Adhärenzförderung

Therapieziele gemeinsam erreichen
 
 
Avoxa - Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH (Verlag)
  • erschienen am 17. Juli 2020
  • |
  • 112 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7741-1481-4 (ISBN)
 
Adhärenz, also die motivierte Mitarbeit des Patienten an therapeutischen Maßnahmen ist auch ein Schlüssel zu einer erfolgreichen Arzneimitteltherapie. Die gemeinsam mit dem Behandelnden festgelegten Therapieziele werden durch kommunikative und schulende Konzepte dauerhaft begleitet; im Arzneimittelbereich geht es konkret um die Einnahmetreue des Patienten.

Die Apotheker sind innerhalb der Versorgungskette in bester Position, um den Patienten nach Motivation, Kenntnissen und Hindernissen zu befragen und maßgeschneiderte Hilfe zu leisten. Die Autorinnen zeigen, wie man in der Apotheke die pharmazeutische Dienstleistung »Adhärenzförderung« praktisch umsetzt. Sie beschreiben, wie die Adhärenz gemessen werden kann, welche Möglichkeiten für ein Follow-Up bestehen und welche Ursachen und Folgen eine partielle oder vollständige Non-Adhärenz haben kann.

Adhärenz kann als das Resultat einer gelungenen und erfolgreichen Kommunikation zwischen dem Patienten und seinem Umfeld (Arzt, Apotheker, PTA, Familie, Freunde, Medien) betrachtet werden. Dazu vermittelt das Buch Kenntnisse zu Kommunikationstechniken, die in jedes Gespräch integriert werden können.


Prof. Dr. rer. physiol. Martina Hahn ist als klinische Pharmazeutin spezialisiert auf Psychopharmakotherapie.
Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit Zusatzqualifikation Suchtmedizin.
Zusammen entwickelten sie das Eichberger Modell zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit durch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Apotheker, Arzt, Patient und Angehörigen.
Erstauflage
  • Deutsch
  • Eschborn
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 32
  • |
  • 6 Tabellen, 32 Abbildungen
  • 4,30 MB
978-3-7741-1481-4 (9783774114814)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. rer. physiol. Martina Hahn ist als klinische Pharmazeutin spezialisiert auf Psychopharmakotherapie.
Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit Zusatzqualifikation Suchtmedizin.
Zusammen entwickelten sie das Eichberger Modell zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit durch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Apotheker, Arzt, Patient und Angehörigen.
  • Cover
  • Titelblatt
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • 1?Einleitung
  • 2?Definitionen
  • 2.1?Compliance
  • 2.2?Adhärenz
  • 2.3?Konkordanz
  • 2.4?Persistenz
  • 2.5?Non-Adhärenz
  • 2.5.1?Nichtintentionale Non-Adhärenz
  • 2.5.2?Intentionale Non-Adhärenz
  • 2.6?Partielle Adhärenz
  • 3?Folgen von Non-Adhärenz
  • 4?Adhärenzmessung
  • 4.1?Direkte Messmethoden
  • 4.2?Objektive indirekte Messmethoden
  • 4.2.1? Electronic Monitoring Devices (elektronische Über­wachungsgeräte)
  • 4.2.2?Medication Event Monitoring Systeme
  • 4.2.3?Ingestible Event Marker
  • 4.3?Subjektive indirekte Methoden
  • 4.3.1?Drug Attitude Inventory (DAI)
  • 4.3.2? Personal Evaluation of Transition to Treatment (­PETiT)
  • 4.3.3?Clinician Rating Scale (CRS)
  • 4.3.4?Brief Adherence Rating Scale (BARS)
  • 4.3.5?Morisky Medication Adherence Questionnaire (MAQ)
  • 4.3.6?Medication Adherence Rating Scale (MARS)
  • 4.3.7? Adherence Medication Refills and Medications Scale (ARMS)
  • 4.3.8?Adherence Barriers Questionnaire (ABQ)
  • 5.? Ursachen von partieller Adhärenz und Non-Adhärenz
  • 5.1?Krankheitsbezogene Faktoren
  • 5.2?Therapiebedingte Faktoren
  • 5.3?Patientenbezogene Faktoren
  • 5.3.1?Ängste
  • 5.3.2?Demografische Faktoren
  • 5.3.3?Internet
  • 5.3.4?Autonomiebestreben
  • 5.4?Soziale und ökonomische Faktoren
  • 5.5?Gesundheitssystembedingte Faktoren
  • 6?Apotheker-Kundenbeziehung
  • 7?Arzt-Patient-Beziehung
  • 7.1?Informed Consent
  • 7.2?Informed Choice/Informatives Modell
  • 7.3? Shared decision making/Partizipative Entscheidungsfindung
  • 7.4?Modell von Übertragung und Gegenübertragung
  • 8?Adhärenzförderung
  • 8.1?Maßnahmen zur Förderung der Adhärenz
  • 8.2?Hilfsmittel zur Adhärenzförderung
  • 8.2.1?Erinnerungshilfen
  • 8.2.2? Individuell gestellte Arzneimittel: Unit- und Multi-­Dose Systeme
  • 8.2.3? Adhärenzförderung bei körperlichen Einschränkungen/Sprachbarriere/Schwerhörigkeit
  • 8.2.4?Digitale Möglichkeiten der Adhärenzförderung
  • 8.2.5? Vereinfachen des Medikationsplans/Polypharmazie reduzieren
  • 8.2.6?Schluckhilfe bei festen Arzneiformen
  • 9?Allgemeine Regeln der Kommunikation
  • 9.1?Watzlawicks Grundsätze der Kommunikation
  • 9.2?Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun
  • 9.3?Adhärenzförderung durch Beratungsgespräche
  • 9.4?AIDES-Methode
  • 9.5? Kommunikation in den drei unterschiedlichen Phasen der Adhärenz: Initiierung, Implementierung und Persistenz
  • 9.6?Kooperation Arzt-Apotheker
  • 9.7? Nice-Leitlinien Empfehlungen zur Förderung der Adhärenz
  • 9.8? Kommunikationstechnik Validieren als Kommunikationstechnik
  • 9.9? Commitmentstrategien zur Förderung der ­Adhärenz
  • 9.10?Blockaden in der Kommunikation »Don'ts«
  • 10?Modelle zur Adhärenzförderung
  • 10.1?Motivationale Modelle
  • 10.1.1?Die Furchtappelltheorie
  • 10.1.2? Modell gesundheitlicher Überzeugungen (Health ­belief model)
  • 10.1.3? Theorie der Schutzmotivation (»Protection Motiva­tion Theory«)
  • 10.1.4?Soziokognitive Theorie
  • 10.2? Volitionale Modelle des Gesundheits­verhaltens
  • 10.2.1? Sozialkognitives Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens (Health Action Process Approach)
  • 10.3?Stufenmodelle
  • 10.3.1? Das Transtheoretische Modell («Transtheoretical model of health behavior change«)
  • 10.4?Hybridmodelle
  • 10.4.1? Das sozialkognitive Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens
  • 10.5? Vergleich und Integration von verschiedenen Theorien und Modellen
  • 11? Programme und Therapien zu Förderung der Adhärenz
  • 11.2?Adherence Counseling Model
  • 11.3? Edukation zu verschiedenen Krankheitsbildern
  • 11.4?Psychoedukation
  • 12.?Stichwortverzeichnis
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