Inklusion

Idealistische Forderung Individuelle Förderung Institutionelle Herausforderung
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. Januar 2016
  • |
  • 228 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030285-3 (ISBN)
 
Die Forderung nach einer "Schule für alle", zu der Kinder unabhängig von ihren Entwicklungshintergründen und Bildungsvoraussetzungen sowie ihren Behinderungen Zugang haben, wird inzwischen als Einlösung eines Menschenrechts mit Nachdruck erhoben. In den Schulen herrschen derzeit sowohl Aufbruchsstimmung als auch Verunsicherung und Überforderung. Das Buch beuchtet aus der Sicht der Psychoanalytischen Pädagogik und mit ihrem spezifischen Blick auf Subjekte, Gruppendynamiken und Organisationsstrukturen kritisch die Inklusions- und Exklusionsthematik. In den Mittelpunkt gerückt werden dabei die "wunden Punkte" der Inklusionsdebatte. Dabei finden die Idealisierungen, die Ängste und Ambivalenzen, die Widerstände und die Identifikationen der Beteiligten im Hinblick auf das inklusive Bildungssystem besondere Beachtung.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 2,75 MB
978-3-17-030285-3 (9783170302853)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Professor Dr. Rolf Göppel lehrt am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit dem Schwerpunkt "Allgemeine Pädagogik". Dr. Bernhard Rauh hatte dort eine Vertretungsprofessur am Institut für Erziehungswissenschaft..
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - Psychoanalytisch-pädagogische Perspektiven auf Inklusion [Seite 8]
6 - I Grundlegende Ansprüche und Spannungsfelder [Seite 16]
6.1 - Inklusion, psychoanalytische Pädagogik und der Differenzdiskurs [Seite 18]
6.2 - Inklusive Pädagogik und ihre Bedeutung für relationale Prozesse [Seite 31]
6.3 - Inklusion - Ein unerfüllbares Ideal? [Seite 47]
6.4 - Henri und das Menschenrecht auf Bildung - Inklusion im Spannungsfeld von Diversität und allgemeiner Bildung [Seite 62]
6.5 - »Inklusion« und andere große Worte - oder: das stumpf gewordene Seziermesser der psychoanalytischen Kritik [Seite 80]
7 - II Schulische Chancen und Herausforderungen [Seite 90]
7.1 - Risiken, Nebenwirkungen und Chancen inklusiver Beschulung [Seite 92]
7.2 - Inklusiver Unterricht - eine institutionelle Herausforderung [Seite 105]
7.3 - Kinder mit ADHS - Paradefall oder Problemfall der Inklusion? [Seite 115]
8 - III Pädagogische Strukturen und Prozesse [Seite 136]
8.1 - Professionalisierung als Voraussetzung für Inklusion - Vorschulförderung verhaltensauffälliger Kinder durch psychoanalytisch-pädagogisch ausgebildete Lehrkräfte [Seite 138]
8.2 - Binnendifferenzierung und der Anspruch inklusiver Pädagogik.Zur »Optimalstrukturierung« des schulischen Feldes im Dienst der Förderung von Kindern mit erheblichen emotionalen und sozialen Problemen am Beispiel der Oskar Spiel Schule in Wien [Seite 149]
8.3 - Inklusion erleben und verstehen. Work-Discussion als Praxisreflexions-Modell für inklusive Lehr-Lernprozesse [Seite 166]
9 - IV Haltungen und Forderungen der Professionellen [Seite 178]
9.1 - »Wie soll das werden?!«Forderungen, Befürchtungen und Hoffnungen im Kontext von Inklusion [Seite 180]
9.2 - Lassen sich Widerstände gegenüber dem Gedanken der schulischen Inklusion bildungsbiografisch verstehen? Eine Problemskizze [Seite 190]
10 - V Entwicklungslinien und Eigentümlichkeiten des Diskurses [Seite 196]
10.1 - Von den integrativen Prozessen zur Inklusion - was bleibt auf der Strecke? [Seite 198]
10.2 - Melancholische Anmerkungen zu archaischen Zügen des sonderpädagogischen Inklusionsdiskurses [Seite 208]
10.3 - Zwischen Rechtsanspruch und pädagogischem Wagnis - Wem nützt, wem schadet die Inklusionsdebatte? [Seite 220]
10.4 - Verzeichnis der Autorinnen und Autoren [Seite 228]

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