Kanadische Literaturgeschichte

 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. September 2016
  • |
  • 455 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-476-05208-7 (ISBN)
 
Literatur im Zeichen des Ahornblatts. Atwood, Ondaatje, Munro, Hémon, Tremblay, Hébert - diese Namen stehen für die kanadische Literatur, die losgelöst von der US-amerikanischen Tradition ihre eigenen Merkmale aufweist. Aus dem Schatten der französischen und englischen Mutter-Literaturen ist die kanadische Literatur schon lange herausgetreten. Die Literaturgeschichte setzt ein bei den mündlichen Traditionen der Inuit und den 'First Nations'. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den anglo- und frankokanadischen Literaturen, deren spannungsreiches Verhältnis lange das kulturelle Gedächtnis Kanadas dominierte. Seit der multikulturellen Orientierung des Landes verwandelt sich auch die kanadische Literatur zunehmend in ein polyfones Gedächtnis. Eine facettenreiches Panorama ebenso für Kenner wie für Literatur-und Kultur-Begeisterte.

Konrad Groß, Professor für Amerikanistik und Kanadistik an der Universität Kiel und Direktor des Zentrums für Nordamerika-Studien; Wolfgang Klooß, Professor für anglistische Literaturwissenschaft an der Universität Trier und Direktor des interdisziplinären Zentrums für Kanada-Studien; Reingard M. Nischik, Professorin für Amerikanistik an der Universität Konstanz, Herausgeberin der Zeitschrift für Kanada-Studien.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 5,35 MB
978-3-476-05208-7 (9783476052087)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Title Page [Seite 3]
3 - Copyright Page [Seite 4]
4 - INHALT [Seite 5]
5 - VORWORT [Seite 7]
6 - DIE MÜNDLICHE LITERATUR DER UREINWOHNER [Seite 10]
7 - DIE WEIßEN KOMMEN (ca. 1000-1600) [Seite 15]
8 - FLEUR-DE-LYS IN NORDAMERIKA (1604-1760) [Seite 21]
8.1 - Die französischen Anfänge bis 1663 [Seite 21]
8.2 - Die frankokanadische Kolonialzeit bis 1760 [Seite 30]
9 - DER UNION JACK IN KANADA (1763-1867) [Seite 40]
9.1 - Historischer Überblick [Seite 40]
9.2 - Die anglokanadische Kolonialliteratur [Seite 42]
9.2.1 - Entdeckerberichte [Seite 43]
9.2.2 - Der frühe Roman [Seite 46]
9.2.3 - Kurzprosa [Seite 50]
9.2.4 - Von den Ladies in Busch und Wildnis [Seite 52]
9.2.5 - Die Lyrik [Seite 55]
9.3 - Die frankokanadische Kolonialliteratur unter dem Union Jack [Seite 59]
9.3.1 - Der Journalismus [Seite 59]
9.3.2 - Literatur zwischen kultureller und nationaler Identitätsbildung [Seite 62]
9.3.3 - Die Entwicklung des Theaters [Seite 64]
9.3.4 - Ein frankokanadischer Boileau: Michel Bibaud [Seite 66]
9.3.5 - Der Rapport Durham und seine Folgen [Seite 68]
9.3.6 - Die Entdeckung der Romantik als Grundlage für ein neues Literatur- und Selbstverständnis [Seite 69]
9.3.7 - Satirische und patriotische Prosa: Napoléon Aubin [Seite 72]
9.3.8 - Der Ruf nach einer Nationalliteratur [Seite 74]
10 - VOM DOMINION ZUR TERRITORIALEN VOLLENDUNGDER NATION (1867-1918) [Seite 80]
10.1 - Die anglokanadische Literatur und die Suche nach einer kulturellen Identität [Seite 80]
10.1.1 - Historischer Überblick [Seite 80]
10.1.2 - Roman und Romanze [Seite 85]
10.1.3 - Formen der Kurzprosa [Seite 95]
10.1.4 - Die Lyrik des Dominion [Seite 98]
10.2 - Die frankokanadische Literatur vom nationalen Schulterschluss bis zur École littéraire de Montréal [Seite 103]
10.2.1 - Geschichtliche und kulturelle Entwicklungen [Seite 103]
10.2.2 - >Nationale< Romantik [Seite 106]
10.2.3 - Der frankokanadische Roman: Unterhaltungswert und Normtreue [Seite 111]
10.2.4 - Traditionalismus und >Amerikanität< um die Jahrhundertwende [Seite 115]
10.2.5 - Der (Anti-)Heimatroman zwischen Tradition und Erneuerung [Seite 119]
10.2.6 - Ansätze zu einem neuen Theater [Seite 120]
11 - ANKUNFT IN DER MODERNE (1918-1967) [Seite 122]
11.1 - Die anglokanadische Literatur [Seite 122]
11.1.1 - (Kultur-)Politik und Literatur(-kritik) zwischen Nationalismus und Internationalismus [Seite 122]
11.1.2 - Die anglokanadische Lyrik 1920-1960 [Seite 127]
11.1.3 - Der Roman und die Ablösung der Romanze [Seite 138]
11.1.4 - Die modernistische Short Story [Seite 160]
11.1.5 - Die Anfänge des anglokanadischen Theaters und Dramas [Seite 174]
11.2 - Die frankokanadische Literatur [Seite 182]
11.2.1 - Leitlinien der Geschichte [Seite 182]
11.2.2 - Die frankokanadische Lyrik bis zu den 1960er Jahren [Seite 186]
11.2.3 - Die frankokanadische Kurzgeschichte [Seite 196]
11.2.4 - Der frankokanadische Roman zwischen Tradition und Moderne [Seite 201]
11.2.5 - Das frankokanadische Drama von den 1930er Jahren bis zur Révolution tranquille [Seite 221]
12 - KANADAS »ELISABETHANISCHES« ZEITALTER/»L'ÂGE D'OR« 1967BIS ZUR GEGENWART [Seite 233]
12.1 - Politisch-gesellschaftliche Entwicklungen und kultureller Aufbruch [Seite 233]
12.2 - Die anglokanadische Literatur der Gegenwart [Seite 237]
12.2.1 - Literaturtheorie und Literaturkritik [Seite 237]
12.2.2 - Der Roman von der Moderne zur Postmoderne [Seite 251]
12.2.3 - Die Short Story seit 1967: Zwischen (Post-)Modernismus und (Neo-)Realismus [Seite 269]
12.2.4 - Canadian Drama Comes of Age [Seite 289]
12.2.5 - Die anglokanadische Lyrik von 1967 bis zur Gegenwart [Seite 304]
12.2.6 - Multikulturalität als Stärke der zeitgenössischen kanadischen Literatur [Seite 319]
12.2.6.1 - 1. Europäisch-kanadische ethnische Traditionen [Seite 320]
12.2.6.2 - 2. Afrikanisch-kanadische AutorInnen [Seite 322]
12.2.6.3 - 3. Asiatisch-kanadische AutorInnen [Seite 328]
12.2.7 - Literatur der First Nations, Inuit und Métis [Seite 333]
12.3 - Die frankokanadische Literatur der Gegenwart [Seite 345]
12.3.1 - Der Québecer Roman [Seite 345]
12.3.2 - Die Kurzerzählung [Seite 364]
12.3.3 - Die frankokanadische Lyrik von 1967 bis zur Gegenwart [Seite 369]
12.3.4 - Oralität und Chanson [Seite 379]
12.3.5 - Drama und Theater von der Révolution tranquille bis zur Gegenwart [Seite 384]
12.3.6 - Transkulturalität und écritures migrantes [Seite 401]
12.3.7 - Zur Institutionalisierung der Literatur in Québec [Seite 411]
13 - BIBLIOGRAPHIE [Seite 420]
14 - REGISTER [Seite 435]
15 - BILDQUELLEN [Seite 455]

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