Möglichkeiten und Grenzen der Analyse von hybriden Kriegen nach Clausewitz

Eine Analyse mit Fallstudie zum sogenannten Islamischen Staat (IS)
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. Juni 2020
  • |
  • 50 Seiten
 
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978-3-346-17491-8 (ISBN)
 
Masterarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1.0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (University of the Federal Armed Foces), Sprache: Deutsch, Abstract: Über kaum einen Militärtheoretiker ist in der Vergangenheit mehr geschrieben worden als u¿ber Carl von Clausewitz. Van Creveld, Paret und viele mehr haben versucht, die Clausewitz-Theorie zu erklären und zu beurteilen. Dabei waren die Einschätzungen - vor allem jene u¿ber die Aktualität und Gu¿ltigkeit seiner Theorie in Gegenwart und Zukunft - einem ständigem Auf und Ab unterworfen. Dies hat zum einen mit der Komplexität des Werkes Vom Kriege zu tun, das zwar als inhaltlich abgeschlossen betrachtet werden kann, jedoch von Clausewitz abschließend nicht ,geordnet' werden konnte. Dies gestaltet den geistigen Zugang schwieriger. Hinzu kommt eine deutlich ins Philosophische ragende Sprache und Gedankenwelt, die zweifellos Clausewitz' Nähe zur Gedankenwelt der Philosophen seiner Tage Rechnung trägt. Zum anderen wird gerade in Deutschland die Diskussion u¿ber Strategie seit dem Ende der Kriege des 20. Jahrhunderts nicht in der breiten Öffentlichkeit gefu¿hrt. Selbst innerhalb des Militärs werden die Thesen des Carl von Clausewitz allzu häufig auf die operative Ebene beschränkt. Diese Sichtweise wird ihm jedoch nicht gerecht; sie verzerrt auch den wesentlichen Kern seiner Theorie, in der er sich mit dem Wesen des Krieges an sich beschäftigt. Dabei adressiert er nicht die operative oder taktische Ebene. Er richtet sich vielmehr an strategische Entscheidungsträger. Zweifelsfrei haben sich die Formen und Arten von Kriegen in der Geschichte gewandelt. Aktuell ist häufig von hybrider Kriegfu¿hrung und ,Gray-Zone-Areas' die Rede, beispielsweise wenn es um die Beschreibung des russischen Vorgehens auf der Krim und in der Ostukraine oder eine mögliche Bedrohung des Baltikums geht. Kann jedoch, zumal sich die Clausewitz-Theorie mit dem Wesen des Krieges an sich beschäftigt, postuliert werden, dass ihre Inhalte als zeitlos gelten? Und wenn ja, wie können sie in heutigen Konflikten genutzt werden? Unter Beru¿cksichtigung dieser grundsätzlichen Frage verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen der Clausewitz-Strategie zur Analyse von hybriden Kriegen zu analysieren.
  • Deutsch
  • 1,71 MB
978-3-346-17491-8 (9783346174918)

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