Die Rosenburg

Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Vergangenheit - eine Bestandsaufnahme
 
 
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Juli 2013
  • |
  • 373 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-647-30046-7 (ISBN)
 
Die Frage, wie die deutschen Ministerien und Behörden in der Nachkriegszeit mit der NS-Vergangenheit umgegangen sind, ist in jüngster Zeit ein vieldiskutiertes Thema. Dies gilt für die personellen und institutionellen Kontinuitäten und Brüche ebenso wie für die inhaltlichen Aspekte der Politik. Zahlreiche Ministerien und Behörden haben dazu Kommissionen eingesetzt, um die eigene Geschichte von unabhängigen Wissenschaftlern erforschen zu lassen. Dies gilt auch für das Bundesministerium der Justiz.
Die Beiträge in diesem Band zeichnen den Weg von der NS-Justiz zur Justiz in der Nachkriegszeit nach und untersuchen dabei insbesondere die Entwicklung in der 'Rosenburg', dem ersten Dienstsitz des Bundesjustizministeriums im Bonner Ortsteil Kessenich von 1950 bis 1973. Angesprochen werden nicht nur Fragen, die den Personenkreis im BMJ betreffen - etwa die Kriterien und Maßstäbe bei Einstellung und Beförderungen -, sondern auch zentrale Themen der Rechtspolitik: die Verfassungsentwicklung nach 1948/49, die Gesetzgebung vom 'Dritten Reich' zur Bundesrepublik, die strafrechtliche Aufarbeitung der Justizverbrechen in der Nachkriegszeit, die Anfänge der Abteilung Strafrecht im BMJ sowie Entwicklungen im Gesellschafts- und Familienrecht.
2. Auflage 2013
  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
  • 4,26 MB
978-3-647-30046-7 (9783647300467)
10.13109/9783647300467
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6 - Vorwort von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger [Seite 8]
7 - Einleitung [Seite 12]
8 - Manfred Görtemaker: In eigener Sache. Das BMJ und seine Beiträge zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit [Seite 18]
9 - Ulrich Herbert: Justiz und NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik 1945-1970 [Seite 44]
10 - Joachim Rückert: Einige Bemerkungen über Mitläufer, Weiterläufer und andere Läufer im Bundesministerium der Justiz nach 1949 [Seite 61]
11 - Horst Dreier: Das Bundesministerium der Justiz und die Verfassungsentwicklung in der frühen Bundesrepublik Deutschland [Seite 89]
12 - Bernd Rüthers: Die Gesetzgebung - Vom >Dritten Reich< zur Bundesrepublik Deutschland. Vierzehn Hypothesen [Seite 120]
13 - Thomas Vormbaum: Die »strafrechtliche Aufarbeitung« der nationalsozialistischen Justizverbrechen in der Nachkriegszeit [Seite 143]
14 - Christoph Safferling: ». daß es sich empfiehlt, generell tabula rasa zu machen .«. Die Anfänge der Abteilung II - Strafrecht im BMJ [Seite 170]
15 - Jan Thiessen: Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsrechtler im Schatten der NS-Vergangenheit [Seite 205]
16 - Dieter Schwab: Entwicklungen im Familienrecht vor und nach 1945 [Seite 297]
17 - Michael Stolleis: Schlussbemerkungen [Seite 328]
18 - Abkürzungen [Seite 334]
19 - Literaturverzeichnis [Seite 337]
20 - Personenregister [Seite 369]
21 - Die Autoren [Seite 372]
22 - Back Cover [Seite Back Cover]
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