Satzinterpretationsstrategien mehr- und einsprachiger Kinder im Deutschen

 
 
Narr Francke Attempto (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Dezember 2016
  • |
  • 287 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8233-9079-4 (ISBN)
 
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder mit unterschiedlichen Herkunftssprachen (Russisch, Niederländisch) im Vergleich zu einsprachig aufwachsenden deutschsprachigen Kindern semantische Rollenrelationen im Satz bestimmen. Im Fokus steht die Frage, welchen Stellenwert die Abfolge nominaler Konstituenten, einzelne Kasusmarker sowie die Belebtheit für die Bestimmung semantischer Rollen einnehmen. Die ermittelten Interpretationsstrategien werden im Sinne eines sprachentwicklungssequentiellen Ansatzes diskutiert.

Jana Gamper ist akademische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte zählen Erst- und Zweitspracherwerbsprozesse, Morphologie und Syntax sowie Deutsch als Zweitsprache.
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • 36,77 MB
978-3-8233-9079-4 (9783823390794)
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Jana Gamper ist akademische Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache am Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte zählen Erst- und Zweitspracherwerbsprozesse, Morphologie und Syntax sowie Deutsch als Zweitsprache.
  • Intro
  • Inhalt
  • Dank
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Ziele und Fragestellungen
  • 1.2 Aufbau
  • 2 Kasusmarker, Wortstellung und semantische Relationen
  • 2.1 Funktionalistische Ansätze: Theoretische Prämissen
  • 2.2 Form-Funktions-Relationen im Deutschen, Niederländischen und Russischen
  • 2.3 Form-Funktions-Relationen in transitiven Sätzen - die kognitive Sicht
  • 2.4 Synkretismen im Kasusparadigma - Zur besonderen Rolle der Belebtheit
  • 2.5 Vorläufige Zusammenfassung
  • 3 mappings in der Satzverarbeitung und in der sprachlichen Entwicklung
  • 3.1 Funktionen in Formen - das Competition Model
  • 3.2 Cue-Transfer in mehrsprachigen Bedingungen
  • 3.3 Belebtheit, Satzschema und Kasusmarker im Erwerb
  • 3.4 Emergente mapping-Systeme
  • 4 Cue strength bei mehr- und einsprachigen Kindern
  • 4.1 Experimentelles Testdesign
  • 4.2 Probanden
  • 4.3 Durchführung
  • 5 Ergebnisse
  • 5.1 Haupteffekte
  • 5.2 Vom Satzschema zur Kasusmorphologie
  • 5.2.1 Exkurs: Belebtheitskontrast als cue?
  • 5.2.2 Zur Rolle einzelner Artikelformen bei der Verarbeitung kanonischer Sätze
  • 5.3 Gruppenspezifische Verarbeitungsstrategien
  • 5.3.1 Die Rolle der Erstsprache
  • 5.3.1.1 Formtransparenz als Schlüssel zur morphologischen Strategie
  • 5.3.1.2 Gruppeninterne Tendenzen
  • 5.3.2 Die Rolle des Sprachstands im Deutschen
  • 5.3.3 Auf dem Weg zur morphologischen Strategie - ein Überblick
  • 5.4 Individuelle Verarbeitungsstrategien
  • 5.5 Ergebniszusammenfassung
  • 6 cue strength im Kontrast: Ergebnisdiskussion und Methodenkritik
  • 6.1 Was wissen mehr- und einsprachige Kinder über Formen und Funktionen?
  • 6.2 Sukzessive cue strength-Modifikation
  • 6.3 Zur Rolle der Erstsprache bei mehrsprachigen Kindern
  • 6.4 Verarbeitungsstrategien der monolingual deutschen Kinder
  • 7 Ausblick
  • Literatur
  • Anhang

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