Grundrechtliche Determinanten des Verkehrsmarktrechts

Eine rechtswissenschaftliche Untersuchung unter Betrachtung des straßengebundenen ÖPNV
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Juli 2021
  • |
  • 255 Seiten
 
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978-3-7489-2818-8 (ISBN)
 
Die Arbeit legt systematisch und umfassend den grundrechtlichen Rahmen des Verkehrsmarktrechts dar und zeigt damit gleichwohl den verfassungsrechtlichen Rahmen für die einfachgesetzliche Ausgestaltung des Personenbeförderungsrechts auf.
Die Notwendigkeit der Darstellung des grundrechtlichen Rahmens des Verkehrsmarktrechts ergibt sich aus daraus, dass er in der Praxis von Gesetzgebung und Rechtsanwendung gelegentlich unzureichend wahrgenommen wird.
Die Arbeit widmet sich zudem der bereits novellierten Fassung der einfach rechtlichen Ausgestaltung des Personenbeförderungsrechts und wird bei zukünftigen Reformen des öffentlichen Personenbeförderungsrechts zu beachten sein.
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  • Cover
  • EINLEITUNG
  • A. Die Grundlagen des straßengebundenen ÖPNV
  • I. Bestimmung der Verkehrsarten und deren gesetzliche Ausgestaltung
  • 1. Das Begriffsverständnis von Verkehr und Mobilität
  • 2. Der straßengebundene ÖPV
  • a) Begriff, Kompetenzen und einfaches Gesetz
  • aa) Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen
  • bb) Gelegenheitsverkehr mit Kraftfahrzeugen
  • (1) Taxenverkehr
  • (2) Mietwagenverkehr
  • b) Bedarfsverkehre im öffentlichen Personenverkehr
  • aa) Rufverkehre
  • bb) Innovative Mobilitätsdienste
  • (1) Carsharing
  • (2) Ridesharing
  • (3) Ridehailing
  • (a) Genehmigungspflichtigkeit
  • (b) Genehmigungsfähigkeit
  • (4) Ridepooling
  • (a) Genehmigungspflichtigkeit
  • (b) Genehmigungsfähigkeit
  • c) Ausgestaltung im modernisierten PBefG
  • aa) Linienbedarfsverkehr
  • bb) Gebündelter Bedarfsverkehr
  • d) Exkurs: Automatisierte und autonome Fahrdienste
  • e) Exkurs: Personenfernbusverkehr
  • 3. Europarechtliche Einflüsse auf die rechtliche Ausgestaltung
  • II. Interessen der Akteure im Verkehrsmarkt
  • 1. Qualitative und quantitative Verkehrsbedienung
  • 2. Kostengünstiger Verkehr
  • 3. Verkehrssicherheit
  • 4. Weitere Ziele
  • III. Stellung der Grundrechte im Verkehrsmarkt
  • 1. Das Verhältnis zur Wirtschaftsverfassung
  • 2. Die Grundrechtsträger im Verkehrsmarkt
  • 3. Die Grundrechte im Verkehrsmarkt
  • a) Kein grundrechtlicher Ausnahmebereich des ÖPNV
  • b) Exkurs: EuGRC
  • 4. Die grundrechtsähnliche Wirkung des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinden
  • B. Die Grundrechtspositionen der Verkehrsunternehmer
  • I. Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG
  • 1. Der Schutzbereich der Berufsfreiheit
  • a) Der verfassungsrechtliche Berufsbegriff
  • aa) Gewerbefreiheit
  • bb) Wettbewerbsfreiheit
  • b) Einheitliche Freiheitsgewährleistung
  • c) Berufserfindungs- und Berufsgestaltungsrecht
  • d) Die "Berufsbildlehre" des Bundesverfassungsgerichts
  • aa) Grundlegung der sogenannten Berufsbildlehre
  • bb) Berufsbilder im straßengebundenen ÖPNV
  • (1) Der Linienverkehrsunternehmer
  • (2) Der Gelegenheitsverkehrsunternehmer
  • (a) Keine Gebotenheit der rechtlichen Trennung des Taxen- und Mietwagenverkehrs im PBefG
  • (aa) Änderung und Ausrichtung bestehender Berufsbilder
  • (bb) Stellungnahme
  • (b) Keine Gebotenheit der rechtlichen Trennung des Taxen- und Mietwagenverkehrs im modernisierten PBefG
  • 2. Die Einschränkbarkeit der Berufsfreiheit
  • a) Eingriffsqualität
  • b) Die Stufentheorie des Bundesverfassungsgerichts
  • aa) Kritik und Modifikation
  • bb) Prognosespielraum des Gesetzgebers und Prognosekontrolle des Bundesverfassungsgerichts
  • cc) Die materielle Verfassungsmäßigkeit von Beschränkungen
  • (1) Eingriffslegitimation von Berufsausübungsregelungen
  • (2) Eingriffslegitimation subjektiver Berufszulassungsregelungen
  • (3) Eingriffslegitimation objektiver Berufszulassungsregelungen
  • c) Die Stufentheorie im Verkehrsmarkt
  • aa) Prognosekontrolle
  • bb) Legitimation objektiver Berufszulassungsschranken
  • cc) Resümee
  • 3. Die Rechtfertigungsmaßstäbe im straßengebundenen ÖPNV
  • a) Verkehrsartunabhängige eingriffsrechtfertigende Gemeinwohlbelange
  • aa) Das verlässliche Funktionieren des daseinsvorsorgerelevanten Verkehrs
  • bb) Die Sicherheit des Verkehrs
  • (1) Die staatliche Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG
  • (2) Verkehrsverbote zum Schutz der Bevölkerung
  • cc) Der Schutz der Umwelt
  • (1) Verkehrsverbote zum Schutz der Umwelt
  • (2) Ergänzung durch City-Maut
  • (3) Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge
  • dd) Keine Schonung des staatlichen Haushalts
  • ee) Sekundäre Staatsziele
  • b) Eingriffsrechtfertigende Gemeinwohlbelange einzelner Verkehrsarten
  • aa) Berufszulassungsregelungen
  • (1) ÖPNV-Linienverkehr
  • (2) Taxenverkehr
  • (a) Rechtsprechung zur Kontingentierung
  • (b) Keine Rechtfertigung der Kontingentierung
  • (3) Mietwagenverkehr
  • (4) Aufhebung des Typenzwangs
  • (5) Die Bündelungsquote im modernisierten PBefG
  • (6) Exkurs: Keine Grundrechtsbeeinträchtigung durch die Zulassung von Bedarfsverkehren
  • (a) Rufverkehre
  • (b) Carsharing
  • (c) Ridepooling-Verkehre
  • bb) Berufsausübungsregelungen
  • (1) ÖPNV-Linienverkehr
  • (2) Taxenverkehr
  • (3) Mietwagenverkehr
  • (a) Abschaffung der Rückkehrpflicht
  • (b) Abschaffung der Rückkehrpflicht im modernisierten PBefG
  • (4) Zeitliche Vertaktung des ÖPNV-Linienverkehrs mit dem Eisenbahnverkehr
  • (5) Die Preisgestaltung im ÖPNV
  • (a) Kostenloser ÖPNV
  • (b) Tarifgestaltung im ÖPNV
  • (aa) Der Verbundtarif
  • (bb) Tarifpflicht im Taxenverkehr
  • c) Resümee
  • 4. Die Verhältnismäßigkeit eines Eingriffs
  • 5. Keine Divergenz zwischen Rechtsetzung und Rechtsanwendung
  • II. Eigentumsgarantie, Art. 14 Abs. 1 GG
  • 1. Die Verkehrsunternehmen im Schutzbereich des Art. 14 Abs. 1 GG
  • a) Die gewerbliche Nutzungsbeschränkung als Inhalts- und Schrankenbestimmung der Eigentumsfreiheit
  • b) Nutzungsbeschränkungen als Inhalts- und Schrankenbestimmung des eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebs
  • c) Vertrauensschutz der Verkehrsunternehmen
  • 2. Resümee
  • III. Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG
  • IV. Allgemeiner Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG
  • 1. Verhältnis zur Berufsfreiheit
  • a) Gewährleistung individueller Freiheit durch die Berufsfreiheit
  • b) Verbleibender Anwendungsbereich des Gleichheitssatzes
  • 2. Die Systematik des allgemeinen Gleichheitssatzes
  • a) Ungleichbehandlung
  • b) Verfassungsrechtliche Rechtfertigung einer Ungleichbehandlung
  • aa) Willkürformel
  • bb) Die "neue Formel" und der Übergang zur Verhältnismäßigkeitsprüfung
  • 3. Bedeutung für den ÖPNV
  • a) Finanzielle Steuerung
  • b) Genehmigungswettbewerb im ÖPNV-Linienverkehr
  • c) Ungleichbehandlung im Gelegenheitsverkehr
  • V. Gemeinsamkeiten der einzelnen Verkehrsarten
  • C. Die Grundrechtspositionen der Verkehrsnutzer
  • I. Objektive Mobilitätsgehalte zur Grundrechtsentfaltung der Verkehrsnutzer
  • 1. Objektiv verfassungsrechtliche Mobilitätsgehalte
  • a) Grundrecht auf Freizügigkeit, Art. 11 Abs. 1 GG
  • b) Berufsfreiheit, Art. 12 Abs. 1 GG
  • c) Versammlungsfreiheit, Art. 8 Abs. 1 GG
  • d) Eigentumsfreiheit, Art. 14 GG
  • e) Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit, Art. 4 Abs. 1, 2 GG
  • f) Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit, Art. 5 GG
  • g) Freiheit der Person, Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG
  • h) Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG
  • i) Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG
  • j) Gleichheitssatz, Art. 3 Abs. 1 GG
  • 2. Übertragung der Mobilitätsgehalte auf die Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • II. Abstraktion eines eigenständigen Grundrechts auf Mobilität?
  • 1. Vorab: Subjektivierung des objektiv-rechtlichen Verfassungsrechts?
  • a) Das Sozialstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 1 GG
  • aa) Daseinsvorsorge und Sozialstaatsprinzip
  • bb) Die Daseinsvorsorgeverpflichtung und Mobilität
  • b) Das Umweltstaatsprinzip, Art. 20a GG
  • c) Die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse, Art. 72 Abs. 2 GG
  • 2. Abstraktion eines eigenständigen Grundrechts auf Mobilität als Ausdruck der Grundrechte?
  • a) Als Ausdruck der Freizügigkeitsfreiheit nach Art. 11 Abs. 1 GG?
  • aa) Der Schutzgehalt der positiven Freizügigkeit
  • bb) Die Gewährleistung des Personenverkehrs als Freizügigkeitskomponente
  • b) Als Ausdruck der grundrechtlichen Mobilitätsgehalte?
  • aa) Die Innominatfreiheitsrechte
  • bb) Die Grundrechtsfortbildung aus vorhandenen Grundrechten
  • (1) Die Idee des einheitlichen Grundrechts
  • (2) Kumulation idealkonkurrierender Grundrechte
  • (3) Die Verklammerung als vorgelagerter Grundrechtsschutz
  • (a) Wortlautauslegung
  • (b) Historische Auslegung
  • (c) Systematische Auslegung
  • (aa) Induktive Herleitung
  • (bb) Resümee
  • (d) Teleologische Auslegung
  • 3. Resümee
  • III. Reichweite und Grenzen der Mobilitätsgehalte
  • 1. Objektive Grundrechtsgehalte und subjektive Rechte
  • a) Objektive Grundrechtsgehalte
  • aa) Der öffentliche Personennahverkehr als institutionelle Garantie
  • (1) Staatliche Gewährleistungsverantwortung
  • (2) Verfassungsrechtliche Begründung
  • (a) Als Ausdruck der Grundrechte
  • (b) Als Ausdruck des Sozialstaatsprinzips nach Art. 20 Abs. 1 GG
  • (3) Umfang der staatlichen Gewährleistungsverantwortung
  • bb) Die staatliche Schutzpflicht
  • b) Subjektive Rechte
  • aa) Negative Dimension der Grundrechte
  • bb) Positive Dimension der Grundrechte
  • (1) Derivative Teilhaberechte
  • (2) Originäre Teilhaberechte
  • 2. Grenzen der Mobilitätsgewährleistungen
  • D. Resümee
  • LITERATURVERZEICHNIS

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