Gabler / MLP Berufs- und Karriere-Planer Wirtschaft 2007/2008

Für Studenten und Hochschulabsolventen
 
 
Gabler, Betriebswirt.-Vlg (Verlag)
  • 10. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. August 2008
  • |
  • XX, 440 Seiten
 
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978-3-8349-9004-4 (ISBN)
 
Souverän von der Uni in den Job - die besten Starthilfen rund um den Berufseinstieg! Effiziente Insider-Tipps und erstklassiges Bewerbungs-Know-how sichern Hochschulabsolventen den entscheidenden Vorsprung beim Karrierestart.

Extra: die Themen-Specials 'Banken & Versicherungen' und 'Handel'


Die Autoren sind erfahrene Fachjournalisten und ausgewiesene Experten für das Studium der Wirtschaftswissenschaften und die Thematik Beruf und Karriere.
10Aufl. 2007
  • Deutsch
Bibliographie
  • 3,21 MB
978-3-8349-9004-4 (9783834990044)
3834990043 (3834990043)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - EINFÜHRUNG [Seite 8]
2 - INHALT [Seite 9]
3 - DIE LETZTE STUDIENPHASE [Seite 15]
3.1 - 1.1 Durchstarten zum Examen [Seite 15]
3.2 - 1.2 Finanzierung des Studiums [Seite 16]
3.3 - 1.3 Selbstorganisation in der Examensphase [Seite 28]
3.4 - 1.4 Die besten Lern- und Schreibtipps für die Abschluss- und Prüfungsphase [Seite 38]
3.5 - 1.5 Zusatz- und Weiterquali.kation [Seite 49]
3.6 - 1.6 Persönliche Quali.kationen [Seite 65]
3.7 - 1.7 Netzwerke öffnen Türen [Seite 70]
3.8 - 1.8 Weiterführende Literatur [Seite 72]
4 - DER BLICK AUF DEN ARBEITSMARKT [Seite 74]
4.1 - 2.1 Der Arbeitsmarkt für Betriebswirte [Seite 74]
4.2 - 2.2 Der Arbeitsmarkt für Volkswirte [Seite 83]
4.3 - 2.3 Top- Arbeitgeber - Wer sind die besten? [Seite 89]
4.4 - 2.4 Die Einstiegsmöglichkeiten [Seite 93]
4.5 - 2.5 Funktionsbereiche [Seite 96]
4.6 - 2.6 Branchen [Seite 101]
5 - DIE BEWERBUNG [Seite 156]
5.1 - 3.1 Bewerbungsphilosophie [Seite 156]
5.2 - 3.2 Formen der Bewerbung [Seite 175]
5.3 - 3.3 Vorstellungsgespräche [Seite 205]
5.4 - 3.4 Job-Messen [Seite 225]
5.5 - 3.5 Auswahlverfahren/Assessment Center [Seite 237]
5.6 - 3.6 MLP Assessmentcenter Pool [Seite 244]
5.7 - 3.7 Bewerben im Ausland [Seite 260]
5.8 - 3.8 MLP Career Services [Seite 273]
5.9 - 3.9 Nachhaken [Seite 275]
5.10 - 3.10 Nach der Zu- oder Absage [Seite 279]
5.11 - 3.11 Die Gehaltsverhandlung [Seite 280]
5.12 - 3.12 Die wichtigsten Dos & Don'ts für Ihre Bewerbungsstrategie - Tipps der Bewerbungsprofis Hesse/ Schrader [Seite 291]
5.13 - 3.13 Weiterführende Literatur [Seite 294]
6 - DIE EINSTIEGSPHASE [Seite 296]
6.1 - 4.1 Die erfolgreiche Probezeit [Seite 296]
6.2 - 4.2 Karrieretools [Seite 312]
6.3 - 4.3 Kleiner Business-Knigge [Seite 330]
6.4 - 4.4 Weiterführende Literatur [Seite 339]
7 - UNTERNEHMENSPROFILE VON A- Z [Seite 341]
8 - KAPITELANFANG DIE AUTOREN [Seite 393]
9 - STICHWORTVERZEICHNIS [Seite 397]
DIE EINSTIEGSPHASE (S. 331-332)

4.1 Die erfolgreiche Probezeit

Das lange Lernen hat sich gelohnt, der erste Job ist da. Die meisten Berufsanfänger sind stark motiviert für die erste konkrete Aufgabe und ganz begierig darauf, das erlernte Wissen in der Praxis umzusetzen. Dabei lassen Sie manchmal außer Acht, dass sich das Arbeiten im Unternehmen nicht nur auf die Bewältigung konkreter Aufgaben beschränkt. Ein Unternehmen ist ein komplexes soziales Gefüge mit individuellen Werten (Unternehmenskultur) und Besonderheiten, die wahrzunehmen zu beachten sind, wenn man längerfristig erfolgreich sein will.

Hier erfahren Sie, worauf Sie in der Probezeit unbedingt achten müssen, um aus Sicht des Unternehmens zu bestehen und andererseits auch zu entscheiden, ob die Aufgabe oder/und das Unternehmen zu Ihnen passen. Denn die Probezeit ist immer von beiden Seiten zu sehen, als Entscheidungsphase nicht nur für das für Unternehmen, sondern auch für den neuen Mitarbeiter. Wenn Ihnen bereits im Verlauf der Probezeit ernsthafte Bedenken erwachsen, werden Sie auf Dauer wahrscheinlich nicht erfolgreich in diesem Unternehmen arbeiten können. Dann sollten Sie so bald wie möglich nach Alternativen suchen.

4.1.1 Der erste Tag

ACHTUNG Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!

Der erste Eindruck zählt - diesen einfache Tatsache sollten Sie sich immer vor Augen halten. Sie werden gerade am ersten Tag sehr genau beobachtet. Die Kollegen sind neugierig auf den neuen Mitarbeiter und achten einfach auf alles. Das beginnt mit der Kleidung, der Begrüßung, den ersten Gesprächen etc. Wenn Sie die Weichen jetzt nicht richtig stellen, lässt sich das später zwar noch korrigieren, aber meist nur langsam und mit viel Geduld. Das richtige Out. t "Was ziehe ich an?" - diese Frage ist gerade für den ersten Tag oft nur schwer zu beantworten, denn man kennt die Gep. ogenheiten des Unternehmens und besonders der eigenen Abteilung noch nicht. Und natürlich ist die passende Kleidung auch abhängig von der Branche und der von Ihnen angestrebten Position. Wenn Sie bezüglich des angemessenen äußeren Erscheinungsbildes eher unsicher sind, stellen Sie die Frage nach den entsprechenden Gep. ogenheiten am besten schon gegen Ende des Vorstellungsprozesses. Aber bitte nicht gleich beim ersten Gespräch, sondern erst, wenn die Entscheidung für Sie bereits gefallen ist. Prägen Sie sich auch ein, wie die Mitarbeiter während des Vorstellungsgespräches gekleidet waren. Wenn Sie sehr unsicher sind, rufen Sie vor Arbeitsbeginn das Unternehmen an und fragen einfach nach. Damit Sie am ersten Tag weder under- noch overdressed erscheinen, hier ein paar grundsätzliche Tipps: ,

- Verkleiden Sie sich nicht. Wählen Sie ein gut sitzendes Ensemble, in dem Sie sich auch angesichts of. zieller, repäsentativer Situationen wohl fühlen. ,
- Achten Sie darauf, dass Kleidung und Schuhe sauber sind und gep. egt wirken. ,
- Bitte nur dezentes, kein starkes, dominantes Parfum oder Rasierwasser.
- Für Männer: Im Zweifelsfall zumindest eine dunkle Kombination oder einen Anzug in gedeckten Farben wählen. Dazu ausschließlich dunkle Socken kombinieren, niemals weiße.
- Frauen sollten auf ein dezentes Make-up und unaufdringliche Accessoires achten. Auf keinen Fall mit dekorativer Kosmetik experimentieren, die Sie noch nie zuvor verwendet haben.
- Sie sollten zwar identisch, aber auch seriös und tüchtig wirken. Ihre Kleidung soll ihre Offenheit und Kompetenz unterstreichen, nicht davon ablenken (und schon gar nicht die Aufmerksamkeit auf anatomische Vorzüge lenken). Allzu Modisches oder Verspieltes sowie provokative Extreme (beispielsweise reines gothic-schwarz) sind also fehl am Platz.

- Kleiden Sie sich im Zweifelsfall lieber etwas zu gut - damit vergeben Sie sich nichts und können es am nächsten Tag problemlos ausbalancieren. Wie viel Wert manche Unternehmen (oft sind es US-Firmen) auf die Einhaltung der Kleiderordnung legen, lässt sich folgendem Fallbeispiel entnehmen: Mehrere neue Mitarbeiter begannen am selben Tag mit einer Einführungsveranstaltung. Einige erschienen in einer Anzugkombination, da ihnen die strikte Kleiderordnung "einheitlicher Anzug" nicht bewusst war. Bei der Begrüßung wurden sie beiseite genommen und gebeten, nach Hause zu fahren und sich umzuziehen. Mit einer einfachen Frage wäre die diese unangenehme Erfahrung vermeidbar gewesen.

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