Psychotherapie für Kinder und Familien

Übungen und Materialien für die Arbeit mit Eltern und Bezugspersonen
 
 
Klett-Cotta (Verlag)
  • 6. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. April 2014
  • |
  • 276 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-608-10551-3 (ISBN)
 
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn Eltern und Familie über krank machende Bedingungen aufgeklärt, über entwicklungsförderndes Verhalten informiert und auf eine positive Eltern-Kind-Interaktion vorbereitet werden.

Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut findet in diesem Band eine Fülle an ausformulierten erlebnisorientierten Übungen: so zum Beispiel ein Eltern-Kind-Spiel-Training, Kommunikationsübungen oder ein Problemlösungstraining, das die Arbeit mit den Bezugspersonen zielorientiert strukturiert. Zahlreiche Informationen und Materialien sind für die Weitergabe an Eltern und Familienangehörige konzipiert, denn Hilfe zur Selbsthilfe spielt bei der Verbesserung familiärer Interaktionen eine wichtige Rolle.
Der Praxisteil wird einge leitet durch Basiswissen zu den Themen Familie, Erziehung und Psychotherapie. Auch hier finden sich Bausteine zur Weitergabe an betroffene Familien. Das Buch schließt mit Informationen für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten zu Fragen der Antragstellung und Supervision.

Der Parallel-Band

Zusammen mit dem Band »Psychotherapie für Kinder und Jugendliche« liegt hiermit ein umfassendes Praxishandbuch zur Kindertherapie vor.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Einleitung

I. Grundlagen der Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

Fallbeispiel: Familie Neumann

1. Theoretische Grundlagen

Familienentwicklungsaufgaben - Familien-Ressourcen - Familien-Stressoren - Familien-Beziehungen - Eltern-Kind Beziehung - Paar-Beziehung - Geschwister-Beziehungen - Die Rolle der Großeltern - Ablösungsaufgaben der Familie - Förderliche Erziehungshaltung in der Pubertät - Erziehungsstile - Entwicklungsziele

1.1 Therapiematerial Entwicklungsziele
1.2 Leitfaden Erziehung: Entwicklungsförderndes Verhalten
1.3 Information: Die richtige Zuwendung
1.4 Therapiematerial: Werte-Hierarchie von Erziehungszielen

II. Basis- Interventionen für die Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

1. Der Beginn der Elternarbeit

Psychotherapieinformation für Eltern - Bezugspersonensitzungen - Zusatzdiagnosen für Bezugspersonen - Bezugspersonen-Methoden - Elternarbeit - Altersangemessenes Elternverhalten

1.1 Anleitung für die seelische Basisversorgung von Kindern
1.2 Psychosoziale Entwicklungsstufen
1.3 Phasen der Identitätsentwicklung bis zum 18. Lebensjahr
1.4 Information: Psychosoziale Entwicklungsstufen nach Erikson
1.5 Entscheidungskriterien für die Bezugspersonenarbeit

2. Methoden der Eltern- und Familienarbeit
2.1 Elterntraining
2.2 Therapiematerial Soziale Unsicherheit
2.3 Therapiematerial Sozial Aggressives Verhalten
2.4 Partnersitzungen
2.5 Familientherapie
2.6 Familiensitzungen

Bleistift- und Papierübungen - Gegenseitige Vorstellung - Fallbeispiel Karl - Gesprächswünsche des Kindes aufgreifen

2.7 Videoanalyse und Videofeedback
2.8 Eltern-Kind- Spieltraining
2.9 Kommunikationstraining
Beispiel Kommunikationsregeln - Übungsblatt: Wertschätzender Kommunikationsstil - Tipps für Gespräche mit Eltern
2.10 Therapeutische Briefe
2.11 Problemlösetraining
2.12 Information: Umgang mit Trennung und Scheidung
Hausbesuche
Selbstbeobachtungsbogen für Eltern

III. Erlebnisorientierte Übungen für die Arbeit mit Bezugspersonen und Familien

3.1 Übungen: Erlebnisorientierte Kurzinterventionen
Fallbeispiel: Sandra
3.2 Übung: Liebe ist ...
Beispiele Liebe ist ...
3.3 Information Eine Stunde Elternzeit
Wochenplan Elternzeit - Tipps für Spiele - Tipps für gemeinsame Aktionen
3.4 Übung: Kraftquellen für die Familie
3.5 Therapiematerial: Energiequellen
3.6 Übung: Mein Wunschkind
3.7 Therapiematerial: Einfühlsame Erziehersätze
3.8 Übung: Blick auf das Positive
3.9 Übungen zur eigenen Familienanalyse von Bezugspersonen

IV. Erlebnisorientierte Übungen für Eltern-Kind-Sitzungen

1. Erkennen von Familienstrukturen
1.1 Übung: Familiensoziogramm (Kinder- und Familienversion)
1.2 Übung: Die Familienkonferenz
Regeln für die Familienkonferenz
Information: Richtig loben
Übungsblatt: Kritik in Wünsche und Lösungen verwandeln
1.3 Übung: Freundlichkeitsgesten
Information: Soziale Verantwortung
Merksätze zum Thema Freundlichkeitsgesten
1.4 Therapiematerialien: Freundlichkeitsgesten
1.5 Übung: Mein Haustier
Therapiematerial: Mäuschen ist krank
1.6 Übung: Katastrophengedanken entkräften
Fallbeispiel: Tobias
Übungsblatt: Zwei-Spalten-Technik
1.7 Information: Umgang mit Kinderängsten
1.8 Information: Dem Zwang widerstehen
1.9 Übung: Wutvulkan
Fallbeispiel: Marc und seine Eltern
1.10 Übung: Trösten
1.11 Therapiematerial Gefühlstrostsätze
1.12 Übung: Kräfte messen
1.13 Übung: Verstärken
1.14 Information: Verstärkerprogramm
Therapiematerial Verstärkerliste
Therapiematerial Das Freizeitrad

2. Übungen für Gruppen
2.1 Übung für Gruppen: Die Vorsichtigen und die Mutigen
2.2 Übung für Gruppen: Neu in der Klasse
Tipps zum Umgang mit Lästern und Hänseln II (für besonders begabte Schüler)
Therapiematerial zur Selbstinstruktion: Regeln für Schüler

V. Informationen für Therapeuten

1. Hochbegabte und ihre Eltern in der Psychotherapie
Fallbeispiele: Die Charmante - Der Liebenswerte - Der Differenzierte - Die Lebendige - Der Leistungsbetonte - Die Überfliegerin - Die Brave
Fallbeispiel: Paula
Eltern-Kind-Training zur emotionalen und sozialen Förderung hochbegabter Kinder
1.1 Information Hochbegabung - Intelligenzwerte - Identifikationsmöglichkeiten - Förderziele - hochbegabte Leistungsversager
1.2 Checkliste Merkmale Hochbegabter

2. Berufsbegleitende Supervision von Eltern-Kind Psychotherapien
Persönliche Erfahrungen von Supervisanden (von Michaela Nagel und Andreas Mühlbauer)
Was bringt uns Supervision (Nagel)
Fallbeispiel: Anja (Mühlbauer)
Meine persönlichen Erfahrungen aus der Einzel- und Gruppensupervision (Mühlbauer)
Fallbeispiel: Laura (Nagel)
Meine wichtigsten Supervisionserfahrung (Nagel)
Beispielhafte Themen zur Gruppensupervision (Mühlbauer)
Persönlicher Erfahrungsbericht zur Gruppensupervision (Nagel)

3. Von der Exploration zum Kassenantrag
3.1. Fallbeispiel Lena
3.2. Kassenantrag Langzeittherapie Lena
Umwandlung von Kurzzeit- in Langzeittherapie
Behandlungsverlauf
3.3 Kassenantrag Kurzzeittherapie Tommy
Therapieverlauf

4. Tipps für Therapeuten von A bis Z zur Elternarbeit
Ablösungsprozesse - Aufregung vor Eltern- und Familiensitzungen - Emotionale Verwicklung - Fordern und Fördern - Informationsmaterialien - Lernprogramme - Reizüberflutung - Ressourcenorientiertes Vorgehen - Selbstbestimmungsrecht - Schuldgefühle der Eltern - Sexueller Missbrauch - Therapieabbrüche - Überforderung - Zirkuläre Fragen - Zuwendung

5. Fragebogen für Eltern und Bezugspersonen

Ausblick

Festhalten oder Loslassen?
Fallbeispiel Markus: Abschiedsworte seines Vaters
Lebensregeln für ältere Menschen im Umgang mit Jüngeren
Verzeichnis der Übungen, Therapiematerialien und Informationen

Literatur

II. Basis-Interventionen für die Arbeit mit Bezugspersonen und Familien


1. Der Beginn der Elternarbeit


In Eltern- und Familiensitzungen vermittle ich den Beteiligten – im Sinne einer psychotherapeutischen Grundeinstellung –, dass wir davon ausgehen, dass nahezu alle Eltern versuchen, ihr Bestes zu geben. Es gibt kaum Eltern, die ihren Kindern ganz bewusst und absichtlich schaden wollen. Bezugspersonen sind nur manchmal in einer Sackgasse angelangt und ratlos, wie sie ihrem Kind helfen können. Deshalb suchen wir nicht nach Schuld, sondern nach Auswegen. Dafür werden Ressourcen gesucht und genutzt, statt auf Probleme fixiert zu bleiben. Hier ein Vorschlag, wie Sie diese Haltung Eltern vermitteln können.

Psychotherapieinformation für Eltern und Bezugspersonen

Sie haben einen Psychotherapeuten aufgesucht, weil Sie und Ihr Kind fachliche Unterstützung benötigen. Das heißt nicht, dass Sie oder Ihr Kind versagt haben, sondern nur, dass Umstände eingetreten sind, für die Sie, Ihre Familie, Ihr Kind professionelle Hilfe benötigen, weil Sie selbst vielleicht nicht mehr weiterwissen. Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass wir bei Ihnen oder Ihrem Kind nach »Schuld« suchen werden. Wir gehen davon aus, dass Eltern in der Regel versuchen, ihr Bestes zu geben und keine absichtlichen Fehler machen. Wir werden nach neuen Wegen suchen, wie Sie alle aus der momentanen Sackgasse herauskommen können. Dabei werden wir die Fähigkeiten aller Beteiligten zu nutzen versuchen. Deshalb benötigen wir zunächst sowohl Informationen vom Kind als auch von den Bezugspersonen. Diese mündliche und schriftliche Informationssammlung (Fragebögen, Tests, Selbstbeobachtungslisten usw.) und das gegenseitige Kennenlernen wird etwa fünf bis acht Termine beanspruchen. Anschließend werden wir gemeinsam die Therapieziele, den Behandlungsplan und die voraussichtliche Therapiedauer besprechen. In einem schriftlichen Gutachten werde ich dann die Genehmigung der Psychotherapie durch die Krankenkasse beantragen. Sobald diese Genehmigung vorliegt, können wir die Therapie beginnen. Die begleitende Behandlung von Bezugspersonen kann in einem Verhältnis von etwa 1:4 oder auch häufiger erfolgen. Je jünger das Kind ist, desto häufiger werden die Bezugspersonen bei dem Termin dabei sein, weil kleinere Kinder noch sehr viel abhängiger von ihren Eltern sind. Bei älteren Kindern werden die Eltern nur ab und zu dazugebeten. Die Termine werden ein- bis zweimal pro Woche stattfinden. Möglicherweise werden verschiedene Übungen auch in der natürlichen Umgebung durchgeführt werden. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind eine gute Zusammenarbeit mit Ihrem/r Therapeuten/in.

Bezugspersonensitzungen – Beantragung und Genehmigung

Bei der Beantragung von Bezugspersonensitzungen ist es wichtig, dass auch deren Notwendigkeit begründet wird, z. B. im Sinne unzureichender familiärer Bedingungen. Familiäre Bedingungen können in mehrfacher Hinsicht unzureichend oder unangemessen sein. Hier eine Auswahl von Zusatzdiagnosen.

Auswahl von Zusatzdiagnosen (Familie und Bezugspersonen betreffend)

  • Mangel an Wärme in der Eltern-Kind-Beziehung
  • Disharmonie in der Familie zwischen Erwachsenen
  • Feindliche Ablehnung oder Sündenbockzuweisung gegenüber dem Kind
  • Körperliche Kindesmisshandlung
  • Sexueller Missbrauch
  • Psychische Störung eines Elternteils
  • Inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikation
  • Elterliche Überfürsorge
  • Unzureichende elterliche Aufsicht und Steuerung
  • Erziehung, die eine unzureichende Erfahrung vermittelt
  • Unangemessene Forderungen oder Nötigungen
  • Lebensbedingungen mit möglicher psychosozialer Gefährdung 11

(vgl. Borg-Laufs, 2010, S. 35, und Görlitz, 2011a)

Je nach Ausprägungsgrad muss bei den aufgeführten Problemen der primäre Ansatzpunkt im unangemessenen elterlichen Verhalten gesehen werden.

In den Psychotherapievereinbarungen, gültig ab 1.1.1999 Teil C, § 11 Punkt 9 und 10, wird das Verhältnis zwischen kindzentriertem Vorgehen und eltern- bzw. familienzentrierten Vorgehen geregelt.

(§ 11, 9) »Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist es häufig notwendig, Gespräche unter psychodynamischen bzw. verhaltenstherapeutischen Gesichtspunkten zur Einbeziehung von Bezugspersonen in das Therapiekonzept zu führen. In der Begründung zum Antrag ist anzugeben, ob und in welchem Umfang eine solche Einbeziehung der Bezugspersonen als notwendig angesehen wird. Die für diese Einbeziehung vorgesehene Stundenzahl soll ein Verhältnis von 1:4 zur Stundenzahl des Patienten möglichst nicht überschreiten. Die in diesem Verhältnis für die Einbeziehung der Bezugspersonen bewilligte Stundenzahl ist der Stundenzahl für die Behandlung des Patienten hinzuzurechnen. Ist eine höhere Stundenzahl für die Einbeziehung der Bezugspersonen therapeutisch geboten, ist dies zu begründen. Wird hierfür eine höhere Stundenzahl bewilligt, so reduziert sich die Stundenzahl für die Behandlung des Patienten entsprechend. Stellt sich im Verlauf der Einbeziehung von Bezugspersonen heraus, dass eine Psychotherapie der Bezugsperson notwendig ist, bedarf es dafür eines eigenen Antrags.«

(§ 11,10) »Soll die Einbeziehung der Bezugsperson bzw. Bezugspersonen in Gruppen durchgeführt werden, darf ein Verhältnis 1:2 zur Stundenzahl des Patienten nicht überschritten werden. Die genehmigten Doppelstunden für die Gruppenbehandlung werden der Stundenzahl für die Behandlung des Patienten hinzugerechnet.«

In Ihrem Kassenantrag können Sie z. B. unter dem Punkt Behandlungsplan bei der Beantragung von eltern- und familienzentrierten Zielen und Methoden Folgendes schreiben:

Beispiele für ergänzende Bezugspersonen-Methoden

  1. Analyse des Familiensystems (z. B. Interaktionsbeobachtung mittels Videoanalyse, Übung: Familiensoziogramm usw.)
  2. Verbesserung der familiären Kommunikation (z. B. Kommunikationstraining, Übungen: Freundlichkeitsgesten, Mein inneres Kind* usw.)
  3. Aufbau familiärer Konfliktbewältigungsstrategien (z. B. Rollenspiele, Problemlösetraining, Übungen: Familienkonferenz, Richtig loben, Kritik in Wünsche und Lösungen verwandeln usw.)
  4. Erarbeitung von Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern zur Symptomüberwindung. Abbau des sekundären Krankheitsgewinns, Abbau von elterlicher Kontrolle, Förderung des Ablösungsprozesses (z. B. Partnersitzungen, Information: Psychosoziale Entwicklung, Leitfaden: Erziehung, Information: Förderliche Erziehungshaltungen in der Pubertät, Übungen: Mein Wunschkind, Kräfte messen)
  5. Mobilisierung und Erweiterung von Ressourcen (Übung: Kraftquellen für die Familie, Blick auf das Positive, Verstärkerliste usw.)

Elternarbeit

Schmelzer (1999) hat störungsübergreifende Elemente der Elternarbeit zusammengestellt. Diese können sowohl für die begleitende Elternarbeit als auch zur Festlegung von Schwerpunkten eines Elterntrainings herangezogen werden (Seite 385). In Klammern finden Sie eine Auswahl der in diesem und im ersten Band dargestellten zu den einzelnen Punkten passenden möglichen Interventionen.

Vermittlung von Prozessfertigkeiten

  • Wahrnehmungs- und Beobachtungsübungen (z. B. Selbstbeobachtungsliste*)
  • Vermittlung und Anwendung von Problemlöseschritten (z. B. Problemtopf*)
  • Einübung von Kommunikations- und Konfliktlösestrategien (z. B. Familienkonferenz)
  • Selbstregulation und Selbstmanagement von Eltern und Erziehungsfunktionen (z. B. Verstärkerprogramm, Wutvulkan)

Vermittlung besonderer inhaltlicher Schwerpunkte

  • Informationsvermittlung (z. B. Erziehungsstile, Störungsinformationen*)
  • Verhaltens- und Bedingungsanalyse kritischer Erziehungssituationen
  • Zielgerichteter, systematischer Einsatz von Erziehungsmitteln (z. B. Informationen: Entwicklungsziele, Richtige Zuwendung, Pubertät)
  • Transfer-Training und Vorbereitung auf potenzielle künftige Problem- und Krisensituationen (z. B. Selbstsicherheitsübungen*)
  • Allgemeine Ziel- und Wertklärung (z. B. Wertehierarchie von Erziehungszielen)
  • Diskussion konkreter Erziehungsziele und -methoden (z. B. Familiensoziogramm, Wirksame Erziehersätze)
  • Biographie-Arbeit in Bezug auf Erziehung und Sozialisationsgeschichte (z. B. Lebensspuren, Elternvorstellung, Familienbotschaften, in Görlitz, 2011b)
  • Stressbewältigung und aktive Psychohygiene (z. B. Energiequellen)
  • Zeitmanagement (z. B. Eine Stunde Elternzeit, Grundbedürfnisse, Anleitung für die seelische Basisversorgung von Kindern)
  • Emotionale Unterstützung beim Akzeptieren unabänderlicher »Tatsachen« (z. B. Gefühlstrostsätze)
  • Aufmerksamkeit auf Stärken und Ressourcen lenken (z. B. Blick auf das Positive, Mein inneres Kind*, Was ich alles kann*)
  • Positive Eltern/Kind- bzw. Familieninteraktionen fördern (z. B. Freizeitrad)
  • Förderung elterlichen Eigenlebens (z. B. Kraftquellen für die Familie)
  • Soziales Netzwerk knüpfen und ausbauen...
»Nach dem Band "Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen" legt Gudrun Görlitz nun ihr neuestes Buch vor. Um es vorweg zu nehmen, die Autorin bietet darin wieder einmal einen wahren Fundus an erlebnisorientierten Übungen und Materialien, diesmal hauptsächlich für die Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. ...
Dieses insgesamt sehr gute Praxisbuch hat, wenn überhaupt, seine Schwächen im Versuch, umfassend zu sein. Es gibt einem zwar so ein kognitives Raster an die Hand, einige theoretische Inhalte können jedoch nur angerissen werden. ...
Wen das nicht stört, der erhält ein lohnendes Buch für die praktische Arbeit mit Eltern, Familien und Bezugspersonen, das qualitativ mit den anderen Werken der Autorin vergleichbar ist.«
Peter Morlock, Forum Psychotherapeutische Praxis, Mai 2005

»Das Grund-Credo dieses Buchs lautet: Kinder können angemessen psychotherapeutisch nur behandelt werden in Verbindung mit Eltern- und Familienarbeit, d.h. die Eltern und Geschwister müssen in die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern einbezogen werden ... Insgesamt finden sich in dem Buch sehr praxis-orientierte Materialien zur konkreten Hilfestellung!«
Dieter Bach, lehrerbibliothek.de, 17.07.2012

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