Ascension-Saga: 2

 
 
Grace Goodwin (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. August 2020
  • |
  • 118 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96969-307-0 (ISBN)
 
Leoron von Alera kennt jetzt die wahre Identität seiner neuen Partnerin, allerdings ist er auch ihren Feinden ins Netz gegangen. Die Geheimnistuerei hat damit ein Ende Willkommen zur brandneuen Ascension-Saga aus der Reihe Interstellare Bräute® und willkommen auf dem Planeten Alera, wo Frauen von der Erde nicht nur ihre Partner finden, sondern auch um die Krone des Planeten kämpfen.Hol dir jetzt Band 2 und das Abenteuer kann weitergehen!

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  • Deutsch
  • 0,39 MB
978-3-96969-307-0 (9783969693070)

1


Fausthiebe und Tritte prasselten auf mich ein, aber sie schmerzten seit Stunden nicht mehr. Ich war wie betäubt. Ich spürte keinen Schmerz, ich hörte nur noch den dumpfen Ton von Fleisch auf Fleisch, einen harten Stiefel gegen meine bereits gebrochenen Rippen, das Pfeifen, als ich angestrengt durch meine gerissene Lunge Luft holte.

"Wo sind die Frauen? Wo sind die Töchter der Königin?" Die Stimme gehörte nicht meinem Peiniger, sondern einem von Aleras höchsten Priestern. "Drei Frauen sind reingegangen. Keine von ihnen ist aus dem Gebäude rausgekommen. Wo sind sie?"

"Immer noch drinnen." Ich hatte keine Ahnung, wo sie sich aufhielten und haderte immer noch mit der Tatsache, dass die Frau, deren Gluthitze ich gestillt hatte, also meine Partnerin, die neue Königin war.

"Die Zitadelle ist leer. Das Heiligtum ist von der königlichen Familie durchsucht worden."

"Auf Alera gibt es keine Königsfamilie." Das war die Wahrheit, jedenfalls was mich betraf. Oder zumindest war es so, bis Trinity und ihre Schwestern angekommen waren. Die Cousins von Königin Celene, diejenigen, die von der Zitadelle als unwürdig betrachtet und die nicht imstande gewesen waren die Türme zu erleuchten, hatten nicht das Recht, sich als königliche Familie zu bezeichnen. Die meisten Leute auf dem Planeten waren jedenfalls dieser Ansicht. Denn wenn nicht, dann hätten wir bereits vor Jahren eine neue Königin bekommen.

"Die Königsfamilie hat die Zitadelle durchsucht. Sie war leer. Wo sind die Frauen hingegangen? Wie sind sie entkommen?"

Trinity und ihre Schwestern waren nicht mehr in der Zitadelle? Wo waren sie dann?

Ich hatte den großen Typen, der hier die Schmutzarbeit verrichtete, noch nie gesehen, aber die Tätowierungen auf seinem Körper ließen vermuten, dass er der Privatarmee der Priesterschaft angehörte.

Eine Armee, deren Aufstellung sie die vergangenen Jahre über systematisch geleugnet hatten, während sie nach dem Verschwinden der Königin um Macht rangen. In den letzten siebenundzwanzig Jahren hatte niemand den Thron für sich beansprucht. Und jetzt würde es keine andere Thronfolgerin geben außer meiner Partnerin. Drei Jahrzehnte der Intrigen und Plots waren vom Licht der Türme abrupt beendet worden.

Ich wollte lachen, brachte aber nur ein lahmes Röcheln hervor. "Sie fürchten, dass ihre üblen . Pläne für Alera jetzt . hinüber sind?"

Der Priester war alles andere als amüsiert darüber und er nickte seinem Gehilfen zu, damit der weiter auf mich einprügelte. Ich lächelte noch, als der erste Hieb meine gebrochenen Rippen traf und biss die Zähne zusammen, während ich mich auf den Saum des langen, edlen Umhangs konzentrierte, mit dem der Priester sich verhüllte. In der Zelle war es kalt, aber der weiche, schwarze Umhang und die noch weichere Fütterung hätten ihn in noch viel schlimmeren Konditionen warmgehalten.

Darunter trug er dasselbe Gewand wie alle anderen Priester auch, eine Kampfmontur mit einem zeremoniellen Dolch an der Hüfte. Ich wusste, dass er besser mit der Klinge umgehen konnte als jeder normale Koalitionskämpfer. Seine Uniform war ein Geflecht aus silbernen und schwarzen Streifen, über seine Brust spannte sich eine weiße Schärpe und glänzende Silberärmel zierten seine Arme. Das Silber hatte Tradition, ein Verweis auf ihren ewigen Dienst, ihren immerwährenden Respekt für die royale Blutlinie.

Und anscheinend eine himmelschreiende Lüge. Zumindest was diesen Mann hier betraf. Er war ein Priester obersten Ranges, ein Experte im Nahkampf-und doch wollte er sich meinetwegen nicht die Hände schmutzig machen-, mit einer silbernen Kette um den Hals, die der Welt seinen Status verkündete.

Trotz seiner jugendlichen Gestalt musste er um die sechzig sein, seine Augen, sein Mund waren von tiefen Falten umrandet, keine Lachfalten, sondern Falten, die ein ewig ablehnender Blick in sein Gesicht gegraben hatte . genau wie jetzt.

Mein Körper war mehr demoliert als ganz. Blutgeschmack füllte meinen Mund und ich fragte mich, ob ich innere Blutungen hatte oder ob mein Mund mit Blut voll lief, weil meine Lippen und Wangen aufgeplatzt waren.

Ich achtete weder auf meine Verletzungen, noch auf ihre Fragen. Ich konnte nur an ihre Stimme denken. An ihren Duft. Ihr Aroma. Ihre Muschi, wie diese sich um meinen Schwanz zusammenzog und ihn massierte. An ihr seidiges Haar und wie es über meine Brust streifte, als sie sich nach oben küsste, nachdem sie meinen Schwanz mit ihrem Mund verwöhnt hatte. Ein Erlebnis, das ich mein gesamtes Leben lang herbeigesehnt hatte.

Ich dachte nur an Trinity. Meine Partnerin. Die Richtige.

Auf keinen Fall würde ich jetzt in den Händen der Priester draufgehen. Sie mochten zwar brutal und hinterhältig sein, aber ich würde es überleben. Ihretwegen. Mein Schwanz war eben erst aufgewacht und nichts würde mich davon abhalten zu Trinity zurückzukehren und wieder zwischen ihren geöffneten Schenkeln zu versinken. Ihre Gluthitze musste gelindert werden, denn sie war noch nicht vorbei.

Sie würde Qualen erleiden und sich immer heftiger nach mir sehnen. Sie würde sich nicht mit einem Mann für alle Gelegenheiten begnügen. Sie brauchte mich-und meinen Schwanz-um sie zu befriedigen.

Ich würde mich aus diesen Ketten befreien, aus diesem trostlosen, kalten Raum verschwinden und sie so bedienen, wie sie es brauchte.

Ich diente nicht länger der Koalition. Ich diente allein meiner Partnerin.

Die Tatsache, dass sie dem Königshaus von Alera angehörte, verdoppelte nur meine Loyalität.

Ich war an einen Stuhl gefesselt, meine Knöchel waren an den vorderen Stuhlbeinen festgebunden und meine Arme nach hinten gezogen. Meine Handgelenke waren ebenfalls gefesselt und es hagelte Schläge. Ich war wehrlos.

Ein weiterer Hieb und mein Kopf flog zurück.

Ihn zu heben war nicht nötig. Ich wusste, was als Nächstes kam, nämlich der unbeschreibliche Schmerz der Neurostimulatoren. Die Technik war eigentlich zum Heilen gedacht, war dann aber modifiziert worden, um die Schmerzrezeptoren im Körper zu traktieren . und sonst nichts. Die Methode hinterließ keine blauen Flecken. Keine sichtbaren Schäden. Stundenlange Folter. Bereits vor Jahrzehnten war dieses Vorgehen geächtet worden, weil es die Opfer in den Wahnsinn trieb.

Der Priester räusperte sich und sein Handlanger hielt inne, was fast noch schlimmer war als seine ununterbrochenen Schläge. Es ließ mir Gelegenheit all das zu spüren, was er mir bereits angetan hatte.

"Prinzessin Trinity hat sich geoutet. Aber wo sind die anderen beiden? Ihre Schwestern? Ich brauche ihre Namen von dir und wie sie aussehen, Leoron. So oder so, ich werde sie schnappen."

"Fick dich." Ich war stolz auf die beiden Schwestern, auf meine Partnerin. Sie hatten vorausgedacht, Destiny und Faith hatten sich verhüllt und waren den Kameras aus dem Weg gegangen, als sie in die Zitadelle gestürmt waren. Das war mir zuerst merkwürdig vorgekommen. Allerdings war ich auch davon ausgegangen, sie wären genauso wieder hinausspaziert, wie sie hereingegangen waren. Durch den Haupteingang.

Stattdessen hatten sich alle drei in Luft aufgelöst.

Genau wie ihre Mutter vor siebenundzwanzig Jahren.

Der Priester seufzte. "Nimm den Stimulator."

Ich zuckte zusammen, noch bevor das kleine Gerät mein Fleisch berührte. Als es soweit war, heulte ich vor Wut und Schmerz. Dem Gerät war nichts entgegenzusetzen, jeder Nerv in meinem Körper wurde mit elektrischer Ladung durchzuckt.

Ich krümmte mich wild auf dem Stuhl, als hätte ich einen epileptischen Anfall und keinerlei Kontrolle über meine Bewegungen. Als es aufhörte, sackte ich zusammen wie ein Sack Mehl. Totes Gewicht. Meine Glieder und mein Kopf waren einfach zu schwer. Ich war hinüber.

Es folgte Schweigen. Frostiges, eiskaltes Schweigen.

"Er reagiert nicht mehr." Sprach der Handlanger monoton. Als ob er das zuvor getan hatte, als ob ich nur ein einzelnes Opfer in einer langen Reihe von Pechvögeln war, die in diesem Raum gefoltert worden waren. Und gestorben waren. Als ob er sich langweilte.

"Dann hör auf. Er soll leiden. Tot nützt er mir wenig." Der Priester sprach leise, aber seine Stimme klang eindeutig irritiert.

"Er hat nicht geredet. Kein Wort über die Türme. Wer die anderen beiden Mitglieder der Königsfamilie waren, die in die Zitadelle eingedrungen sind. Er hat nicht einmal gesagt, warum sie mit ihm unterwegs waren." Die tiefe, donnernde Stimme meines Peinigers ertönte in meinen Ohren. "Von dieser Sorte habe ich schon andere gesehen. Er wird eher sterben als reden."

"Er wird reden." Der Priester packte mich am Haar und hob meinen Kopf hoch. Meine Augen waren zwar geöffnet, durch meine geschwollenen Augenlider hindurch konnte ich den Mann vor mir allerdings kaum erkennen. "Das wird er. Aber nicht heute. Morgen früh ist auch noch Zeit. Mach ihn los. Gib ihm Wasser. Kein Essen."

Der Priester ließ wieder von mir ab und mein Kopf kippte nach vorne. Ich wollte ihn anheben, aber es war fast so, als ob das dumme Ding plötzlich hundert Pfund schwer war. Vielleicht hatten sie mich übler hergerichtet, als mir bisher klar gewesen...

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