigung
  • Downgrade: Rückkehr zur vorherigen Version
  • Betaversion: Testversion, nicht fertiggestelltes Programm
  • Versionswechsel: höchstes Verbesserungspotenzial

11. Risiken des Internets:

Risiken Malware Hacker Dialer Spam
  • Malware

Computerprogramme, die vom Benutzer unerwünschte (schädliche) Funktionen ausführen

= Schadfunktionen, sind getarnt. Software läuft gänzlich unbemerkt im Hintergrund

Manipulation, Löschen von Dateien oder Sicherheitssoftware oder anderen Sicherheitseinrichtungen (z.B. Firewalls, Antivirenprogramme)

  • Phishing

Tricktäuschung im Internet. Empfänger einer Mail wird versucht irregeführt und zur Herausgabe von Zugangsdaten und Passwörtern zu bewegen

(Online Banking/Bezahlsysteme)

  • Dialer

Computerprogramme zur automatischen Einwahl ins Internet Entwickelt, um v.a. unerfahrenen Nutzern Zugang zum Internet zu erleichtern

illegale Dialer bauen kostenpflichtige Verbindungen zu teuren Mehrwertdienste-Nummern auf

Schutz durch Anti-Dialer-Programme (überwachen Zugänge, warnen sobald kostenpflichtige Vorwahl zum Verbindungsaufbau benutzt wird)

  • Spam- /Werbemails

unaufgefordert zugesandte Werbe-Mails

Massenaussendung = Bulk-Mail

laut UWG rechtswidrig

Schutz: Spamfilter / vorsichtige Veröffentlichung / Weitergabe der E-Mail-Adresse

12. Begriffsdefinitionen:

Computerviren Computerwurm Trojanisches Pferd Verbreiten sich, indem sie Kopien von sich selbst in Programme, Dokumente oder Datenträger schreiben Ähnelt einem Computervirus Verbreitung direkt über Netzwerke, wie z.B. Internet versucht in andere Computer einzudringen Kombination eines nützlichen Wirtsprogrammes mit einem versteckt arbeitenden bösartigen Teil

13. Bei einem Datenbanksystem handelt es sich um ein System zur elektronischen

Datenverwaltung. Es sorgt dafür, dass große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft gespeichert und benötigte Informationen optimal bereitgestellt werden.

Ein Datenbanksystem besteht aus einer Datenbank und einem Datenbankmanagementsystem. Die Datenbank beinhaltet einen logisch zusammengehörenden Datenbestand. Bei dem Datenbankmanagementsystem handelt es sich um die Software zur Verwaltung der Daten aus der Datenbank.

14. Datenbanksysteme

  • Enterprise Resource Planning (ERP)
  • Customer Relationship Management System (CRMS)
  • Warenwirtschaftssystem (WWS)
  • Business Program Management System (BPMS)
  • Data Warehouse
  • ERP System (Enterprise Resource Planning)

Ein ERP-System hat die Aufgabe Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel usw. im Unternehmen bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Ziel ist ein effizienter Wertschöpfungsprozess und eine kontinuierliche Optimierung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe. Ein ERP-System beinhaltet Software-Lösungen u.a. zu:

  • Materialwirtschaft wie Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition
  • Produktion
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Controlling
  • Personalverwaltung
  • Vertrieb
  • Marketing
  • Stammdatenverwaltung

Somit regelt das ERP-System den gesamten Informationsfluss im Unternehmen und integriert alle Abteilungen des Unternehmens in einem System.

  • CRM-System (Customer Relationship System)

Das CRM-System ist speziell auf den Kundenbereich zugeschnitten und kann das ERP-System in dem Bereich zusätzlich unterstützen. Ein CRM-System beinhaltet u.a.:

  • Beschwerdemanagement
  • Adressdatenbank
  • Kundenhistorie
  • Auftragsinformationen
  • E-Mail-Client
  • Aufgabenverwaltung
  • WWS (Warenwirtschaftssystem)

Häufig ist das WWS bereits ein Teil des ERP-Systems. Es kann aber auch separat erworben und verwendet werden.

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