Ihr Wille geschehe

Mitchell & Markbys zehnter Fall. Mitchell & Markby, Bd. 10
 
 
Bastei Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. März 2011
  • |
  • 451 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0691-7 (ISBN)
 
Superintendent Alan Markby und seine Freundin Meredith Mitchell brauchen dringend Urlaub und beschließen ihre Ferien in einem Landhaus in Parsloe St. John zu verbringen. Auf den ersten Blick scheint das Haus ein attraktives Last-Minute-Angebot zu sein. Bei einem Glas Wein erzählt ihnen ihr Nachbar, dass die Vorbesitzerin des Hauses, Olivia Smeaton, ein ganz anderes Leben geführt hat, als es nach außen hin den Anschein hatte.

Schon bald sind Mitchell und Markby einem dunklen Geheimnis auf der Spur und jegliche Urlaubsstimmung schwindet dahin.

Mitchell & Markbys 10. Fall.
1. Aufl. 2011
  • Deutsch
  • Deutschland
  • 2,57 MB
978-3-8387-0691-7 (9783838706917)
3838706919 (3838706919)
weitere Ausgaben werden ermittelt
KAPITEL 15 (S. 243-244)

»WIE GEHT es ihr?«, fragte Wynne. Sie trug immer noch die gleichen Sachen wie am Morgen, weite Hosen und einen noch weiteren selbst gestrickten kanariengelben Pullover und stand besorgt abwartend vor der Tür. In der Hand hielt sie eine Flasche selbst gemachten Holunderlikör. Markby trat zur Seite und bat sie herein. »Im Augenblick ist sie sehr britisch und zugeknöpft. Sie hält sich großartig. Die Panik ist ein wenig abgeklungen.

Jetzt ist sie abwesend. Der Schock kommt erst noch. Sie ist im Wohnzimmer – gehen Sie nur durch.« »Meine Liebe!«, rief Wynne, als sie ins Wohnzimmer stürzte und sich neben Meredith auf das Sofa setzte. »Wie fühlen Sie sich? Sie sehen ganz blass aus! Was für ein furchtbares Erlebnis!« Sie hielt Meredith die Flasche mit dem Holunderlikör hin. »Das hier wird Ihnen sicherlich ein wenig helfen!« Meredith nahm das Angebot dankend an.

»Es war schlimm, aber Alan hat mich mit so viel Brandy abgefüllt, dass ich damit zurechtkomme. Außerdem denke ich, dass ich nicht die Einzige bin, die einen hässlichen Schock erlitten hat. Der ... der Rest von Ernie Berry wurde woanders gefunden.« Meredith verspürte eine gewisse Abneigung gegen das Wort »Kopf«. Es beschwor das unerträglich grausame Bild des enthaupteten Leichnams unter dem Kastanienbaum herauf, mit dem schwarzen Schwarm von Insekten, die den verklebten Stumpf zwischen den Schultern bearbeiteten. Sie stellte die Flasche Holunderlikör auf einen Beistelltisch und wiederholte:

»Das ist wirklich sehr freundlich von Ihnen, Wynne.« »In Rorys Garten, man stelle sich das nur vor!« Wynne gluckste vor nicht ganz aufrichtiger Empörung, denn das Leuchten in ihren Augen verriet die lebenslange Gewohnheit der Jagd nach einer fetten Schlagzeile. Man musste Wynne zugute halten, dass sie sichtlich gegen diesen Instinkt ankämpfte. Fast gelang es ihr, ihn zu unterdrücken. »Die arme Gill fand ihn in ihrem Rosenbeet und hatte einen hysterischen Anfall, wie ich gehört habe! Sie hingegen scheinen es mit großer Fassung zu ertragen, Meredith.« Wynne nickte anerkennend.

»Ich habe schon früher Leichen gesehen«, erklärte Meredith und schnitt eine Grimasse. »Damit meine ich Menschen, die nicht friedlich in ihrem Bett gestorben sind. Unfallopfer auf der Straße und andere grässlich verstümmelte Tote. Es ist nur so, dass ich einfach nicht damit gerechnet habe, einen Enthaupteten unter dem Baum auf Olivias Koppel zu finden.«

Sie bemühte sich, leidenschaftslos dreinzublicken. »Ich weiß nicht, wie lange er schon dort gesessen hat. Andererseits denke ich, wer auch immer den Toten dort zurückgelassen hat, rechnete nicht damit, dass er so schnell gefunden würde. Wer hätte einen Grund gehabt, die leere Koppel zu betreten? Wohingegen der ... der Kopf ...« Meredith sprach das Wort mit Entschiedenheit aus. »Der Kopf ist in Mrs Armitages Rosenbeet aufgetaucht, und die Person, die ihn dort hingelegt hat, musste damit rechnen, dass er bald gefunden würde.«

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