Internationale Schutzrechtsverletzungen

Der Deliktsgerichtsstand bei der Verletzung von Immaterialgüterrechten der Union
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Mai 2016
  • |
  • 255 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6425-2 (ISBN)
 
Susanne Geier-Thieme untersucht, wie bei der Verletzung von Immaterialgüterrechten der Union die internationale Zuständigkeit bestimmt werden kann. Hierzu geht sie, im Gegensatz zu der Rechtsprechung des EuGH in der Rechtssache "Coty" davon aus, dass auch bei Immaterialgüterrechten eine Unterscheidung zwischen Handlungs- und Erfolgsort möglich ist. Geier-Thieme widmet sich der Frage, wie diese Orte lokalisiert werden können. Die gefundenen Ergebnisse werden mit internationalen Forschungsarbeiten verglichen und dahingehend untersucht, ob sie den Interessen aller Beteiligten hinreichend Rechnung tragen. Daran anschließend führt die Autorin eine ökonomische Effizienzanalyse der Gerichtsstandsregelungen durch und unterzieht diese abschließend einem Praxistest.
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  • Cover
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Einleitung
  • I Fragestellung
  • 1 Problemaufriss
  • 2 Problematik der Bestimmung der internationalen Zuständigkeit
  • II Forschungsstand
  • III Gang der Untersuchung
  • 1 Ausschluss des Europäischen Patents mit einheitlicher Wirkung
  • 2 Grundlagen
  • 3 Unterscheidbarkeit Handlungs-/ Erfolgsort
  • 4 Formulierung von allgemeinen Lokalisierungsmomenten
  • Kapitel 1 Grundlagen
  • I Die Entwicklung der unionsweit einheitlichen Rechte des geistigen Eigentums und deren Schutzumfang
  • 1 Entstehungsgeschichte
  • a Gemeinschaftlicher Sortenschutz
  • b Gemeinschaftsmarke
  • c Gemeinschaftsgeschmacksmuster
  • 2 Schutzgegenstand der einzelnen Unionsrechte
  • a Gemeinschaftlicher Sortenschutz
  • b Gemeinschaftsmarke
  • c Gemeinschaftsgeschmacksmuster
  • II Charakteristika unionsweit einheitlicher Rechte des geistigen Eigentums
  • 1 Grundsatz der Koexistenz
  • 2 Grundsatz der Einheitlichkeit
  • 3 Grundsatz der Autonomie
  • III Territorialitätsprinzip
  • 1 Begriff der Territorialität
  • 2 Rechtfertigung der Geltung des Territorialitätsprinzips
  • 3 Konsequenzen für die Bestimmung der internationalen Zuständigkeit
  • IV Das gerichtliche Verletzungsverfahren
  • 1 Gemeinschaftsmarken- und Gemeinschaftsgeschmacksmustergerichte
  • 2 Verletzungsverfahren Gemeinschaftssortenschutzverordnung
  • V Die Regelungen zur Bestimmung der internationalen Zuständigkeit in den Unionsverordnungen
  • 1 Verhältnis Gemeinschaftsmarken-, Gemeinschaftsgeschmacksmuster- und Gemeinschaftssortenschutzverordnung zur EuGVO
  • 2 Gerichtsstände
  • a Sitz- und Niederlassungszuständigkeit
  • aa Sitz
  • bb Niederlassung
  • b Prorogation und rügelose Einlassung
  • c Verletzungsort
  • d Gerichtsstand der Streitgenossenschaft
  • e Gerichtsstand des Erfüllungsortes
  • VI Zusammenfassung
  • Kapitel 2 Der Handlungs- und Erfolgsort bei der Verletzung von Immaterialgüterrechten der Union
  • I Unterscheidbarkeit zwischen Handlungs- und Erfolgsort bei Immaterialgüterrechten
  • 1 Problemaufriss
  • 2 Handlungs- und Erfolgsort bei Immaterialgüterrechten
  • a Problemaufriss
  • b Prinzipielle Unterscheidbarkeit
  • aa Handlungs- und Erfolgsort fallen stets zusammen
  • bb Maßgeblichkeit des Handlungsortes
  • cc Maßgeblichkeit des Tatorts
  • dd Stellungnahme
  • c Maßgeblichkeit eines Handlungsortes außerhalb des Schutzstaates?
  • II Übertragbarkeit des Ubiquitätsprinzips auf die Unionsverordnungen
  • 1 Problemaufriss
  • 2 Auslegung der Vorschriften der Unionsverordnungen
  • a Gemeinschaftssortenschutzverordnung
  • aa Wortlautauslegung
  • bb Historische Auslegung
  • cc Systematische Auslegung
  • (1) Stellung im Normgefüge
  • (2) Zusammenspiel der einzelnen Sätze des Art. 101 Abs. 3 GSV
  • (3) Rechtsaktübergreifender Systembildungswille
  • dd Teleologische Auslegung
  • (1) Inhaltlicher Regelungszweck
  • (2) Formaler Regelungszweck
  • ee Zwischenergebnis
  • b Gemeinschaftsmarken und Gemeinschaftsgeschmacksmusterverordnung
  • aa Wortlautauslegung
  • bb Historische Auslegung
  • cc Systematische Auslegung
  • dd Teleologische Auslegung
  • (1) Inhaltlicher Regelungszweck
  • (2) Formaler Regelungszweck
  • ee Zwischenergebnis
  • III Lokalisierung des Ortes der Verletzungshandlung
  • 1 Ubiquitätsprinzip Art. 7 Nr. 2 EuGVO
  • a Verhältnis der Unionsverordnungen zur EuGVO
  • b Anknüpfungsmomente Art. 7 Nr. 2 EuGVO
  • 2 Persönlichkeitsrechte
  • a Fiona Shevill
  • b eDate Advertising./.X sowie Martinez./.Société MGN Limited
  • c Übertragbarkeit auf unionsweit einheitliche Rechtes des geistigen Eigentums
  • aa Handlungsort
  • bb Erfolgsort am Mittelpunkt der Interessen des Verletzten
  • cc Erfolgsort am Ort der Abrufbarkeit
  • (1) Abrufbarkeit
  • (2) Einschränkungsmöglichkeiten
  • dd Zwischenergebnis
  • 3 Nationale Markenrechte
  • a Wintersteiger
  • b Übertragbarkeit auf unionsweit einheitliche Rechte des geistigen Eigentums
  • aa Handlungsort
  • (1) Anknüpfung an Niederlassung des Werbenden
  • (2) Begriff der Niederlassung
  • bb Erfolgsort
  • (1) Anknüpfung an Registerstaat
  • (2) Vorschläge für eine Übertragbarkeit
  • cc Zwischenergebnis
  • 4 Urheberrechte
  • a Peter Pinckney./.KDG Mediatech AG
  • b Pez Hejduk
  • c Übertragbarkeit auf unionsweit einheitliche Rechte des geistigen Eigentums
  • aa Handlungsort
  • bb Erfolgsort
  • cc Zwischenergebnis
  • 5 Mehrere Tatbeteiligte
  • a Rechtsprechungsüberblick des EuGH
  • b Übertragbarkeit der Rechtsprechung des EuGH auf die Verletzung von unionsweiteinheitlichen Rechten des geistigen Eigentums
  • c Zwischenergebnis
  • IV Zusammenfassung
  • Kapitel 3 Lokalisierungsmomente zur Bestimmung des Deliktsgerichtsstandes
  • I Ableitung allgemein geltender Lokalisierungsmomente
  • 1 Handlungsort
  • 2 Erfolgsort
  • II Überprüfung de lege ferenda anhand internationaler Forschungsbestrebungen
  • 1 Entstehungsgeschichte
  • 2 Aufbau der Regelungen der Internationalen Zuständigkeit
  • a Allgemeines
  • b Internationale Zuständigkeit bei der Verletzung von Immaterialgüterrechten
  • aa Handlungsort
  • bb Erfolgsort
  • 3 Zwischenergebnis
  • III Überprüfung der Anknüpfungsmomente unter dem Blickwinkel der Interessenwahrungder Beteiligten
  • 1 Überblick über Forschungsstand
  • 2 Interessen im Zivilprozessrecht
  • a Individuelle Interessen
  • b Überindividuelle Interessen
  • 3 Konkrete Zuständigkeitsinteressen
  • a Individuelle Interessen
  • aa Heimatnähe
  • bb Sach- und Beweisnähe
  • cc Vorhersehbarkeit und effektive Rechtsdurchsetzbarkeit
  • dd Verfahrenskonzentration
  • b Überindividuelle Interessen
  • c Zwischenergebnis
  • IV Ökonomischen Analyse der Gerichtsstandsregelung
  • 1 Warum ökonomische Analyse?
  • 2 Die Effizienz
  • a Begriff der Effizienz
  • b Effizienzprinzipien
  • c Übertragbarkeit auf Gerichtsstandsregelungen
  • 3 Transaktionskosten
  • 4 Folgenbewertung der vorgeschlagenen Lokalisierungsmomente
  • a Handlungsort
  • aa Gemeinsame Kosten
  • bb Kosten aufgrund der Sach- und Beweisnähe des Gerichtsstandes
  • cc Transportkosten
  • dd Rechtsunsicherheit
  • cc Zwischenergebnis
  • b Erfolgsort
  • aa Gemeinsame Kosten
  • bb Kosten aufgrund der Sach- und Beweisnähe
  • cc Prozesskosten
  • dd Rechtsunsicherheit
  • ee Zwischenergebnis
  • c Zwischenergebnis
  • V Überprüfung anhand ergangener Entscheidungen oberster Gerichte
  • 1 Verletzung einer Gemeinschaftsmarke - EuGH, Urteil vom 05.06.2014,Rs. C-360/12 - Coty Germany GmbH ./. First Perfumes NV
  • 2 Verletzung eines Gemeinschaftsgeschmacksmusters - Anlehnung an EuGH, Urteil vom 19.06.2013, Rs. C-345/13 - Karen Millen Fashions Ltd ./. Dunnes Stores Ltd
  • 3 Verletzung eines gemeinschaftlichen Sortenschutzrechts - Anlehnung an BGH, Urteil vom 14.02.2006 - X/ZR 93/04
  • VI Zusammenfassung
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

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