Wirtschaftsrecht

Sachenrecht Insolvenzrecht Internationales Privatrecht
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. Dezember 2016
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  • 380 Seiten
 
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978-3-17-030710-0 (ISBN)
 
Band 2 des Handbuchs zum Wirtschaftsprüfungsexamen behandelt das deutsche, europäische und internationale Wirtschaftsrecht: Sachenrecht einschließlich der sachenrechtlichen Wertpapiere und Sanierungs- und Insolvenzrecht. Die Rechtsgebiete haben besondere unternehmerische Bedeutung etwa als Kreditsicherungsrecht. Die rechtlichen Grundlagen werden praxisnah und in ihren wirtschaftlichen Zusammenhängen dargestellt. Die Autoren werten die Themenstellungen in den Wirtschaftsprüfungsexamina der letzten Dekade aus und vermitteln auch die Kompetenzen zum gestalterischen Umgang mit Sachverhalten.



Das Handbuch wendet sich besonders an Kandidaten in der Vorbereitung auf das Wirtschaftsprüfungsexamen, an Studenten zur gezielten und umfassenden Vorbereitung auf einschlägige Klausuren, aber ebenso an Praktiker, die Antworten auf konkrete Fragestellungen suchen. Neben den theoretischen Grundlagen des Sachenrechts, des Sanierungs- und Insolvenzrechts sowie des internationalen bzw. europäischen Wirtschaftsrechts, nimmt insbesondere auch die gutachterliche Prüfung von Fällen durch die Bereitstellung von Prüfungsschemata und die Besprechung von Beispielen breiten Raum ein.



Das Sanierungs- und Insolvenzrecht wird besonders für Praktiker ergänzt durch klare Erläuterungen und Checklisten zu den Anforderungen an die insolvenzrechtliche Rechnungslegung, an die Erstellung von Sanierungsplänen und zu Restrukturierungsmöglichkeiten. Zugleich sollen damit Studierende gezielt an die Berufstätigkeit des Wirtschaftsprüfers als Berater in Krisensituationen herangeführt werden.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 3,58 MB
978-3-17-030710-0 (9783170307100)
317030710X (317030710X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Volker Mayer, Professor an der TH Köln mit den Forschungsgebieten Wirtschaftsrecht, Bilanz- und Steuerrecht; Programmleiter des zum verkürzten WP-Examen führenden Masterstudiengangs mit den Anerkennungen für Wirtschaftsrecht und Betriebswirtschaft.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Vorwort [Seite 6]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
5 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 18]
6 - Literaturverzeichnis (Sachenrecht, Internationales Privatrecht) [Seite 21]
7 - Literaturverzeichnis (Insolvenzrecht) [Seite 22]
8 - 1. Teil Sachenrecht [Seite 24]
8.1 - A. Grundlagen [Seite 24]
8.1.1 - I. Begriff und Überblick: "das Sachenrecht" [Seite 24]
8.1.2 - II. Bedeutung einer Eigentumsordnung [Seite 24]
8.1.3 - III. Sachenrechtliche Ordnung des Bürgerlichen Gesetzbuchs [Seite 25]
8.1.4 - IV. Inhalte der Sachenrechte [Seite 26]
8.1.5 - V. Sachenrecht als Teil des Vermögensrechts [Seite 27]
8.1.6 - VI. Grundsätze des Sachenrechts [Seite 28]
8.1.6.1 - 1. Typenzwang und numerus clausus [Seite 29]
8.1.6.2 - 2. Bestimmtheitsgrundsatz [Seite 30]
8.1.6.3 - 3. (Keine) Sachenrechtsgrundsätze: Absolutheit, Abstraktheit und Publizität [Seite 31]
8.1.6.3.1 - a) Absolutheit [Seite 31]
8.1.6.3.2 - b) Abstraktionsprinzip [Seite 31]
8.1.6.3.3 - c) Publizität [Seite 32]
8.2 - B. Verfügungsgeschäfte [Seite 32]
8.2.1 - I. Schema: Rechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an beweglichen Sachen [Seite 33]
8.2.2 - II. Schema: Rechtsgeschäftlicher Eigentumserwerb an Grundstücken [Seite 33]
8.2.3 - III. Inhalt von Verfügungsgeschäften allgemein [Seite 33]
8.2.4 - IV. Verfügung als Inhalt eines Rechtsgeschäfts ("dinglicher Vertrag") [Seite 34]
8.2.5 - V. Trennungs- und Abstraktionsprinzip [Seite 34]
8.2.5.1 - 1. Vorteil des Abstraktionsprinzips [Seite 36]
8.2.5.2 - 2. Ausnahmen vom Abstraktionsprinzip [Seite 36]
8.2.5.2.1 - a) Geschäftseinheit [Seite 36]
8.2.5.2.2 - b) Fehleridentität [Seite 37]
8.2.5.3 - 3. Durchbrechungen des Abstraktionsprinzips [Seite 37]
8.2.5.3.1 - a) Bedingungszusammenhang [Seite 37]
8.2.5.3.2 - b) Zweckgebundenheit einer Verfügungsermächtigung [Seite 38]
8.2.6 - VI. Verfügungsgeschäfte über Forderungen - Überblick [Seite 38]
8.2.6.1 - 1. (Exkurs) Forderungen [Seite 39]
8.2.6.2 - 2. Arten von Verfügungen über Forderungen [Seite 40]
8.2.7 - VII. Schuldübernahme als Verfügungsgeschäft [Seite 40]
8.2.7.1 - 1. Schuldübernahme als Verfügungsgeschäft [Seite 40]
8.2.7.2 - 2. Schuldrechtliche Formen der Übernahme von Verpflichtungen eines Dritten [Seite 41]
8.2.7.2.1 - a) Erfüllungsübernahme [Seite 41]
8.2.7.2.2 - b) Schuldbeitritt [Seite 42]
8.2.7.2.3 - c) Garantievertrag [Seite 42]
8.2.8 - VIII. Forderungsabtretung (Zession) als Verfügungsgeschäft [Seite 42]
8.2.8.1 - 1. Cessio legis [Seite 42]
8.2.8.2 - 2. Rechtsgeschäftliche Zession [Seite 42]
8.2.8.2.1 - a) Abtretungsvertrag [Seite 43]
8.2.8.2.2 - b) Abtretungsausschlüsse [Seite 43]
8.2.8.2.3 - c) Bestimmtheitserfordernis [Seite 44]
8.2.8.2.4 - d) Vorausabtretung [Seite 44]
8.2.8.2.5 - e) Kollision von Abtretungsverbot und Vorauszession [Seite 45]
8.2.8.2.6 - f) Schema: Forderungsabtretung (Zession) (§ 398) [Seite 45]
8.2.8.3 - 3. Schuldnerschutz bei der Abtretung [Seite 45]
8.2.8.3.1 - a) § 407 BGB, § 354a Abs. 1 Satz 2 HGB [Seite 46]
8.2.8.3.2 - b) §§ 409, 408 [Seite 46]
8.2.8.3.3 - c) § 25 Abs. 1 Satz 2 HGB [Seite 46]
8.2.8.4 - 4. Rechtsgrund von Zessionen [Seite 46]
8.2.8.4.1 - a) Allgemein [Seite 46]
8.2.8.4.2 - b) Insbesondere Sicherungszession [Seite 47]
8.3 - C. Dingliche Rechtsgegenstände [Seite 47]
8.3.1 - I. Sachen [Seite 47]
8.3.1.1 - 1. Körperlichkeit als Wesensmerkmal [Seite 47]
8.3.1.2 - 2. Arten von Sachen [Seite 48]
8.3.2 - II. Sachbestandteile [Seite 49]
8.3.2.1 - 1. Keine Sache ist der Bestandteil [Seite 49]
8.3.2.2 - 2. Ausnahme: Verbindung zu vorübergehendem Zweck [Seite 49]
8.3.2.3 - 3. Ausnahme: Verbindung in Ausübung eines dinglichen Rechts [Seite 49]
8.3.2.4 - 4. Ausnahme: nicht-wesentlicher Bestandteil [Seite 49]
8.3.3 - III. Zubehör [Seite 51]
8.3.4 - IV. Nutzungen von Sachen und Rechten [Seite 53]
8.3.4.1 - 1. Früchte [Seite 53]
8.3.4.2 - 2. Mittelbare Sach- oder Rechtsfrüchte [Seite 54]
8.3.4.3 - 3. Gebrauchsvorteile [Seite 54]
8.3.4.4 - 4. Bedeutung [Seite 54]
8.4 - D. Arten von Sachenrechten [Seite 54]
8.4.1 - I. Inhalte rechtlicher Verhältnisse an Sachen [Seite 54]
8.4.1.1 - 1. Dinglich gebundene Rechte [Seite 55]
8.4.1.2 - 2. Relative Sachenrechte [Seite 55]
8.4.2 - II. Überblick [Seite 56]
8.4.2.1 - 1. Besitz und Eigentum als Ordnungsgrundlagen [Seite 56]
8.4.2.2 - 2. Eigentum als Vollrecht und beschränkte dingliche Rechte (Belastungen) [Seite 57]
8.4.2.3 - 3. Systematik der dinglichen Rechte [Seite 57]
8.4.3 - III. Besitzrecht [Seite 58]
8.4.3.1 - 1. Abgrenzung: Recht zum Besitz [Seite 59]
8.4.3.2 - 2. Arten des Besitzes [Seite 60]
8.4.3.2.1 - a) Unmittelbarer und mittelbarer Besitz [Seite 60]
8.4.3.2.2 - b) Alleinbesitz und Mitbesitz [Seite 61]
8.4.3.2.3 - c) Eigenbesitz und Fremdbesitz [Seite 62]
8.4.3.2.4 - d) Besitzdienerschaft [Seite 63]
8.4.3.2.5 - e) Organbesitz [Seite 64]
8.4.3.2.6 - f) Erbenbesitz [Seite 65]
8.4.3.3 - 3. Begründung, Übertragung und Verlust des Besitzes [Seite 65]
8.4.3.3.1 - a) Unmittelbarer Besitz [Seite 65]
8.4.3.3.2 - b) Mittelbarer Besitz [Seite 66]
8.4.3.4 - 4. Beendigung des Besitzes [Seite 68]
8.4.3.5 - 5. Besitzwirkungen [Seite 69]
8.4.3.5.1 - a) Rechtsscheinwirkung und Vermutungswirkung [Seite 69]
8.4.3.5.2 - b) Abwehr verbotener Eigenmacht [Seite 69]
8.4.3.6 - 6. Rechtswirkungen des Besitzes in Bezug auf das Eigentum [Seite 71]
8.4.3.6.1 - a) Eigentumsvermutung [Seite 72]
8.4.3.6.2 - b) Herausgabeansprüche aus früherem Fahrnisbesitz [Seite 73]
8.4.3.6.3 - c) Schema zu § 1007 Abs. 1 bzw. § 1007 Abs. 2 (zwei unterschiedliche petitorische Klagen) [Seite 73]
8.4.3.7 - 7. "Buchbesitz" [Seite 74]
8.4.3.7.1 - a) Wirkungen des Grundbucheintrags [Seite 74]
8.4.3.7.2 - b) Herausgabe des "Buchbesitzes" [Seite 74]
8.4.3.7.3 - c) § 894 BGB (Grundbuchberichtigungsanspruch) [Seite 75]
8.4.3.7.4 - d) Grundbuchsystem [Seite 75]
8.4.3.8 - 8. "Rechtsbesitz" [Seite 76]
8.4.4 - IV. Eigentum [Seite 77]
8.4.4.1 - 1. Doppelte Zuständigkeit des Eigentümers [Seite 77]
8.4.4.2 - 2. Verfassungsrechtliches Eigentum [Seite 78]
8.4.4.3 - 3. Enteignung, ausgleichspflichtige Inhalts- und Schrankenbestimmungen und enteignungsgleicher bzw. enteignender Eingriff [Seite 78]
8.4.4.4 - 4. Inhalt des zivilrechtlichen Eigentums - nur negative Abgrenzung [Seite 79]
8.4.4.4.1 - a) Nachbarrecht [Seite 79]
8.4.4.4.2 - b) Miteigentum und Gesamthandseigentum [Seite 82]
8.4.4.4.3 - c) Sicherungseigentum und wirtschaftliches Eigentum [Seite 84]
8.4.4.5 - 5. Wirkungen des Eigentumsrechts [Seite 86]
8.4.4.5.1 - a) Vindikation (§§ 985, 986) [Seite 86]
8.4.4.5.2 - b) Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch des § 1004 [Seite 90]
8.4.4.6 - 6. Erwerb und Übertragung von Eigentum - Überblick [Seite 109]
8.4.4.7 - 7. Übereignung [Seite 110]
8.4.4.7.1 - a) Erstes Tatbestandselement: Einigung als dingliches Rechtsgeschäft [Seite 110]
8.4.4.7.2 - b) Zweites Tatbestandselement: Besitzverschaffung [Seite 112]
8.4.4.8 - 8. Schema zum Eigentumserwerb an beweglichen Sachen (§§ 929 ff.) [Seite 112]
8.4.4.8.1 - a) Übereignungstatbestand (§ 929 Satz 1) [Seite 114]
8.4.4.8.2 - b) Übereignungstatbestand (§ 929 Satz 2) [Seite 117]
8.4.4.8.3 - c) Übergabesurrogate: Besitzkonstitut und Anspruchsabtretung [Seite 117]
8.4.4.8.4 - d) Erwerb von Fahrniseigentum vom Verfügungsberechtigten (§ 185 Abs. 1) [Seite 124]
8.4.4.8.5 - e) Systematik des gutgläubigen Erwerbs vom Nichtberechtigten und paralleler Gutglaubenstatbestände [Seite 126]
8.4.4.8.6 - f) Gutgläubiger Erwerb von Liegenschaftseigentum und Rechten an Grundstücken [Seite 130]
8.4.4.8.7 - g) Schema: Gutgläubiger Erwerb von Grundstücksrechten [Seite 131]
8.4.4.8.8 - h) Gutgläubiger Erwerb von Fahrniseigentum vom Nichtberechtigten [Seite 131]
8.4.4.8.9 - i) Tatbestände des Gutglaubenserwerbs bei beweglichen Sachen [Seite 132]
8.4.4.8.10 - j) Exkurs: Kondiktionsfestigkeit des gutgläubigen Erwerbs [Seite 135]
8.4.4.8.11 - k) Gutgläubig lastenfreier Erwerb von Fahrniseigentum [Seite 135]
8.4.4.8.12 - l [Seite 136]
8.4.4.8.13 - m) Übereignung mittels Traditionspapiers [Seite 137]
8.4.4.9 - 9. Nichtrechtsgeschäftlicher Erwerb des Eigentums [Seite 141]
8.4.4.9.1 - a) Eigentumserwerb an einer beweglichen Sache durch deren Verbindung mit einem Grundstück [Seite 141]
8.4.4.9.2 - b) Eigentumserwerb an einer beweglichen Sache durch Verbindung mit einer anderen beweglichen Sache [Seite 141]
8.4.4.9.3 - c) Eigentumserwerb an einer durch Verarbeitung oder Umbildung hergestellten neuen beweglichen Sache [Seite 142]
8.4.4.9.4 - d) Ausgleichsansprüche des Benachteiligten für den Rechtsverlust [Seite 144]
8.4.4.9.5 - e) Wegnahmerecht [Seite 146]
8.4.5 - V. Beschränkte dingliche Rechte - Überblick [Seite 146]
8.4.5.1 - 1. Überblick dingliche Nutzungsrechte [Seite 146]
8.4.5.2 - 2. Überblick dingliche Verwertungsrechte [Seite 147]
8.4.5.3 - 3. Überblick dingliche Erwerbsrechte [Seite 147]
8.4.6 - VI. Dingliche Nutzungsrechte [Seite 147]
8.4.6.1 - 1. Nießbrauch [Seite 147]
8.4.6.1.1 - a) Inhaltliche Beschränkungen [Seite 148]
8.4.6.1.2 - b) Nießbrauchgegenstände [Seite 148]
8.4.6.1.3 - c) Bestimmtheitsgrundsatz: Nießbrauch an einem Vermögen [Seite 149]
8.4.6.1.4 - d) Gesetzliches Schuldverhältnis zwischen Nießbraucher und Eigentümer [Seite 149]
8.4.6.1.5 - e) Nießbrauch an Rechten und an Wertpapieren [Seite 151]
8.4.6.1.6 - f) Entstehung und Beendigung des Nießbrauchs [Seite 151]
8.4.6.2 - 2. Dienstbarkeiten [Seite 153]
8.4.6.2.1 - a) Rechtsgrund von Dienstbarkeiten [Seite 153]
8.4.6.2.2 - b) Inhalte von Dienstbarkeiten [Seite 154]
8.4.6.2.3 - c) Arten der Dienstbarkeit (Grund- bzw. beschränkte persönliche Dienstbarkeit) [Seite 155]
8.4.6.2.4 - d) Persönliche Pflichten und Rechte des Begünstigten gegenüber dem Eigentümer (Begleitschuldverhältnis) [Seite 156]
8.4.6.2.5 - e) Dingliche Wirkungen der Dienstbarkeiten [Seite 157]
8.4.6.2.6 - f) Dingliche Wohnungsrechte [Seite 158]
8.4.7 - VII. Sicherungs- und Verwertungsrechte [Seite 158]
8.4.7.1 - 1. Pfandrechte [Seite 159]
8.4.7.1.1 - a) Pfandrechte an Sachen [Seite 159]
8.4.7.1.2 - b) Verkaufsberechtigung nach Pfandreife nach §§ 1228, 1233 ff. [Seite 161]
8.4.7.1.3 - c) Berechtigung zum Notverkauf nach §§ 1219 ff. [Seite 162]
8.4.7.1.4 - d) Rechtswirkungen der Pfandveräußerung [Seite 162]
8.4.7.1.5 - e) Bestellung des Pfandrechts [Seite 163]
8.4.7.1.6 - f) Übertragung und Beendigung des Pfandrechts [Seite 164]
8.4.7.1.7 - g) Erlöschen des Pfands [Seite 164]
8.4.7.1.8 - h) Pfandablösung [Seite 164]
8.4.7.1.9 - i) Gesetzliches Pfandrecht [Seite 164]
8.4.7.1.10 - j) Pfändungspfandrecht [Seite 165]
8.4.7.1.11 - k) Pfandrechte an Rechten [Seite 166]
8.4.7.2 - 2. Hypothek, Grund- und Rentenschuld, Reallast [Seite 167]
8.4.7.2.1 - a) Hypothek [Seite 167]
8.4.7.2.2 - b) Grundschuld [Seite 168]
8.4.7.2.3 - c) Rentenschuld [Seite 169]
8.4.7.2.4 - d) Haftungsverband für Hypothek, Grund- oder Rentenschuld [Seite 169]
8.4.7.2.5 - e) Bestellung einer Hypothek [Seite 170]
8.4.7.2.6 - f) Bestellung einer Grund- oder Rentenschuld [Seite 171]
8.4.7.2.7 - g) Befriedigung des Hypothekengläubigers aus dem Grundstück [Seite 171]
8.4.7.2.8 - h) Schema: Anspruch des Hypothekeninhabers auf Befriedigung durch Zwangsvollstreckung (§ 1147) [Seite 171]
8.4.7.2.9 - i) Übertragung "der Hypothek" [Seite 172]
8.4.7.2.10 - j) Einwendungen und lastenfreier Erwerb der Hypothek [Seite 174]
8.4.7.2.11 - k) Rechtsgeschäftliche Bestellung einer Grundschuld, Zahlungen auf die Grundschuld und Abtretung einer Grundschuld [Seite 174]
8.4.7.2.12 - l) Zahlung auf die Grundschuld oder auf die Forderung [Seite 175]
8.4.7.2.13 - m) Einwendungen und Einreden gegen die Grundschuld [Seite 176]
8.4.7.3 - 3. Sicherungsübereignung und Sicherungszession [Seite 176]
8.4.7.3.1 - a) Wirtschaftliche Bedeutung [Seite 176]
8.4.7.3.2 - b) Sicherungsvereinbarung als Rechtsgrund und Innenverhältnis [Seite 177]
8.4.7.4 - 4. Eigentumsvorbehalt und verlängerter Eigentumsvorbehalt [Seite 178]
8.4.7.4.1 - a) Verfügungsbefugnis und Einziehungsermächtigung [Seite 178]
8.4.7.4.2 - b) Konflikt von Vorausabtretung mit Globalzession [Seite 180]
8.4.7.4.3 - c) Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Factoring [Seite 183]
8.4.8 - VIII. Dingliche Erwerbsrechte [Seite 183]
8.4.8.1 - 1. Vormerkung [Seite 184]
8.4.8.1.1 - a) Voraussetzungen, Übertragung und Erlöschen der Vormerkung [Seite 185]
8.4.8.1.2 - b) Schema: Ersterwerb der Vormerkung [Seite 186]
8.4.8.1.3 - c) Schema: Zweiterwerb der Vormerkung (§§ 401, 412) [Seite 186]
8.4.8.1.4 - d) Erlöschen der Vormerkung [Seite 187]
8.4.8.2 - 2. Dingliches Vorkaufsrecht [Seite 187]
8.4.8.3 - 3. Anwartschaftsrechte, insbesondere das Anwartschaftsrecht des Vorbehaltskäufers [Seite 188]
8.4.8.3.1 - a) Anwartschaftsrecht des Eigentumsvorbehaltskäufers [Seite 189]
8.4.8.3.2 - b) Anwartschaftsrecht als Recht zum Besitz (§ 986 Abs. 2) [Seite 189]
8.4.8.3.3 - c) Anwartschaftsrecht des Vorbehaltskäufers in der Insolvenz [Seite 190]
8.4.8.3.4 - d) Übertragung des Anwartschaftsrechts [Seite 190]
8.4.8.3.5 - e) Gutgläubiger Erwerb des Anwartschafts-rechts [Seite 191]
9 - 2. Teil Insolvenzrecht [Seite 194]
9.1 - A. Ausgangspunkt der Insolvenz: Die Krise [Seite 194]
9.1.1 - I. Determinanten einer Krise [Seite 194]
9.1.1.1 - 1. Krisenstadien [Seite 194]
9.1.1.1.1 - a) Die strategische Krise [Seite 195]
9.1.1.1.2 - b) Erfolgskrise [Seite 195]
9.1.1.1.3 - c) Liquiditätskrise [Seite 196]
9.1.1.2 - 2. Krisenursachen [Seite 197]
9.1.1.3 - 3. Krisenverantwortung [Seite 199]
9.1.1.4 - 4. Krisenfrüherkennung [Seite 200]
9.1.1.5 - 5. Eintritt der Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzauslöser/Antragspflicht [Seite 202]
9.1.2 - II. Sanierung [Seite 205]
9.1.2.1 - 1. Sanierungswege [Seite 205]
9.1.2.1.1 - a) Sanierung aus sich selbst heraus [Seite 206]
9.1.2.1.2 - b) Rettung durch Verkauf/Eintritt eines Investors [Seite 207]
9.1.2.1.3 - c) Wer kauft? [Seite 209]
9.1.2.1.4 - d) Wie wird verkauft? [Seite 210]
9.1.2.1.5 - e) Zu welchem Preis wird verkauft? [Seite 212]
9.1.2.1.6 - f) Verkauf im Ganzen oder in Teilen? [Seite 213]
9.1.2.1.7 - g) Wer bekommt den Kaufpreis? [Seite 215]
9.1.2.1.8 - h) Kauf und Verkauf nie ohne Berater! [Seite 216]
9.1.2.2 - 2. Sanierungskonzept i. S. v. IDW S 6 [Seite 220]
9.1.2.2.1 - a) Ziel des Sanierungskonzepts [Seite 221]
9.1.2.2.2 - b) Die wesentlichen Inhalte [Seite 222]
9.1.2.3 - 3. Sanierungsplan [Seite 229]
9.1.2.3.1 - a) Insolvenzplan [Seite 229]
9.1.2.3.2 - b) Schuldner oder Insolvenzverwalter als Planersteller [Seite 229]
9.1.2.3.3 - c) Inhaltliche Anforderung an den Insolvenzplan [Seite 230]
9.1.2.3.4 - d) Gestaltungsmöglichkeiten [Seite 231]
9.1.2.3.5 - e) Prüfung durch das Insolvenzgericht [Seite 232]
9.1.2.3.6 - f) Annahme und Bestätigung des Insolvenzplans [Seite 232]
9.1.2.3.7 - g) Umsetzung und Wirkung des Insolvenzplans [Seite 232]
9.1.2.3.8 - h) Grobkonzept im Schutzschirmverfahren [Seite 233]
9.1.2.4 - 4. Fazit [Seite 235]
9.2 - B. Insolvenzrechtliche Grundlagen [Seite 235]
9.2.1 - I. Insolvenzverfahren [Seite 235]
9.2.1.1 - 1. Überblick [Seite 236]
9.2.1.1.1 - a) Ziele des Insolvenzrechts [Seite 237]
9.2.1.1.2 - b) Funktionsbestimmung des Insolvenzverfahrens [Seite 237]
9.2.1.1.3 - c) Unterschiedliche Verfahrenswege und typische Anläufe [Seite 240]
9.2.1.1.4 - d) Stärkung der Eigenverwaltung (ESUG) [Seite 243]
9.2.1.2 - 2. Insolvenzantrag und Insolvenzgründe [Seite 247]
9.2.1.2.1 - a) Zahlungsunfähigkeit [Seite 248]
9.2.1.2.2 - b) Drohende Zahlungsunfähigkeit [Seite 249]
9.2.1.2.3 - c) Überschuldung [Seite 249]
9.2.1.2.4 - d) Ordnungsgemäße Antragstellung und Zulässigkeit [Seite 250]
9.2.1.2.5 - e) Weichenstellung: Eigenverwaltung oder Fremdverwaltung [Seite 253]
9.2.1.2.6 - f [Seite 253]
9.2.1.3 - 3. Zwischen Insolvenzantrag und Insolvenzeröffnung [Seite 253]
9.2.1.3.1 - a) Sicherung der Masse [Seite 256]
9.2.1.4 - 4. Das eröffnete Insolvenzverfahren [Seite 264]
9.2.1.4.1 - a) Rechtswirkungen der Insolvenzeröffnung [Seite 265]
9.2.1.4.2 - b) Die Gläubiger im Insolvenzverfahren [Seite 272]
9.2.1.4.3 - c) Die Anmeldung von Forderungen [Seite 277]
9.2.1.4.4 - d) Die Organe der Gläubiger und ihre Rechte [Seite 278]
9.2.1.4.5 - e) Der Insolvenzverwalter als Herr des Insolvenzverfahrens [Seite 280]
9.2.1.4.6 - f) Das Schuldnerunternehmen als eigener Insolvenzverwalter [Seite 284]
9.2.1.4.7 - g) Verwertungsalternativen in der Eigenverwaltung [Seite 286]
9.2.1.5 - 5. Betriebsfortführung und Sanierung trotz Insolvenz [Seite 287]
9.2.1.6 - 6. Insolvenzanfechtung [Seite 290]
9.2.1.6.1 - a) Die Grundlagen [Seite 290]
9.2.1.6.2 - b) Die besonderen Anfechtungsgründe. [Seite 293]
9.2.1.7 - 7. Die Aufrechnung im Insolvenzverfahren [Seite 296]
9.2.1.8 - 8. Insolvenzplanverfahren und Sanierung unter Insolvenzschutz [Seite 297]
9.2.1.8.1 - a) Strukturen des Insolvenzplanverfahrens [Seite 297]
9.2.1.8.2 - b) Der Ablauf des Planverfahrens [Seite 300]
9.2.1.8.3 - c) Strategische Überlegungen zur Rolle des Gerichts [Seite 303]
9.2.2 - II. Insolvenzrechnungslegung [Seite 304]
9.2.2.1 - 1. Externe Rechnungslegung [Seite 305]
9.2.2.1.1 - a) Besondere Rechnungslegungspflichten in der Insolvenz [Seite 305]
9.2.2.1.2 - b) Besonderheiten der externen Rechnungslegung in der Krise [Seite 309]
9.2.2.1.3 - c) Auswirkungen einer Abkehr von der Going-Concern-Prämisse [Seite 317]
9.2.2.2 - 2. Interne Rechnungslegung [Seite 320]
9.2.2.2.1 - a) Rechnungslegungspflicht des Insolvenzverwalters [Seite 321]
9.2.2.2.2 - b) Beschränkung auf die Insolvenzmasse [Seite 322]
9.2.2.2.3 - c) Verzeichnis der Massegegenstände (§ 151 InsO) [Seite 322]
9.2.2.2.4 - d) Gläubigerverzeichnis (§ 152 InsO) [Seite 324]
9.2.2.2.5 - e) Vermögensverzeichnis (§ 153 InsO) [Seite 325]
9.2.2.2.6 - f) Schlussverzeichnis [Seite 325]
9.2.2.2.7 - g) Besonderheiten im Insolvenzplanverfahren [Seite 326]
9.2.2.2.8 - h) Rechnungslegungspflichten bei Massearmut im Insolvenzverfahren [Seite 327]
9.2.2.2.9 - i) Möglichkeiten der Standardisierung der Rechnungslegung [Seite 328]
9.2.3 - III. Privatinsolvenz - Restschuldbefreiung und Verfahren natürlicher Personen [Seite 329]
9.2.3.1 - 1. Eckpunkte des Verbraucherinsolvenzverfahrens [Seite 329]
9.2.3.2 - 2. Das Antragsverfahren [Seite 331]
9.2.3.3 - 3. Der Ablauf des Restschuldbefreiungsverfahrens [Seite 331]
9.2.3.4 - 4. Erteilung und Wirkung der Restschuldbefreiung [Seite 333]
9.2.3.5 - 5. Versagung der Restschuldbefreiung [Seite 334]
9.2.4 - IV. Internationales Insolvenzrecht - Überblick [Seite 337]
9.2.4.1 - 1. Die EuInsVO [Seite 337]
9.2.4.2 - 2. Das Primärinsolvenzverfahren [Seite 338]
9.2.4.3 - 3. Das Sekundärinsolvenzverfahren [Seite 338]
9.2.4.4 - 4. Das Partikularinsolvenzverfahren [Seite 339]
9.3 - C. Anlagen [Seite 340]
9.3.1 - Anlage I: Muster eines Verzeichnisses der Massegegenstände nach § 151 InsO [Seite 340]
9.3.2 - Anlage II: Muster eines Gläubigerverzeichnisses [Seite 342]
9.3.3 - Anlage III: Vermögensübersicht [Seite 344]
9.3.4 - Anlage IV: Schlussbericht [Seite 347]
9.3.5 - Anlage V: Muster Gliederung einer Bescheinigung nach § 270b InsO [Seite 349]
9.3.6 - Anlage VI: Muster Bescheinigung nach § 270b InsO [Seite 350]
10 - 3. Teil Internationales Privatrecht [Seite 352]
10.1 - A. Rechtsquellen des Kollisionsrechts [Seite 352]
10.2 - B. Einheitliches Sachrecht [Seite 354]
10.3 - C. Anwendung von Kollisionsnormen [Seite 354]
10.3.1 - I. Ordnungsprinzip des Kollisionsrechts [Seite 354]
10.3.2 - II. Ermittlung des Anknüpfungsgegenstands durch Qualifikation [Seite 354]
10.3.3 - III. Subjektive und objektive Anknüpfung [Seite 355]
10.3.3.1 - 1. Rechtswahl [Seite 355]
10.3.3.2 - 2. Objektive Anknüpfungsmomente [Seite 356]
10.3.4 - IV. Rechtsfolge der Kollisionsnorm [Seite 356]
10.3.4.1 - 1. Sachnormverweisungen und Gesamtverweisungen [Seite 356]
10.3.4.2 - 2. Rück- und Weiterverweisungen (sog. renvoi) [Seite 357]
10.3.5 - V. Anwendung des Sachrechts der berufenen Rechtsordnung [Seite 357]
10.3.5.1 - 1. Teilfragen [Seite 357]
10.3.5.2 - 2. Vorfragen [Seite 358]
10.3.5.3 - 3. Substitution [Seite 359]
10.3.5.4 - 4. Anpassung [Seite 359]
10.3.6 - VI. Statutenwechsel [Seite 360]
10.3.7 - VII. Unanwendbarkeit ausländischen Sachrechts nach dem ordre public [Seite 361]
10.4 - D. Internationales Schuldvertragsrecht [Seite 362]
10.4.1 - I. Grundzüge des CISG (als Einheitsrecht) [Seite 362]
10.4.1.1 - 1. Vertragsschluss [Seite 363]
10.4.1.2 - 2. Rechte und Pflichten der Parteien [Seite 363]
10.4.1.3 - 3. Systematik der Gewährleistungsrechte [Seite 364]
10.4.1.3.1 - a) Zusätzliche Voraussetzung der Vertragsaufhebung: Wesentliche Vertragsverletzung [Seite 364]
10.4.1.3.2 - b) Untersuchungs- und Rügeobliegenheit nach Artt. 38 ff. CISG [Seite 364]
10.4.1.3.3 - c) Gegenleistungspflicht [Seite 365]
10.4.1.3.4 - d) Schadensersatz (Arten und Voraussetzungen) [Seite 365]
10.4.2 - II. Vertragsstatut nach Rom I-Verordnung [Seite 365]
10.4.2.1 - 1. Rechtswahl [Seite 366]
10.4.2.2 - 2. Objektive Anknüpfung [Seite 366]
10.4.2.3 - 3. Reichweite des Vertragsstatuts [Seite 367]
10.4.2.3.1 - a) Teilfragen [Seite 367]
10.4.2.3.2 - b) Sonderanknüpfungen [Seite 367]
10.5 - E. Rom II-VO betreffend gesetzliche Schuldverhältnisse [Seite 367]
10.5.1 - I. Internationales Deliktsrecht [Seite 368]
10.5.2 - II. Internationales Bereicherungsrecht [Seite 368]
10.6 - F. Internationales Sachenrecht [Seite 369]
10.6.1 - I. Statutenwechsel [Seite 370]
10.6.2 - II. Internationaler Versendungskauf [Seite 370]
10.6.3 - III. Wertpapierstatuten [Seite 371]
10.7 - G. Internationales Gesellschaftsrecht [Seite 371]
10.7.1 - I. Gesellschaftsstatut nach Sitztheorie [Seite 372]
10.7.2 - II. Gesellschaftsstatut nach Gründungstheorie [Seite 372]
10.8 - H. Internationales Insolvenzrecht [Seite 373]
10.8.1 - I. Insolvenzstatut und Teilstatute [Seite 375]
10.8.2 - II. Besondere Qualifikationsprobleme [Seite 375]
11 - Stichwortverzeichnis [Seite 378]

1. TeilSachenrecht


A.Grundlagen


I.Begriff und Überblick: "das Sachenrecht"


1Sachenrecht trifft den Inhalt dieses Bandes nur zum Teil. Der überwiegende Umfang widmet sich den Verfügungsgeschäften. Dazu gehören v.?a. die Übereignungstatbestände (§§ 929?ff. und § 873) und der gutgläubige Erwerb des Eigentums (§§ 932?ff. und § 892). Ebenso gehören dazu die Einräumung und die Übertragung von Nutzungs- und Verwertungsrechten an beweglichen und unbeweglichen Sachen. Verfügungsgeschäfte sind (wie vertragliche Schuldverhältnisse) einfach Rechtsgeschäfte. Dazu gehört auch die Abtretung von Forderungen. Sodann behandelt dieser Band einige gesetzliche Schuldverhältnisse, die nämlich durch die Einräumung von Nutzungs- und Verwertungsrechten an Sachen geschaffen werden. Alles das ist strenggenommen kein Sachenrecht, vielmehr handelt es sich um Rechtsgeschäfte und allgemeines Schuldrecht.

2Sachenrecht sind dann nur die Befugnisse und Ansprüche, die den Inhalt des Eigentums und der dinglichen Verwertungs- und Nutzungsrechte (als sog. beschränkte dingliche Rechte) bilden. Dazu gehören insbesondere die §§ 985?ff., welche nicht nur betreffend das Eigentum gelten, sondern durch zahlreiche Verweisungen auch weitgehend für die übrigen dinglichen Rechte. Aber auch darauf ist vielfach Schuldrecht anwendbar.

3Nachfolgend werden, eingebettet in ein grundsätzliches Verständnis von Vermögensrechten, zuerst die verfügenden Rechtsgeschäfte und damit die Übertragung aller Vermögenspositionen nebeneinander gestellt. Daran schließt sich die Erläuterung derjenigen Sachen und Sachbestandteile an, an denen überhaupt dingliche Rechte (Sachenrechte) bestehen können, gefolgt von den Inhalten dieser Sachenrechte (Eigentum und davon abgespaltene beschränkte dingliche Rechte). Die jeweiligen Erwerbs- und Übertragungsmöglichkeiten stehen sodann wieder damit im Zusammenhang (Verfügungsgeschäfte und der gesetzliche Erwerb).

4Die sachenrechtlichen Wertpapiere sind Teil der Verfügungsgeschäfte: Traditionspapiere schaffen zusätzliche Übertragungstatbestände für die ihnen zugrundeliegenden Waren.

II.Bedeutung einer Eigentumsordnung


5Die Freiheit der Person liegt als tragende (vor-rechtliche) Entscheidung dem Bürgerlichen Gesetz zugrunde. Eine wesentliche Ausprägung ist die Freiheit des Wirtschaftens, die nach dem Verständnis der Gesetzesverfasser insbesondere im freien Handel mit Gütern bestand. Handel braucht neben seiner Möglichkeit zu freier Betätigung (in der Vertragsfreiheit einschließlich der Klagbarkeit vereinbarter Forderungen und Pflichten) Sicherheit in Bezug auf den Vermögensbestand als Grundlage und Ziel jedes Wirtschaftens.

6Das vorliegend darzustellende zivilrechtliche Eigentum ist lediglich ein Ausschnitt dessen, was Grund und Zweck von "Privateigentum" ist. Individualzweck des Privateigentums ist die individuelle Sicherheit in der Vorsorge für die Zukunft, Eigenverantwortung und die Möglichkeit freier Lebensentfaltung des Einzelnen, wozu auch das Recht auf Vererbung und die Gewährleistung von Schadensersatz im Falle widerrechtlicher Eigentumsverletzung gehört. Privateigentum ist zugleich Teil der Friedensordnung einer Gesellschaft, als es die Disposition über Konsum- wie Produktionseigentum regelt. Als Sozialzweck führt es zu einer besseren Auswertung der verfügbaren Güter, die über das Interesse am selbst zu verantwortenden Fruchtgenuss gesteuert wird. Jede legitime Rechtsordnung muss deshalb eine Privateigentumsordnung vorsehen. Privateigentum ist eine Forderung aus der Natur der individuellen menschlichen Person und zugleich der Natur der Gesellschaft. Die Ausgestaltung ist dennoch stets eine zeitgebundene Erscheinung der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zustände: Privateigentum führt zu einer Gliederung der Gesellschaft, etwa als Voraussetzung eines freien Marktes. Die Marktfreiheit ist ein Mittel der Sicherung sozialer Freiheit der menschlichen Person als Marktteilnehmer - im Unterschied zur Abhängigkeit von staatlicher Zuteilung.

Die zivilrechtliche Ausgestaltung des Eigentums als Rechtsinstitut des BGB und die Möglichkeit der Abspaltung bestimmter beschränkter dinglicher Sachenrechte daraus beruhen auf einem liberalen Begriff bürgerlicher Freiheit. Sie berücksichtigt (nur) die Freiheit, Eigentum zu erwerben und damit zu wirtschaften und ergänzt die Vertragsfreiheit des Schuldrechts und die Freiheit zu erben und zu vererben (Erbrecht).1

III.Sachenrechtliche Ordnung des Bürgerlichen Gesetzbuchs


7Das "Sachenrecht", wesentlich im dritten Buch des BGB geregelt, beschreibt, welche Vermögenspositionen gegenüber jedermann Schutz genießen. Dazu muss es vom Inhalt der zu schützenden Vermögensrechte ausgehen und festlegen, an welchen Gegenständen entsprechende Rechte überhaupt bestehen können und wie diese begründet und übertragen werden. Im Unterschied zu den schuldrechtlichen Vermögenspositionen, die inhaltlich weitgehend der Beliebigkeit der Beteiligten unterliegen und entsprechend nur zwischen den Vereinbarenden klagbar sind, kennzeichnet das Sachenrecht feststehende Inhalte und Formen, um Geltung gegenüber jedermann beanspruchen zu können.

8Sachenrechtliche Rechte (und ggf. korrespondierende Pflichten eines Anderen) müssen für alle in gleicher Weise unabhängig von der einzelnen Willensbetätigung gelten, nur dann sind ein allgemeines Erkennen und damit ein Schutz gegenüber jedermann möglich. Gegenstand des Sachrechts sind nicht die Sachen als körperliche Gegenstände (§ 90), sondern die an ihnen bestehenden rechtlichen Verhältnisse. Solche sachenrechtlichen Verhältnisse sind inhaltlich durch die Sachen und was man mit ihnen tun kann, bedingt.

9Das Eigentumsrecht ist das umfassende Recht an einer Sache (§ 903). Es ist ein natürliches Recht, dessen Inhalt empirisch erfahrbar und feststellbar ist. Davon abgespalten kennt das BGB zahlreiche weitere sog. beschränkte dingliche Rechte an einer Sache, die wahrnehmbar konturierte Teilinhalte des Eigentumsrechts umfassen (Nutzungsrechte, Sicherungs- bzw. Verwertungsrechte und Aneignungsrechte). Schließlich werden auch an die schlichte Innehabung einer Sache, den Besitz, (Abwehr)Rechte geknüpft.

10Beispiel:

So hat der Mieter nach Überlassung der Mietsache sachenrechtlich das gegenüber jedermann wirkende Besitzrecht an ihr (vgl. die Besitzschutzansprüche der §§ 858?ff.), und kann sich Besitzstörungen und Besitzentziehungen unmittelbar gegen den Störer erwehren, etwa wenn ihm die Ausübung der Sachherrschaft durch Auswechseln der Schließzylinder an seiner Wohnungstür vereitelt wird. Auch Immissionen von Nachbarn, wie etwa Lärm oder eindringenden Zigarettenqualm, können ihn in der Innehabung der Sache stören und ihm einen Beseitigungsanspruch gegen die Nachbarn geben (§ 861).

Soweit dagegen "nur" sein Mietrecht verletzt, nicht aber zugleich die Sachherrschaft eingeschränkt wird, kann sich der Mieter gegen solche Störungen zivilrechtlich nur im Verhältnis zu seinem Vermieter zur Wehr setzen (unbeschadet evtl. daneben bestehender ordnungsrechtlicher Möglichkeiten des Öffentlichen Rechts). Dazu gehören etwa die Sperre der Strom-, Wasser- und Wärmezufuhr durch Versorgungsunternehmen bzw. durch eine Eigentümergemeinschaft; nicht der Besitz, sondern die Gebrauchstauglichkeit wird dadurch eingeschränkt, die aber nur der Vermieter sicherzustellen schuldet. Gleiches gilt z.?B. hinsichtlich der Anbringung belästigender Überwachungskameras (außerhalb der Mietwohnung) durch Nachbarn, wobei insoweit parallel ein Beseitigungsanspruch gegen die Photographen nach § 823 Abs. 1 wegen Persönlichkeitsverletzung gegeben sein kann.

IV.Inhalte der Sachenrechte


11Inhalt der Sachenrechte sind daher - abstrakt gesprochen2 - dingliche recht­liche Verhältnisse an dinglichen Rechtsgegenständen. Dingliche rechtliche Verhält­nisse bestehen im Unterschied zu (schuldrechtlichen) persönlichen rechtlichen Verhältnissen an Objekten, denen solche Objekt-Eigenschaft sachen­rechtlich zuerkannt ist und die damit zu dinglichen Rechtsgegenständen werden. Daraus ergibt sich zugleich, dass sie stets nur an einem - konkreten, bestimmten und einzelnen - dinglichen Rechtsgegenstand bestehen können (Bestimmtheitsgrundsatz). Schuldrechtliche Verhältnisse können dagegen in Bezug auf jedwedes Interesse als Rechtsgegenstand begründet werden. Da Schuldverhältnisse auf beliebige Objekte bezogen werden können und nicht an ihnen bestehen - sondern in Bezug auf sie - bringt die Rechtswirklichkeit beständig neue Gegenstände schuldrechtlicher Verhältnisse hervor, etwa neue Vertriebsformen wie das Franchising, "Sharing"-Modelle für die Nutzung von Fahrzeugen oder Ferienimmobilien durch mehrere Berechtigte, und lässt im Rahmen der Privatautonomie Vertragsgestaltungen zu. Dingliche Verhältnisse können dagegen sowohl ihrem Inhalt nach, wie hinsichtlich ihrer Objekte, nur in den gesetzlichen Formen begründet werden.

12Beispiel:

Grundsätzlich hat der Eigentümer etwa einer Kiesgrube gem. § 903 selbst das Gebrauchsrecht, darf sie also ausbeuten. Aber er kann es auch durch Einräumung eines Nießbrauchs nach § 1030 mit dinglicher Wirkung übertragen. Dann wird der Erwerber des...

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