Mord wirft lange Schatten

Mitchell & Markbys dreizehnter Fall
 
 
Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. März 2011
  • |
  • 466 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0689-4 (ISBN)
 
Im Jahre 1889 wird William Oakley wegen Mordes an seiner Frau angeklagt. Obwohl das Verfahren eingestellt wird, verschwindet Oakley auf Nimmerwiedersehen. Über hundert Jahre später leben nur noch zwei Nachkommen der Familie: zwei Schwestern, die sich schweren Herzens entschließen, ihr baufälliges Haus zu verkaufen. Doch dann taucht unversehens ein junger Mann auf und behauptet, William Oakleys Urenkel zu sein. Er stellt Ansprüche auf das Haus und wird kurz darauf tot aufgefunden - vergiftet mit der gleichen Substanz, mit der auch seine Urgroßmutter umgebracht wurde. Um den Mörder zu finden, muss Superintendent Markby Ereignisse untersuchen, die über ein Jahrhundert zurückliegen ...
1. Aufl. 2011
  • Deutsch
  • 2,89 MB
978-3-8387-0689-4 (9783838706894)
3838706897 (3838706897)
weitere Ausgaben werden ermittelt
KAPITEL 25 (S. 423-424)

»SOWOHL DER Sachverständige der Gaswerke als auch die Experten der Feuerwehr sind der Ansicht, dass die Explosion durch einen langsamen Anstieg der Gaskonzentration zu Stande kam, verursacht durch ein Leck«, erklärte Alan Markby. »Wir alle wissen, wie viele gasbetriebene Geräte es in diesem Haus gab – ein Gasofen in jedem Zimmer, ein Gasboiler für heißes Wasser im Bad, ein weiterer kleiner Gasboiler in der Küche, ein alter Gasherd … Keines der Geräte ist in den letzten Jahren irgendwann einmal überholt worden.

Der Übeltäter ist wahrscheinlich der alte Küchenherd, obwohl auch der Boiler im Badezimmer infrage kommt. Die Explosion kann durch so gut wie jedes der Geräte ausgelöst worden sein.« »Aber was ist mit den Schwestern?«, fragte Pam Painter besorgt. Sie saßen im Patio der Painters und warteten mit einiger Beklommenheit auf die Resultate von Geoffreys kulinarischen Bemühungen an seinem nagelneuen Gartengrill. Die Versammlung umfasste die Painters selbst, Juliet, Markby und Meredith sowie Doug Minchin, der am folgenden Tag nach London zurückkehren würde. Hayes war bereits abgereist.

Dr. Fuller und seine Frau waren ebenfalls eingeladen worden, doch sie hatten bedauernd abgesagt aufgrund einer älteren Verpflichtung. Der Pathologe besuchte eine Aufführung von Schuberts Forellenquintett, bei der, wie es schien, jedes Instrument von einem anderen Mitglied des Fuller-Clans bemannt war, einschließlich Mrs. Fuller am Piano und einem talentierten Neffen am Kontrabass. »Damaris hatte unglaubliches Glück«, berichtete Markby. »Sie war draußen im Garten, als sich die Explosion ereignete.

Sie hat einen Schock erlitten; die Druckwelle hat sie von den Beinen gerissen, und sie hat sich eine Reihe von Prellungen zugezogen, doch ansonsten ist sie unverletzt. Keine gebrochenen Gliedmaßen. Sie wohnt im Augenblick bei James Holland und ist in der Obhut seiner Haushälterin, Mrs. Harmer.« Meredith erschauerte.

»Die arme Damaris. James hat Mrs. Harmer einmal zu mir geschickt, als ich eine Grippe hatte. Ich will damit nicht sagen, dass sie nicht in ihrem Element ist, wenn sie Kranke pflegt, doch ihre Vorstellung von Schonkost treibt jeden Gaumen zur Rebellion.« »James sagt, sie wäre im siebten Himmel, jetzt, wo Damaris ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist«, berichtete Juliet.

»Der arme James fühlt sich richtig vernachlässigt. Mrs. Harmer hat überhaupt keine Zeit mehr für ihn.« Einen Augenblick lang sah Pamela Painter aus, als ließe sie sich durch die interessanten Möglichkeiten, die sich aus diesem Szenario ergaben, vom Thema ablenken. Bedauernd verschob sie ihre ehestifterischen Bemühungen für Juliet und James Holland. »Was ist mit Florence?«, erkundigte sie sich. »Ich habe gehört, sie wäre schwer verletzt worden?«

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