Schwäbische Alb - Der Westen

66 Lieblingsplätze und 11 Köche
 
Notburg Geibel (Autor)
 
Gmeiner Verlag
1. Auflage | erschienen am 7. März 2011 | 192 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8392-3661-1 (ISBN)
 
An Attraktionen fehlt es nicht auf der Schwäbischen Alb. Sie steckt voller Superlative. Man muss sie nur entdecken. Das weltweit älteste Kunstwerk, die tiefste Schauhöhle ebenso wie der bedeutende Goldperlenfund in der keltischen Heuneburg. Wenn Sie offen sind für neue Ziele jenseits des Alltäglichen, bereit zum Aufbruch in die Ur-Natur, dann sind Sie definitiv »reif für die Alb«. Unser Wegweiser zu 66 Lieblingsplätzen inklusive 11 Stationen gemütlicher Einkehr wird Ihnen auf dieser Reise über die Alb ein handlicher und sicherer Kompass sein.
Lieblingsplätze
2011
Deutsch
80 Abbildungen
12,12 MB
978-3-8392-3661-1 (9783839236611)
3839236614 (3839236614)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Notburg Geibel ist Journalistin und Autorin zahlreicher Bücher. Das thematische Spektrum ihrer Publikationen erstreckt sich von Wirtschaft über Wissenschaft bis zur Kunst in Wort und Bild. Die inzwischen pensionierte Redaktionsleiterin einer lokalen Tageszeitung auf der Schwäbischen Alb ist eine begeisterte Fotografin und illustriert ihre Bücher größtenteils selbst. In der Harmonie von Wort und Bild entwickelt sie ein Konzept von Heimat, das »Heimatkunde« ganz neu definiert.
Die Alb ... ... von West nach Ost Honberg-Sommer Beuron Steinbruch Nusplingen Zehn Tausender Hettinger Fasnet Burg Hohenzollern Lichtenstein Bad Urach Münsinger Hardt Naturtheater Hayingen Blaubeuren Hohle Fels Schelklingen uvm.
Höhlenreich am Wasserarm (S. 148-149)

Dieses Wechselspiel der Gegensätze haben die Verantwortlichen des Alb- Donau-Kreises gekonnt gebündelt. Die Alb-Attribute ›steinreich‹ und ›wasserarm‹ wandelten sich in intelligenter Synthese zum von Donaubarock und Zementindustrie inspirierten Slogan ›Steinreich am Wasserarm‹. Und in dieser Wechselwirkung wird aus Steinäckern, Steinzeithöhlen und in Stein gefasstem Barock das touristische Erfolgsmodell.

Der mit 1.367 Quadratkilometern und 190.000 Einwohnern siebtgrößte badenwürttembergische Landkreis zählt zudem als gewichtiger Teil der Innovationsregion Ulm zur ›Spitze im Süden‹. Natur, Freizeit und Tourismus direkt vor der eigenen Haustür der dynamischen Doppelstadt Ulm/Neu- Ulm gewinnen an Bedeutung. Im westlichen Drittel des 1973 aus den beiden Landkreisen und früheren Oberamtsbezirken Ulm und Ehingen neu geschaffenen Kreisgebildes treten die aus den beschriebenen Gegensätzen erwachsenen Synergieeffekte besonders stark zutage.

Im ›Drei-Landkreise-Eck‹ verschmilzt die Donau in fast rechtwinkliger Kehrtwende nach Norden mit ihrem felsigen Pendant Alb. Ein kräftiger Hauch Oberschwaben gesellt sich dazu. Nicht nur den Störchen ist es ziemlich egal, ob sie ihr Nest ›drüben‹ auf dem Kirchturm von Zwiefaltendorf beziehen. Die Wiesen rund um Braunselquelle und Lautermündung, die Donauauen um Ober- und Untermarchtal sind allemal ein guter Futterplatz. Bei den Menschen verhält sich das ganz ähnlich.

In der beschaulichen Albdorfidylle hat man sein privates Zuhause, im umtriebigen Donauvorland verdient man seinen Lebensunterhalt. Und dieser wird im komfortablen Dienstleistungsumfeld von Ehingen und Ulm anschließend wieder in den regionalen Wirtschaftskreislauf eingebracht. Beim Blick auf die prosperierenden Städte und Gemeinden ist ganz offensichtlich, wie gut dieser Wirtschaftskreislauf funktioniert. Auch wenn nicht alle von sich behaupten können, steinreich geworden zu sein; der Wohlstand in und um Ulm herum steht auf felsenfestem Fundament. Und davon versteht die allenthalben dominierende Zementindustrie schließlich eine Menge.

Zwei Grundelemente, die Steine und das Wasser, liefern das Potenzial, das sich der Mensch seit Urzeiten nutzbar macht. Das Tal der Ur-Donau (heute Blautal) und die Karstlandschaft der Alb sind besonders reich an Zeugnissen dieser faszinierenden Symbiose von Mensch und Natur. Das äußerst wertvolle geologische, archäologische und kulturhistorische Erbe hat dem Alb-Donau-Kreis zusätzlich noch – neben der Anerkennung wesentlicher Flächen als Biosphärengebiet – das Gütesiegel des nationalen und europäischen Geoparks eingebracht. Dank vorbildlicher medialer Aufbereitung durch die Tourismus-Experten sind die aufschlussreichen Erkenntnisse darüber auch einer breiten Allgemeinheit leicht und gut zugänglich.

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