Dissoziative Störungen erkennen und behandeln

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. März 2017
  • |
  • 168 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030241-9 (ISBN)
 
Dissoziative Störungen sind mögliche Folgeerkrankungen bei Menschen, die als Kind seelische, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Im klinischen Alltag werden sie häufig übersehen. Der Leser erfährt einen praxisnahen Überblick, wie Dissoziative Störungen entstehen, wie sie erkannt und in das Spektrum posttraumatischer Störungen eingeordnet werden können. Anhand klinischer Fallbeispiele wird das therapeutische Vorgehen erläutert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Dissoziativen Identitätsstörung (Multiple Persönlichkeit).
aktualisierte Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,21 MB
978-3-17-030241-9 (9783170302419)
3170302418 (3170302418)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Privat-Dozentin Dr. med. Ursula Gast, ehemals Chefärztin in Bielefeld, in eigener Praxis bei Flensburg tätig. Mitglied der Leitlinien-Steuergruppe zur Therapie Posttraumatischer Störungen. Prof. Dr. Pascal Wabnitz, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis und Professor an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 8]
5 - Vorwort [Seite 12]
6 - 1 Was ist Dissoziation? [Seite 18]
6.1 - 1.1 Dissoziation der Persönlichkeit bei Trauma [Seite 19]
6.1.1 - 1.1.1 Dissoziationskonzept im Wandel: Von den Gründungsvätern bis heute [Seite 20]
6.1.2 - 1.1.2 Multiple Persönlichkeit - ein traditionelles psychiatrisches Krankheitsbild [Seite 22]
6.1.3 - 1.1.3 Janet und seine Zeitgenossen [Seite 22]
6.1.4 - 1.1.4 Freud und Breuer [Seite 25]
6.1.5 - 1.1.5 Höhepunkt und Wende [Seite 28]
6.2 - 1.2 Wiederentdeckung des Dissoziationskonzeptes [Seite 29]
6.2.1 - 1.2.1 Konsolidierung - und ihre Folgen [Seite 31]
6.2.2 - 1.2.2 Dissoziative Störungen in der ICD [Seite 34]
6.2.3 - 1.2.3 Dissoziative Störungen im DSM-5 [Seite 35]
6.3 - 1.3 Rückschläge und »False memory« [Seite 40]
6.3.1 - 1.3.1 Die Entwicklung in den USA [Seite 41]
6.3.2 - 1.3.2 Die Entwicklung in Deutschland [Seite 42]
6.4 - 1.4 Zusammenfassende Kontroverse zu Mythen und Fakten über die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) [Seite 45]
6.5 - 1.5 Vorschläge zur Neuordnung der dissoziativen Störungen nach Dell [Seite 48]
6.5.1 - 1.5.1 Kriterien von Dell [Seite 48]
6.5.2 - 1.5.2 Einfache und komplexe dissoziative Störungen [Seite 51]
6.6 - 1.6 Strukturelle Dissoziation nach van der Hart, Nijenhuis und Steele [Seite 56]
6.6.1 - 1.6.1 Primäre, sekundäre und tertiäre Dissoziation [Seite 56]
6.6.2 - 1.6.2 Definition der Dissoziation bei Trauma auf Basis der strukturellen Dissoziation [Seite 60]
7 - 2 Wie entstehen Dissoziative Störungen? [Seite 62]
7.1 - 2.1 Zusammenhang von Trauma und Dissoziation [Seite 62]
7.1.1 - 2.1.1 Retrospektive Studien [Seite 63]
7.1.2 - 2.1.2 Prospektive Studien [Seite 70]
7.1.3 - 2.1.3 Prävalenz belastender Lebensereignisse bei dissoziativer (Identitäts-)Störung [Seite 75]
7.1.4 - 2.1.4 Traumatisierungen im Kontext organisierter und ritueller Gewalt [Seite 80]
7.1.5 - 2.1.5 Dissoziation und Bindung [Seite 81]
7.2 - 2.2 Trauma, Dissoziation und Hirnentwicklung [Seite 83]
7.3 - 2.3 Neurobiologie und DIS [Seite 84]
7.4 - 2.4 Wie häufig sind dissoziative Störungen? [Seite 87]
8 - 3 Wie kann man dissoziative Störungen erkennen? [Seite 92]
8.1 - 3.1 Diagnostische Herausforderungen [Seite 92]
8.1.1 - 3.1.1 Somatoforme Symptomatik [Seite 92]
8.1.2 - 3.1.2 Psychogene Symptomatik [Seite 93]
8.1.3 - 3.1.3 Probleme mit Scham [Seite 94]
8.1.4 - 3.1.4 Probleme mit Vertrauen [Seite 95]
8.1.5 - 3.1.5 Probleme durch Fehlvorstellungen bei Therapeuten [Seite 95]
8.2 - 3.2 Diagnosestellung nach Kriterienkatalog von Dell [Seite 98]
8.3 - 3.3 Differentialdiagnose [Seite 99]
8.4 - 3.4 Komorbiditäten [Seite 101]
8.5 - 3.5 Unspezifische diagnostische Hinweise [Seite 103]
8.6 - 3.6 Standardisierte Messinstrumente [Seite 104]
8.6.1 - 3.6.1 Fragebogen für Dissoziative Symptome, FDS [Seite 104]
8.6.2 - 3.6.2 Somatoform Dissociation Questionnaire, SDQ-20 [Seite 104]
8.7 - 3.7 Strukturiertes Klinisches Interview für Dissoziative Störungen, SKID-D [Seite 105]
8.7.1 - 3.7.1 Durchführung des SKID-D [Seite 108]
8.7.2 - 3.7.2 SKID-D-Diagnosestellung anhand des Fallbeispiels von Frau L. [Seite 109]
8.7.3 - 3.7.3 Schweregradbeurteilung [Seite 113]
9 - 4 Behandlungsansätze [Seite 115]
9.1 - 4.1 Einfache dissoziative Störungen [Seite 116]
9.1.1 - 4.1.1 Auslöser erkennen [Seite 117]
9.1.2 - 4.1.2 Übungen zur Selbstbeobachtung [Seite 118]
9.1.3 - 4.1.3 Fallbeispiel [Seite 119]
9.2 - 4.2 Komplexe dissoziative Störungen: DIS und ihre Subform [Seite 120]
9.2.1 - 4.2.1 Phasenorientiertes Vorgehen [Seite 121]
9.2.2 - 4.2.2 ISSTD-Experten-Empfehlung im Überblick [Seite 121]
9.3 - 4.3 Ziele der ersten Phase: Kontrolle und Stabilität [Seite 122]
9.3.1 - 4.3.1 Errichten von Sicherheit [Seite 123]
9.3.2 - 4.3.2 Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung - Überwindung der Angst vor Bindung [Seite 125]
9.3.3 - 4.3.3 Mitteilen und Akzeptanz der Diagnose [Seite 127]
9.3.4 - 4.3.4 Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen [Seite 128]
9.3.5 - 4.3.5 Kartieren der inneren Landkarte und interne Kooperation [Seite 131]
9.3.6 - 4.3.6 Begleitende pharmakologische Behandlung [Seite 133]
9.4 - 4.4 Traumabearbeitung [Seite 134]
9.5 - 4.5 Die nachintegrative Phase [Seite 135]
10 - 5 Spezifische Herausforderungen [Seite 136]
10.1 - 5.1 Probleme mit Vertrauen und Selbstwirksamkeit [Seite 136]
10.2 - 5.2 Überblick behalten [Seite 137]
10.3 - 5.3 Dissoziative Zustände [Seite 138]
10.3.1 - 5.3.1 Täterkontakt [Seite 138]
10.3.2 - 5.3.2 Überwertige Faszination von Dissoziation [Seite 140]
10.3.3 - 5.3.4 Parteilichkeit vermeiden [Seite 140]
10.3.4 - 5.3.5 Multiple Realitäten [Seite 141]
10.3.5 - 5.3.6 Umgang mit traumatischen Erfahrungen [Seite 142]
10.4 - 5.4 Nebenwirkung für Therapeuten und Gegenmittel [Seite 144]
11 - Literatur [Seite 147]
12 - Stichwortverzeichnis [Seite 164]
13 - Personenverzeichnis [Seite 168]

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