Mit Hypnobirthing zur sanften Geburt: Ohne Angst, Anspannung und Schmerzen vertrauensvoll und achtsam gebären + Yogasutra für Einsteiger: Entdecke die Seele des Yogas und lerne, die Lehren des Patanjali Schritt für Schritt in deinem Alltag anzuwenden

2 in 1- Buch: + Yogasutra für Einsteiger: Entdecke die Seele des Yogas und lerne, die Lehren des Patanjali Schritt für Schritt in deinem Alltag anzuwenden
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. Juni 2020
  • |
  • 130 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-4242-3 (ISBN)
 
Buch 1: Mit Hypnobirthing zur sanften Geburt

Einschneidend und gleichzeitig so wundervoll: Die Geburt eines Kindes ist im Leben der Frau ein unvergleichliches Erlebnis. Für viele Frauen ist es sogar DAS Erlebnis schlechthin, während wieder andere Frauen das Thema ,,Geburt'' möglichst schnell wieder vergessen möchten. Bei der Geburt findet die erste ,,körperliche'' Begegnung zwischen Mutter und Kind statt und die Beziehungsgestaltung zueinander beginnt. Deshalb ist es so wichtig, dass diese so harmonisch wie möglich verläuft. Das Zusammenspiel aus mentaler Einstellung und körperlichen Funktionen ist unglaublich bedeutungsvoll und in unserer Zivilgesellschaft häufig noch nicht so offenkundig wie in anderen Kulturen. In diesem Buch werden Sie perfekt auf den Geburtsvorgang vorbereitet, so dass er für Sie und Ihr Kind zu einem wunderschönen ersten Kennenlernen wird.

Buch 2: Yogasutra für Einsteiger

Tatsächlich verbinden die meisten Menschen das Wort Yoga mit dem Bild von jemandem, der sich verdreht und verbiegt oder kopfüber auf seiner Yogamatte steht. Und obwohl diese Bilder in gewisser Weise nicht ganz unwahr sind, sind sie als Beschreibung und von der eigentlichen Bedeutung des Yogas weit entfernt. Diese Bilder sind lediglich das, was uns heutzutage von den Medien vermittelt wird. Zeitschriften, Filme und Werbeanzeigen haben dazu beigetragen, ein unvollständiges Bild darüber zu erschaffen, was Yoga wirklich ist. Mira Blumberg lässt Sie hinter diese Fassaden schauen und hilft Ihnen dabei, ihren Alltag an den ursprünglichen Yoga-Lehren des Patanjali auszurichten.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,50 MB
978-3-7519-4242-3 (9783751942423)
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Hypnobirthing- Was
steckt dahinter?


Wir wollen nicht nur einen angenehmen Geburtsverlauf erreichen, ohne Risiken für Mutter und Kind; wir müssen noch weiter gehen. Wir müssen begreifen, dass die Geburt eines Kindes nicht nur eine körperliche, sondern ganz grundlegend eine ebenso spirituelle Leistung ist. Die Geburt eines Kindes ist die unübertreffbare Vollendung menschlicher Liebe. Dr. Grantly Dick-Read (1953)

Der Frauenarzt Grantly Dick-Read begründete zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts die Anfänge der Hypnobirthing-Philosophie. Im Grunde wurde er sich aufgrund der vorherrschenden niederen Verhältnisse, mit denen sich gebärende Frauen in dieser Zeit während einer Geburt konfrontiert sahen, über die Relevanz dieses Themas bewusst.

In den sozialen Brennpunkten des Londoner East Ends war er als junger Assistenzarzt hauptsächlich für Hausgeburten zuständig und fand dort regelmäßig prekäre Verhältnisse auf zweierlei Ebenen vor: untragbare hygienische Verhältnisse, zugige und dunkle Behausungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite Geburten als Erlebnisse eines psychologischen Schlachtfeldes und mitunter brutalste Methoden Mutter und Kind gegenüber.

Eines Nachts kam er in die Situation, eine Frau spontan während ihrer Hausgeburt zu begleiten und bereitete sich vor, indem er Chloroform und Maske einpackte. Er fand jedoch eine Frau vor, die diese schmerzunterdrückende Methode vollkommen ablehnte und ihm ganz ruhig und bestimmt sagte, dass er zwar bei der Geburt dabei sein könne, sie jedoch jegliche Methoden dieser Art ablehne. Was der junge Dick-Read erlebte, war fantastisch: Eine Frau, die ohne sichtbar wahrzunehmende Schmerzen und voller Konzentration auf ihren eigenen Atem ein Kind zur Welt brachte. Er konnte dies gar nicht glauben und fragte die Frau nach ihrem Befinden. Diese entgegnete ihm, dass sie keine Schmerzen gehabt habe, das solle man schließlich auch nicht, oder?

Diese Antwort war maßgeblich für Dick-Reads Erkenntnis. Er berichtete seinen Kollegen von diesem Ereignis und erntete nur ungläubige Blicke. Im Verlauf seiner Karriere erlebte Dick-Read in den Zeiten politischer Unruhe immer mehr Frauen, die zwar unter heftigsten äußeren Begebenheiten, aber mit einer scheinbar totalen inneren Fokussierung und Ruhe und ohne großen Aufhebens ihr Kind zur Welt brachten. Dieser natürliche und undramatische Weg berührte ihn so sehr, dass er sich immer mehr mit dem Thema Geburt beschäftigte. Er stellte zunehmend infrage, was er bisher über "das Handwerk" der Geburtshilfe gelernt hatte und zweifelte Interventionen wie Zangengeburten und Betäubungsmittel immer mehr an. Er war unter seinen Kollegen in der damaligen Zeit diesbezüglich ein Einzelkämpfer und doch gelang es ihm, folgende Fragen aufzuwerfen, die noch heute relevant sind:

Wie sieht der Weg zu einer natürlichen und sanften Geburt aus und was braucht es dazu?

Sind harte Interventionen von außen nötig und braucht es wirklich immer radikale und teils brutale Eingriffe?

Oder kann es sogar sein, dass die werdende Mutter der Experte ihres eigenen Körpers ist und der weibliche Körper vielleicht sogar alles mitbringt, was er für eine seiner essenziellsten Aufgaben benötigt?

Gibt es also Vorgänge und Mechanismen, auf die der Körper während des zweifelsohne anstrengenden Weges der Geburt zurückgreift, und wenn ja, wie können Frauen sich diese zunutze machen?

Definitiv war Dick-Read seiner Zeit voraus, denn er beobachtete Mütter, die nicht gelähmt vor Angst und Schmerz vollkommen natürlich ein Kind zur Welt brachten.

Sein erstes Buch veröffentlichte Dick-Read unter dem Titel Childbirth without Fear und ebnete zu seiner Zeit ganzen Scharen von Frauen friedliche und gewaltlose Geburten.

Geburt als kulturelles
Element

Die Geburt des Kindes wurde seit jeher als die ultimative Aufgabe des weiblichen Körpers verstanden. Aufgrund der offensichtlich existierenden Menschheit muss angenommen werden, dass jeder Körper zunächst einmal optimal dafür ausgestattet ist, ein Kind zu gebären. Abgesehen von massiven körperlichen Einschränkungen und medizinischen Notfällen sind naturgemäß alle Frauen in der Lage, ihr Kind auf natürlichem Weg und ohne Anwendung von Zwang und Schmerzen zu bekommen. Je nach Tradition und Kultur gibt es jedoch sehr konträre Ansichten zur Mutterschaft und Weiblichkeit. Lassen Sie uns hierauf einen Blick werfen, denn nur durch eine allgemeinere Sichtweise eröffnet sich auch für Sie ein Horizont von Möglichkeiten. Es wird Ihnen erlaubt, einen "Blick über den Tellerrand" zu werfen und so zu sehen, dass Dinge, die wir ganz selbstverständlich hinnehmen, andernorts komplett anders gehandhabt werden.

ÖSTLICHE UND WESTLICHE PERSPEKTIVE

In der westlichen Kultur ist seit Anbeginn der technisierten Wissenschaft eine sehr starke medizinische Orientierung zu beobachten. Dies ist extrem fortschrittlich und hat bereits viele fantastische Möglichkeiten geschaffen und im allgemeinen Feld der Gesundheitsfürsorge und Hilfe bereits wunderbare Dinge ermöglicht. Niemand wird die Potenziale dieser technisiert- wissenschaftlichen Seite leugnen, denn Sie leistet einen hervorragenden Rahmen für medizinische Notfälle. Wenn jedoch der Rahmen eine höhere Priorität erlangt als das Bild an sich, nämlich die Geburt, ist davon auszugehen, dass etwas schiefläuft und sich unstimmig anfühlt.

Für den Vorgang der Geburt ist ein sehr enger Rahmen vorgesehen, der die Frau bereits im Vorfeld in zahlreiche routinierte Vorgänge presst und von Bluttests und anderen ständig stattfindenden Vorsorgemaßnahmen, die jede Mutter routinemäßig durchlaufen soll, sehr geprägt ist. Diese Aufmerksamkeit für allerlei mögliche Gefahren macht den eigentlichen Vorgang der Geburt beängstigend. Die zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen und jede neu eingeführte Methode implizieren, dass der Gefahr der Geburt und dem Risiko des menschlichen Seins nur die hochmoderne Technik gewachsen ist.

Für viele Frauen entsteht hier ein Gefühl der Hilflosigkeit: Sie fühlen sich dem auf sie zukommenden Erlebnis nicht mehr gewachsen, sondern unterwerfen sich dem oben beschriebenen vorgegebenen Rahmen.

Die normale westliche Geburt wird daher eher als medizinisch zu behandelnde "Krankheit" wahrgenommen, die durch medikalisierte Methoden und Ansichten begleitet wird. In den Hintergrund treten hier die Wissensbestände von erfahrenen Hebammen und der eigentliche Charakter der Geburt:

Ein natürliches und wunderbares Ereignis.

Es scheint, als habe eine ganze Generation von Frauen ihr instinktives Wissen um das Gebärenkönnen verloren und sich teilweise einspruchslos einer medizinischen Führung unterworfen.

Es ist auffällig, dass die flächendeckenden Einsätze von geburtsmedizinischen Maßnahmen, wie der Einnahme von Pharmaka zur Einleitung von Geburtswehen, die wiederum eine rapide Zunahme von Dammschnitten durch die unnatürliche Wehenbeschleunigung nach sich zieht, extrem zunehmen. Woher rührt dieser Drang nach Einflussnahme auf das natürliche Geburtsgeschehen?

Tatsächlich ist der Mensch das einzige Wesen aller Säugetiere, welches die schutzbedürftigen Kinder routinemäßig nach der Geburt wegnimmt und zunächst erst einmal "fremdversorgt". Es war und ist teilweise noch eine sehr gängige Methode, die Babys in Säuglingszimmern aufzubewahren, zu versorgen und sie dort verzweifelt schreien zu lassen.

Auf der anderen Seite muss natürlich auch betrachtet werden, dass die Kapazitäten der Krankenhäuser aus allen Nähten platzen und sogar Fälle von Frauen existieren, für die es schlicht und einfach keinen Platz gibt. Es wird also notwendig, sich sehr frühzeitig im Krankenhaus der Wahl anzumelden, um sich so zumindest einen halbwegs ruhigen Platz für die anstehende Geburt zu sichern. Die systematische Unterbelegung von medizinischem Fachpersonal und die schlechten Arbeitsbedingungen der Hebammen fördern vor allem eines: wenige Kapazitäten für die Frau und ihr Baby als persönlich zu betreuende Individuen. Hier gibt es sicherlich regionale Ausnahmen, doch die Lage in vielen Krankenhäusern ist verheerend. Die logische Folge, die sich aus diesen Gegebenheiten ergibt, ist vor allem eines:

ein chronischer Zeitmangel. Wenig freie Kapazitäten fördern natürlich immer schnellere und mitunter radikalere Maßnahmen. Man sollte ein Loblied auf die Krankenhäuser singen, die sich in diesen Zeiten trotzdem noch eine sehr persönliche Betreuung und Begleitung der Frauen auf die Fahne geschrieben haben.

Im Gegensatz zu unserer westlichen Zivilisation steht die Tradition der Lebensenergie in vielen östlichen Breitengraden der Welt.

Besonders die östlichen Weisheitslehren beschäftigen sich mit der universellen Lebensenergie ("Chi") und dem Ausgleich und der Balancierung der männlichen und weiblichen Energie (Yin und Yang).

In unsere Gesellschaftssprache übersetzt kann man...

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