Versinnlichung

Kants transzendentaler Schematismus und seine Revision in der Nachfolge
 
 
De Gruyter (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2016
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  • X, 349 Seiten
 
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978-3-11-047617-0 (ISBN)
 
Wird die Verbindung von Materie und Form, Begrifflichkeit und Sinnlichkeit, von Sinnlichem und Unsinnlichem zum Problem, so geistert in der Geschichte der Philosophie seit der Antike der Begriff des Schemas herum und ist auch heutzutage etwa in Theorien der Verkörperung zentral. Während Kant das Schema als Bedingung der Bedeutungsentstehung versteht und in kritischer Absicht von Bildern, Zeichen und Symbolen abgrenzt, ordnen Maimon, Hamann, Herder, Hegel und später Plessner dem Schematismus sinnliche und sprachliche Prozesse einer Morphogenese zu. Diese Revisionen geben Anlass zu einer neuen Theorie des Schematismus, in welcher der Versinnlichung der Status einer transzendentalen Bedingung der Verkörperung zukommt. So verstanden hat Versinnlichung als systematischer Kern der aktuellen Sprach- und Erkenntnistheorie zu gelten.
  • Deutsch
  • Berlin/Boston
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  • USA
  • Für Beruf und Forschung
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  • US School Grade: College Graduate Student
  • 2,12 MB
978-3-11-047617-0 (9783110476170)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110476170
weitere Ausgaben werden ermittelt
Lidia Gasperoni, Philosophin, Berlin.
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Danksagung
  • Einleitung
  • 1. Die transzendentale Semantik des Schematismus
  • 2. Aufbau der Untersuchung
  • 3. Forschungsstand und Methodik
  • Die Schematismuslehre im Lichte Kants
  • I. Der Schematismus im Erkenntnisvermögen
  • II. Die Gestaltungsfunktion der Sinnlichkeit
  • 1. Apologie der Sinnlichkeit
  • 2. Die Unterscheidung zwischen Begriff, Idee und Gefühl
  • 3. Kompatibilität zwischen kritischen und anthropologischen Schriften
  • 4. Einführung des Versinnlichungsbegriffs
  • 5. Sinn und Einbildungskraft als 'zwei Stücke der Sinnlichkeit'
  • III. Die 'Gestalt' im Versinnlichungsprozess: Das Schema zwischen Bild und Wort
  • IV. Begrifflichkeit im Gebrauch: Das Schema als 'Drittes' der Urteilskraft
  • V. Die Schemata
  • 1. Schemata empirischer Begriffe
  • 2. Schemata rein sinnlicher Begriffe
  • 2.1 Operative Bildlichkeit
  • 2.2 Implizite Prädikation
  • 2.3 Transzendentale Semiose
  • 3. Schemata reiner Verstandesbegriffe
  • 4. Der antizipatorische Charakter des Schematismus
  • VI. 'Doppelte' Versinnlichung und Schematisierung 'ohne Begriff'
  • 1. Symbolische Darstellung
  • 2. Schematisierung 'ohne Begriff'
  • 3 . Die Performativität der symbolischen Reflexion
  • VII. Zeichen und Symbol als 'Gebrauchsweisen' sinnlicher Gestalten
  • Revision des Schematismus in der Nachfolge Kants
  • I. Die symbolische Vollendung der Erkenntnis nach Salomon Maimon
  • 1. Rationaler Dogmatismus und empirischer Skeptizismus
  • 2. Die Einbildungskraft und die Vollendung der unendlichen Annäherung
  • 3. Das Differentiale und der Satz der Bestimmbarkeit als Überwindung des Schematismus
  • 4. Die symbolische Erkenntnis
  • 5. Die Rationalisierung der Sinnlichkeit
  • II. Hamanns Kritik am 'Purismus der Vernunft'
  • 1. Die kantischen Reinigungen der Philosophie
  • 2. Die 'Sakralität' der Sprache
  • III. Herders 'Metaschematismus tönender Gedankenbilder'
  • 1. Die Metakritik am kantischen Schematismus
  • 2. Der aposteriorische Charakter der Begrifflichkeit
  • 3. Die Funktion der Sinnlichkeit und das Gehör als Sinn der Sprache
  • 4. Darstellender, ausdrückender und reell bedeutender Geist
  • IV. Das Wort zwischen Symbol und Zeichen bei Wilhelm von Humboldt
  • 1. Die Artikulation
  • 2. Das Wort
  • 3. Einbettung der doppelten Versinnlichung in die Sprache
  • V. Die 'Zeichen machende Phantasie' bei Hegel
  • 1. Verleiblichung und Funktion der Sinne in der Anthropologie
  • 2. Die Artikulation der Sprache im 'Theoretischen Geist'
  • 3. Die Nachsprachlichkeit des Denkens
  • Schematismus als Versinnlichung
  • I. Versinnlichung und Embodiment
  • 1. Die Ästhesiologie Plessners
  • 2. Versinnlichung als transzendentale Bedingung der Verkörperung
  • II. Schematismus als modale Versinnlichung
  • 1. Bild, Figur und Wortlaut als transzendentale Gestalten
  • 2. Die Gestalten im Gebrauch
  • Schlusswort und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Personenregister

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