Europarecht

Dogmatik im Kontext. Band II: Rule of Law - Verbunddogmatik - Grundrechte
 
 
Mohr Siebeck Lehrbuch (Verlag)
  • 3. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Mai 2017
  • |
  • 977 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-155345-5 (ISBN)
 
Band II des Lehrbuchs zum Europarecht folgt der Konzeption einer kontextorientierten Vermittlung und Analyse des Europarechts, die für ein Verständnis der europäischen Integration und ihres Rechts unverzichtbar ist. Er baut auf Band I auf, der sich der Entwicklung der Integration, ihren Institutionen, Akteuren und Prozessen widmet, und behandelt Kerngebiete des materiellen Unionsverfassungsrechts, insbesondere Fragen der 'Rechtsgemeinschaft' und des Rechtsschutzes, das Verhältnis zwischen Unionsrecht und nationalem Recht und die dogmatische Verschraubung dieser Ebenen zu einem Verbund, sowie Grundrechte und Unionsbürgerschaft.
Der noch ausstehende Band III befasst sich mit dem europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht.
Die 1. und 2. Auflage sind bei UTB erschienen.
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  • 8,74 MB
978-3-16-155345-5 (9783161553455)
3161553454 (3161553454)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Inhaltsübersicht Band I
  • Inhaltsübersicht Band II
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Hinweis zur Zitier- und Verweistechnik
  • Inhaltsverzeichnis
  • Teil 3 - Die Rule of Law in Europa: EuGH und Rechtsschutz
  • § 5 Die Rechtsgemeinschaft und der EuGH
  • A. "Rechtsgemeinschaft" und compliance
  • B. Der Gerichtshof der Europäischen Union als Organ
  • I. EuGH: Besetzung
  • II. EuGH: Aufbau
  • C. Der EuGH in der Kritik
  • I. Kritik und gerichtliche Legitimation
  • II. Demokratische Legitimation und Falsches im Politischen
  • 1. Demokratieprobleme
  • 2. Delegationsprobleme
  • 3. Kontrollprobleme
  • 4. Symbolprobleme
  • III. Rechtliche Legitimation und Falsches im Juristischen
  • § 6 Rechtsschutzsystem: Grundlagen
  • A. Das System
  • B. Das Vertragsverletzungsverfahren
  • C. Das Vorabentscheidungsverfahren
  • D. EuGH und nationale Gerichte
  • E. Das Paradox des Erfolges
  • § 7 Rechtsschutzsystem: Einzelheiten
  • A. Das Vorabentscheidungsverfahren
  • I. Gerichte
  • II. Letztinstanzliche Gerichte
  • III. Das Verhältnis zwischen verschiedenen Instanzen nationaler Gerichtsbarkeit
  • 1. Grundlage: Rheinmühlen
  • 2. Folgerechtsprechung
  • 3. Verhältnis zur Verfassungsgerichtsbarkeit
  • IV. Vorlagepflicht nicht-letztinstanzlicher Gerichte
  • 1. Das Urteil Foto-Frost
  • 2. Die verfassungsrechtliche Dimension von Foto-Frost
  • 3. Ausnahmen von Foto-Frost?
  • 4. Weitere Vorlagepflichten außerhalb von Foto-Frost?
  • V. Präzedenzfall-System und Acte clair
  • 1. Präzedenzfall-System
  • 2. Acte clair
  • 3. Revision von CILFIT?
  • a) EuGH 2005: Gaston Schul und Intermodal Transports
  • b) EuGH 2015: X und van Dijk und Ferreira da Silva e Brito
  • VI. Zurückweisungen von Vorlagen
  • VII. Reformen und Reformvorschläge zum Vorabentscheidungsverfahren
  • 1. Größere institutionelle Reformmöglichkeiten
  • 2. Kleinere prozedurale und institutionelle Reformen
  • 3. Weitere Möglichkeiten
  • Subjektivierung des VIII. Vorabentscheidungsverfahrens
  • B. Die Nichtigkeitsklage
  • I. Verfahrensgegenstand
  • II. Klagebefugnis
  • III. Nicht-privilegierte Klagebefugte
  • 1. Private am Ende der Klagebefugnis-Hierarchie
  • 2. Rechtsakte mit Verordnungscharakter und Gesetzgebungsakte
  • 3. Unmittelbare Betroffenheit
  • 4. Individuelle Betroffenheit
  • a) Bedeutung
  • b) Grundregel: Plaumann-Formel
  • c) Geschlossene vs. offene Gruppe
  • d) Ausnahmen: Liberalere Rechtsprechung
  • e) Klagebefugnis und Interessengruppen
  • f) Gescheiterter Versuch der Ausweitung (1): GA Jacobs und EuG
  • g) Gescheiterter Versuch der Ausweitung (2): Vertrag von Lissabon
  • h) Würdigung: Die Ratio der restriktiven Klagebefugnis
  • i) Fazit
  • IV. Nichtigkeitsklage und Vorabentscheidung: Das Fristproblem
  • C. Weitere Homogenitätssicherungen
  • I. Gegen äußere Fragmentierung: MOX Plant und WTO
  • 1. MOX Plant: Art. 344 AEUV
  • 2. WTO: Verweigerung unmittelbarer Anwendbarkeit
  • 3. Fazit
  • II. Gegen innere Fragmentierung: Segi und Gestoras Pro Amnistía
  • Teil 4 - Verbunddogmatik: Unionsrecht und nationales Recht
  • § 8 Unmittelbare Anwendbarkeit
  • A. Verbunddogmatik: Unionsrecht und nationales Recht
  • B. Unmittelbare Anwendbarkeit: Bedeutung
  • C. Unmittelbare Anwendbarkeit im Primärrecht
  • I. Analyserahmen
  • II. Das Fundament: van Gend en Loos
  • 1. Zuständigkeit des EuGH
  • 2. Begründetheit
  • 3. Die Frage des Vorrangs
  • 4. Die Governance-Ebene
  • III. Folgerechtsprechung: Aufgabe der engen Bedingungen
  • IV. Die Frage der horizontalen unmittelbaren Anwendbarkeit
  • V. Aktualisierung der Horizontalität bei den Grundrechten
  • D. Unmittelbare Anwendbarkeit im Sekundärrecht
  • I. Unmittelbare Anwendbarkeit von Verordnungen
  • II. Unmittelbare Anwendbarkeit von Beschlüssen
  • III. Unmittelbare Anwendbarkeit von Richtlinien
  • 1. Das Spannungsfeld
  • 2. EuGH (1): Ratio der Effektivität
  • 3. Problem (1): Grenze Verordnung/Richtlinie und Vorlageverweigerung
  • 4. EuGH (2): Ratio des Rechtsmissbrauchs
  • 5. Problem (2): Uneinheitlicher Rechtsschutz und Gerechtigkeit
  • 6. Strategie (1): Weiter "Staats"-Begriff
  • 7. Strategie (2): Richtlinienkonforme Auslegung
  • 8. Strategie (3): Objektive/beiläufig belastende Wirkung von Richtlinien
  • 9. Strategie (4): Grundrechte mit Richtlinien-Inhalt
  • 10. Strategie (5): Staatshaftung
  • § 9 Nationale Rechtsbehelfe, Sanktionen, Haftung
  • A. Erste Phase: Der Grundsatz der nationalen Verfahrensautonomie
  • B. Zweite Phase: Größerer Interventionismus des EuGH
  • I. Effektivität und Verhältnismäßigkeit
  • II. Dogmatische, institutionelle und rechtspolitische Spannungsfelder
  • C. Dritte Phase: Balance und Kontextorientierung
  • I. Balance zwischen Effektivität und Verfahrensautonomie
  • II. Nationale Bestands- und Rechtskraft
  • D. Die Francovich-Rechtsprechung
  • I. Das Urteil Francovich
  • II. Das Urteil Brasserie du pêcheur/Factortame III und die Folgerechtsprechung
  • E. Versprechen und Grenzen
  • F. Judikatives Unrecht
  • I. Die Urteile Köbler und Kommission/Italien
  • II. Dogmatische Bemerkungen
  • III. Juristische Dialoge
  • IV. Wirkung
  • § 10 Vorrang
  • A. Die Urteile van Gend en Loos und Costa/ENEL
  • B. Die Dimensionen des Vorrangs
  • I. Die fünf Dimensionen des Vorrangs
  • II. Ausgestaltung der Dimensionen durch den EuGH
  • 1. Dimension (1)
  • 2. Dimension (2)
  • 3. Dimension (3)
  • 4. Dimension (4)
  • 5. Dimension (5)
  • 6. Sonstige Urteilswirkungen
  • C. Vorrang in den Verträgen
  • D. Verhältnis Vorrang/unmittelbare Anwendbarkeit
  • E. Die nationale Dimension des Vorrangs
  • I. Die nationalen politischen Organe
  • II. Die nationalen Gerichte
  • F. Deutschland
  • I. Normsystem
  • II. Frühphase: Die Entscheidungen 1967 und Lütticke
  • III. Grundrechte: Solange
  • IV. Hierarchisierung: Kloppenburg
  • V. Kompetenzen: Maastricht
  • VI. Post-Maastricht
  • VII. Demokratie: Lissabon
  • VIII. Anwendung der Kompetenzkontrolle: Honeywell
  • IX. Finanzkrise: EFSF/ESM
  • X. Vorlage: OMT
  • XI. Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts: Europäischer Haftbefehl II
  • XII. Außenhandelspolitik: CETA
  • XIII. Fazit
  • G. Andere Mitgliedstaaten
  • H. Fazit
  • I. Die Normativität von Einheit und Vielfalt
  • II. Rechts- und Verfassungsvergleichung
  • Teil 5 - "Civis europeus sum": Grundrechte und Unionsbürgerschaft
  • § 11 Grundrechtsschutz
  • A. Setting the Scene
  • I. Der merkwürdige Verlust europäischer Identität
  • II. Gegenmaßnahmen (1): Symbolik
  • III. Gegenmaßnahmen (2): Grundrechte
  • 1. Zur symbolischen und integrativen Kraft von Grundrechten
  • 2. Entstehungsgeschichte der Grundrechtecharta als Beispiel
  • IV. Grundrechtsschutz im institutionellen Kontext
  • B. Die Landkarte der Grundrechte in den Verträgen
  • C. Allgemeine Rechtsgrundsätze: Die Genealogie des Grundrechtsschutzes in der Union
  • I. Gründungsverträge ohne Grundrechte
  • II. EuGH-Rechtsprechung: Von Grundrechts-verweigerung zu Grundrechtsschutz
  • III. Ernsthafter oder instrumentalistischer Grundrechtsschutz?
  • IV. Reaktion der Mitgliedstaaten auf EuGH-Rechtsprechung
  • V. Dogmatik: Die Vorgehensweise des EuGH
  • 1. Rechtsquellen- und institutionelle Entscheidung: Vorrang und EuGH
  • 2. Makromethode und Inhalt: Das Schutzniveau- Problem
  • 3. Mikromethode: Unionsbezug durch institutionelle Umformulierung
  • 4. Dogmatische Ausdifferenzierungen
  • D. Grundrechtecharta: Verschriftlichung und Entwicklung
  • I. Aufbruch oder Konsolidierung?
  • II. Inhalt
  • III. Auslegung
  • 1. Externe und interne Parameter
  • 2. Die Erläuterungen
  • 3. Die EMRK
  • 4. Die Verfassungsüberlieferungen der Mitgliedstaaten
  • 5. Auslegung im Lichte der Ziele der Unionsverträge
  • IV. Horizontale Anwendbarkeit?
  • V. Das Protokoll für Großbritannien und Polen
  • E. Grundrechte, Unionsinstitutionen und die Grundrechteagentur
  • I. Früher Grundrechtsschutz und politische Organe
  • II. Die Europäische Agentur für Grundrechte
  • III. Sekundärrechtliche Grundrechtskonkretisierungen
  • IV. Gesetzgebung und Grundrechte
  • F. Die Anwendung der Unionsgrundrechte auf die Mitgliedstaaten
  • I. Bedeutung
  • II. Grundregel
  • III. Beschränkte Inkorporation: Agency- und ERT-Situation
  • 1. Agency-Situation
  • 2. ERT-Situation
  • 3. Agency- und ERT-Situation in der Charta der Grundrechte
  • 4. Ungeklärtes im "Anwendungsbereich des Unionsrechts"
  • IV. Auf dem Weg zur umfassenden Inkorporation?
  • 1. Der Versuch groß angelegter Systemverschiebung: GA Jacobs
  • 2. Inkrementalistische Verschiebungen: EuGH
  • G. Der Beitritt der Union zur EMRK: Die verhakte Verschraubung
  • I. Die lange Geschichte des Beitritts
  • II. Unions- und Konventionsgrundrechte - EuGH und EGMR
  • 1. Grundrechtsschichten und Spannungsverhältnisse
  • 2. CFDT (1978)
  • 3. Melchers & Co. (1990)
  • 4. Cantoni (1996) und Matthews (1999)
  • 5. Senator Lines (2000)
  • 6. Bosphorus (2005)
  • 7. Michaud (2012)
  • 8. EuGH-Gutachten 2/13
  • 9. Avoti s (2016)
  • H. Unionsgrundrechte und das Recht der Vereinten Nationen
  • I. Kadi (1): Set-Up
  • II. Kadi (2): EuG 2005 (Kadi I)
  • III. Differenzierungen und kleinere Korrekturen durch das EuG (2006)
  • IV. Erste Korrektur durch den EuGH: Segi und Gestoras Pro Amnistía (2007)
  • V. Kadi (3): EuGH 2008 (Kadi I)
  • VI. Kadi (4): EuG 2010 (Kadi II)
  • VII. Kadi (5): EuGH 2013 (Kadi II)
  • VIII. Rechtsprechung des EGMR
  • IX. Konvergenter Grundrechtsschutz
  • § 12 Unionsbürgerschaft
  • A. Politische Identität und Unionsbürgerschaft
  • I. Bedeutung
  • II. Entwicklungsvektoren bis zur Positivierung
  • III. Zwischen Ökonomie und Politik
  • IV. Zwischen Moral und Politik
  • V. Doppelbödigkeit des Bürgerschaftsdiskurses
  • VI. Staatsangehörigkeit und Unionsbürgerschaft
  • VII. Der "grundlegende Status"
  • VIII. Was auf dem Spiel steht
  • B. Rechte und Unionsbürgerschaft
  • I. Ausgangsposition: Primärrecht, Sekundärrecht, EuGH
  • 1. Primärrecht
  • 2. Sekundärrecht
  • 3. EuGH
  • II. Das Recht auf Freizügigkeit und Aufenthalt
  • 1. Grundlagen
  • 2. Aufenthaltsbedingungen
  • 3. Diskriminierungen
  • 4. Beschränkungen der Freizügigkeit
  • 5. Beschränkungen von Sozialleistungen
  • a) Arbeitnehmer und Selbständige
  • b) Wirtschaftlich nicht Aktive
  • Ideale: Martínez Sala, Trojani, Brey
  • Wende: Dano
  • c) Arbeitsuchende und Studenten
  • Noch nicht Erwerbstätige (1): Arbeitsuchende
  • Noch nicht Erwerbstätige (2): Studenten
  • 6. Der Anwendungsbereich des Unionsrechts
  • 7. Die Kritik am EuGH
  • III. Politische Rechte
  • Entscheidungsregister
  • I. Entscheidungen des EuGH
  • II. Gutachten des EuGH
  • III. Entscheidungen des EuG
  • IV. Entscheidungen der EKMR und des EGMR
  • V. Entscheidungen des IGH
  • VI. Entscheidungen des IStGH
  • VII. Entscheidungen deutscher Gerichte
  • 1. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
  • 2. Entscheidungen des Bundesgerichtshofs
  • 3. Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts
  • 4. Entscheidungen des Bundesfinanzhofs
  • 5. Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts
  • 6. Entscheidungen anderer Verwaltungsgerichte
  • 7. Entscheidungen anderer Finanzgerichte
  • 8. Entscheidungen anderer deutscher Gerichte
  • VIII. Entscheidungen von Gerichten anderer europäischer Staaten
  • 1. Belgien
  • 2. Frankreich
  • 3. Griechenland
  • 4. Irland
  • 5. Italien
  • 6. Polen
  • 7. Portugal
  • 8. Spanien
  • 9. Tschechien
  • 10. Vereinigtes Königreich
  • IX. Entscheidungen US-amerikanischer Gerichte
  • Stichwortverzeichnis

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