Informationsproblem und Wahrheitspflicht

Ein Aufklärungsmodell für den Zivilprozess
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 30. Dezember 2016
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  • 506 Seiten
 
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978-3-16-154612-9 (ISBN)
 
Im deutschen Zivilprozessrecht hat nach wie vor jede Partei das Tatsachenmaterial zu beschaffen, das zu einer für sie günstigen Entscheidung führt. Die nicht oder nicht vollständig informierte Partei kann diese Aufgabe gegebenenfalls nicht erfüllen und verliert in der Folge den Prozess. Eine wesentliche Ursache dieses Informationsproblems liegt darin, dass der Gegner in gewissem Umfang selbst steuern kann, welche Informationen die risikobelastete Partei benötigt, und zwar indem er wahrheitswidrig bestreitet. Wirksame Mechanismen gegen diesen Wahrheitsverstoß existieren bislang nicht. Bei dem Versuch, die größten Härten des Informationsproblems abzumildern, hat sich im Lauf der Zeit eine unübersichtliche und teils in sich widersprüchliche Gemengelage von Regeln und Ausnahmen etabliert. Dem setzt die Untersuchung einen Entwurf für ein prozessrechtliches Aufklärungsmodell entgegen, das bei der Wahrheitspflicht der Parteien ansetzt und dem Gegner die Steuerungsmöglichkeit über das Informationsproblem der risikobelasteten Partei entzieht.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • 3,34 MB
978-3-16-154612-9 (9783161546129)
3161546121 (3161546121)
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1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 6]
3 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
4 - Teil 1: Einleitung und Problembeschreibung [Seite 28]
4.1 - Einleitung [Seite 29]
4.2 - 1. Kapitel. Begriffe und Konstellationen [Seite 30]
4.2.1 - § 1 Das Informationsproblem [Seite 30]
4.2.1.1 - A. Tatsachenabhängige Rechtsanwendung [Seite 30]
4.2.1.2 - B. Das Beibringen von Tatsachen als Aufgabe der Parteien [Seite 31]
4.2.1.3 - C. Informationslücken als Rechtsanwendungsproblem [Seite 33]
4.2.1.3.1 - I. Die Folgen für die Rechtsanwendung [Seite 33]
4.2.1.3.1.1 - 1. Informationslücken - Für die Rechtsanwendung unerheblich? [Seite 33]
4.2.1.3.1.2 - 2. Informationslücken als doppeltes Rechtsanwendungsproblem [Seite 34]
4.2.1.3.2 - II. Das Spannungsfeld mit legitimen Geheimhaltungsinteressen [Seite 35]
4.2.1.4 - D. Typische Konstellationen [Seite 36]
4.2.1.4.1 - I. Informationslücken im Erkenntnisverfahren [Seite 36]
4.2.1.4.1.1 - 1. Tatsachen aus einem fremden Wahrnehmungsbereich [Seite 36]
4.2.1.4.1.2 - 2. Negative Tatsachen [Seite 37]
4.2.1.4.1.3 - 3. Innere Tatsachen [Seite 38]
4.2.1.4.1.4 - 4. Weitere Fälle [Seite 39]
4.2.1.4.2 - II. Die Informationslücke und die ordnungsgemäße Klageerhebung [Seite 40]
4.2.1.4.3 - III. Die Informationslücke in der Zwangsvollstreckung [Seite 42]
4.2.1.4.4 - IV. Ab- und Eingrenzung [Seite 43]
4.2.1.5 - E. Der Begriff des Informationsproblems [Seite 44]
4.2.2 - § 2 Das Informationsproblem und die Wahrheitspflicht [Seite 44]
4.2.2.1 - A. Informationsproblem und Gegnerverhalten [Seite 44]
4.2.2.2 - B. Die Wahrheitspflicht als Maßstab prozessrechtskonformen Verhaltens [Seite 45]
4.2.2.2.1 - I. Das Gegnerverhalten und §138 Abs.1 ZPO [Seite 45]
4.2.2.2.2 - II. § 138 Abs. 1 ZPO und die Entstehung und Vermeidung von Informationsproblemen [Seite 47]
4.2.2.2.2.1 - 1. Kenntnis von der Wahrheit des Vortrags der risikobelasteten Partei [Seite 47]
4.2.2.2.2.2 - 2. Kenntnis von der Unwahrheit des Vortrags der risikobelasteten Partei [Seite 47]
4.2.2.2.2.3 - 3. Die aus Sicht der gegnerischen Partei unklare Sachlage [Seite 48]
4.2.2.2.2.4 - 4. Die Wahrheitspflicht der risikobelasteten Partei [Seite 49]
4.2.2.2.3 - III. Schlussfolgerung [Seite 50]
4.2.2.3 - C. Wahrheitspflicht und prozessrechtliches Aufklärungsmodell [Seite 50]
4.2.2.3.1 - I. Die herkömmlichen Ansätze zum Umgang mit dem Informationsproblem [Seite 50]
4.2.2.3.2 - II. Die Missachtung des § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 52]
4.2.2.3.3 - III. Notwendige Missachtung des § 138 Abs. 1 ZPO? [Seite 53]
4.2.2.4 - D. Ziel und Gang der Untersuchung [Seite 54]
4.2.2.4.1 - I. Das Ziel der Untersuchung [Seite 54]
4.2.2.4.2 - II. Der Gang der Untersuchung [Seite 54]
5 - Teil 2: Die Aufklärungsbeiträge der Parteien [Seite 56]
5.1 - 2. Kapitel. Informationsproblem und Wahrheitspflicht in der h.M [Seite 57]
5.1.1 - § 3 Die Wahrheitspflicht und nemo tenetur edere contra se [Seite 57]
5.1.1.1 - A. Der unklare Regelungsgehalt von nemo tenetur edere contra se [Seite 57]
5.1.1.2 - B. Nemo tenetur edere contra se und das Verbot der erzwungenen Selbstbezichtigung [Seite 58]
5.1.1.3 - C. Nemo tenetur edere contra se und die Parteiautonomie [Seite 60]
5.1.1.3.1 - I. Der Dispositionsgrundsatz und nemo tenetur edere contra se [Seite 61]
5.1.1.3.2 - II. Der Beibringungsgrundsatz und nemo tenetur edere contra se [Seite 62]
5.1.1.3.2.1 - 1. Herleitung aus dem Beibringungsgrundsatz? [Seite 62]
5.1.1.3.2.2 - 2. Vorrang vor § 138 Abs. 1 ZPO wegen des Beibringungsgrundsatzes? [Seite 64]
5.1.1.4 - D. Die Bedeutung der Behauptungs- und der Beweislast für nemo tenetur edere contra se [Seite 65]
5.1.1.4.1 - I. Die Beweislastverteilung und nemo tenetur edere contra se [Seite 65]
5.1.1.4.1.1 - 1. Die objektive Beweislast [Seite 65]
5.1.1.4.1.2 - 2. Die subjektive Beweislast [Seite 66]
5.1.1.4.1.2.1 - a) Begriff [Seite 66]
5.1.1.4.1.2.2 - b) Die Regeln über den Beweisantritt [Seite 66]
5.1.1.4.1.2.3 - c) Das Verhältnis zu § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 67]
5.1.1.4.2 - II. Die Behauptungslastverteilung und nemo tenetur edere contra se [Seite 68]
5.1.1.4.2.1 - 1. Begriff [Seite 68]
5.1.1.4.2.2 - 2. Die objektive Behauptungslast und nemo tenetur edere contra se [Seite 68]
5.1.1.4.2.3 - 3. Die tatbestandliche Konkretisierung durch die subjektive Behauptungslast [Seite 70]
5.1.1.4.2.3.1 - a) Strenge Maßstäbe? [Seite 70]
5.1.1.4.2.3.2 - b) Großzügige Maßstäbe? [Seite 71]
5.1.1.5 - E. Die Bedeutung der materiellrechtlichen Auskunftsansprüche [Seite 73]
5.1.1.5.1 - I. Materiellrechtliche Auskunftsansprüche und der Klageantrag [Seite 73]
5.1.1.5.2 - II. Materiellrechtliche Auskunftsansprüche und schlüssiges Vorbringen [Seite 74]
5.1.1.5.3 - III. Materiellrechtliche Auskunftsansprüche und Beweisführung [Seite 75]
5.1.1.5.3.1 - 1. §§ 421, 422 ZPO und der vermeintliche Vorrang gegenüber der Wahrheitspflicht [Seite 75]
5.1.1.5.3.2 - 2. Die überschätzte Bedeutung der §§ 421, 422 ZPO [Seite 75]
5.1.2 - § 4 Die Grundsätze über die sekundäre Behauptungslast [Seite 77]
5.1.2.1 - A. Die sekundäre Behauptungslast: Funktionsweise und Formel der h.M. [Seite 77]
5.1.2.2 - B. Die Fallgruppen der sekundären Behauptungslast [Seite 79]
5.1.2.2.1 - I. Tatsachen aus einem fremden Wahrnehmungsbereich [Seite 79]
5.1.2.2.1.1 - 1. Die frühe Rechtsprechung zu dieser Fallgruppe [Seite 79]
5.1.2.2.1.2 - 2. Beispiele jüngeren Erscheinungsdatums [Seite 80]
5.1.2.2.2 - II. Negative Tatsachen [Seite 81]
5.1.2.2.3 - III. Innere Tatsachen [Seite 83]
5.1.2.2.4 - IV. Weitere Fälle [Seite 84]
5.1.2.2.4.1 - 1. Sachverständig erfassbare Tatsachen [Seite 84]
5.1.2.2.4.2 - 2. Tatsachen im Wahrnehmungsbereich nur der risikobelasteten Partei [Seite 85]
5.1.2.3 - C. Die dogmatische Einordnung: Umkehr der subjektiven Behauptungslast [Seite 86]
5.1.2.4 - D. Die sekundäre Behauptungslast und die Bewältigung des Informationsproblems [Seite 88]
5.1.2.4.1 - I. Der Effekt auf das Informationsproblem [Seite 88]
5.1.2.4.2 - II. Die Fragen nach Tatbestand und Konkurrenzen [Seite 88]
5.1.2.4.2.1 - 1. Die Unvollständigkeit der gängigen Formel [Seite 88]
5.1.2.4.2.2 - 2. Die inkonsequente Anwendung der gängigen Formel [Seite 89]
5.1.2.4.2.3 - 3. Das Verhältnis zu den materiellrechtlichen Auskunftsansprüchen [Seite 90]
5.1.2.4.3 - III. Die Frage nach den Rechtsfolgen [Seite 90]
5.1.2.4.4 - IV. Die Frage nach der dogmatischen Rechtfertigung [Seite 92]
5.1.3 - § 5 Die Grundsätze über die Beweisvereitelung [Seite 94]
5.1.3.1 - A. Die Beweisvereitelung: Funktionsweise und Formel der h.M [Seite 94]
5.1.3.2 - B. Die gesetzlichen Regeln über die Beweisvereitelung [Seite 96]
5.1.3.2.1 - I. Der Effekt der gesetzlichen Regeln auf das Informationsproblem [Seite 96]
5.1.3.2.2 - II. Die inhaltlichen Beschränkungen [Seite 97]
5.1.3.2.2.1 - 1. Urkunde und Augenscheinsobjekt: Die anderweitig angeordnete Auskunftspflicht [Seite 97]
5.1.3.2.2.1.1 - a) Die Grundregel des § 422 ZPO [Seite 97]
5.1.3.2.2.1.2 - b) Die Ausnahme gemäß § 423 ZPO [Seite 98]
5.1.3.2.2.2 - 2. Die Beschränkungen der Parteivernehmung gemäß § 445 ZPO [Seite 99]
5.1.3.2.2.2.1 - a) Allgemeine Voraussetzungen der Parteivernehmung gemäß §445 ZPO [Seite 100]
5.1.3.2.2.2.2 - b) Immanente Beschränkungen des § 445 ZPO [Seite 101]
5.1.3.2.2.3 - 3. Die weiteren Beschränkungen der gesetzlich geregelten Beweisvereitelung [Seite 101]
5.1.3.3 - C. Die Fortentwicklung zu den allgemeinen Grundsätzen über die Beweisvereitelung [Seite 102]
5.1.3.3.1 - I. Die Erstreckung auf den vereitelten Zeugenbeweis [Seite 102]
5.1.3.3.2 - II. Die Erstreckung auf nicht erstellte Beweismittel [Seite 103]
5.1.3.3.3 - III. Das Verschuldenserfordernis als einheitliches Merkmal der Beweisvereitelung [Seite 103]
5.1.3.3.3.1 - 1. Die Konstellationen [Seite 103]
5.1.3.3.3.2 - 2. Die verschiedenen Verschuldensmaßstäbe in diesen Konstellationen [Seite 104]
5.1.3.3.3.2.1 - a) § 427 Satz 1 Alt. 1 ZPO: Vorsatz [Seite 104]
5.1.3.3.3.2.2 - b) § 427 Satz 1 Alt. 2 ZPO: Fahrlässigkeit [Seite 104]
5.1.3.3.3.2.3 - c) § 444 ZPO: Absicht [Seite 105]
5.1.3.3.3.3 - 3. Einfaches Verschulden als einheitlicher Maßstab der Beweisvereitelung [Seite 105]
5.1.3.3.4 - IV. Der Verzicht auf den materiellrechtlichen Auskunftsanspruch trotz §422 ZPO [Seite 106]
5.1.3.3.4.1 - 1. Die Ausweitung des materiellrechtlichen Anspruchs auf Auskunft, etc [Seite 106]
5.1.3.3.4.2 - 2. Der Verzicht auf den Vorlegungsanspruch bei §422 ZPO [Seite 107]
5.1.3.3.4.2.1 - a) Die Vorlage von Patientenunterlagen im Arzthaftungsprozess [Seite 107]
5.1.3.3.4.2.2 - b) Vorlegungsanspruch und Mängelhaftung I [Seite 108]
5.1.3.3.4.2.3 - c) Vorlegungsanspruch und Mängelhaftung II [Seite 110]
5.1.3.4 - D. Die Beweisvereitelung und die Bewältigung des Informationsproblems [Seite 110]
5.1.3.4.1 - I. Der Effekt auf das Informationsproblem [Seite 110]
5.1.3.4.2 - II. Die unklaren Rechtsfolgen der Beweisvereitelung [Seite 111]
5.1.3.4.2.1 - 1. Das Problem der systematischen Verortung [Seite 111]
5.1.3.4.2.2 - 2. Beweisvereitelung als Umkehr der objektiven Beweislast [Seite 112]
5.1.3.4.2.2.1 - a) Die ältere Rechtsprechung [Seite 112]
5.1.3.4.2.2.2 - b) Die Umkehr der objektiven Beweislast als ungeeignete Rechtsfolge [Seite 112]
5.1.3.4.2.3 - 3. Beweisvereitelung als Umkehr der subjektiven Beweislast [Seite 113]
5.1.3.4.2.4 - 4. Beweisvereitelung und Beweiswürdigung [Seite 115]
5.1.3.4.3 - III. Die offene dogmatische Rechtfertigung der Beweisvereitelung [Seite 115]
5.1.3.4.3.1 - 1. Das Verbot widersprüchlichen Verhaltens [Seite 116]
5.1.3.4.3.2 - 2. Der Arglisteinwand [Seite 117]
5.1.3.4.3.3 - 3. Kompensationsbedürftige wechselseitige Beweisnöte [Seite 117]
5.1.3.4.3.4 - 4. Beweisvereitelung und Gewohnheitsrecht [Seite 118]
5.1.3.4.3.5 - 5. Deliktsrechtliche Qualifizierung der Beweisvereitelung? [Seite 118]
5.2 - 3. Kapitel. Informationsproblem und Wahrheitspflicht in alternativen Aufklärungsmodellen [Seite 120]
5.2.1 - § 6 Das Aufklärungsmodell des U.S.-amerikanischen Zivilprozesses [Seite 121]
5.2.1.1 - A. Der Begriff des Informationsproblems im U.S.-amerikanischen Zivilprozessrecht [Seite 121]
5.2.1.1.1 - I. Das existierende precedent [Seite 122]
5.2.1.1.2 - II. Das fehlende oder inhaltlich mehrdeutige precedent [Seite 123]
5.2.1.2 - B. Das Informationsproblem vor dem Übertritt in die pretrial discovery [Seite 124]
5.2.1.2.1 - I. Die Verfahrensabschnitte [Seite 124]
5.2.1.2.2 - II. Das judgment on the pleadings: Begriff, Voraussetzungen, Wirkungen [Seite 125]
5.2.1.2.3 - III. Die Anforderungen an den Klägervortrag: Von notice pleading zu Twombly/Iqbal [Seite 126]
5.2.1.2.3.1 - 1. Die früheren Anforderungen: Notice pleading [Seite 127]
5.2.1.2.3.2 - 2. Die Verschärfung der Anforderungen durch Twombly/Iqbal [Seite 129]
5.2.1.2.3.2.1 - a) Die Forderung nach einer plausiblen Klagebegründung [Seite 129]
5.2.1.2.3.2.2 - b) Konkretisierung I: Bell Atlantic Corp. v. Twombly [Seite 130]
5.2.1.2.3.2.3 - c) Konkretisierung II: Ashcroft v. Iqbal [Seite 132]
5.2.1.2.3.3 - 3. Die neuralgischen Fallgruppen [Seite 134]
5.2.1.2.3.3.1 - a) Tatsachen aus einem fremden Wahrnehmungsbereich [Seite 134]
5.2.1.2.3.3.2 - b) Innere Tatsachen [Seite 135]
5.2.1.2.4 - IV. Die Anforderungen an das Verteidigungsvorbringen [Seite 136]
5.2.1.2.4.1 - 1. Bestreiten und Zugestehen gegnerischen Vortrags: denials und admissions [Seite 136]
5.2.1.2.4.2 - 2. Qualifizierte Verteidigung I: Die negative defenses [Seite 138]
5.2.1.2.4.3 - 3. Qualifizierte Verteidigung II: Die affirmative defenses gemäß FRCP 8 (c) [Seite 139]
5.2.1.2.4.3.1 - a) Begriff [Seite 139]
5.2.1.2.4.3.2 - b) Entsprechende Geltung der Twombly/Iqbal-Grundsätze? [Seite 140]
5.2.1.2.4.3.3 - c) Die h.M.: Beschränkung der Twombly/Iqbal-Grundsätze auf den Klägervortrag [Seite 141]
5.2.1.2.4.3.4 - d) Konsequenzen [Seite 142]
5.2.1.3 - C. Informationsprobleme im weiteren Verfahrensverlauf [Seite 143]
5.2.1.3.1 - I. Fiktiver Verfahrensablauf: trial ohne discovery [Seite 143]
5.2.1.3.2 - II. Die Aufklärungsmaßnahmen im Rahmen von disclosure und discovery [Seite 144]
5.2.1.3.2.1 - 1. Die discovery und die Suche nach der Wahrheit [Seite 144]
5.2.1.3.2.2 - 2. Die initial disclosures [Seite 145]
5.2.1.3.2.3 - 3. Die discovery [Seite 146]
5.2.1.3.3 - III. Verweigerung und Unmöglichkeit [Seite 147]
5.2.1.3.3.1 - 1. Das verbleibende Informationsproblem [Seite 147]
5.2.1.3.3.2 - 2. Abhilfe gegen das verbleibende Informationsproblem [Seite 149]
5.2.1.3.3.3 - 3. Discovery sanctions wegen vorsätzlicher Beweisvereitelung [Seite 150]
5.2.1.3.3.3.1 - a) Die Rechtsgrundlage [Seite 150]
5.2.1.3.3.3.2 - b) Inhalt und Voraussetzungen der Sanktion [Seite 152]
5.2.1.3.3.3.3 - c) Die Grenzen dieser Sanktionsmöglichkeit [Seite 154]
5.2.1.3.3.4 - 4. Discovery sanctions wegen einer Verletzung der duty to preserve [Seite 155]
5.2.1.3.3.4.1 - a) Die Entstehung der duty to preserve [Seite 155]
5.2.1.3.3.4.2 - b) Reichweite und Verletzung der duty to preserve [Seite 157]
5.2.1.3.3.4.2.1 - aa) Die verbleibenden Problembereiche [Seite 157]
5.2.1.3.3.4.2.2 - bb) Notwendige Anhaltspunkte für den Beweiswert [Seite 157]
5.2.1.3.3.4.2.3 - cc) Die Grenzen der duty to preserve [Seite 158]
5.2.1.3.3.4.2.4 - dd) Die Grenzen der spoliation inference als discovery sanction [Seite 159]
5.2.1.3.3.4.3 - c) Gerechtfertigter und zufälliger Untergang des Informationsträgers [Seite 159]
5.2.1.3.3.5 - 5. Wahrheitspflicht und Verweigerung einer admission gemäß FRCP 36 [Seite 160]
5.2.1.4 - D. Discovery und Vertraulichkeitsschutz [Seite 162]
5.2.1.4.1 - I. Relevance im Sinne von FRCP 26 (b) [Seite 162]
5.2.1.4.2 - II. Privilege im Sinne von FRCP 26 (b) [Seite 163]
5.2.1.4.3 - III. Die protective order gemäß FRCP 26 (c) [Seite 165]
5.2.1.4.3.1 - 1. Das gerichtliche Ermessen [Seite 165]
5.2.1.4.3.2 - 2. Nachgewiesene Missbrauchsabsicht [Seite 166]
5.2.1.4.3.3 - 3. Zweifelhafte oder sichere tatsächliche Relevanz ohne Missbrauchsabsicht [Seite 167]
5.2.2 - § 7 Die allgemeine Aufklärungspflicht der Parteien des Zivilprozesses [Seite 169]
5.2.2.1 - A. Die wechselseitige Offenbarungspflicht zur umfassenden Wahrheitserforschung [Seite 169]
5.2.2.2 - B. Die Aufklärungspflicht im Anschluss an einen plausiblen Initialvortrag [Seite 169]
5.2.2.2.1 - I. Die Funktionsweise dieses Ansatzes [Seite 169]
5.2.2.2.2 - II. Die dogmatische Begründung [Seite 170]
5.2.2.2.3 - III. Die Bewältigung des Informationsproblems [Seite 170]
5.2.2.2.3.1 - 1. Auf der Vortragsebene [Seite 170]
5.2.2.2.3.2 - 2. Auf der Beweisebene [Seite 172]
5.2.2.2.3.3 - 3. Haupt- und Gegenbeweis [Seite 172]
5.2.2.3 - C. Die voraussetzungslose allgemeine Aufklärungspflicht [Seite 173]
5.2.2.3.1 - I. Die Funktionsweise dieses Ansatzes [Seite 173]
5.2.2.3.2 - II. Die dogmatische Begründung [Seite 175]
5.2.2.3.3 - III. Die Unvereinbarkeit des Ansatzes mit der lex lata [Seite 175]
5.2.2.4 - D. Die Überprüfung des Gebots einer umfassenden Wahrheitserforschung [Seite 177]
5.2.2.5 - E. Effiziente Wahrheitserforschung durch adversielle Aufklärungsmodelle mit wechselseitiger Offenbarungspflicht? [Seite 179]
5.2.2.5.1 - I. Die zu berücksichtigenden Kostenfaktoren [Seite 179]
5.2.2.5.2 - II. Die Entwicklung der Fehlerkosten [Seite 180]
5.2.2.5.3 - III. Die Entwicklung der Fehlervermeidungskosten [Seite 181]
5.2.2.5.3.1 - 1. Die Justizkosten [Seite 181]
5.2.2.5.3.2 - 2. Die Kostenentwicklung infolge bewusst unwahren Parteivorbringens [Seite 182]
5.2.2.5.3.3 - 3. Die Kosten missbräuchlicher Ausforschung [Seite 183]
5.2.3 - § 8 Der soziale Zivilprozess [Seite 184]
5.2.3.1 - A. Gerichtliche Wahrheitserforschung zur Verwirklichung des Sozialstaatsprinzips [Seite 184]
5.2.3.2 - B. Die Funktionsweise dieses Ansatzes [Seite 185]
5.2.3.3 - C. Die dogmatische Begründung [Seite 187]
5.2.3.4 - D. Die dogmatischen Einwände gegen den sozialen Zivilprozess [Seite 188]
5.2.3.4.1 - I. Sozialstaatsprinzip und zivilprozessrechtliches Aufklärungsmodell [Seite 188]
5.2.3.4.2 - II. Die Systematik der verfahrensrechtlichen Aufklärungsmodelle [Seite 189]
5.2.3.5 - E. Die Ineffizienz inquisitorischer Aufklärungsmodelle in der streitigen Zivilgerichtsbarkeit [Seite 190]
5.2.3.5.1 - I. Die Entwicklung der Fehlerkosten [Seite 190]
5.2.3.5.2 - II. Die Entwicklung der Fehlervermeidungskosten [Seite 191]
5.2.3.5.2.1 - 1. Die Justizkosten [Seite 191]
5.2.3.5.2.2 - 2. Die Kostenentwicklung infolge bewusst unwahren Vorbringens [Seite 192]
5.2.3.5.2.3 - 3. Die Kosten missbräuchlicher Ausforschung [Seite 193]
5.3 - 4. Kapitel. Wahrheitspflicht und Sachverhaltsaufklärung I: Dogmatische Herleitung [Seite 194]
5.3.1 - § 9 Die lediglich subjektiv unwahre Tatsachenbehauptung im materiellen Recht [Seite 195]
5.3.1.1 - A. Die Hypothese: Subjektiver Wahrheitsverstoß ohne objektive Wahrheitsprüfung [Seite 195]
5.3.1.2 - B. Die Überprüfung der Hypothese [Seite 196]
5.3.1.2.1 - I. Die äußerungsdeliktischen Konstellationen [Seite 197]
5.3.1.2.1.1 - 1. Die im Zeitpunkt der Äußerung erwiesen unwahre Tatsachenbehauptung [Seite 197]
5.3.1.2.1.2 - 2. Die im Zeitpunkt der Äußerung erwiesen wahre Tatsachenbehauptung [Seite 198]
5.3.1.2.1.3 - 3. Nicht erweislicher Wahrheitsgehalt und gutgläubiger Erklärender [Seite 198]
5.3.1.2.1.4 - 4. Nicht erweislicher Wahrheitsgehalt und bösgläubiger Erklärender [Seite 199]
5.3.1.2.2 - II. Methoden zur Ermittlung einer lediglich subjektiv unwahren Tatsachenbehauptung [Seite 200]
5.3.1.2.2.1 - 1. Die Forderung nach Belegtatsachen [Seite 200]
5.3.1.2.2.2 - 2. Dogmatische Einordnung der "Behandlung wie eine unwahre Behauptung" [Seite 201]
5.3.1.2.2.2.1 - a) Fehlende Belegtatsache und erwiesene Unwahrheit [Seite 202]
5.3.1.2.2.2.2 - b) Fehlende Belegtatsache und objektive Beweislast [Seite 203]
5.3.1.2.2.2.3 - c) Fehlende Belegtatsache und Geständnisfiktion [Seite 203]
5.3.1.2.2.2.4 - d) Fehlende Belegtatsache und bewusste Unwahrheit [Seite 204]
5.3.1.3 - C. Die Umsetzung dieser Methoden I: Die Station des Erklärenden [Seite 205]
5.3.1.3.1 - I. Hintergrund: Die informationelle Selbstbestimmung und der sog. Ehrschutz [Seite 205]
5.3.1.3.2 - II. Die inhaltlichen Anforderungen [Seite 206]
5.3.1.3.3 - III. Grenzen: Das sog. Laienprivileg und seine Bedeutung [Seite 208]
5.3.1.4 - D. Die Umsetzung dieser Methoden II: Die Station des Betroffenen [Seite 209]
5.3.1.4.1 - I. Die Forderung nach einer qualifizierten Gegenäußerung [Seite 209]
5.3.1.4.2 - II. Die spiegelbildliche Geltung der an den Erklärenden gestellten Anforderungen [Seite 210]
5.3.1.4.3 - III. Einfluss des Laienprivilegs auf die qualifizierte Gegenäußerung? [Seite 211]
5.3.2 - § 10 Die Rechtfertigung der lediglich subjektiv unwahren Tatsachenbehauptung [Seite 213]
5.3.2.1 - A. Das Problem: Die potentielle Wahrheit der lediglich subjektiv unwahren Tatsachenbehauptung [Seite 213]
5.3.2.2 - B. Der Präventionsgedanke als Lösungsansatz [Seite 214]
5.3.2.2.1 - I. Der Präventionsgedanke und Art. 5 Abs. 1 GG [Seite 214]
5.3.2.2.2 - II. Die potentielle beabsichtigte Lüge [Seite 215]
5.3.2.2.2.1 - 1. Die beabsichtigte Lüge: Ein marginales Problem [Seite 215]
5.3.2.2.2.2 - 2. Prozessökonomische Erwägungen [Seite 215]
5.3.2.2.2.3 - 3. Der Selbstbestimmungsgedanke des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts [Seite 216]
5.3.2.2.2.4 - 4. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung [Seite 217]
5.3.2.2.2.5 - 5. Der nachfolgende Wahrheitsbeweis [Seite 217]
5.3.2.2.3 - III. Die Tatsachenbehauptung ins Blaue hinein [Seite 218]
5.3.2.3 - C. Die subjektiv unwahre Behauptung in der forensischen Psychologie [Seite 219]
5.3.2.3.1 - I. Die Beurteilungskriterien der Aussageanalyse [Seite 220]
5.3.2.3.1.1 - 1. Die Undeutsch-Hypothese [Seite 220]
5.3.2.3.1.2 - 2. Die aussageanalytische Nullhypothese als methodischer Ausgangspunkt [Seite 220]
5.3.2.3.1.3 - 3. Die Realkennzeichen zur Entkräftung der aussageanalytischen Nullhypothese [Seite 221]
5.3.2.3.1.3.1 - a) Inhalts- und Konstanzanalyse [Seite 221]
5.3.2.3.1.3.2 - b) Die Bewertung der festgestellten Realkennzeichen [Seite 223]
5.3.2.3.2 - II. Aussageanalytische und äußerungsrechtliche Methoden zur Bestimmung subjektiv unwahrer Tatsachenbehauptungen [Seite 223]
5.3.2.3.2.1 - 1. Die nur eingeschränkte Übertragbarkeit aussageanalytischer Methoden [Seite 223]
5.3.2.3.2.2 - 2. Behauptungen über selbst erlebte Tatsachen [Seite 224]
5.3.2.3.2.2.1 - a) Die Nullhypothese zu Gunsten des Betroffenen [Seite 224]
5.3.2.3.2.2.2 - b) Belegtatsachen als Realkennzeichen der Äußerung [Seite 225]
5.3.2.3.2.2.3 - c) Die Gegenäußerung als Realkennzeichen für die Tatsachenbehauptung [Seite 225]
5.3.2.3.2.2.4 - d) Realkennzeichen wider die Unglaubhaftigkeit der Gegenäußerung [Seite 226]
5.3.2.3.2.3 - 3. Behauptungen über nicht selbst erlebte Tatsachen [Seite 226]
5.3.2.4 - D. Der Unterschied zur vorweggenommenen Beweiswürdigung [Seite 228]
5.3.3 - § 11 Gemeinsamkeiten von lediglich subjektiv unwahrer Tatsachenbehauptung und dem Parteivorbringen [Seite 230]
5.3.3.1 - A. Das Problem: Übertragbarkeit äußerungsdeliktischer Erkenntnisse auf den Prozess [Seite 230]
5.3.3.2 - B. Das Parteivorbringen und Art.5 Abs.1 GG [Seite 231]
5.3.3.2.1 - I. Die begriffliche Ebene [Seite 231]
5.3.3.2.2 - II. Art. 5 Abs. 1 GG und konkurrierende Grundrechtspositionen [Seite 232]
5.3.3.3 - C. Das Parteivorbringen und das Allgemeine Persönlichkeitsrecht [Seite 233]
5.3.3.3.1 - I. Behauptungen über Verhaltensweisen der jeweils anderen Partei [Seite 233]
5.3.3.3.2 - II. Behauptungen über andere Umstände [Seite 234]
5.3.3.3.3 - III. Die Lehre vom beschränkten Aussagegehalt der Prozessäußerung [Seite 235]
5.3.3.4 - D. Die Rollenverteilung im innerprozessualen äußerungsdeliktischen Konflikt [Seite 235]
5.3.3.4.1 - I. Der Regelfall [Seite 235]
5.3.3.4.2 - II. Gegenbehauptung und Gegenbeweis [Seite 236]
5.3.3.4.3 - III. Erstmalige Tatsachenbehauptung durch den Gegner der risikobelasteten Partei [Seite 236]
5.3.3.4.3.1 - 1. Das antizipierte Bestreiten [Seite 236]
5.3.3.4.3.2 - 2. Sachvortrag zu Gunsten des risikobelasteten Gegners [Seite 237]
5.3.4 - § 12 Materiellrechtliche Methoden zur Bestimmung des lediglich subjektiv unwahren Parteivorbringens [Seite 238]
5.3.4.1 - A. Das Problem: Gewährung oder Versagung von Rechtsschutz gegen die Prozessäußerung? [Seite 238]
5.3.4.2 - B. Die Auswirkungen eines hypothetischen äußerungsdeliktischen Zweitprozesses [Seite 239]
5.3.4.2.1 - I. Vor Rechtshängigkeit des Erstprozesses [Seite 239]
5.3.4.2.2 - II. Während der Rechtshängigkeit des Erstprozesses [Seite 240]
5.3.4.2.3 - III. Nach dem rechtskräftigen Abschluss des Erstprozesses [Seite 240]
5.3.4.2.4 - IV. Die sog. Untersagung der Gegenschlagsäußerung [Seite 241]
5.3.4.3 - C. Die grundsätzliche Unzulässigkeit des äußerungsdeliktischen Zweitprozesses [Seite 241]
5.3.4.3.1 - I. Bedenken gegen den äußerungsdeliktischen Zweitprozesses [Seite 241]
5.3.4.3.2 - II. Die Prozessäußerung und die Lehre vom materiellrechtlichen Anspruchsausschluss [Seite 242]
5.3.4.3.3 - III. Äußerungsdeliktischer Zweitprozess und § 193 StGB [Seite 243]
5.3.4.3.4 - IV. Das fehlende Rechtsschutzbedürfnis für den äußerungsdeliktischen Zweitprozess [Seite 244]
5.3.4.4 - D. Die Reichweite der Unzulässigkeit [Seite 245]
5.3.4.4.1 - I. Die gegenständliche Reichweite der Unzulässigkeit [Seite 246]
5.3.4.4.1.1 - 1. Bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen [Seite 246]
5.3.4.4.1.2 - 2. Die (fehlende) Eignung und Erforderlichkeit zur Rechtsverfolgung [Seite 247]
5.3.4.4.1.3 - 3. Der äußerungsdeliktische Zweitprozess im selben Forum [Seite 248]
5.3.4.4.2 - II. Die zeitliche Reichweite der Unzulässigkeit [Seite 249]
5.3.4.4.2.1 - 1. Der rechtshängige Erstprozess [Seite 249]
5.3.4.4.2.2 - 2. Die Zeit vor der Rechtshängigkeit des Erstprozesses [Seite 249]
5.3.4.4.2.3 - 3. Die Zeit nach dem rechtskräftigen Abschluss des Erstprozesses [Seite 251]
5.3.4.4.3 - III. Die persönliche Reichweite der Unzulässigkeit [Seite 252]
5.3.4.5 - E. Die ungenügende Wahrheitsprüfung im Erstprozess und die Konsequenzen [Seite 252]
5.3.4.5.1 - I. Prämisse I: Der ausgeschlossene äußerungsdeliktische Zweitprozess [Seite 253]
5.3.4.5.1.1 - 1. Die Schutzfunktion des Erstprozesses [Seite 253]
5.3.4.5.1.2 - 2. Funktionelle Gleichwertigkeit der zivilprozessrechtlichen Wahrheitsprüfung? [Seite 253]
5.3.4.5.1.2.1 - a) Beispiel nach BGH, NJW 1990, 3151 [Seite 253]
5.3.4.5.1.2.2 - b) Die äußerungsrechtliche Wahrheitsprüfung [Seite 254]
5.3.4.5.1.2.3 - c) Die prozessrechtliche Wahrheitsprüfung [Seite 254]
5.3.4.5.1.2.4 - d) Fazit [Seite 255]
5.3.4.5.2 - II. Prämisse II: Zulässige Äußerungsklage im Forum des Erstprozesses [Seite 255]
5.3.4.5.2.1 - 1. Die Widerklage des Gegners der risikobelasteten Partei [Seite 256]
5.3.4.5.2.2 - 2. Die objektive Klagenhäufung der risikobelasteten Partei [Seite 256]
5.3.4.5.3 - III. Die Konsequenzen [Seite 257]
5.3.4.5.4 - IV. Rechtfertigung unterschiedlicher Maßstäbe der Wahrheitsprüfung? [Seite 257]
5.3.4.5.4.1 - 1. Die informationelle Selbstbestimmung des Gegners der risikobelasteten Partei [Seite 258]
5.3.4.5.4.2 - 2. Die Privatautonomie [Seite 258]
5.4 - 5. Kapitel. Wahrheitspflicht und Sachverhaltsaufklärung II: Konkrete Ausgestaltung [Seite 261]
5.4.1 - § 13 Die Initialbehauptung [Seite 261]
5.4.1.1 - A. Das Problem: Die inhaltlichen Anforderungen [Seite 261]
5.4.1.2 - B. Denkbar: Umfassende objektive Belegtatsachen [Seite 263]
5.4.1.2.1 - I. Strenge Anforderungen an den Initialvortrag [Seite 263]
5.4.1.2.1.1 - 1. Die äußerungsdeliktische Parallele [Seite 263]
5.4.1.2.1.2 - 2. Der Wortlaut des § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 263]
5.4.1.2.1.3 - 3. Die Konsequenzen einer solchen Lösung [Seite 264]
5.4.1.2.2 - II. Die Untauglichkeit eines solch strengen Maßstabs [Seite 264]
5.4.1.2.2.1 - 1. Geständnis und Geständnisfiktion als Realkennzeichen [Seite 264]
5.4.1.2.2.2 - 2. Die äußerungsdeliktische Parallele und der Wortlaut des § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 265]
5.4.1.2.2.3 - 3. Schlussfolgerung [Seite 265]
5.4.1.3 - C. Denkbar: Subsumierbarkeit als Maßstab [Seite 266]
5.4.1.3.1 - I. Ausgangspunkt [Seite 266]
5.4.1.3.2 - II. Der sog. Justizsyllogismus [Seite 267]
5.4.1.4 - D. Notice pleading als geeigneter Maßstab für die Initialbehauptung im deutschen Prozessrecht [Seite 268]
5.4.1.4.1 - I. Der Standard des notice pleading [Seite 268]
5.4.1.4.1.1 - 1. Die positive Beschreibung [Seite 268]
5.4.1.4.1.2 - 2. Abgrenzungen [Seite 269]
5.4.1.4.1.2.1 - a) Nach unten: notice pleading und conclusory allegations [Seite 269]
5.4.1.4.1.2.2 - b) Nach oben: plausibility und heightened pleading [Seite 270]
5.4.1.4.2 - II. Die Übertragung auf das deutsche Prozessrecht [Seite 272]
5.4.1.4.2.1 - 1. Die Initialbehauptung der informierten Partei am Beispiel des Kaufvertrags [Seite 272]
5.4.1.4.2.2 - 2. Die Initialbehauptung im Fall eines Informationsproblems [Seite 272]
5.4.1.4.2.3 - 3. Die Initialbehauptung und der unbestimmte Rechtsbegriff [Seite 274]
5.4.1.4.3 - III. Die Rechtfertigung der Anwendung von notice pleading unter der Geltung der ZPO [Seite 275]
5.4.1.4.3.1 - 1. Rechtsfolgen eines ausreichenden pleadings im U.S.-amerikanischen Zivilprozess [Seite 276]
5.4.1.4.3.1.1 - a) Der Übertritt in die discovery [Seite 276]
5.4.1.4.3.1.2 - b) Die Lasten der discovery [Seite 277]
5.4.1.4.3.1.3 - c) Das Verständnis von Twombly und Iqbal vor diesem Hintergrund [Seite 278]
5.4.1.4.3.2 - 2. Rechtsfolgen einer ausreichenden Initialbehauptung in der ZPO [Seite 279]
5.4.1.4.3.3 - 3. Die Wirkungen einer Abweisung aufgrund mangelnden Klägervortrags [Seite 280]
5.4.1.4.4 - IV. Notice pleading als Phänomen des gegenwärtigen deutschen Zivilprozessrechts [Seite 282]
5.4.1.4.5 - V. Das Problem der Geständnisfähigkeit präjudizieller Rechtsverhältnisse [Seite 284]
5.4.1.4.5.1 - 1. Schlussfolgernde Behauptung und iura novit curia [Seite 284]
5.4.1.4.5.2 - 2. Schlussfolgernde Initialbehauptung und zwingendes Recht [Seite 286]
5.4.2 - § 14 Das Parteivorbringen im weiteren Verlauf des Verfahrens [Seite 288]
5.4.2.1 - A. Das Initialbestreiten des Gegners [Seite 288]
5.4.2.2 - B. Die erwartbaren Belegtatsachen der risikobelasteten Partei [Seite 289]
5.4.2.2.1 - I. Die Situation der risikobelasteten Partei [Seite 289]
5.4.2.2.2 - II. Die an die informierte Partei gerichteten Regelanforderungen [Seite 289]
5.4.2.2.3 - III. Die Erleichterungen zu Gunsten der nicht informierten Partei [Seite 290]
5.4.2.2.3.1 - 1. Die Notwendigkeit von Erleichterungen [Seite 290]
5.4.2.2.3.2 - 2. Die Umsetzung der Erleichterungen in § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 292]
5.4.2.2.3.2.1 - a) Der Grundsatz [Seite 292]
5.4.2.2.3.2.2 - b) Tatsachen außerhalb des eigenen Wahrnehmungsbereichs der Partei [Seite 292]
5.4.2.2.3.2.3 - c) Innere Tatsachen [Seite 293]
5.4.2.2.3.2.4 - d) Negative Tatsachen [Seite 293]
5.4.2.2.3.2.5 - e) Lange zurückliegende Ereignisse [Seite 294]
5.4.2.2.3.2.6 - f) Sachverständig feststellbare Tatsachen [Seite 295]
5.4.2.3 - C. Die erwartbaren Belegtatsachen für das weitere Bestreiten [Seite 296]
5.4.2.3.1 - I. Die Situation des Gegners der risikobelasteten Partei [Seite 296]
5.4.2.3.2 - II. Die spiegelbildliche Bestimmung der erwartbaren Belegtatsachen [Seite 296]
5.4.2.3.3 - III. Zusammenwirken von Behauptung und Bestreiten bei der Sachverhaltsaufklärung [Seite 297]
5.4.2.3.3.1 - 1. Der Wahrnehmungskreis der Parteien [Seite 297]
5.4.2.3.3.2 - 2. Innere Tatsachen [Seite 297]
5.4.2.3.3.3 - 3. Negative Tatsachen [Seite 298]
5.4.2.3.3.4 - 4. Lange zurückliegende und lediglich sachverständig feststellbare Tatsachen [Seite 299]
5.4.2.4 - D. Dem Gegenbeweis zugrunde liegende Tatsachen [Seite 299]
5.4.2.4.1 - I. Unkenntnis als Problem [Seite 299]
5.4.2.4.2 - II. Lösungsmöglichkeiten auf Basis des § 138 Abs. 1 ZPO [Seite 300]
5.4.2.5 - E. Der Vergleich mit dem Lösungsansatz der h.M [Seite 301]
5.4.3 - § 15 Die Beweisebene [Seite 303]
5.4.3.1 - A. Das fortbestehende Informationsproblem [Seite 303]
5.4.3.2 - B. § 138 Abs. 1 ZPO und die gesetzlichen Regeln über die Beweisvereitelung [Seite 304]
5.4.3.2.1 - I. Die prozessuale Situation [Seite 304]
5.4.3.2.2 - II. § 138 Abs. 1 ZPO und der Aussagegehalt des vereitelten Beweises [Seite 305]
5.4.3.2.2.1 - 1. Die absichtliche Beweisvereitelung gemäß § 444 ZPO [Seite 305]
5.4.3.2.2.2 - 2. Die nicht absichtliche Beweisvereitelung gemäß §§ 371 Abs. 2 und 3, 427 ZPO [Seite 306]
5.4.3.2.2.2.1 - a) Das unterdrückte Beweismittel [Seite 306]
5.4.3.2.2.2.2 - b) Der ungewisse Verbleib des Beweismittels [Seite 307]
5.4.3.2.3 - III. § 138 Abs. 1 ZPO und der Beweiswert des vereitelten Beweises [Seite 308]
5.4.3.2.3.1 - 1. Die selbständige Würdigung des vereitelten Beweises [Seite 308]
5.4.3.2.3.2 - 2. Tatbestandsbeweismittel [Seite 309]
5.4.3.2.3.3 - 3. Zeugnisbeweismittel [Seite 309]
5.4.3.2.4 - IV. § 138 Abs. 1 ZPO und die Verweigerung von Vernehmung und Beeidigung [Seite 310]
5.4.3.2.4.1 - 1. Die grundlose Verweigerung der Vernehmung [Seite 310]
5.4.3.2.4.2 - 2. Die begründete Verweigerung der Vernehmung [Seite 311]
5.4.3.2.4.3 - 3. Die Eidesverweigerung [Seite 311]
5.4.3.3 - C. Die Fortbildung dieser Beweisvereitelung anhand von §138 Abs.1 ZPO [Seite 312]
5.4.3.3.1 - I. Die beschränkte Reichweite der Regeln über die Beweisvereitelung [Seite 312]
5.4.3.3.2 - II. §138 Abs.1 ZPO als dogmatischer Ansatz [Seite 313]
5.4.3.3.2.1 - 1. Die gleiche Behandlung von wesentlich Gleichem [Seite 313]
5.4.3.3.2.2 - 2. Verteilung der subjektiven Beweislast als sachliche Differenzierung? [Seite 313]
5.4.3.3.2.2.1 - a) Denkbar: Subjektive Beweislast und Ausforschungsschutz [Seite 313]
5.4.3.3.2.2.2 - b) Der anderweitig verwirklichte Ausforschungsschutz [Seite 314]
5.4.3.3.2.3 - 3. Gegenschluss zu den gesetzlichen Bestimmungen als sachliche Differenzierung? [Seite 315]
5.4.3.3.3 - III. Die Ermittlung der subjektiven Unwahrheit in äußerungsdeliktischer Parallele [Seite 316]
5.4.3.3.3.1 - 1. Die Bedeutung des § 138 Abs. 1 ZPO auf der Beweisebene [Seite 316]
5.4.3.3.3.2 - 2. Die Regelanforderungen an den Erklärenden und an die risikobelastete Partei [Seite 317]
5.4.3.3.3.2.1 - a) Die äußerungsdeliktischen Regeln [Seite 317]
5.4.3.3.3.2.2 - b) Die prozessrechtliche Entsprechung [Seite 318]
5.4.3.3.3.3 - 3. Die Erleichterungen für den Erklärenden und für die risikobelastete Partei [Seite 319]
5.4.3.3.3.3.1 - a) Die äußerungsdeliktischen Regeln [Seite 319]
5.4.3.3.3.3.2 - b) Die nur eingeschränkte prozessrechtliche Entsprechung [Seite 319]
5.4.3.3.3.4 - 4. Die gebotene Verallgemeinerung der äußerungsdeliktischen Regeln [Seite 320]
5.4.3.4 - D. Die Konkretisierung der Wahrheitspflicht auf der Beweisebene [Seite 321]
5.4.3.4.1 - I. Das Zurückhalten vorhandener Beweismittel [Seite 321]
5.4.3.4.2 - II. Die unterlassene Dokumentation [Seite 322]
5.4.3.4.2.1 - 1. Konstellationen und Problemlagen [Seite 322]
5.4.3.4.2.2 - 2. Erwartbarkeit und Dokumentationsobliegenheit [Seite 324]
5.4.3.4.2.3 - 3. Die Missachtung der Dokumentationspflicht/-obliegenheit [Seite 325]
5.4.3.4.2.3.1 - a) Die Bedeutung für das Informationsproblem [Seite 325]
5.4.3.4.2.3.2 - b) Pflichten-/Obliegenheitsmissachtung mit Nachteilszufügungsabsicht [Seite 326]
5.4.3.4.2.3.3 - c) Pflichten-/Obliegenheitsmissachtung ohne Nachteilszufügungsabsicht [Seite 326]
5.4.3.4.2.3.4 - d) Zweifel am dokumentationsbedürftigen Umstand [Seite 327]
5.4.3.4.3 - III. Das untergegangene oder abhandengekommene Beweismittel [Seite 328]
5.4.3.4.3.1 - 1. Konstellationen und Problemlagen [Seite 328]
5.4.3.4.3.2 - 2. Erwartbarkeit und Aufbewahrungsobliegenheit [Seite 328]
5.4.3.4.3.3 - 3. Die Missachtung der Aufbewahrungsobliegenheit [Seite 330]
5.4.3.4.3.3.1 - a) Die vorsätzliche Missachtung [Seite 330]
5.4.3.4.3.3.2 - b) Fahrlässigkeit und Zufall [Seite 331]
5.4.3.4.4 - IV. Das unklare Schicksal des Beweismittels [Seite 332]
5.4.3.5 - E. Der Vergleich mit dem Lösungsansatz der h.M [Seite 333]
5.4.4 - § 16 Zumutbarkeitsgrenzen [Seite 335]
5.4.4.1 - A. Das Problem: Praktische Konkordanz widerstreitender Interessen [Seite 335]
5.4.4.2 - B. Das Geheimnis des Gegners der risikobelasteten Partei [Seite 337]
5.4.4.2.1 - I. Der Vorrang des Geheimnisses [Seite 337]
5.4.4.2.2 - II. Der Vorrang des effektiven Rechtsschutzes [Seite 339]
5.4.4.2.2.1 - 1. Undetaillierte Angaben über Betriebsinterna [Seite 339]
5.4.4.2.2.2 - 2. Die feststehende Rechtswidrigkeit des Geheimnisses [Seite 340]
5.4.4.2.3 - III. Vorrang und Wahrscheinlichkeit [Seite 340]
5.4.4.2.3.1 - 1. Grundsatz [Seite 340]
5.4.4.2.3.2 - 2. Die hinreichende Wahrscheinlichkeit [Seite 341]
5.4.4.2.3.2.1 - a) Wahrscheinlichkeit und Glaubhaftmachung [Seite 341]
5.4.4.2.3.2.2 - b) Die Bestimmung des Wahrscheinlichkeitsgrads [Seite 341]
5.4.4.2.3.2.2.1 - aa) Interpretationsvorschläge [Seite 341]
5.4.4.2.3.2.2.2 - bb) Keine überwiegende Wahrscheinlichkeit [Seite 342]
5.4.4.2.3.2.2.3 - cc) Kein Verzicht auf jede Wahrscheinlichkeit [Seite 342]
5.4.4.2.3.2.2.4 - dd) Fazit [Seite 343]
5.4.4.2.3.2.3 - c) Wahrscheinlichkeitsbegründung und Indizienvortrag [Seite 344]
5.4.4.2.3.2.4 - d)Wahrscheinlichkeit und Gegenbeweis [Seite 345]
5.4.4.2.3.3 - 3. Die Rechtsfolge [Seite 345]
5.4.4.3 - C. Das Geheimnis der risikobelasteten Partei [Seite 346]
5.4.4.3.1 - I. Vorrang des Geheimnisses [Seite 346]
5.4.4.3.1.1 - 1. Die abstrakte Schadensberechnung gemäß § 252 Satz 2 BGB [Seite 346]
5.4.4.3.1.2 - 2. Die Billigkeitskontrolle gemäß § 315 Abs. 3 BGB [Seite 346]
5.4.4.3.2 - II. Der Aktivprozess der risikobelasteten Partei im Übrigen [Seite 347]
5.4.4.3.3 - III. Der Passivprozess der risikobelasteten Partei [Seite 348]
5.4.4.3.3.1 - 1. Der Hauptbeweis der risikobelasteten Partei [Seite 349]
5.4.4.3.3.2 - 2. Der Gegenbeweis der risikobelasteten Partei [Seite 350]
5.4.4.4 - D. Die Geheimnisse Dritter [Seite 352]
5.4.4.4.1 - I. Die Wertung der §§383 ff. ZPO [Seite 352]
5.4.4.4.2 - II. Die Anwendung auf die Ausgangsbeispiele [Seite 352]
5.4.4.5 - E. Praktische Konkordanz durch in camera-Verfahren [Seite 354]
5.4.4.5.1 - I. Der Ablauf eines in camera-Verfahrens [Seite 354]
5.4.4.5.2 - II. Das in camera-Verfahren und das rechtliche Gehör der Parteien [Seite 355]
5.4.4.5.2.1 - 1. Das rechtliche Gehör der risikobelasteten Partei [Seite 356]
5.4.4.5.2.2 - 2. Das rechtliche Gehör des Gegners [Seite 357]
5.4.4.5.3 - III. Die Rechtsgrundlage für das in camera-Verfahren [Seite 358]
5.4.4.5.3.1 - 1. Die materiellrechtlichen Grundlagen [Seite 358]
5.4.4.5.3.2 - 2. Ihre prozessrechtliche Wirkung [Seite 359]
5.4.4.5.3.3 - 3. Das Schließen der verbleibenden Lücken [Seite 359]
6 - Teil 3: Die Rolle des Prozessgerichts [Seite 362]
6.1 - 6. Kapitel. Allgemeine Konfliktlagen [Seite 363]
6.1.1 - § 17 Offenkundige Tatsachen [Seite 363]
6.1.1.1 - A. Potentielle Übergriffe in die Parteifreiheit [Seite 363]
6.1.1.2 - B. Begriffsbestimmung und Abgrenzung [Seite 364]
6.1.1.2.1 - I. Offenkundigkeit [Seite 364]
6.1.1.2.2 - II. Das private Wissen des Richters [Seite 365]
6.1.1.3 - C. §291 ZPO und gegenteiliger Parteivortrag [Seite 366]
6.1.1.3.1 - I. Die h.M [Seite 366]
6.1.1.3.2 - II. Wahrheitspflicht und übereinstimmender offenkundig unwahrer Vortrag [Seite 366]
6.1.1.4 - D. §291 ZPO und fehlender Parteivortrag [Seite 367]
6.1.1.4.1 - I. § 291 ZPO, die Behauptungslast und der Beibringungsgrundsatz [Seite 368]
6.1.1.4.2 - II. Offenkundigkeit und erweiterter Streitgegenstand [Seite 369]
6.1.1.4.3 - III. Offenkundigkeit und anspruchsbegründende Tatsachen [Seite 370]
6.1.1.4.4 - IV. § 291 ZPO, der fehlende Parteivortrag und die Wahrheitspflicht [Seite 372]
6.1.1.5 - E. Haupt- und Gegenbeweis wider die Offenkundigkeit [Seite 372]
6.1.1.6 - F. Der Anspruch auf rechtliches Gehör [Seite 373]
6.1.2 - § 18 Das übereinstimmend unwahre Vorbringen [Seite 374]
6.1.2.1 - A. Konstellationen des übereinstimmend unwahren Vorbringens [Seite 374]
6.1.2.2 - B. Das bewusst unwahre Geständnis im Zwei-Personen-Verhältnis [Seite 375]
6.1.2.2.1 - I. Die These vom Vorrang des §138 Abs.1 ZPO [Seite 375]
6.1.2.2.2 - II. § 138 Abs. 1 ZPO als Grundlage gerichtlicher Ermittlungsbefugnisse? [Seite 376]
6.1.2.2.2.1 - 1. Begründung der Ermittlungsbefugnis [Seite 376]
6.1.2.2.2.2 - 2. Die Fortentwicklung zum Amtsermittlungsgrundsatz [Seite 377]
6.1.2.2.2.3 - 3. Der systematische Widerspruch zwischen Amtsermittlung und Zivilprozess [Seite 378]
6.1.2.2.3 - III. Der Vorrang des § 288 Abs. 1 ZPO [Seite 379]
6.1.2.2.3.1 - 1. Die wertungskonforme Bindungswirkung bewusst unwahren Vorbringens [Seite 379]
6.1.2.2.3.2 - 2. Die Bestätigung durch § 290 ZPO [Seite 380]
6.1.2.2.3.3 - 3. Die Parallele zur materiellrechtlichen Privatautonomie [Seite 380]
6.1.2.2.3.4 - 4. Drohende Umgehung materiellen Rechts? [Seite 382]
6.1.2.3 - C. Das bewusst unwahre Geständnis zu Lasten Dritter [Seite 383]
6.1.2.3.1 - I. Kollusion und Entscheidungswirkung erga omnes [Seite 384]
6.1.2.3.1.1 - 1. Die Anfechtungsklage gemäß § 246 AktG [Seite 384]
6.1.2.3.1.2 - 2. Die Erbunwürdigkeitsklage gemäß § 2342 BGB [Seite 385]
6.1.2.3.2 - II. Kollusion und Rechtskrafterstreckung [Seite 386]
6.1.2.3.2.1 - 1. Die Fälle der Einzelrechtsnachfolge [Seite 386]
6.1.2.3.2.2 - 2. Die Fälle der Prozessstandschaft [Seite 387]
6.1.2.3.2.2.1 - a) Die gewillkürte Prozessstandschaft [Seite 388]
6.1.2.3.2.2.2 - b) Die gesetzliche Prozessstandschaft [Seite 388]
6.1.2.3.2.3 - 3. Die Fälle der materiellrechtlichen Abhängigkeit [Seite 390]
6.1.2.3.3 - III. Kollusion und Interventionswirkung [Seite 391]
6.1.2.3.4 - IV. Kollusion und versicherungsrechtliche Bindungswirkung [Seite 393]
6.1.2.3.4.1 - 1. Die versicherungsrechtliche Bindungswirkung [Seite 393]
6.1.2.3.4.2 - 2. Die Alternativen kollusiven Verhaltens [Seite 393]
6.1.2.3.4.3 - 3. Der Schutz des Versicherers [Seite 394]
6.1.2.3.5 - V. Die sog. kollusive Gläubigerbenachteiligung [Seite 395]
6.1.2.3.5.1 - 1. Beschreibung der Fallgruppe [Seite 395]
6.1.2.3.5.2 - 2. Der Schutz des dritten Gläubigers [Seite 396]
6.1.2.4 - D. Der vermeintliche Sonderfall des § 331 Abs. 1 Satz 1 ZPO [Seite 397]
6.1.2.5 - E. Unstreitiges unwahres Vorbringen und die Frage nach dem Prozessbetrug [Seite 399]
6.1.2.5.1 - I. Dogmatische Konstruktion und Eingrenzung der Problemfälle [Seite 400]
6.1.2.5.2 - II. Der vollendete Prozessbetrug [Seite 401]
6.1.2.5.3 - III. Der versuchte Prozessbetrug [Seite 401]
6.1.2.5.3.1 - 1. Der versuchte Prozessbetrug im Standardablauf der Sachverhaltsaufklärung [Seite 401]
6.1.2.5.3.2 - 2. Versuchter Prozessbetrug und späteres Geständnis [Seite 402]
6.1.2.5.4 - IV. Der Sonderfall des vorweggenommenen Geständnisses [Seite 404]
6.1.2.5.5 - V. Die Bestätigung dieser Thesen durch die Wertungen des Restitutionsrechts [Seite 405]
6.1.3 - § 19 Gelegentlich der Beweisaufnahme entdeckte Tatsachen [Seite 407]
6.1.3.1 - A. Die Konstellationen dieses Problemkreises [Seite 407]
6.1.3.2 - B. Der Streitgegenstand als Grenze [Seite 408]
6.1.3.2.1 - I. Tatsachen jenseits des Streitgegenstands und die Mindermeinung [Seite 409]
6.1.3.2.2 - II. Tatsachen jenseits des Streitgegenstands und die h.M [Seite 410]
6.1.3.3 - C. Tatsachen innerhalb des Beweisthemas [Seite 411]
6.1.3.3.1 - I. Der Grundsatz [Seite 411]
6.1.3.3.2 - II. Die Reichweite dieses Grundsatzes [Seite 411]
6.1.3.4 - D. Die Behandlung der verbleibenden Fälle [Seite 413]
6.1.3.4.1 - I. Charakteristika der verbleibenden Fälle [Seite 413]
6.1.3.4.2 - II. Das tatsächliche zu eigen Machen [Seite 413]
6.1.3.4.3 - III. Das unterbliebene zu eigen Machen [Seite 414]
6.1.3.4.3.1 - 1. Die Nichtbeachtung der gelegentlich der Beweisaufnahme entdeckten Tatsache [Seite 414]
6.1.3.4.3.2 - 2. Die Bestätigung dieser These durch Widerruf und Änderung von Parteivorbringen [Seite 415]
6.1.3.4.3.3 - 3. Kein Widerspruch zu §291 ZPO [Seite 416]
6.1.4 - § 20 Der äquipollente Gegnervortrag [Seite 417]
6.1.4.1 - A. Die Konstellation des äquipollenten Vortrags [Seite 417]
6.1.4.2 - B. Der Streitgegenstand als Grenze [Seite 419]
6.1.4.3 - C. Im Entscheidungsprogramm identisches Vorbringen [Seite 420]
6.1.4.3.1 - I. Tatsachen außerhalb der Tatbestandsmerkmale [Seite 420]
6.1.4.3.2 - II. Unterschiedliche Konkretisierungen desselben Lebenssachverhalts [Seite 420]
6.1.4.3.3 - III. Konkretisierung anhand eines Rechtsprechungsbeispiels [Seite 422]
6.1.4.4 - D. Der doppelrelevante äquipollente Parteivortrag [Seite 423]
6.1.4.4.1 - I. Die Charakteristika des doppelrelevanten Parteivortrags [Seite 423]
6.1.4.4.2 - II. Das zugestandene doppelrelevante äquipollente Vorbringen [Seite 424]
6.1.4.4.3 - III. Das bestrittene doppelrelevante Vorbringen [Seite 425]
6.1.4.4.4 - IV. Das doppelrelevante äquipollente Vorbringen als Bestandteil des gegnerischen Bestreitens gemäß §138 Abs.2 ZPO [Seite 426]
6.1.4.5 - E. Restanwendungsbereich für das zu eigen Machen äquipollenten Vorbringens? [Seite 427]
6.1.4.5.1 - I. Charakteristika denkbarer Fälle [Seite 427]
6.1.4.5.2 - II. Die Probleme bei der Wahlfeststellung [Seite 428]
6.1.4.5.3 - III. Die h.M. zum Umgang mit dem vorweggenommenen Geständnis [Seite 429]
6.1.4.5.4 - IV. Die Notwendigkeit einer differenzierenden Betrachtung [Seite 429]
6.2 - 7. Kapitel. Die richterlichen Aufklärungsbefugnisse gemäß §§ 139 ff. ZPO [Seite 432]
6.2.1 - § 21 Allgemeine Aufklärungsmaßnahmen nach § 139 ZPO [Seite 432]
6.2.1.1 - A. Prozessleitung als Befugnisnorm zur eigeninitiativen Sachverhaltsaufklärung? [Seite 432]
6.2.1.2 - B. §139 ZPO und die richterliche Inquisition [Seite 433]
6.2.1.2.1 - I. § 139 ZPO als Ausdruck der Fürsorge für die schwächere Partei? [Seite 434]
6.2.1.2.2 - II. § 139 ZPO als Mittel zur Akzeptanzförderung und Befriedungswirkung? [Seite 435]
6.2.1.2.3 - III. § 139 ZPO als Konkretisierung des Amtsermittlungsgrundsatzes? [Seite 436]
6.2.1.3 - C. §139 ZPO und das rechtliche Gehör [Seite 437]
6.2.1.3.1 - I. § 139 ZPO, rechtliches Gehör und iura novit curia [Seite 437]
6.2.1.3.2 - II. Rechtsanwendung und rechtliches Gehör [Seite 438]
6.2.1.3.3 - III. Die Maßnahmen zur Sachverhaltsaufklärung im Einzelnen [Seite 439]
6.2.1.3.3.1 - 1. Pauschaler Initialvortrag und pauschales Bestreiten [Seite 440]
6.2.1.3.3.2 - 2. Hinweispflicht und erwartbare Belegtatsachen auf der Vortragsebene [Seite 440]
6.2.1.3.3.3 - 3. Hinweispflicht und erwartbare Belegtatsachen auf der Beweisebene [Seite 441]
6.2.1.3.4 - IV. Rechtliches Gehör und Erforderlichkeit des Hinweises [Seite 442]
6.2.1.3.4.1 - 1. Der erforderliche Hinweis im Anwaltsprozess [Seite 442]
6.2.1.3.4.2 - 2. Der erforderliche Hinweis und das gegnerische Vorbringen [Seite 444]
6.2.1.4 - D. Hinweispflicht jenseits des Sachverhältnisses i.S.d. § 139 Abs. 1 ZPO [Seite 444]
6.2.1.4.1 - I. Die denkbaren Konstellationen [Seite 444]
6.2.1.4.2 - II. Hinweispflicht und Klageänderung [Seite 445]
6.2.1.4.2.1 - 1. Hinweis auf die Änderung des Antrags [Seite 445]
6.2.1.4.2.2 - 2. Hinweis auf die Veränderung der Tatsachenbasis [Seite 446]
6.2.1.4.3 - III. Hinweispflicht und zwingendes materielles Recht [Seite 447]
6.2.1.5 - E. Hinweise auf Einreden und Gestaltungsrechte? [Seite 448]
6.2.1.5.1 - I. Das Problem und die Lösungsansätze [Seite 448]
6.2.1.5.2 - II. Die Auslegung des Parteivorbringens [Seite 449]
6.2.1.5.3 - III. Die verbleibenden Fälle [Seite 451]
6.2.2 - § 22 Maßnahmen nach §§ 141 ff. ZPO gegenüber den Parteien [Seite 452]
6.2.2.1 - A. §§ 141 ff. ZPO als Befugnisnormen zur eigeninitiativen Sachverhaltsaufklärung? [Seite 452]
6.2.2.2 - B. §§141ff. ZPO und das unstreitige Vorbringen [Seite 453]
6.2.2.2.1 - I. Die These [Seite 453]
6.2.2.2.2 - II. Die zwingenden beweisrechtlichen Elemente der §§ 141 ff. ZPO [Seite 453]
6.2.2.2.3 - III. §§ 141 ff. ZPO und der zugestandene Vortrag der risikobelasteten Partei [Seite 454]
6.2.2.2.4 - IV. Maßnahmen nach §§ 141 ff. ZPO im Vorfeld der gegnerischen Erwiderung [Seite 455]
6.2.2.2.4.1 - 1. Die Vorbereitung der mündlichen Verhandlung [Seite 455]
6.2.2.2.4.2 - 2. Der ergänzungsbedürftige Initialvortrag [Seite 456]
6.2.2.3 - C. Funktion und Reichweite der Parteianhörung gemäß §141 ZPO [Seite 457]
6.2.2.3.1 - I. Die Parteianhörung als förmliches Beweismittel? [Seite 458]
6.2.2.3.2 - II. Die Parteianhörung als Gegenstand der Beweiswürdigung gemäß §286 ZPO [Seite 459]
6.2.2.3.3 - III. Die funktionelle Identität von Parteianhörung und Parteivernehmung bei der Beweiswürdigung [Seite 460]
6.2.2.3.3.1 - 1. Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung [Seite 460]
6.2.2.3.3.2 - 2. Keine Abgrenzung nach dem Beweiswert [Seite 461]
6.2.2.3.3.3 - 3. Keine Abgrenzung nach dem Beweisgrund [Seite 461]
6.2.2.3.3.3.1 - a) Begriff und Abgrenzungskonzept [Seite 461]
6.2.2.3.3.3.2 - b) Die Verhandlung über das Ergebnis der Beweisaufnahme gemäß §285 ZPO [Seite 462]
6.2.2.3.3.3.3 - c) Die Vier-Augen-Fälle [Seite 463]
6.2.2.3.3.4 - 4. Die Beeidigungsfähigkeit der Parteivernehmung als maßgeblicher Unterschied [Seite 463]
6.2.2.3.3.4.1 - a) Die Situationen der Eidesleistung [Seite 464]
6.2.2.3.3.4.2 - b) Der Zweck der einschränkenden Voraussetzungen gemäß §§ 445 ff. ZPO [Seite 465]
6.2.2.3.3.4.3 - c) Die weiteren Unterschiede: § 445 Abs. 2 ZPO und § 141 Abs. 1 Satz 2, Abs. 3 ZPO [Seite 465]
6.2.2.3.4 - IV. Die Anordnung persönlichen Erscheinens [Seite 466]
6.2.2.3.5 - V. Die Rechtsfolgen von Nichterscheinen und Aussageverweigerung [Seite 467]
6.2.2.3.5.1 - 1. Das vollständig verweigerte (weitere) Vorbringen [Seite 467]
6.2.2.3.5.2 - 2. § 141 ZPO und der Sachvortrag durch den Prozessvertreter [Seite 467]
6.2.2.3.5.3 - 3. Die verweigerte persönliche Anhörung in der Beweiswürdigung [Seite 468]
6.2.2.4 - D. Funktion und Reichweite der §§ 142, 144 ZPO bei der Sachverhaltsaufklärung [Seite 470]
6.2.2.4.1 - I. Der vermeintliche Widerspruch zwischen §§ 422, 423 ZPO und §§ 142, 144 ZPO [Seite 471]
6.2.2.4.2 - II. Der Adressat einer Anordnung nach §§ 142, 144 ZPO [Seite 472]
6.2.2.4.3 - III. Der Gegenstand einer Anordnung nach §§ 142, 144 ZPO [Seite 473]
6.2.2.4.4 - IV. §§ 142, 144 ZPO als Ermessensvorschriften [Seite 474]
6.2.2.5 - E. Der Sonderfall des § 143 ZPO [Seite 475]
6.2.3 - § 23 Aufklärungsmaßnahmen gegenüber Dritten [Seite 478]
6.2.3.1 - A. Das Problem: Die Folgen der Vorlegungsverweigerung durch den Dritten [Seite 478]
6.2.3.2 - B. Vorlagepflicht des Dritten und Besitzverschaffungsanspruch der Partei [Seite 479]
6.2.3.2.1 - I. Fälliger und durchsetzbarer Herausgabeanspruch [Seite 479]
6.2.3.2.2 - II. Ansprüche auf Informationserteilung [Seite 480]
6.2.3.2.3 - III. Weigerungsrechte des Dritten gemäß §§ 142 Abs. 2, 144 Abs. 2 ZPO [Seite 481]
6.2.3.2.3.1 - 1. Die Situation der risikobelasteten Partei [Seite 481]
6.2.3.2.3.2 - 2. Die Situation des Gegners der risikobelasteten Partei [Seite 482]
6.2.3.2.3.2.1 - a) Die These von der Entlastungsfunktion des Weigerungsrechts des Dritten [Seite 482]
6.2.3.2.3.2.2 - b) Die Grenzen dieser These [Seite 483]
6.2.3.3 - C. Der fehlende Bezug der Partei zum Informationsträger [Seite 484]
6.2.3.3.1 - I. Die Konstellation [Seite 484]
6.2.3.3.2 - II. Grundsatz: Entscheidung nach der gesetzlichen Risikoverteilung [Seite 484]
6.2.3.3.3 - III. Verabredung und einseitige Unterstützung als Ausnahmen von diesem Grundsatz [Seite 485]
6.2.3.4 - D. Der entäußerte Informationsträger [Seite 486]
6.2.3.4.1 - I. Die Konstellationen [Seite 486]
6.2.3.4.2 - II. Verabredung und einseitige Unterstützung [Seite 486]
6.2.3.4.3 - III. Die Bedeutung des Parteiverhaltens [Seite 487]
7 - Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse [Seite 488]
8 - Literaturverzeichnis [Seite 502]
9 - Stichwortverzeichnis [Seite 530]

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