Warum das Gehirn Geschichten liebt - inkl. Augmented-Reality-App

Storytelling - analog und digital
 
 
Haufe-Lexware (Verlag)
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 6. Dezember 2017
  • |
  • 352 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-648-10253-4 (ISBN)
 
Marketing ist keine Wissenschaft, sondern die Kunst, für jede Zielgruppe eine passende Geschichte zu finden, um das gewünschte Verhalten auszulösen.
Der Experte Werner T. Fuchs zeigt aus neurowissenschaftlicher Sicht, was eine gute Geschichte ausmacht. Sie erfahren, wofür sich Storytelling eignet und wie Sie zielgruppenadäquate Geschichten entwickeln können. Denn: Nur eine richtig gute Story wird gemeinsam mit der Werbebotschaft im Gehirn der Zielgruppe gespeichert, erinnert und weitererzählt.
Inhalte:

- Der Wegweiser zur wirkungsvollen Geschichte für jede Zielgruppe
- Wie man mit Storytelling die Emotionen der Kunden anspricht
- Sieben Kontrollfragen für gute Geschichten
- Fünf Schritte zum guten GeschichtenerzählerMit der kostenlosen App "smARt Haufe" wird Ihr Fachbuch interaktiv!

- Augmented-Reality-App für Smartphones und Tablets (iOS und Android)
- App "smARt Haufe" kostenlos im App-Store downloaden
- Buchseiten mit dem Smartphone scannen
- Zusatzinhalte nutzen
4. Auflage 2017
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 6,76 MB
978-3-648-10253-4 (9783648102534)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Werner T. Fuchs
Dr. Werner T. Fuchs gehört zu den Pionieren und führenden Experten für Storytelling und Neuromarketing im deutschsprachigen Raum. Er ist Agenturinhaber und gibt sein Wissen auch als Dozent und Referent weiter.
Vorwort Teil I: Warum erfolgreiches Marketing eine gute Geschichte braucht Der Vorspann - Warum Geschichten aus neurowissenschaftlicher Sicht so wichtig sindEin Neapolitaner in London - Warum Sie Storytelling bereits kennenEin Planer im Wirrwarr - Warum es oft anders kommt, als man denktEin Film beim Psychiater - Warum das Gehirn Informationen als Geschichten speichertSabine und Hänsel - Warum jeder eine andere Geschichte brauchtDas Abenteuer beginnt - Was Sie bei einer guten Geschichte beachten solltenEin Fisch namens Nemo - Warum einfache Geschichten besser ankommenEin Held und seine Helfer - Warum wir bei Geschichten einem festen Schema folgenMit dem Käfer über die Alpen - Wie Sie für jede Zielgruppe den passenden Hintergrund der Geschichte findenEin Auftakt nach Maß - Wie Sie Storytelling mit traditionellen Methoden verknüpfen können und wo die Grenzen liegenDas Set zusammenstellen - Was Sie für eine gute Geschichte brauchenEin Österreicher in China - Warum es einen guten Übersetzer für die Kommunikation brauchtEin Prinz im Weltraum - Warum Kenntnisse großer Erzählsammlungen wichtig sindEin Pilot im Dschungel - Warum Checklisten nur bedingt nützenDie Feinde und Freunde - Wo Sie Storytelling einsetzen könnenEin Hans im Glück - Warum wir auf Zufall bauen solltenEin Mann für alle Fälle - Warum Storytelling so anwenderfreundlich istEin Regisseur in Aktion - Warum Gemeinschaftswerke langweilig sindDer Abspann - Was beim Storytelling wichtig ist und was Sie vermeiden solltenOrte für Aufführungen - Wo Geschichten ihren Ursprung habenEin Beispiel für viele - Warum eine Mustervorlage genügt Teil II: Welche Navigationsinstrumente zu Ihrer Zielgruppe und zu passenden Geschichten führen Das Urthema für Ihre Geschichte finden Was prägte die Zielgruppe am meisten? Einsatzorte für das StorytellingSocial Media - Bühne für den Austausch von GeschichtenVerkauf - Beziehungsarbeit mit GeschichtenLehren und Lernen - Fakten durch Atmosphäre ersetzenWissenschaft - ein neuer Tummelplatz für StorytellingVisual Storytelling - Drehbücher für BilderNachrichten - Kulissen und TitelLeitbilder - Geschichten für VerhaltensmusterDigitales ErzählenNeuer Begriff, alte WeisheitInteraktiv jetzt und früherVideospiele als LehrmeisterNichtlineare Geschichten Neue Medien und HelferAnhang: Gesunder Menschenverstand, Checklisten und GrafikenDer Story-Check ? ein Instrument zur Analyse und Kontrolle des StorytellingCheckliste für Geschichtenerzähler, Drehbuchschreiber und RegisseureVier bildhafte ErinnerungshilfenFünf Schritte zum guten GeschichtenerzählerLiteraturverzeichnisStichwortverzeichnisÜber den Autor

Ein Österreicher in China - Warum es einen guten Übersetzer für die Kommunikation braucht

Mit welcher Note wurden Ihre Kenntnisse in Tomanisch bewertet? Was? Sagen Sie nur, Sie würden diese Sprache weder kennen noch verstehen. Immerhin haben Millionen von Zuschauern sehr wohl kapiert, was Hinkel, alias Charlie Chaplin, in der Rolle des „großen Diktators" dem Publikum zu sagen hatte, obwohl selbst deutsch Sprechende außer „Wiener Schnitzel", „Sauerkraut", „Blitzkrieg" oder „straff" nichts verstanden haben.

Der große Meister im Storytelling, Charlie Chaplin, weiß eben, worum es in der Kommunikation geht. Er ist ein ausgezeichneter Übersetzer von Geschichten in Bilder. Daher zeige ich Szenen aus seinen Filmen, wenn Kunden allzu sehr an die Praxistauglichkeit ausgeklügelter Kommunikationskonzepte glauben, gerade in einer Zeit, in der viele meinen, die Übermittlung einer Botschaft brauche zwingend einen Sprecher. Gerne vertraut man auch darauf, dass es der eigene Sprecher ist, dessen Stimme im lauten Rauschen nicht untergeht. Aber das wird auf Dauer immer unwahrscheinlicher. Bereits 1980 ergaben komplizierte Berechnungen, dass die gesamtgesellschaftliche Informationsbelastung in den USA 99,6 Prozent beträgt. Da den meisten Kommunikationsverantwortlichen und Marketingspezialisten nichts Gescheiteres einfiel, als auf diesen düsteren Befund mit noch mehr Informationen zu reagieren, hat sich die Belastung wohl nicht verringert. Zumal Sir Timothy John Berners-Lee 1994 am Massachusetts Institute of Technology das World Wide Web Consortium gründete und damit für zusätzlichen Schub sorgte.

Aber Kommunikation ist nicht gleich Information, und Information ist nicht das Gleiche wie Kommunikation. Versuchte ich die Unterschiede und Schnittstellen meinen Kunden anfangs noch zu beschreiben, trug dies eher zur Verwirrung als zur Klärung bei. Inzwischen hat sich gezeigt, dass man mit dem Begriffsinventar von Storytelling auf solche akademische Feinabstimmungen verzichten kann, falls man sich auf wenige Glaubenssätze einigt.

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