Ein schöner Ort zum Sterben

Mitchell & Markbys sechster Fall
 
 
Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. März 2011
  • |
  • 403 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0695-5 (ISBN)
 
Mitchell & Markbys 6. Fall Inmitten der idyllischen Wälder der Cotswolds wird die Leiche der fünfzehnjährigen Lynne Wills gefunden. Chief Inspektor Markby übernimmt den Fall - und weiß von Anfang an, dass er vor einem der schwierigsten seiner Karriere steht. trotz seiner jahrelangen Erfahrung muss er feststellen, dass er so gut wie nichts über Lynne Wills und ihre Generation weiß. Da kommt ihm die Hilfe von Meredith Mitchell gerade recht, deren diplomatisches Geschick nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch in hohen aristokratischen Kreisen gefragt ist - denn genau dorthin führt die Spur des Mörders.
1. Aufl. 2011
  • Deutsch
  • 2,89 MB
978-3-8387-0695-5 (9783838706955)
3838706951 (3838706951)
weitere Ausgaben werden ermittelt
KAPITEL 15 (S. 254-255)

Es war eigentlich wenig überraschend, dass der Besuch in Park House dazu führte, dass Meredith die Verabredung mit Barney Crouch völlig vergaß. Als es am Samstagabend an ihrer Haustür klingelte und Barney auf der Treppe stand, war sie im ersten Augenblick völlig verblüfft. »Fertig zum Detektiv spielen?« Barney rieb sich aufgeregt die Hände. »Ich habe eine Liste aller Pubs in der Umgebung angefertigt, und wenn wir damit durch sind, können wir unser Netz weiter auswerfen. Er hat wahrscheinlich einen Wagen. Ich hab keinen, aber Sie, oder? Als Nächstes könnten wir die umliegenden Dorfkneipen versuchen.«

»Barney ...«, sagte Meredith, doch dann brach sie ab und sah ihn hilflos an. Ihr war überhaupt nicht danach zumute, in fremden Kneipen herumzusitzen und auf die entfernte Chance zu hoffen, dass sich Lynnes Männerbekanntschaft dort zeigte. Doch Barney wirkte begeistert und hatte sich offensichtlich große Mühe gegeben, um ein passendes Erscheinungsbild als Begleiter einer Lady abzugeben. Er hatte sich das Haar ordentlich gekämmt und den Bart gestutzt und sogar eine – wahrscheinlich antike – Krawatte umgebunden. Es war ganz unmöglich, ihn zu enttäuschen. »Geben Sie mir zehn Minuten, um mich fertig zu machen«, sagte sie also.

»Ich war heute Nachmittag in Park House und bin ein wenig spät dran. Ich bin ziemlich müde und kann Ihnen heute Abend nicht mehr als vielleicht eine Stunde versprechen. Außerdem sollten Sie vielleicht lieber Sergeant Turner mitnehmen, nicht mich.« Barney legte einen knorrigen Finger an die Nase. »Wir sollten es erst mal in der Familie lassen«, sagte er geheimnisvoll. »Für den Fall, dass es nicht funktioniert.« Aus einer Stunde wurden fast drei. Barney war ein fröhlicher, unterhaltsamer Begleiter, und die Zeit verging wie im Flug. Doch der Gedanke daran, eine ganze Reihe von Abenden wie diesen zu verbringen, führte Meredith zu der Erkenntnis, dass ihr Angebot vielleicht ein wenig voreilig gewesen war. Barney war ohne Zweifel leidenschaftlich entschlossen, diesen Mann zu finden.

Falls Mrs. Pride glaubte, es wäre nur eine Ausrede für eine ausgedehnte Zechtour, dann irrte sie sich. Nun ja, vielleicht nicht ganz. Sie begannen im Bunch of Grapes und gingen von dort ins White Heart und weiter ins Lord Nelson. Erst als dort die letzte Runde ausgerufen wurde, blickte Meredith auf ihre Uhr und stellte entsetzt fest, wie spät es geworden war. Sie hatte sich den ganzen Abend lang entschlossen an Tomatensaft gehalten, und nun war ihr ein wenig unwohl. Was die Dinge noch schlimmer machte: Sie hatten niemanden gesehen, der Barney auch nur entfernt an den Mann erinnerte, den sie suchten.

Barney leerte sein Glas. »Ein fruchtloser Abend, aber wir werden nicht aufgeben, meine Liebe! Morgen versuchen wirs im Royal George und im Fishermans Arms.« Der Abend mochte fruchtlos im Hinblick auf den gesuchten Mann gewesen sein, doch da Meredith den größten Teil der Drinks bezahlt hatte, war er für Mr. Barney Crouch nicht ganz unprofitabel geblieben. »Nein, Barney, ohne mich. Nicht morgen. Ich muss am Montag sehr früh am Bahnhof sein. Rufen Sie mich im Verlauf der Woche an.« »Meinetwegen«, sagte Barney ein wenig enttäuscht. »Dann mache ich eben solange alleine weiter. Ich hab nämlich so ein Gefühl, wissen Sie?«

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