Frühförderung mittendrin - in Familie und Gesellschaft

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. August 2016
  • |
  • 376 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030258-7 (ISBN)
 
Gut umgesetzte interdisziplinäre Frühförderung findet mitten in der Gesellschaft statt. Dabei stehen die vielfältigen familiären Bedürfnislagen im Zentrum ihres Handelns, das sich darauf individuell auszurichten hat. Das familienorientierte Arbeiten zielt dabei in erster Linie auf die Partizipation und Teilhabe an unserer Gesellschaft. Mit dieser ganzheitlichen und partizipationsorientierten Perspektive müssen alle an der frühen Förderung beteiligten Fachpersonen und Institutionen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und ihr Handeln aufeinander abgestimmt werden. Die Vernetzung der Beteiligten stellt große Anforderungen an die Familien und die Professionalität und Kompetenz der involvierten Akteure. In diesem Band werden aktuelle Projekte, Initiativen und
theoretische Ansätze präsentiert, die die Familienorientierung der Frühförderung in das Zentrum ihrer Bemühungen stellen, um eine bestmögliche Teilhabe und Inklusion behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und ihrer Familien in unsere Gesellschaft zu ermöglichen.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 2,85 MB
978-3-17-030258-7 (9783170302587)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Die Herausgeber lehren an der Hochschule Nordhausen im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Schwerpunkte sind bei Prof. Dr. Britta Gebhard Frühförderung, bei Prof. Dr. med. Andreas Seidel Sozialpädiatrie, bei Prof. Dr. Armin Sohns Heilpädagogik und bei Prof. Dr. Sebastian Möller-Dreischer Inklusive Pädagogik.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort der Herausgeberin und der Herausgeber
  • Nachruf
  • Geleitwort und thematische Einführung
  • Geleitwort der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung
  • 1 Frühförderung und Gesellschaft
  • Moderne Kindheit. Neue Risiken - Neue Präventionskonzepte
  • Die gefährdete Spezies »Familie«: Gifte und Gegenmittel aus Sicht der Familienpsychologie
  • Frühförderung - Möglichkeitsraum für das Kindsein?
  • Jenseits der Diagnose: Frühförderung als Verwaltung der »vagen Dinge«
  • 2 Familienorientierte Frühförderung
  • Mittendrin, aber wie? Möglichkeiten der familienorientierten Frühförderung
  • »Ich versuche alles richtig zu machen« - Selbstkonzepte von Eltern entwicklungsauffälliger Kinder
  • Eltern als Erfolgsfaktoren
  • Väter von Kindern mit Behinderung - der »vernachlässigte« Elternteil?
  • »Die Lebenserfahrung des Säuglings« von Daniel N. Stern - ein psychoanalytischer Ansatz der Säuglingsforschung in seiner Bedeutung für die Frühförderung
  • Psychisch kranke Eltern - psychisch kranke Kinder?
  • Frühförderung und Kinder psychisch kranker Eltern: Herausforderungen in der gemeinsamen Arbeit mit den Eltern
  • Eltern-Kind-Beziehung und psychische Erkrankung
  • 3 Bindung im Fokus der Frühförderung
  • Bindungsrepräsentationen Frühgeborener im Vorschulalter - Herausforderungen für die Frühförderung
  • Vom Einfluss früher Bindungserfahrungen auf die Gestaltung von Beziehungen
  • Bindung und Selbstwert im Fokus der Frühförderung - Das Konzept der entwicklungsfreundlichen Beziehung (EfB) nach Dr. Senckel®
  • 4 Netzwerkorientierte Frühförderung und Inklusion
  • Außerfamiliär, inklusiv, partizipativ - Frühförderung im Kontext aktueller Entwicklungen in der Kindertagesbetreuung
  • Inklusion als gemeinsame Aufgabe von Kindertageseinrichtung und Frühförderung
  • Inklusion als Teamaufgabe: Moderieren, Strukturieren, Fokussieren - Ein systemisch-lösungsorientierter Ansatz zur Zusammenarbeit
  • Wie kann Kontextorientierung in der Frühförderung gelingen?
  • Familienorientierte Frühe Förderung im inklusiven Sozialraum
  • Unterstützungsbedarf zur sozialen Teilhabe von schwer und mehrfach behinderten Kindern in Kindertagesstätten
  • Motodiagnostik und die Sicherung der Teilhabe von Kindern mit cerebralen Bewegungsstörungen an Bildungsprozessen eines inklusiv ausgerichteten Elementarbereichs
  • Wahlverwandtschaften - Patenschaften als Bindeglied zwischen Familie und Kita
  • Bürgerzentrierte Zukunftsfeste in Unterstützerkreisen - Planungsprozesse für Inklusion
  • Neue Wege der Vernetzung, interdisziplinär und interinstitutionell
  • Netzwerkarbeit und Vernetzungen durch Videoarbeit sichtbar machen: Ein Fallbeispiel
  • 5 Spezifische Frühförderung
  • Sprache beginnt vor dem ersten Wort
  • Musiktherapie bei Sprachstörungen
  • Kernvokabular in der Sprachförderung von Kindern mit komplexen Kommunikationsstörungen
  • Spezialisierte, vernetzte und nachhaltige Förderung in Sprachheilkindergärten
  • Frühförderung für Kinder mit Hörstörungen - DieAusbildung von hörgerichtetem Frühförderpersonal in Sachsen-Anhalt
  • Zauberhafte Möglichkeiten experimenteller Spielmaterialgestaltung im Kontext der interdisziplinären Frühförderung
  • Psychomotorische Entwicklungsförderung und Familienbegleitung für Kinder mit chronischen undprogredienten Erkrankungen
  • 6 Internationale Frühförderung
  • Einführung
  • Familien-zentrierte Praxis als Wegbereiterin einer stabilen Partnerschaft zwischen Familien und Frühförderfachkräften
  • »De Kangoeroe«: Ein Beispiel für Haus-Frühförderung - Öffne deine Sinne für einen offenen Geist
  • Eine Familien-zentrierte Netzwerk-Gruppe zur Förderung der Sprache
  • Die Abhängigkeit der Frühförderfachkräfte vonKindern und Eltern - Eine Familie im Fokus eines Netzwerkes
  • 7 Frühförderung und Organisation
  • Rechte von Eltern im Hilfesystem Frühförderung
  • Komplexleistung Interdisziplinäre Frühförderung im Süden Sachsen-Anhalts
  • Frühe Hilfen - Frühförderung. Reflexionen über unterschiedliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen - ein Plädoyer für eine Professionalisierung des Berufs Frühförderung
  • Sensitive Interaktion und Kommunikation zwischen pädagogischen Fachkräften und Kindern nachhaltig etablieren - Erfahrungen aus einer gewachsenen Kooperation zwischen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten Halle
  • Persiflage zum Abschluss: Frühförderung im pädagogisch-medizinischen Spannungsfeld - Gegenseitige (Vor-)Urteile im Streitgespräch
  • Autorinnen und Autoren

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