Für Gott und den Profit

Eine Ethik des Finanzwesens
 
 
Verlag Herder
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. September 2017
  • |
  • 264 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-451-81970-4 (ISBN)
 
Samuel Gregg erzählt die faszinierende Geschichte eines allmählich sich entwickelnden Verständnisses der produktiven und wohlstandschaffenden Funktion des Geldes - der Einsicht also, wie Geld zu Kapital wird. Sie ist auch die Geschichte der allmählichen Überwindung des ursprünglich vorchristlich-antiken Misstrauens gegenüber Geldverleih, Spekulation und Handel und deren Versöhnung mit der Aufgabe des Schutzes und der Fürsorge für die Ärmsten und Schwächsten. Der Autor hebt einen Schatz, der für eine Ethik des Finanzwesens aus christlicher Sicht neue und überraschende Perspektiven eröffnet sowie manche kritische Anfragen an heutige Praktiken der Finanzwirtschaft in einem neuen Licht erscheinen lässt - insbesondere auch die oft problematische Rolle des Staates und gesetzlicher Regulierungen.
Ein besonderes Anliegen des Buches ist es auch, die aktuelle Relevanz zentraler Prinzipien der christlichen Soziallehre wie des Gemeinwohlprinzips und des Prinzips der allgemeinen Bestimmung der Güter mit dem ebenso von der christlichen Tradition hochgehaltenen Prinzip des Privateigentums als Grundlage einer humanen Gesellschaft und einer funktionierenden, für alle Wohlstand schaffenden Ökonomie herauszuarbeiten. Auch hier gelangt Samuel Gregg zu Aussagen, die manchen vielleicht überraschen werden. Er zeigt, weshalb gerade heutige Geld- und Kapitalmärkte, trotz Missbräuchen und menschlichen Fehlverhaltens, das effizienteste Instrument sind, um die Güter dieser Erde für alle Menschen nutzbar zu machen - insbesondere und gerade für die Ärmsten dieser Welt -, und dass genau darin für Christen, die in der Finanzwirtschaft tätig sind, auch die eigentliche und positive Herausforderung liegt.
Dieses packend geschriebene Buch zwingt dazu, manches Vorurteil zu revidieren und neu darüber nachzudenken, was im konkreten Fall richtig oder falsch, gut oder böse ist.
  • Deutsch
  • Freiburg im Breisgau
  • |
  • Deutschland
  • 1,67 MB
978-3-451-81970-4 (9783451819704)
3451819708 (3451819708)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Samuel Gregg, M.A. in Politischer Philosophie (Universität Melbourne), Dr. phil. im Bereich Moralphilosophie und Politische Ökonomie (Universität Oxford); Forschungsdirektor am Acton Institute, Grand Rapids MI; zahlreiche Veröffentlichungen.
1 - Samuel Gregg Für Gott und den Profit [Seite 1]
2 - Impressum [Seite 5]
3 - Inhalt [Seite 8]
4 - Vorwort des Herausgebers [Seite 12]
5 - 1. Einführung [Seite 18]
5.1 - Wissen, ehe man urteilt [Seite 20]
5.2 - Glaube, Moral und Geld [Seite 23]
5.3 - Erneuerung einer Tradition [Seite 25]
5.4 - Der Weg vor uns [Seite 31]
5.5 - Einige Vorbemerkungen und Vorbehalte [Seite 32]
5.6 - Zurückgehen, um voranzukommen [Seite 36]
6 - Teil 1: GESCHICHTE [Seite 38]
6.1 - 2. Verabscheuungswürdig vor Gott und den Menschen [Seite 40]
6.1.1 - Zeit der Skandale [Seite 42]
6.1.2 - Hellenen, Lateiner und das Geld [Seite 44]
6.1.3 - Die Israeliten und die Armen [Seite 48]
6.1.4 - Vormittelalterliches Christentum, Geld und Zinsen [Seite 50]
6.1.5 - Nullsummen-Ökonomien - Nullsummen-Wirtschaftstheorien [Seite 54]
6.1.6 - Eine neue Wirtschaftswelt [Seite 58]
6.1.7 - Weiterführende Lektüre [Seite 59]
6.2 - 3. Die Revolution des Finanzwesens: Das Christentum und der Aufstieg des Kapitals [Seite 60]
6.2.1 - Von Stagnation zu Wachstum [Seite 63]
6.2.2 - Die Neue Wirtschaftswelt und das Finanzwesen [Seite 64]
6.2.3 - Die Institutionalisierung des Kapitals [Seite 66]
6.2.4 - Das gar nicht so finstere Mittelalter [Seite 69]
6.2.5 - Zurück zu Aristoteles - und nach Rom [Seite 71]
6.2.6 - Gottes Zeit, meine Zeit [Seite 75]
6.2.7 - Arbeit, Kreativität und Geld [Seite 76]
6.2.8 - Handelsgesellschaften und Investitionen in einer wachsenden Wirtschaft [Seite 78]
6.2.9 - Legitime Rechtsansprüche auf Zinsen [Seite 80]
6.2.10 - Streuung des Risikos [Seite 82]
6.2.11 - Geldmärkte und Spekulation [Seite 85]
6.2.12 - Auf dem Weg zur endgültigen Rechtfertigung des Zinses [Seite 87]
6.2.13 - Tradition und Innovation [Seite 90]
6.2.14 - Weiterführende Lektüre [Seite 91]
6.3 - 4. Des Kaisers Münze [Seite 92]
6.3.1 - Maß und Stabilität [Seite 94]
6.3.2 - Staat und Geldentwertung [Seite 96]
6.3.3 - Geldentwertung: eine ökonomische Ungerechtigkeit [Seite 98]
6.3.4 - Geld, Macht und Tyrannei [Seite 101]
6.3.5 - Schulden, Anleihen und öffentliche Finanzen [Seite 104]
6.3.6 - Bankiers und Fürsten [Seite 107]
6.3.7 - Gegen Monopole [Seite 110]
6.3.8 - Ein brachliegender Teil des Weinbergs [Seite 112]
6.3.9 - Weiterführende Lektüre [Seite 114]
7 - Teil II: THEORIE [Seite 116]
7.1 - 5. Freiheit, menschliches Glück und Gerechtigkeit [Seite 118]
7.1.1 - Gutes tun, das Böse meiden, und worin Wohl und Glück des Menschen bestehen [Seite 120]
7.1.2 - Gemeinschaftsbezug und Gemeinwohl [Seite 123]
7.1.3 - Materielle Güter: Gemeinsame Nutzung und Privateigentum [Seite 125]
7.1.4 - Überschüssiger und notwendiger Besitz [Seite 128]
7.1.5 - Die grundsätzliche Berechtigung des Finanzwesens [Seite 130]
7.1.6 - Gerechtigkeit richtig verstehen [Seite 134]
7.1.7 - Von der Theorie zur Praxis [Seite 139]
7.1.8 - Weiterführende Lektüre [Seite 139]
8 - Teil III: PRAXIS [Seite 142]
8.1 - 6. Kapital verstehen, Kapital zivilisieren [Seite 144]
8.1.1 - Spekulanten und Spekulation [Seite 145]
8.1.2 - Spekulanten und die "Realwirtschaft" [Seite 149]
8.1.3 - Spekulation, Währungen und Finanzkrisen [Seite 153]
8.1.4 - Kurzfristig versus Langfristig: Abkoppelung des Finanzsektors von der Realwirtschaft? [Seite 158]
8.1.5 - Das Wissensproblem [Seite 162]
8.1.6 - Gerechte und ungerechte Vergütung [Seite 165]
8.1.7 - Entlohnung, Gerechtigkeit und Gleichheit [Seite 167]
8.1.8 - Finanzwesen, Regulierung und der Staat [Seite 171]
8.1.9 - Weiterführende Lektüre [Seite 173]
8.2 - 7. Gemeinwohl, Staat und öffentliche Finanzen [Seite 174]
8.2.1 - Riskante Kredite und Verantwortungslosigkeit [Seite 175]
8.2.2 - Retten oder nicht retten: 'Too big to fail' und Bail-outs [Seite 178]
8.2.3 - Regulierungen und deren Grenzen [Seite 183]
8.2.4 - Regulierung und Tugend [Seite 187]
8.2.5 - Zentralbanken und Geldwertstabilität [Seite 190]
8.2.6 - Geldpolitik, die Armen und die Reichen [Seite 193]
8.2.7 - Eine Weltzentralbank? [Seite 195]
8.2.8 - Demut und höhere Berufung [Seite 198]
8.2.9 - Weiterführende Lektüre [Seite 199]
8.3 - 8. Finanzwirtschaft als vocatio, Finanzwirtschaft als magnificentia [Seite 200]
8.3.1 - Was heißt Berufung? [Seite 202]
8.3.2 - Das "Gutsein des Geldes" verwirklichen [Seite 204]
8.3.3 - Vertrauen aufbauen, Risiken einen Preis geben, Chancen schaffen [Seite 208]
8.3.4 - Kapital vermehren [Seite 210]
8.3.5 - Kredit, die Armen und die Nächstenliebe [Seite 214]
8.3.6 - Staatsverschuldung und Entwicklungsländer [Seite 218]
8.3.7 - Gier, Tugend und Leben in Christus [Seite 222]
9 - Anmerkungen [Seite 230]
9.1 - 1. Einführung [Seite 230]
9.2 - 2. Verabscheuungswürdig vor Gott und den Menschen [Seite 232]
9.3 - 3. Die Revolution des Finanzwesens: Das Christentum und der Aufstieg des Kapitals [Seite 235]
9.4 - 4. Des Kaisers Münz [Seite 240]
9.5 - 5. Freiheit, menschliches Glück und Gerechtigkeit [Seite 243]
9.6 - 6. Kapital verstehen, Kapital zivilisieren [Seite 245]
9.7 - 7. Gemeinwohl, Staat und öffentliche Finanzen [Seite 247]
9.8 - 8. Finanzwirtschaft als vocatio, Finanzwirtschaft als magnificentia [Seite 249]
10 - Personenregister [Seite 252]
11 - Sachregister [Seite 255]
12 - Danksagung [Seite 263]
13 - Über das Buch und den Autor [Seite 265]

Dateiformat: PDF
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