Heilpädagogische Konzepte und Methoden

Orientierungswissen für die Praxis
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Juni 2020
  • |
  • 287 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-035562-0 (ISBN)
 
Von den vielen Konzepten und Methoden heilpädagogischer Tätigkeit fußen nur wenige auf einem heilpädagogischen Bildungsverständnis. Angesichts dieses pluralen Methodenspektrums ist eine zentrale Herausforderung der Disziplin, die Einheit von Praxis, Profession und Wissenschaft immer wieder neu auszuweisen. Der erste Teil des Buches liefert eine theoretische und ethische Grundlegung heilpädagogischer Praxiskonzepte. Diese werden im zweiten Teil konkretisiert: Die Spannbreite reicht dabei von den klassischen Handlungskonzepten wie der Heilpädagogischen Übungsbehandlung bis zu aktuellen personzentrierten und beziehungsorientierten Ansätzen, der Kunsttherapie, der Biographiearbeit und der Syndromanalyse im Kontext heilpädagogischer Diagnostik.
erweiterte und überarbeitete Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 3,26 MB
978-3-17-035562-0 (9783170355620)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Heinrich Greving lehrt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Münster, Allgemeine und Spezielle Heilpädagogik. Prof. Dr. Sabine Schäper lehrt dort Heilpädagogische Methodik und Intervention.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - Vorwort [Seite 10]
6 - I Theoretische Impulse für heilpädagogische Konzepte und Methoden [Seite 14]
6.1 - 1 Heilpädagogisches Handeln in kontingenten Handlungsfeldern [Seite 16]
6.1.1 - Eine kurze Einleitung in Konzepte und Pragmatik der Heilpädagogik [Seite 16]
6.1.2 - Konzeptionelles Handeln und methodische Handlungen [Seite 23]
6.1.3 - Kontingente Handlungsfelder - mehr als Zeichen der Zeit [Seite 25]
6.1.4 - Heilpädagogisches Handeln - Handeln an Grenzen [Seite 29]
6.1.5 - Über Grenzen hinaus - eine Hoffnung [Seite 30]
6.1.6 - Literatur [Seite 31]
6.2 - 2 Heilpädagogische Ethik unter dem Primat der Praxis [Seite 32]
6.2.1 - Heilpädagogische Ethik: die »Suche nach dem richtigen Leben« unter erschwerten Bedingungen [Seite 32]
6.2.2 - Heilpädagogische Ethik als Geschichtsschreibung [Seite 34]
6.2.3 - Heilpädagogische Ethik: Ethik »mit dem Gesicht zur Gesellschaft« [Seite 38]
6.2.4 - Bildung als Wahrnehmung des Anderen [Seite 48]
6.2.5 - Fazit: Anerkennung - und dann? [Seite 50]
6.2.6 - Literatur [Seite 51]
6.3 - 3 Bewusste Personzentriertheit im heilpädagogischen Berufsalltag, oder - Was kann man von einem Navigationsgerät lernen? [Seite 54]
6.3.1 - Personzentriertheit im Sinne von Carl R. Rogers [Seite 60]
6.3.2 - Was zeichnet das professionelle Handeln von heilpädagogisch Tätigen aus? [Seite 63]
6.3.3 - Last but not least - Was hat ein Navigationsgerät mit der Personzentriertheit zu tun? [Seite 66]
6.3.4 - Literatur [Seite 69]
7 - II Heilpädagogische Konzepte und Methoden: Betrachtungen zur Praxis [Seite 72]
7.1 - 4 Beziehung - Grundlage und Ziel der Heilpädagogischen Erziehungshilfe und Entwicklungsförderung (HpE) [Seite 74]
7.1.1 - Grundsätzliche Annahmen [Seite 74]
7.1.2 - Die Beziehung in der HpE - Praxisrelevanzen [Seite 76]
7.1.3 - Beziehung . [Seite 85]
7.1.4 - Worte zum Schluss [Seite 94]
7.1.5 - Literatur [Seite 94]
7.2 - 5 Heilpädagogische Entwicklungsförderung und Begleitung im Spiel nach dem Konzept der »Heilpädagogischen Übungsbehandlung« [Seite 96]
7.2.1 - Die HPÜ im Gespräch [Seite 96]
7.2.2 - Meilensteine im Werdegang der HPÜ [Seite 99]
7.2.3 - Ein Blick in die Praxis der HPÜ [Seite 107]
7.2.4 - Reflexionen [Seite 119]
7.2.5 - Literatur [Seite 120]
7.3 - 6 Kreativität als Erlebnis - bildnerische Gestaltungsprozesse in der heilpädagogischen Arbeit [Seite 122]
7.3.1 - Kreativität als Erlebnis [Seite 122]
7.3.2 - Kreative Erlebnisse im heilpädagogischen Bereich: Malen und Gestalten - kunsttherapeutisches Arbeiten [Seite 125]
7.3.3 - Die (heil-)pädagogische Kunsttherapie - ein kreativer Zugangsweg in der heilpädagogischen Praxis [Seite 129]
7.3.4 - Vom kreativen Erlebnis in Studium und Ausbildung zur hermeneutisch-pragmatischen Heilpädagogik [Seite 133]
7.3.5 - Fazit [Seite 136]
7.3.6 - Literatur [Seite 137]
7.3.7 - Weiterführende Links [Seite 139]
7.4 - 7 Realisierung sexueller Selbstbestimmung für Erwachsene mit Lernschwierigkeiten in Wohneinrichtungen - unverzichtbarer Teil gelingenden heilpädagogischen Handelns [Seite 140]
7.4.1 - Vorwort [Seite 140]
7.4.2 - Menschen mit Behinderungserfahrungen kommen selber zu Wort [Seite 140]
7.4.3 - Absicht und Aufbau des Beitrags [Seite 144]
7.4.4 - Sexuelle Selbstbestimmung [Seite 145]
7.4.5 - Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung [Seite 146]
7.4.6 - Einschränkungen der sexuellen Selbstbestimmung bei Menschen mit geistiger Behinderung in Wohneinrichtungen [Seite 147]
7.4.7 - Irritierende Ergebnisse der Befragung [Seite 151]
7.4.8 - Organisationskultur verstehen lernen [Seite 153]
7.4.9 - Möglicher Weg der Veränderung: lernende Organisationen [Seite 161]
7.4.10 - Eine (mögliche) gemeinsame Vision: Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung [Seite 164]
7.4.11 - Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung in Leichter Sprache [Seite 166]
7.4.12 - Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe in schwerer Sprache [Seite 168]
7.4.13 - Abschluss [Seite 169]
7.4.14 - Literatur [Seite 170]
7.5 - 8 Die Syndromanalyse als diagnostische Methode der Heilpädagogik [Seite 174]
7.5.1 - Zur Geschichte der Syndromanalyse [Seite 175]
7.5.2 - Die Syndromanalyse in der heilpädagogischen Ausbildung [Seite 176]
7.5.3 - Inhaltlicher und struktureller Aufbau einer (heilpädagogischen) Syndromanalyse [Seite 177]
7.5.4 - Ein Beispiel für eine Syndromanalyse [Seite 183]
7.5.5 - Resümee: Bedarf es einer »heilpädagogischen« Syndromanalyse? [Seite 191]
7.5.6 - Literatur [Seite 192]
7.6 - 9 Unterstützte Kommunikation als Methode in der Heilpädagogik: Grundlagen und Leitlinien [Seite 194]
7.6.1 - Einleitung [Seite 194]
7.6.2 - Unterstützte Kommunikation: grundlegende Hinweise zu Konzept und Methodik [Seite 195]
7.6.3 - Zum Forschungsstand [Seite 197]
7.6.4 - Zur Zielgruppe [Seite 200]
7.6.5 - Mögliche Leitlinien gelingender Unterstützter Kommunikation in der Heilpädagogik [Seite 205]
7.6.6 - Fazit [Seite 215]
7.6.7 - Literatur [Seite 216]
7.6.8 - Internetquellen [Seite 219]
7.7 - 10 Fremderziehung unter erschwerten Bedingungen - Heilpädagogik in der Pflegekinderhilfe [Seite 220]
7.7.1 - Heilpädagogik als Ergänzung in der Pflegekinderhilfe [Seite 221]
7.7.2 - Eine heilpädagogische Perspektive auf Pflegeverhältnisse: Pflegefamilien als Teilhabechance für benachteiligte Kinder und Jugendliche [Seite 225]
7.7.3 - Heilpädagogik in der Pflegekinderhilfe - Eine Orientierungshilfe für die Praxis der Beratung und Begleitung von Pflegeverhältnissen [Seite 233]
7.7.4 - Abschließende Bemerkungen und Ausblick für Praxis, Wissenschaft und Ausbildung [Seite 242]
7.7.5 - Literatur [Seite 244]
7.8 - 11 Peer-Beratung von und für Menschen mit geistiger Behinderung - eine Herausforderung für die heilpädagogische Praxis [Seite 246]
7.8.1 - Begrifflicher und geschichtlicher Hintergrund [Seite 247]
7.8.2 - Prinzipien der Peer-Beratung [Seite 248]
7.8.3 - Rahmenbedingungen für Peer-Beratung heute [Seite 251]
7.8.4 - Peer-Beratung in der heutigen heilpädagogischen Praxis [Seite 252]
7.8.5 - Literatur [Seite 255]
7.9 - 12 Rhythmik in der Heilpädagogik - Bewegungs- und musikorientierte Zugänge von den Anfängen bis heute [Seite 257]
7.9.1 - Einleitung [Seite 257]
7.9.2 - Rhythmus und Rhythmik [Seite 257]
7.9.3 - Scheiblauers Rhythmik als Ursprung der Heilpädagogischen Rhythmik [Seite 258]
7.9.4 - Querverbindungen zu anderen heilpädagogischen Verfahren [Seite 260]
7.9.5 - Heilpädagogische Rhythmik heute [Seite 262]
7.9.6 - Didaktisch-methodische Durchführung und Ideen für die Praxis [Seite 264]
7.9.7 - Fazit [Seite 265]
7.9.8 - Literatur [Seite 266]
7.10 - 13 Grundlegendes zur Biografiearbeit [Seite 268]
7.10.1 - Biografie als Lebenslauf und Lebensgeschichte [Seite 268]
7.10.2 - Biografiearbeit als »Biografisches Lernen« [Seite 270]
7.10.3 - Aufgaben und Wirkungen der Biografiearbeit [Seite 272]
7.10.4 - Phasen und Schritte in der Biografiearbeit [Seite 274]
7.10.5 - Schlussgedanke [Seite 284]
7.10.6 - Literatur [Seite 285]
8 - Die Autorinnen und Autoren [Seite 287]

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