Politisches Denken

Jahrbuch 2014
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 27. Februar 2015
  • |
  • 283 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54542-1 (ISBN)
 
Das Jahrbuch würdigt das 25-jährige Bestehen der 'Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens' (DGEPD). Es beinhaltet in diesem Zusammenhang einen Beitrag zu deren Gründungsgeschichte. Ein zweiter Schwerpunkt lenkt den Blick auf Methodenfragen. In vier Beiträgen wird die Relevanz hermeneutischer, historischer und philosophischer Ansätze für die Erforschung des politischen Denkens und seiner Funktion für die Gegenwartsgesellschaft, über Fach- und Schulgrenzen hinweg, verdeutlicht. Der dritte Teil erörtert das Spektrum des politischen Denkens in seiner ganzen Bandbreite von der griechischen und römischen Antike über Aufklärung und Romantik bis hin zu aktuellen Fragestellungen.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,47 MB
978-3-428-54542-1 (9783428545421)
10.3790/978-3-428-54542-1
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Hans-Christof Kraus studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Georg-August-Universität zu Göttingen. 1992 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte. Berufliche Tätigkeit und akademische Lehre an verschiedenen Forschungsinstitutionen und Hochschulen, u.a. in Berlin, München, Speyer, Stuttgart, Jena. 2002 Habilitation für das Fach Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2007 Ordinarius und Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Passau. Mitglied u.a. der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Kommission für die Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, der Historischen Kommission zu Berlin, der Preußischen Historischen Kommission.

Reinhard Mehring, Erstes und Zweites Staatsexamen, 1988 Promotion; 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg; 1993 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Berlin, dort 2000 Habilitation; Tätigkeit als Privatdozent, Schuldienst; seit 2007 Professor für Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Peter Nitschke, Dr. phil. habil., Studium der Neueren Geschichte, der Philosophie und der Politikwissenschaft an der Universität Münster (1981-89). Preisträger der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, hist.-philos. Klasse (1989). Habilitationsstipendiat der Fritz Thyssen Stiftung (1990-93), Gastprofessuren in Münster, Essen und am Kulturwissenschaftlichen Institut (1994-97). Universitätsprofessor für Wissenschaft von der Politik an der Universität Vechta seit 1997, Gründungsdirektor des Instituts für Sozialwissenschaften (2000), Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung (2002-04), Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD) seit 2007. Forschungsschwerpunkte in der Politischen Theorie und Ideengeschichte, der Europapolitik und der Globalisierung.

Martyn P. Thompson is Associate Professor and Senior Political Theorist in the Department of Political Science. His main fields of interest are the history of political thought since the Renaissance, literature and politics, and contemporary German political philosophy. Professor Thompson has two doctorates, the first from the London School of Economics, the second (the Habilitation) from Tuebingen University. He has been a faculty member in the universities of London, Cambridge and Tuebingen. His honors include a Fellow Commonership at Churchill College, Cambridge University; Fellowships at the Huntington Library and the William Andrews Clark Library in California; and honorary life membership of the R.G. Collingwood Society. Professor Thompson founded the Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens in 1989. He was President of the International Conference for the Study of Political Thought from 1995 to 2002 and he was President of the Michael Oakeshott Association from 2008 to 2010.

Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig lehrt als Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau. Ihre Schwerpunktthemen sind antike Philosophie, amerikanisches Verfassungsdenken und Totalitarismus, letzterer speziell im Hinblick auf die Erforschung seiner ideologischen Grundlagen. Seit 2004 ist sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD), seit 2006 Mitherausgeberin des 'Jahrbuchs Politisches Denken'.
I. 25 Jahre 'Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens'

Norbert Herold
Zur Gründungsgeschichte der 'Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens'

Julian Nida-Rümelin
Volker Gerhardt zum 70. Geburtstag

Volker Gerhardt
Die Menschheit in der Person eines jeden Menschen. Zur Theorie der Humanität

Herfried Münkler
Nachruf auf Iring Fetscher

II. Schwerpunktthema 'Methodenfragen'

Peter Nitschke
Über das 'Verstehen' in der Geschichte politischer Ideen

Werner Plumpe
Ökonomie - Geschichte - Wirtschaftsgeschichte

Joachim Rückert
Rechtsgeschichte, Rechtswissenschaft, Rechtspolitik - ein Essay

Andreas Urs Sommer
Fiktion und politisches Denken

III. Aufsätze

Manuel Becker
Immanuel Kants Traktat 'Zum Ewigen Frieden'. Eine Bilanz zur Anschlussfähigkeit der Friedensschrift an die aktuelle Forschung

Alexander Demandt
Die Erfindung der Freiheit. Ein Blick auf Athen und Rom

Harald Kleinschmidt
Wie neu sind die 'Neuen Kriege'? Kriegsdenken im langen 20. Jahrhundert

Hans-Christof Kraus
Kontinuität und Reform. Zur Geschichte des politischen Denkens in Deutschland zwischen Spätaufklärung und Romantik

Tom van Malssen
Of Beasts and Men: Jonathan Swift's Quarrel with the Ancients and the Moderns

Klaus Weber
Europa in der Sackgasse. Überlegungen zur Verfasstheit der Europäischen Union

IV. Rezensionen
»Das Jahrbuch von Gerhardt et.al. bietet eine differenzierte Sicht auf den aktuellen Stand wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns hinsichtlich politikwissenschaftlicher Denkansätze sowohl in grundsätzlicher, wie auch in methodischer aber auch historischer Hinsicht.« Prof. Dr. Dr. habil. Peter Eisenmann, auf: socialnet, 17.09.2015

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