Bilanzen erstellen und lesen für Dummies

 
 
Wiley-VCH (Verlag)
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Januar 2016
  • |
  • 382 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-527-80234-0 (ISBN)
 
»Bilanzen erstellen und lesen für Dummies« ermöglicht auch Laien einen verständlichen Einblick in die vermeintlich nebulöse Welt des Jahresabschlusses sowie der Analyse von Bilanzen.
Das Buch erläutert, wie eine Bilanz, eine Gewinn-und- Verlustrechnung oder die wichtigsten Berichte für den Anhang und Lagebericht erstellt werden und wie man - nach den Neuerungen des BilRUG - Bilanzpolitik betreibt. Es zeigt leicht verständlich und unterhaltsam, wie diese jeweils gelesen und interpretiert werden können, um so versteckte Risiken entdecken zu können.
Die Bestseller-Autoren legen in ihrem Buch den Schwerpunkt auf die Analyse von Bilanzen. Die Leser erfahren unter anderem, was sich hinter Begriffen wie Finanzierungs- und Investitionsanalyse, Liquiditätsanalyse oder Erfolgsanalyse verbirgt und was der Unterschied zwischen qualitativer und strategischer Bilanzanalyse ist. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie bei den nächsten Milliardenabschreibungen Ihrer Hausbank nicht mehr so überrascht sein.
Die gewohnte Prise Humor fehlt natürlich ebenso wenig wie anschauliche Beispiele aus dem prallen Leben und Erläuterungen der unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
4. aktualisierte Auflage
  • Deutsch
  • Weinheim
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  • Deutschland
  • 7,15 MB
978-3-527-80234-0 (9783527802340)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Der Diplom-Volkswirt Michael Griga und der Diplom-Kaufmann Raymund Krauleidis sind als Controller beziehungsweise Analyst tätig und bestens mit den Themen Buchhaltung und Bilanzen vertraut.
Beide Autoren haben auch die Bestseller "Controlling für Dummies" und "Buchführung und Bilanzierung für Dummies" verfasst.
  • Intro
  • Schummelseite
  • Titelei
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Über dieses Buch
  • Konventionen in diesem Buch
  • Törichte Annahmen über den Leser
  • Was Sie nicht lesen müssen
  • Wie dieses Buch aufgebaut ist
  • Teil I: Willkommen in der Welt der Bilanzen
  • Teil II: Der Jahresabschluss: Bilanz und GuV erstellen
  • Teil III: Konzernabschluss und Berichte erstellen
  • Teil IV: Unparteiisch: Bilanzpolitik
  • Teil V: Ganz kritisch: Bilanzanalyse
  • Teil VI: Der Top-Ten-Teil
  • Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
  • Wie es weitergeht
  • Teil I Willkommen in der Welt der Bilanzen
  • 1 Von schönen und schiefen Bilanzen
  • Die Aufgaben der Bilanz
  • Wozu die Bilanzanalyse gut ist
  • Warum Bilanzpolitik gemacht wird
  • Schiefe Bilanzen
  • 2 Zwei Rechenwelten
  • Warum es zwei Rechenwelten gibt
  • Von Aufwendungen, Erträgen, Kosten und Leistungen
  • Nicht aus-, sondern abgegrenzt
  • Die Welt der Finanzbuchhaltung
  • Die Welt der Kostenrechnung
  • Kalkulatorische Kosten
  • 3 Ausflug in die Kostenrechnung
  • Was die Kostenrechnung kann
  • Wie die Kostenrechnung funktioniert
  • Die Kostenartenrechnung
  • Die Kostenstellenrechnung
  • Die Kostenträgerrechnung
  • Teil II Der Jahresabschluss: Bilanz und GuV erstellen
  • 4 Alles meins: Das Inventar
  • Jahresabschluss und Inventur
  • Jetzt wird gezählt: Die Inventurverfahren
  • Wegen Inventur geschlossen: Die Stichtagsinventur
  • Besser spät als nie: Die zeitversetzte Inventur
  • Alles im Griff: Die permanente Inventur
  • Hochgerechnet: Die Stichprobeninventur
  • Aufgelistet: Das Inventar
  • Mal mehr, mal weniger: Das Vermögen
  • Hoffentlich nicht bis über beide Ohren: Die Schulden
  • Das bleibt übrig: Das Eigenkapital beziehungsweise das Reinvermögen
  • Erfolgsermittlung per Eigenkapitalvergleich
  • 5 Gewinnermittlungsarten
  • Gewinnermittlung per Bestandsvergleich
  • Basisarbeit: Betriebsvermögen ermitteln
  • Betriebsvermögen vergleichen
  • Gewinnermittlung per Überschussrechnung
  • Durch die Hintertür: Aufzeichnungspflichten
  • Wechsel der Gewinnermittlungsart
  • 6 Rahmen und Bedingungen: Aufbau der Bilanz
  • Vielfältig: Bilanzarten
  • Sinn und Zweck der Bilanz
  • Befriedigung der Neugierde: Informationsfunktion
  • Dokumentations- und Rechenschaftsfunktion
  • Her mit dem Geld: Zahlungsbemessungsfunktion
  • Die rechtlichen Grundlagen der Bilanz
  • Der Aufbau der Bilanz
  • Die Aktivseite
  • Die Passivseite
  • Und nun: Vorhang auf für die Bilanz
  • 7 Die E-Bilanz
  • Für wen ist die E-Bilanz Pflicht?
  • Die Vor- und Nachteile der E-Bilanz
  • Die Taxonomie: Der Kontenrahmen der E-Bilanz
  • Vorsicht: Risikogruppen
  • Die E-Bilanz in Österreich und in der Schweiz
  • Die E-Bilanz in Österreich
  • eCH in der Schweiz
  • Internationaler Datenaustausch mit XBRL
  • 8 MfG, HGB, EStG und IFRS: Unterschiedliche Bewertungsvorschriften
  • Maßgeblich: Handels- und Steuerbilanz
  • Von der Überschussrechnung zur abgeleiteten Steuerbilanz
  • Der kleine Unterschied und das Maßgeblichkeitsprinzip
  • Internationale Rechnungslegungsvorschriften: IFRS und US-GAAP
  • Warum es internationale Standards gibt
  • Die IFRS-Vorschriften
  • Das Haus von GAAP
  • 9 Aktiv bilanzieren
  • Bilanzierung des Anlagevermögens
  • Abschreibungen
  • Dauerhafte Wertminderung oder nicht
  • Weder zum Lesen noch zum Spiegeln: Der Anlagespiegel
  • Bilanzierung des Umlaufvermögens
  • Bewertung von Vorräten
  • Sammelbewertung von Vorräten
  • Her damit: Forderungen
  • 10 Passiv bilanzieren
  • Alles meins: Das Eigenkapital
  • Eigenkapital bei Einzelunternehmen
  • Eigenkapital bei Personengesellschaften
  • Eigenkapital bei Kapitalgesellschaften
  • Die hohe Kante: Rückstellungen
  • Haste mal 'nen Euro: Verbindlichkeiten
  • Artenvielfalt: Verschiedene Verbindlichkeiten
  • 11 Erfolg gehabt: Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • Die Vorschriften für die Erfolgsrechnung
  • Die Vorschriften des HGB
  • Die Vorschriften in Österreich und in der Schweiz
  • Die Regeln nach IFRS
  • Qual der Wahl: Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkostenverfahren
  • Die Gliederung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 HGB
  • Die Gliederung des Umsatzkostenverfahrens nach § 275 HGB
  • Jetzt geht's los: Erfolgsrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren
  • Zum Vergleich: Das Gesamtkostenverfahren
  • Umstellung vom Gesamt- zum Umsatzkostenverfahren
  • Teil III Konzernabschluss und Berichte erstellen
  • 12 Globalisierung: Der Konzernabschluss
  • Gründerzeit: Der Konzern
  • Konsolidiert: Der Konzernabschluss
  • Zum Konzernabschluss verpflichtet oder befreit
  • Maß nehmen: Umfang des Konzernabschlusses
  • Vorbereitung des Konzernabschlusses
  • Klappe, die Zwote: Handelsbilanz II
  • Konsolidierung der Einzelabschlüsse
  • Die Zwischenergebniseliminierung
  • 13 Geschäftsbericht mit Anhang und Lagebericht
  • Berichtsumfang in Size S, M und L
  • Externe Berichtspflichten nach IFRS, UGB und Obligationenrecht
  • Alles ganz schön bunt hier: Geschäftsberichte
  • Brief an die Aktionäre
  • Bericht des Aufsichtsrats
  • Der Jahresabschluss im Geschäftsbericht
  • Endlich Inhalte: Der Anhang
  • Die Vorsuppe: Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
  • Die Vorspeise: Erläuterungen zur GuV
  • Die Hauptspeise: Erläuterungen zur Bilanz
  • Das Dessert: Sonstige Erläuterungen
  • Der Lagebericht
  • Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens
  • Die Unternehmenssituation
  • Nachtragsbericht, Chancen, Risiken und Prognosen
  • 14 Zwischenberichte und Abschlussprüfung
  • Die Zwischenberichterstattung
  • Kein halber Bericht: Der Halbjahresbericht
  • Viele Pflichten: Der Prime Standard und Quartalsberichte
  • Zwischenmitteilung der Geschäftsführung
  • Ad-hoc-Mitteilungen
  • Methoden zur unterjährigen Erfolgsermittlung
  • Prüfungsstress
  • Teil IV Unparteiisch: Bilanzpolitik
  • 15 Aufgehübscht: Bilanzpolitik
  • Ins rechte Bild gerückt
  • Ziel der konservativen Bilanzpolitik
  • Ziel der progressiven Bilanzpolitik
  • Der Rahmen: Möglichkeiten der Bilanzpolitik
  • Formelle Bilanzpolitik
  • Materielle Bilanzpolitik
  • 16 Spielarten und Spielräume der Bilanzpolitik
  • Legal, illegal, .: Klassifizierungen
  • Unterschiedliche Interessenlagen und die Bilanzpolitik
  • Onkel Dagobert lässt grüßen: Die Gewinnausschüttung beeinflussen
  • Beeinflussung vertraglicher Ansprüche
  • Irgendeiner muss ja Steuern zahlen
  • So funktioniert's: Bilanzpolitik ganz formal
  • Ausweis- und Gliederungswahlrechte
  • Formelle Gestaltungsmöglichkeiten
  • So funktioniert die materielle Bilanzpolitik
  • Nicht nur Hefe: Ansatzwahlrechte
  • Die große Versuchung: Bewertungswahlrechte
  • Bei den Ermessensspielräumen nicht übertreiben
  • Bilanzpolitische Instrumente in der Schweiz und Österreich
  • 17 Bilanzpolitik mit IFRS
  • Unterschiedliche bilanzpolitische Spielräume und Zielsetzungen
  • Offene und verdeckte Karten: Spielräume mit HGB und mit IFRS
  • Proaktiv: Gestaltende Instrumente mit IFRS
  • Reaktiv: Abbildungsspielräume mit IFRS
  • Streng nach Vorschrift: Formelle Spielräume mit IFRS
  • Keine Geheimnisse: Offene Wahlrechte mit IFRS
  • Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
  • Bewertung von Sachanlagen
  • Auslegungssache: Faktische Wahlrechte und Ermessensspielräume
  • Vorab: Immaterielle Vermögensgegenstände nach IFRS
  • Immateriell, die Erste: Goodwill oder der Geschäfts- oder Firmenwert
  • Immateriell, die Zwote: Forschungs- und Entwicklungskosten
  • Alles nur geleast: Erfassung von Leasing
  • Bewertung von Finanzinstrumenten
  • Bewertung von langfristigen Fertigungsaufträgen
  • Der Klassiker der Bilanzpolitik: Die Rückstellungen
  • 18 Auswirkungen der Bilanzpolitik
  • Misstrauisch geworden: Der Kapitalmarkt erwartet Bilanzpolitik
  • Zur Bilanzpolitik verdammt
  • Die Auswirkungen von Gesetzesänderungen
  • Der Markt hört die Signale
  • Imagepflege für den Absatzmarkt
  • Dem Kapitalmarkt indirekte Signale senden
  • Getrimmte Kennzahlen und die Folgen
  • Spargroschen für die Segeljacht: Erfolgsabhängige Managervergütungen
  • Billige Kredite erhalten
  • Teil V Ganz kritisch: Die Bilanzanalyse
  • 19 Ziele, Arten und Grenzen der Bilanzanalyse
  • Ziele der Bilanzanalyse
  • Interne Bilanzanalyse
  • Externe Bilanzanalyse
  • Formelle Bilanzanalyse
  • Materielle Bilanzanalyse
  • Disziplinen der Bilanzanalyse
  • Die erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse
  • Finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse
  • Strategische Bilanzanalyse
  • Grenzen der Bilanzanalyse
  • 20 Aufbereitung der Bilanz
  • Von Äpfeln und Birnen
  • Ansatzkorrekturen
  • Korrektur der Bilanzierungshilfen
  • Korrektur bei erhaltenen Anzahlungen
  • Korrektur des Jahresüberschusses
  • Korrektur bei eigenen Anteilen
  • Gliederungskorrekturen
  • Gliederungskorrekturen auf der Aktivseite
  • Gliederungskorrekturen auf der Passivseite
  • 21 Aufbereitung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • Aufbereitung der GuV-Positionen
  • Axt anlegen: Die Erfolgsspaltung
  • Gesucht: Das ordentliche Betriebsergebnis
  • Auch noch gesucht: Das ordentliche Finanzergebnis
  • Schwankend: Das neutrale Ergebnis
  • Eine Struktur-GuV erstellen
  • 22 Woher und wohin? Finanzierungsund Investitionsanalyse
  • Wohin? Die Investitionsanalyse
  • Die Vermögensstruktur analysieren
  • Die Investitionstätigkeit analysieren
  • Das Vermögen ins Verhältnis zum Umsatz setzen
  • Woher? Die Finanzierungsanalyse
  • Kennzahlen zur Finanzierungsanalyse
  • Die horizontale Finanzierungsanalyse
  • 23 Immer flüssig: Die Liquiditätsanalyse
  • Unterschiedliche Liquiditätsgrade
  • Liquidität 1. Grades (Barliquidität)
  • Liquidität 2. Grades
  • Liquidität 3. Grades
  • Working Capital und Effektivverschuldung
  • Das Working Capital
  • Die Effektivverschuldung
  • Die Cashflow-Analyse
  • Ermittlung des Cashflows
  • Die Finanzkraft mit dem Cashflow beurteilen
  • Kapitalflussrechnung analysieren
  • Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
  • Cashflow aus Investitionstätigkeit
  • Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
  • Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode
  • 24 Gut gelaufen oder Pech gehabt: Die Erfolgsanalyse
  • Ergebnisanalyse: Was hinter den Zahlen steckt
  • Datenbasis aufbereiten: Struktur-GuV erstellen
  • Das Ergebnis filetieren
  • Das kommt raus bei der Ergebnisanalyse
  • Die Ergebnisstruktur in Kennzahlen
  • Vergleichbar: Die Ergebnisbestandteile in Kennzahlen
  • Die Aufwandsstruktur in Kennzahlen
  • Renditedruck: Die Rentabilitätsanalyse
  • Die Eigenkapitalrentabilität
  • Die Gesamtkapitalrentabilität oder ROI
  • Umsatzrentabilität
  • Ohne ROCE nichts los
  • 25 Erfolgsanalyse, die Zwote: Wertschöpfungs- und Break-even-Analyse
  • An der Quelle: Die Wertschöpfungsanalyse
  • Wo kommt es her? Die Entstehungsrechnung
  • Wo geht es hin? Die Verteilungsrechnung
  • Wertschöpfungsanalyse mit Vorjahresvergleichen und Kennzahlen
  • Wendepunkt feststellen: Die Break-even-Analyse
  • Eine Break-even-Analyse mit einem Produkt
  • Eine Break-even-Analyse mit mehreren Produkten
  • 26 Die strategische Bilanzanalyse und Spielarten des Ratings
  • Qualität statt Quantität: Die strategische Bilanzanalyse
  • Von nichts kommt nichts: Die Ressourcenanalyse
  • Einen Blick auf die Wettbewerber werfen: Die Branchenanalyse
  • Markttag: Die Marktstellungsanalyse
  • Die Geschäftsmodellanalyse
  • Alles sicher oder nicht: Basel und das Rating
  • Basel I, II und III
  • Jetzt wird bewertet: Ratingmethoden
  • Teil VI Der Top-Ten-Teil
  • 27 Zehn Websites rund ums Thema Bilanzen und Bilanzanalyse
  • Bundesministerium der Justiz: Gesetze
  • Gründerlexikon
  • Handelsblatt
  • IFRS
  • IFRS-Portal
  • KPMG
  • Rechtsinformationssystem Österreich
  • Bundesministerium der Justiz
  • Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
  • Wikipedia
  • 28 Zehn Dinge, die Sie über das BilMoG wissen sollten
  • Lockerung der Buchführungspflicht
  • Groß, mittel oder klein
  • Zweckgesellschaften
  • Neue Pflichten
  • Neue Verbote
  • Fair-Value-Bewertung
  • Bye-bye Wertaufholungswahlrecht
  • Rückstellungen
  • Zulässige Verbrauchsfolgeverfahren
  • Neues im Anhang
  • 29 Zehn Beispiele für »illegale« Bilanzpolitik
  • IKB Industriebank: Undurchsichtige Fondsgeschäfte
  • Dell: Hoher Umsatz und viel Gewinn?
  • WorldCom: Die Scott and Bernie Show
  • Enron: New Criminality
  • Merck: Co-Payment
  • Deutsche Coop AG: Erst die Bilanz machen, dann buchen
  • EM.TV: Kapitalvernichtung mit Kermit
  • Der Berliner Bankenskandal
  • Adecco: Ärger mit der Buchführung
  • Hypo-Bank: Sorgen um Bankenplatz München
  • 30 Zehn Begriffe, die Ihnen über den Weg laufen könnten
  • IPO oder Going-Public-Prozess
  • Factoring
  • Segmentberichterstattung
  • Working Capital Management
  • Windowdressing
  • Fast Close
  • Leverage-Effekt
  • Business Case
  • Opportunitätskosten
  • Ökobilanz
  • Anhang ALösungen zu den Übungsaufgaben
  • Stichwortverzeichnis
  • End User License Agreement

1

Von schönen und schiefen Bilanzen

In diesem Kapitel

Wozu eine Bilanz gut ist

Was Bilanzanalyse und Bilanzpolitik ist

Welche Art von Bilanzpolitik Sie nicht betreiben sollten

Wir haben den Italienern ja schon einiges zu verdanken. Nicht nur, dass sie Spaghetti, Pizza und andere Leckereien sowie den Catenaccio auf dem Fußballplatz erfunden haben, auch das hübsche Wort »Bilancia« kommt ursprünglich aus dem Italienischen. Es bedeutet so viel wie »Waage« und ist gleichzeitig auch der Ursprung unseres Begriffs »Bilanz«. So weit unser kleiner Ausflug in die Etymologie.

Auch bei der Bilanz sollen die Dinge, ähnlich wie bei einer Balkenwaage, ins Gleichgewicht gebracht werden. Und zwar das Vermögen auf der Aktivseite sowie das dazu verwendete Kapital auf der Passivseite. Gerüchten zufolge soll es aber leider auch Leute geben, die beim Lesen von Bilanzen dafür aus dem inneren Gleichgewicht gebracht werden. Das wird sich aber sicherlich durch die Lektüre der nächsten paar Hundert Seiten ändern.

Wir empfehlen dazu ein saftiges Rinder-Carpaccio sowie ein kleines Gläschen Franciacorta Brut.

Es war übrigens auch ein Italiener, der einst das Vor-Vor-Vor-Vorgängerbuch zu Bilanzen erstellen und lesen für Dummies schrieb. Der aus der Toskana stammende Mathematiker Luca Pacioli fasste im Jahre 1494 als Erster das Wissen seiner Zeit zum Thema Buchführung schriftlich zusammen. Sein epochales Werk Summa de arithmetica, geometria, proportioni et proportinalità ist auch heute noch als Reprint erhältlich: Abhandlung über die Buchhaltung von Luca Pacioli und Balduin Penndorf.

Die Aufgaben der Bilanz

Die Bilanz ist neben der Gewinn-und-Verlust-Rechnung das Kernstück eines jeden Jahresabschlusses. In ihr werden die aus der Buchführung ermittelten Daten zu einem bestimmten Stichtag zusammengefasst und systematisch geordnet. Das ergibt dann eine hübsche Übersicht über die Vermögens- und Kapitallage des Unternehmens.

Abgesehen von der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung besteht ein kompletter Jahresabschluss noch aus einem Anhang, dem Lagebericht sowie bei kapitalmarktorientierten Unternehmen aus einer Kapitalflussrechnung sowie dem Eigenkapitalspiegel.

Natürlich wird eine Bilanz nicht aus purer Langeweile erstellt. Sie ist in erster Linie für drei Dinge gut:

Dokumentations- und Rechenschaftsfunktion: Die Bilanz gibt detailliert Auskunft über das vorhandene Vermögen eines Unternehmens und zeigt auf, wie dieses finanziert wurde. Zudem soll sie verdeutlichen, wie gut oder schlecht das Management gearbeitet hat.

Zahlungsbemessungsfunktion: Die Ausschüttungen, also zum Beispiel die Dividendenzahlungen an die Anteilseigner, orientieren sich am Gewinn. Dieser wird durch das Ergebnis der Bilanz beeinflusst.

Informationsfunktion: Kapitalgesellschaften sowie Personengesellschaften ohne natürliche Person als persönlich haftendem Gesellschafter, wie etwa die GmbH & Co. KG, sind dazu verpflichtet, ihre Bilanzen zu veröffentlichen. Dadurch sollen Gläubiger, Kreditgeber, Geschäftspartner, der Fiskus und die Arbeitnehmer informiert werden, wie es um das Unternehmen wirtschaftlich bestellt ist.

Wozu die Bilanzanalyse gut ist

Zugegeben, ein spannender Kriminalroman hat gegenüber einer Bilanz einen kleinen Vorteil: Um ihn zu verstehen, muss man ihn einfach nur lesen. Das reine Durchlesen der Zahlenkolonnen eines Jahresabschlusses reicht jedoch meist nicht aus, um richtig schlau daraus zu werden.

Wer sagt Ihnen etwa, was es bedeutet, dass die XY AG im letzten Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 1.000.000 Euro erwirtschaften konnte und zusätzlich noch Eigenkapital in Höhe von 3.000.000 Euro ausweist?

Die Antwort ist denkbar einfach: das Buch, das gerade vor Ihnen liegt!

Damit Sie einen Jahresabschluss richtig verstehen, müssen Sie dessen Informationen erst einmal analysieren. Aus dem vorhandenen Datenmaterial werden dabei viele Kennzahlen gebildet.

Diese Kennzahlen heißen beispielsweise:

Cashflow

Liquidität

Rentabilität

Wertschöpfung

Im nächsten Schritt werden diese Kennzahlen interpretiert und verglichen. Denkbar sind zwei Vergleichsmöglichkeiten:

Zeitvergleich: Hier betrachten Sie die jeweiligen Kennzahlen des Unternehmens im Zeitverlauf und können damit gewisse Entwicklungen herauslesen.

Beim Zeitvergleich sollten Sie mindestens drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre betrachten. So können Sie gewisse Trends erkennen und eventuelle »Ausreißerjahre« eliminieren.

Branchenvergleich: Hier vergleichen Sie die Kennzahlen eines Unternehmens mit denjenigen der Konkurrenz. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Unternehmen eine ähnliche Struktur haben. Sonst vergleicht man möglicherweise Äpfel mit Birnen.

Die Qualität der Bilanzanalyse steht und fällt natürlich mit der Qualität des Datenmaterials, das Ihnen zur Verfügung steht. Denn wie heißt es so schön: »Garbage in, garbage out.«

Bevor Sie jetzt vor Neugier platzen: Die Kennzahl, die Sie für das eben erwähnte kurze Beispiel mit dem Jahresüberschuss von 1.000.000 Euro benötigen, heißt »Eigenkapitalrentabilität«. Mehr dazu und noch viel mehr Kennzahlen gibt es natürlich im weiteren Verlauf von Bilanzen erstellen und lesen für Dummies.

Warum Bilanzpolitik gemacht wird

Vieles, was die Erstellung von Jahresabschlüssen betrifft, wird in entsprechenden Rechnungslegungsvorschriften wie etwa dem Handelsgesetzbuch (HGB) oder dem International Financial Reporting Standard (IFRS) mehr oder weniger streng geregelt.

Allerdings gibt es durchaus noch ein paar Stellschrauben, mit denen Unternehmen ihre Bilanzen noch ein wenig aufhübschen können. Diese Stellschrauben bestehen beispielsweise aus

bestimmten Wahlrechten bezüglich Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen,

zeitlichen Verlagerungen von Investitionsvorhaben,

Ermessensspielräumen bei der Bildung von Rücklagen und Rückstellungen.

All das ermöglicht dem Unternehmen, sich nach außen hin so darzustellen, wie man es gerne hätte.

Wird der Jahresabschluss im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bewusst so ausgestaltet, dass dem Leser der Bilanz ein bestimmter Eindruck vermittelt werden soll, nennt man dies Bilanzpolitik.

Je nachdem, wem durch den Jahresabschluss welcher Eindruck vermittelt werden soll, kann die Bilanzpolitik unterschiedliche Richtungen verfolgen. Möglich wäre es zum einen, die Ertragslage schlechter auszuweisen, als sie eigentlich ist, oder - im Umkehrschluss - besser.

Gründe, weshalb es manchmal sinnvoll sein kann, sich schlechter darzustellen, sind unter anderem:

Durch den Ausweis möglichst geringer Gewinne können die Steuerlast und die Ausschüttung an die Aktionäre reduziert werden.

Schlechte Bilanzergebnisse können ein gutes Gegenargument bei hohen Lohnforderungen der eigenen Arbeitnehmer sein.

Preiserhöhungen lassen sich bei der Kundschaft besser kommunizieren.

Die Gründe, weshalb es sich manchmal lohnt, das Ergebnis besser auszuweisen, sind unter anderem:

Potenzielle Geldgeber sind aufgrund einer augenscheinlich guten finanziellen Lage des Unternehmens eher bereit, Kredite zu gewähren.

Gute Ergebnisse können helfen, das eigene Image in der Öffentlichkeit aufzupolieren.

Houston, wir haben ein Problem: Obwohl die Bilanz eigentlich ein möglichst realistisches Bild von der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens liefern soll, kann die aktuelle Situation durch Bilanzpolitik verzerrt dargestellt werden. Dies hat natürlich auch Folgen für die Bilanzanalyse.

Doch keine Panik: Im weiteren Verlauf dieses Buches erfahren Sie, welche bilanzpolitischen Möglichkeiten es gibt und an welchen Stellen Sie deshalb bei der Bilanzanalyse etwas aufpassen sollten.

Parmalat und der 11.11.

Am 11. November 2003 begann nicht nur der Karneval. Es wurde auch erstmals der Verdacht geäußert, dass etwas beim italienischen Lebensmittelkonzern Parmalat nicht stimmen könnte. Wirtschaftsprüfer bezweifelten die Werthaltigkeit einer Investition der Parmalat über 500 Millionen Euro in einen Fonds auf den Cayman Inseln. Daraufhin stürzte der Kurs der Parmalat-Aktie ab. Die Unternehmensleitung versuchte, die Börsen zu beruhigen, indem sie Sicherheiten von über 3,95 Milliarden Euro aufbot.

Kurze Zeit später, am 19. Dezember, deckte die Bank of America den Bluff auf. Bei den 3,95 Milliarden Euro handelte es sich um einen fiktiven Bilanzposten! Bei dieser Gelegenheit kamen noch einige weitere Tricks und Fälschungen ans Tageslicht. So wurden Verkäufe...

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