"Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo"

Judentum, Dichtertum, Schlemihltum in Heinrich Heines Werk
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • erschienen am 9. August 2016
  • |
  • V, 487 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-476-00351-5 (ISBN)
 
Heines ästhetisches Konzept eines säkularen Judentums. Vor dem Hintergrund der Haskala bestimmt Heinrich Heine Judentum und jüdische Identität außerhalb eines Glaubenssystems: In seinem Gesamtwerk vollzieht er exemplarisch den Übergang von einem konfessionellen zu einem kulturell-ästhetisch fundierten Judentum im Zeichen eines 'Schlemihltums'.
1. Aufl. 2008
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
J.B. Metzler, Part of Springer Nature - Springer-Verlag GmbH
Bibliographie
  • 5,00 MB
978-3-476-00351-5 (9783476003515)
10.1007/978-3-476-00351-5
weitere Ausgaben werden ermittelt
Regina Grundmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Lehrbeauftragte an der Ruhr-Universität Bochum
  • Cover
  • Title
  • Copyright
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • 1. Überblick über die Transformation des jüdischen Selbstverständnisses im Zeitalter der Aufklärung
  • 2. Skizzierung der Entwicklung von Heines Verhältnis zum Judentum
  • 3. Forschungsbericht
  • I. Die "Wissenschaftsjuden" - Heine und der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.1. Die Gründung des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.2. Die Etablierung eines neuen Judentumsbegriffs durch die Vereinsmitglieder
  • I.3. Die Forderung nach einer wissenschaftlichen Erforschung des Judentums
  • I.4. Der angestrebte Ausgleich zwischen jüdischer und europäischer Kultur
  • I.5. Das Programm des Entwurfs von Statuten des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.6. Die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.7. Die Auflösung des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.8. Heines Beitrittsmotivation und seine Tätigkeit im Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • I.9. Heines Beziehung zu den führenden Mitgliedern des Vereins
  • I.9.1. Moses Moser - der "Epilog von Nathan dem Weisen"
  • I.9.2. Leopold Zunz - "Mann der Rede und der That"
  • I.9.3. Eduard Gans - "Und du bist zu Kreuz gekrochen"
  • II. "Die Alten gehn in die Synagog'/ Und in den Tempel die Neuen" - Heines Auseinandersetzung mit den zentralen Richtungen des zeitgenössischen Judentums
  • II.1. Heine und die jüdische Reformbewegung
  • II.1.1. Die Entstehung der jüdischen Reformbewegung
  • II.1.2. "[E]in evangelisches Christenthümchen unter jüdischer Firma" Heines Kritik an der jüdischen Reformbewegung
  • II.1.3. Heines Verhältnis zu den Berliner und Hamburger Reformpredigern
  • II.1.4. Die Darstellung der jüdischen Reformbewegung in Heines Werk
  • II.2. Heine und die jüdische Orthodoxie
  • II.2.1. Die jüdische Orthodoxie zu Beginn des 19. Jahrhunderts
  • II.2.2. Heines Auseinandersetzung mit der jüdischen Orthodoxie
  • II.2.3. Die Darstellung der jüdischen Orthodoxie in Heines Werk
  • II.2.3.1. Heines Kritik an dem Geschichtsbewusstsein der jüdischen Orthodoxie
  • II.2.3.2. Die 'Ganzheit' der jüdischen Orthodoxie
  • II.2.4. "Daß der Rabbi und der Mönch/ Daß sie alle beide stinken" - Heines Kritik an der institutionalisierten jüdischen Orthodoxie
  • III. "[A]ber zum kommenden Jahre als Söhne der Freyheit!" - Heines politische und ästhetische Funktionalisierung jüdischer Riten
  • III.1. Die Infragestellung der Normativität des Zeremonialgesetzes durch die Maskilim und die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • III.2. Das Pessachfest - der Übergang von der Knechtschaft zur Freiheit
  • III.3. Das Pessachfest als Fest der politischen Befreiung
  • III.3.1. Der Abschnitt über die Exilkost und Zunz' Pessach-Predigt von 1822
  • III.3.2. Der Exodus als emanzipatorischer Akt des Volkes Israel
  • III.4. Heines Negierung der eschatologischen Botschaft des Pessachfestes
  • III.5. Die Verbindung zwischen der Geschichte von der Opferun Isaaks und dem Pessachgeschehen
  • III.6. "[I]ch liebe Eure Küche weit mehr als Euren Glauben" - Religiöse und kulturelle Identität im Rabbi von Bacherach
  • III.6.1. Die Sinnentleerung des Ritus in der Diaspora
  • III.6.2. Die jüdische Küche als Identifikationsmöglichkeit mit der jüdischen Kulturtradition
  • III.7. Der Sabbat als allwöchentlicher Ruhetag
  • III.7.1. Die Verwandlung des jüdischen Volkes mit Beginn des Sabbats
  • III.7.2. Die "Vermählung Israels/ Mit der Frau Prinzessin Sabbath"
  • III.7.3. Die Sabbat-Existenz des Dichters
  • III.8. Das jüdische Festjahr
  • III.8.1. Das Chanukkafest - der "18te October der Juden"
  • III.8.2. Jom Kippur - der "heilige[...] Versöhnungstag"
  • III.8.3. "Und ich werfe noch zu dir hinab/ All meine Schmerzen und Sünden" - Rosch ha-Schana
  • III.8.4. Simchat Thora - die Freude an den "heiligen Pergamentrollen"
  • III.8.5. Sukkot - das Laubhüttenfest
  • III.8.6. Der "Untergang des Tempels/ Und der Stadt Jeruscholayim" - der neunte Av
  • III.9. Liturgische Gebete
  • IV. "[D]er letztere Vergleich ist nicht von mir, sondern von einem Rabbinen" - Heines Säkularisierung und poetologische Transformation des rabbinischen Schrifttums
  • IV.1. Die Historisierung der rabbinischen Überlieferung durch die Maskilim und die Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden
  • IV.2. Heines Kenntnis des rabbinischen Schrifttums
  • IV.3. Der "Katholizismus der Juden" - Heines Kritik am Talmud
  • IV.4. Die Vorbildfunktion des sephardischen Judentums
  • IV.4.1. Die Identifikation der Maskilim und der Mitglieder des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden mit der sephardischen Traditionslinie
  • IV.4.2. "Spitzfindige Scholastik" und "freygeistige Denkungsart" - Heines Vergleich von aschkenasischem und sephardischem Judentum
  • IV.5. Heines Bezugnahme auf das rabbinische Schrifttum
  • IV.6. Die Thematisierung der Auseinandersetzung Heines mit dem rabbinischen Schrifttum in der bisherigen Forschungsliteratur
  • IV.7. Rabbinische Motive in Heines Werk
  • IV.7.1. Explizit auf das rabbinische Schrifttum verweisende Motive
  • IV.7.2. Rabbinische Motive, die nicht als solche gekennzeichnet sind
  • IV.7.3. Ein Motiv potenziell rabbinischer Herkunft
  • IV.8. "O verzage nicht, schöner Messias" - Heines Erzählung vom gefesselten Messias
  • IV.9. Heines poetologische Funktionalisierung der Haggada
  • IV.10. Zunz' Werk Die gottesdienstlichen Vorträge der Juden historisch entwickelt als Hauptquelle des Vergleichs von Halacha und Haggada
  • V. "[F]ür den Freund der Menschheit wird dergleichen immer ein Herzeleid seyn" - Heines Thematisierung der jüdischen Leidensgeschichte
  • V.1. Die Entstehung der modernen jüdischen Historiographie
  • V.2. Heines Einarbeitung in die jüdische Geschichte
  • V.3. Die jüdische Leidensgeschichte" - Welches Martyrthum"
  • V.3.1. Judenfeindlichkeit im Mittelalter und in der Neuzeit
  • V.3.2. Jüdische Existenz in der Diaspora
  • V.3.3. "[A]n Leib und Seele verkrüppelt[...]" - Die Auswirkungen der Ghettoexistenz
  • V.3.4. Folgen der Erlösungsgewissheit in der Diaspora
  • V.4. Conditio judaica als conditio humana
  • V.4.1. Damaskus 1840 - "wo die Sache der Menschheit blutet"
  • V.4.2. Ahasver - "symbole mélancolique de l'humanité"
  • V.4.3. Das "als Weltheiland gekreuzigte[...] Judenthum" - Die Spiegelung der jüdischen Leidensgeschichte in der Passion Christi
  • V.5. "Laß die Mohren und die Juden" - Heines Paria-Diskurs
  • V.6. "Ihre Sache ist identisch mit der des deutschen Volks" - Heines Engagement für die Emanzipation der Juden
  • VI. "Wir stammen/ Von Schlemihl ben Zuri Schadday" - Judentum und Dichtertum als Schlemihltum
  • VI.1. Die Erforschung der jüdischen Literatur durch die Vertreter der Wissenschaft des Judentums
  • VI.2. Die Fokussierung der Wissenschaft des Judentums auf die spanisch-jüdische Poesie des Mittelalters
  • VI.3. Heines Einarbeitung in die spanisch-jüdische Dichtertradition
  • VI.4. Das "Triumvirat der Dichtkunst" - Heines Porträts spanisch-jüdischer Dichter
  • VI.4.1. Jehuda Halevy
  • VI.4.1.1. Heines Thematisierung von Leben und Werk Jehuda Halevys
  • VI.4.1.2. "[V]ergäß' ich/ Jemals dein, Jerusalem" - Halevys Jerusalem-Sehnsucht
  • VI.4.1.3. Halevys Dichtung als zentraler Bestandteil der kulturellen Überlieferung des Judentums
  • VI.4.2. Moses ibn Esra
  • VI.4.3. Salomon ibn Gabirol
  • VI.5. Auserwählung und Märtyrertum - Das Schicksal des Dichters in der Moderne
  • VI.5.1. Das Poetentum von Gottes Gnaden
  • VI.5.2. "Dichterschicksal! böser Unstern" - Der Dichter als Märtyrer
  • VI.5.3. Jehuda Halevy als Prototyp des modernen Dichters
  • VI.5.4. Halevys "Perlenthränenlied" - Der Zusammenhang von Leiden und Dichtung
  • VI.6. Der Dichter als Schlemihl
  • VI.7. Der ewige Jude als ewiger Dichter - Die Identifikation von Judentum und Dichtertum
  • VII. Schluss - Heines Modernismus im Kontext seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum
  • VIII. Glossar
  • IX. Literaturverzeichnis
  • X. Werkregister
  • XI. Personenregister

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Bitte beachten Sie bei der Verwendung der Lese-Software Adobe Digital Editions: wir empfehlen Ihnen unbedingt nach Installation der Lese-Software diese mit Ihrer persönlichen Adobe-ID zu autorisieren!

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

54,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

54,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen