Hermann Kellenbenz (1913-1990)

Ein internationaler (Wirtschafts-)Historiker im 20. Jahrhundert
 
 
Berliner Wissenschafts-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 23. Juni 2017
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8305-2224-9 (ISBN)
 
Hermann Kellenbenz gilt als einer der herausragenden Wirtschaftshistoriker seiner Generation, dessen wissenschaftliches Wirken bis in die Gegenwart spürbar ist. Internationalität prägte sein Verständnis von Wissenschaft und spiegelte sich in den weitreichenden personellen und institutionellen Kontakten, die er zeitlebens knüpfte und pflegte. In der Historiographieforschung wurde ihm trotz dessen bisher wenig Beachtung geschenkt.

Diese Lücke schließt die nun vorliegende erste Gesamtbiographie, die Kellenbenz' Auffassung von Geschichtsforschung und Wissenschaft per se vor dem Hintergrund seines Werdegangs analysiert.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der persönlichen Beziehungsgeflechte Kellenbenz', die die Autorin mithilfe der sozialen Netzwerkforschung herausarbeitet.

Auf Grundlage einer beeindruckenden Quellenbasis entsteht so eine Pionierstudie, mit der Jeanette Granda einen wichtigen Beitrag zur Historiographiegeschichte der BRD leistet.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 9
  • |
  • 15 s/w Tabellen, 9 s/w Abbildungen
  • 7,91 MB
978-3-8305-2224-9 (9783830522249)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Erstes Kapitel: Einleitung
  • Zweites Kapitel: Regionale Verwurzelung und der Aufbruch in die Wissenschaft (1913-1948)
  • 2.1 Vorbemerkungen
  • 2.2 Kindheit und Schulzeit in Süßen und Göppingen
  • 2.3 Studienzeit in Tübingen, München und Kiel
  • 2.4 Die ersten beruflichen Stationen
  • 2.4.1 Von der Kunstgeschichte zur Volks- und Landesforschung
  • 2.4.2 "Judenforschung" und ein Skandinavien-Referat bei der HZ. Am Frankschen Institut in München
  • 2.5 Kriegsdienst an der Ostfront
  • 2.6 "Sephardim an der unteren Elbe"
  • 2.7 Über Hagedorns Vermächtnis zur ersten Berufung
  • Drittes Kapitel: Vernetzung und Etablierung als Wissenschaftler auf nationaler Ebene (1948-1990)
  • 3.1 Vorbemerkungen
  • 3.2 Kellenbenz in Lehre und Forschung
  • 3.2.1 Seine Ordinariate in der Bundesrepublik
  • 3.2.2 Ausgewählte Monographien und deren Rezeption in der Fachwelt
  • 3.2.3 Ausgewählte Aufsätze, Beiträge und Miszellen
  • 3.2.4 Seine Rezensionstätigkeit
  • 3.3 Initiierung, Mitarbeit und Organisation der nationalenWissenschaftslandschaft
  • 3.3.1 In und mit Vereinen und Gesellschaften
  • 3.3.2 Durch Zeitschriften
  • 3.3.3 Mit der Unterstützung von Forschungsinstituten und -gruppen
  • 3.3.4 Das Handbuch der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte
  • Viertes Kapitel: Vernetzung und Etablierung als Wissenschaftler auf internationaler Ebene (1948-1990)
  • 4.2 Gelehrtengesellschaften
  • 4.3 Das Istituto Internazionale di Storia Economica "F. Datini"
  • 4.4 Die International Economic History Association
  • 4.5 Wissenschaftliche Weltläufigkeit
  • 4.5.1 Seine Kongressteilnahmen
  • 4.5.2 Reisen als Lebens- und Forschungseinstellung
  • Fünftes Kapitel: Ausgewählte persönliche Beziehungsgeflechte
  • 5.1 Vorbemerkungen
  • 5.2 Vom Mentor zum Vertrauten: Hermann Aubin
  • 5.3 Förderer, Freund und Kollege: Karl Bosl
  • 5.4 Das bleibende Vorbild: Fernand Braudel
  • 5.5 Kollege und Freund: Federigo Melis
  • Sechstes Kapitel: Ideengeschichtliche Verortung von Hermann Kellenbenz: Individualität und Universalität
  • 6.1 Vorbemerkungen
  • 6.2 Geistige Vorbilder und methodische Orientierung: Von Humboldt über Burckhardt zu Braudel
  • 6.3 Eine Synthese wagen? Kellenbenz und seine Vorstellung von einer "historia universale"
  • Siebtes Kapitel: Hermann Kellenbenz und die biographische Netzwerkanalyse
  • Anhang
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Personenregister
Dewey Decimal Classfication (DDC)
BISAC Classifikation

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