Elite

 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. August 2018
  • |
  • 360 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7528-5371-1 (ISBN)
 
Wir waren fünf. Eine Gruppe der besten Elitekrieger, die es je gegeben hatte. Wir waren Freunde fürs Leben. Doch der Krieg riss uns auseinander. Wir wurden verwundet, ohne es wirklich zu wollen. Wir alle hatten uns ein Wiedersehen erhofft. Wir fünf. Zusammen. Doch am Ende mussten zwei von uns einen hohen Preis bezahlen ...
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,46 MB
978-3-7528-5371-1 (9783752853711)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Akardia Götz wurde im April 2001, im Niederbayerischen Mallersdorf-Pfaffenberg, geboren. Schon in der 3. Klasse entdeckte sie ihre Leidenschaft zum Schreiben. September 2017 startete sie ihr FSJ in einer Wohngemeinschaft für behinderte Menschen in Straubing.

1


Timothy


Es ist kein Geheimnis, dass meine Familie die wohl kaltherzigste, mächtigste, brutalste, aber jedoch die geachtetste Königsfamilie ganz England ist. Wir Davids regieren schon seit Jahrhunderten in Harrow. Soweit ich zurückdenken kann, ist es noch niemanden gelungen uns vom Thron zu stürzen. Seitdem es uns gibt, ist bekannt, dass jede Generation in der Kampf- und der Kriegskunst-, sowie auch mit dem Umgang von Waffen geschult wird - was auch ein möglicher Grund für unsere Unbesiegbarkeit wäre. Und genau diese Unbesiegbarkeit verleiht unserem Volk Sicherheit, den sie uns wieder um mit Respekt und Vertrauen zeigen. Doch wohl eher ist meine Familie für die harte Verbrechensbekämpfung bekannt. Mein Ururururururur Großvater Falco David hat zu Zeit seiner Herrschaft eine Elite gegründet. Die gesamte Familie erlernte damals das, was wir nun in 3 Jahren Militärausbildung lernen, in nur einer Woche. Sein damaliges Zitat ging in die Geschichte ein:

"An Hand des Volkes, erkennt man wie gut oder schlecht es deinem Königreich geht. Geht es dem Volk schlecht, geht es auch dem Reich nicht gut und sie werden seinen König misstrauen und verachten. Wenn es beiden Parteien wohl ergeht, werden sie den König lieben und ehren und ihm Respekt erweisen."

Und das hat sich bis heute nicht geändert.

Doch wie jede Tradition ging auch diese vor ein paar Jahren in eine Veränderung. Mein Vater, König Erasmus David von Harrow, beschloss vor 7 Jahren auch sein Volk auszubilden. Doch er ließ sie selbst entscheiden wer zur Elite gehen wollte. Er verfolgte damit das Ziel, einen stärkeren Zusammenhalt zwischen den Menschen herzustellen. Viele fragten ihn damals, warum er die Entscheidung dem Volk überließe, doch er meinte nur darauf:

"Ein König, der über den Köpfen des Volkes entscheidet, ist ein schlechter König. Er würde damit Unterdrückung und Missachtung zeigen. Mein Volk ist frei und gehört zum Königreich dazu. Wieso sollten sie kein Entscheidungs- und Mitspracherecht besitzen, wie jeder von uns auch?"

Wäre er nicht der mächtigste König gewesen, hätte er am Galgen gehangen. Trotz diesem Angebot, blieb die Elite klein - sie war jedoch einer der stärksten:

Meine Schwester Maggie: lange, braune, gelockte Haare, schokoladen braune Augen, mittelgroß, wenig einfühlsam, wachsam, brutal, manchmal aber auch gutherzig. Ich liebe sie und würde für sie durchs Feuer gehen. Dann gibt es noch die Mikaelson Geschwister, Siva und Matthias. Siva ist die wohl aufgeschlossenste der Geschwister. Sie hatte langes, goldenes, gewelltes Haar, dass sie immer hochgesteckt trug und strahlende blaue Augen. Sie ist konzentriert, brutal, schlagfertig, gutherzig. Matthias kann sich vom Aussehen, gegenüber seiner Schwester, nicht verstecken. Er trug seine Haare kurz und war um einiges muskulöser als sie. Er ist ein abenteuerlustiger Charmeur, den man seine brutale, scharfsinnige Seite nicht ankennt. Seit ihrer Ausbildung leben sie, zusammen mit ihren Eltern, in einem kleinen Dorf im Wald. Dann wäre da noch Rhydian Parker. Ein gewöhnlicher Junger aus der Stadt. Groß, dürr, rote Haare, grüne Augen. Rhydian ist zwar kein Mitglied der Elite, aber ein sehr guter Freund, der uns mit seiner Nerdigen- lustigen Art hin und wieder unterstützt. Und dass bin ich: Timothy David. Wie auch Matthias sehe ich meiner Schwester sehr ähnlich. Ich bin ein brutaler, kaltherziger, wachsamer Elite Krieger, dem die Gerechtigkeit und Schutz des Königreiches sehr am Herzen liegt und bereit ist für das Reich zu sterben.

Es war Sonntagmorgen. Ich saß neben Maggie in der dritten Reihe, auf einer der Kirchenbänke. Die Kirche war mittelgroß. Die Wände waren weiß, ohne jeglichen Prung, die eine normale Kirche sonst immer besaß. Vom Deckengewölbe hingehen Kronleuchter herab. Der Altar bestand aus einem Tisch purem Marmor und einem gleichschenkligen Herzkreuz, dass mit seiner Größe aus dem Hintergrund hervorstach. Durch die Fenster drang die Sonne und ließ den Raum sogleich um einiges heller wirken. Ich zog an meiner kratzigen Wolljacke, die ich zur Tarnung angezogen hatte. Auch wenn ich es hasste, für verdeckte Missionen in Kostüme schlüpfen zu müssen, war ich doch immer hin froh, wenn mich niemand erkannte. Obwohl uns die Leute kannten, realisierten sie nicht, dass ihre Elite in Bauernklamotten, unter ihnen saß. Ich drehte unauffällig meinen Kopf nach hinten, um Siva und Matthias, die rechts in der letzten Reihe saßen, einen fraglichen Blick zu zuwerfen. Ich brannte darauf unsere Zielperson endlich das Handwerk zu legen. Siva, die meinen scharfen Blick bemerkte, schüttelte unauffällig mit dem Kopf. Ihre Augen glänzten in einem intensiven Blau. Ich biss meine Zähne zusammen und wandte mich wieder der Messe zu. "Wie lange müssen wir uns diesen Schwachsinn noch bieten lassen?", knurrte Maggie leise mit einem starren, wachsamen Blick nach vorn gerichtet, während der Pfarrer aus der Bibel predigte. "So lange bis sich unsere Zielperson endlich zu erkennen gibt, Schwesterherz!", zischte ich angespannt zurück. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen wie Maggie die Augen verdrehte. Mir entkam ein lächeln. Im nächsten Moment ertönte ihre konzentrierte Stimme in meinem Ohr. Mich durchfuhr jedesmal ein Schreck, wenn Rhydians Erfindung zu arbeiten begann. Er nannte sie Spay. Dadurch konnte er mit uns aus der Entfernung kommunizieren. Außerdem konnte er alles mit hören was um uns herumgesprochen wurde. Und per Knopfdruck erlaubte es uns das Gerät mit ihm zu kommunizieren.

"Rhydian, siehst du schon was?"

"Bisher ist alles beim alten, Maggie. Tut mir leid!" Ich hörte wie sie genervt aufstöhnte. "Was genau siehst du, Parker?", knurrte ich leise, worauf jemand im Hintergrund mich ermahnte leise zu sein. "Nichts auffälliges, Tim." Ich schnaubte verächtlich und widmete meine Aufmerksamkeit wieder dem Gottesdienst:

".und was würdet ihr tun, wenn der Teufel vor eurer Tür stehen würde, die Hand austrecke und Dich auffordere mit ihm zu gehen?"

Ich spürte wie sich alle in dem Raum anspannten. Ich musste über die Dummheit leise lachen. "Ich halte diesen Weihrauchgestank langsam nicht mehr aus!", beklagte ich Maggie, während der Pfarrer seine Frage wiederholte, seine Augen über uns schweben ließ und schließlich bei ihr stehen blieb. Mir wurde heiß und kalt, als er sie mit seinen großen Augen beäugte. "Miss, dürfte ich Sie nach vorn bitten, damit Sie Ihre Antwort mit den Anwesenden teilen können?" So verkrampft wie ich war, beobachtete ich wie Maggie, ohne zweite Aufforderung, das mittel Schiff passierte. Gleichzeitig hörte ich Rhydian schlucken. "Was ist los, Rhydian?", erkundigte sich Matthias sofort besorgt.

"Eure verdächtige Person sitzt genau zwei Bänke vor euch, Matthias!" Sofort spitzte sich meine Aufmerksamkeit zu. "Zielperson erkannt!", bestätigte Siva ruhig, aber konzentriert. Ich hörte über den Spay, wie Maggie Kampfbereit auf lächelte, während mein Adrenalinpegel stieg. Unglaublich wie sie es schaffte eine eher schüchterne Bauerntochter zu spielen und gleichzeitig ihre brutale Seite mit einwirken zulassen, ohne dass die Deckung fiel. Als Maggie den Altar erreichte, streckte der Pfarrer ihr seine Hand entgegen. "Nun meine Tochter. wie würdest du vorgehen?" Der Blick, mit dem er sie ansah, entblößte in mir ein gewisses Misstrauen. Ich legte den Kopf schief und kniff meine Augen zusammen. Maggie warf mir einen weichen Blick zu, ehe sie ihre Rolle weiter ausführte. Mit ihrem netzartigen Schal, denn sie sich über Hals und Kopf gewickelt hatte, wirkte Maggie zusammen mit dem rußigen Gesicht, um 5 Jahre jünger. Nicht wie 20.

"Nun, wenn ich dem Teufel gegenüberstehen sollte und er mich mit sich nehmen wolle, würde ich sein Angebot ablehnen und ihn segnen!" Ein aufgebrachtes Raunen ging durch die Runde. Ich musste ein Lachen unterdrücken. "W. Warum segnen, meine Liebe?", wollte der Pater verunsichert wissen und sah sie von der Seite direkt an. Maggie würdigte ihn keines Blickes, begann darauf gehässig zu grinsen und hob ihren Blick in der die Zielperson saß. "Ganz einfach Pater: Bisher hat niemand den Teufel gesehen. Woher wollt Ihr sicher sein, dass er auch wirklich böse ist?" Sie wandte sich ihm nun zu. So viel ich erkennen konnte, war der Pfarrer blass geworden. "Sie ist eine verbündete Satans!" Jetzt zog sich die ganze Aufmerksamkeit auf unsere Zielperson. Er hatte sich erhoben und deutete hasserfüllt auf meine Schwester. Niemand nannte Maggie eine verbündete Satans! Doch ehe ich reagieren konnte, hatte Maggie ihre Pistole schon gezogen und diese, mit einem Lächeln, gegen ihn gerichtet. "Und Sie sind eine Schande für ganz Harrow!" Anmutig befreite sie ihren Kopf von dem Netzschal und gab sich zu erkennen, was jedem Anwesenden, außer uns, den Atem stocken ließ. "Miss David?", keuchte der Pfarrer atemlos, wenn auch...

Dateiformat: ePUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat ePUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

11,99 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen