Deutung des "il faut cultiver notre jardin" in Voltaires "Candide"

 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Juli 2019
  • |
  • 11 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-668-97949-9 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Romanische Philologie), Veranstaltung: Literatur der französischen Aufklärung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beleuchtet auf den Schlusssatz "il faut cultiver notre jardin" in Voltaires Werk "Candide ou l'optimisme". Über einen Klassiker der Weltliteratur wie Voltaires "Candide ou l'optimisme" gibt es sowohl aus ethisch-moralischer, religionswissenschaftlicher, politischer und dichterischer Sicht unzählige Interpretationen. In fast jedem Satz, manchmal sogar wortweise, findet man viel versteckte Ironie, womit Voltaire seinen Skeptizismus als Form der Geistigkeit mit Laune, funkelndem Witz und Spott zur Geltung bringt. Und das zu einer Zeit, in der das menschliche Denken von Autoritäten und Vorurteilen bevormundet und Kritik an Staatsmacht und Kirche schwer verurteilt wurde. Voltaire scheint seine Bestimmung darin gefunden zu haben, den Geist aus jedweder Abhängigkeit zu befreien. Es galt, kritische Vernunft gegen Dogma und Aberglauben, Experiment und Erfahrung gegen Autorität, Gerechtigkeit und Toleranz gegen Fanatismus auszutauschen. Mit seinem bedeutendsten Werk "Candide ou l'optimisme" hat er maßgeblich zur französischen Aufklärung beigetragen. Gleichwohl es sich hier um ein Conte handelt, der die Weltbevölkerung dazu veranlasst, ihre religiösen sowie philosophischen Ansichten zu überdenken, ist es nicht zuletzt das Individuum, das angesprochen wird. Bis zum letzten Satz des Buchs wird sich um den Sinn allen Übels in der Welt der Kopf zerbrochen, nur um dann zum Schluss zu kommen, dass "wir unseren Garten bestellen sollen". Wie ist diese Aussage zu interpretieren? Sie veranlasst viele Denker zu verschiedenen Deutungen über den konkreten Sinn hinter dem Schlusswort, worauf ich mich in dieser Hausarbeit beziehen möchte. Sie gliedert sich dementsprechend folgendermaßen: Zunächst möchte ich mich auf den Primärtext konzentrieren und die Stellen hervorheben, auf denen der Schlusssatz "il faut cultiver notre jardin" aufbaut, um eine allgemeine Übersicht zu gewinnen. Anschließend werde ich die gegensätzlichen Positionen von Ulrich Schulz-Buschhaus, Philip Stewart, Friedrich Nietzsche/Gustave Flaubert und Sigmund Freud vergleichend aufführen und die gewonnenen Erkenntnisse abschließend in einem Fazit zusammenfassen.
  • Deutsch
  • 0,49 MB
978-3-668-97949-9 (9783668979499)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: ohne DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Ein Kopierschutz bzw. Digital Rights Management wird bei diesem E-Book nicht eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

12,99 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF ohne DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen