Jan Delay

Die Biografie
 
 
Heyne (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Dezember 2011
  • |
  • 224 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06717-5 (ISBN)
 
Soul-Rebell und Superstar

Funk-Brother, Pionier des deutschen Hip-Hop, Reggae-Aficionado und Stil-Ikone mit einer klaren politischen Haltung - das alles ist Jan Delay, seit 20 Jahren schillernde Figur in der Musikszene. Die spannende Geschichte dieses unangepassten und vielseitigen Künstlers von den Anfängen im Hamburger Underground, dem ersten großen Hit »Irgendwie, irgendwo, irgendwann« bis zum jüngsten Platin-Erfolg »Wir Kinder vom Bahnhof Soul« erstmals in dieser packenden Biografie.

  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
Heyne
  • 8,35 MB
978-3-641-06717-5 (9783641067175)
3641067170 (3641067170)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Showgeschäft: Superstar Delay (S. 109-110)

Die Entwicklung des Jan Eißfeldt von 2000 bis zu seinem zweiten Soloalbum könnte man so beschreiben: Hip-Hop ist tot (Searching For The Jan Soul Rebels), lang lebe Hip-Hop (Blast Action Heroes), und nun hatte Hip-Hop lange genug gelebt – Zeit für eine Wiedergeburt als Styler, der für seinen perfekten Pop verwendet, was er als Rapper und DJ gelernt hat. Einflüsse zuzulassen, Fremdes verwandeln, eine eigene Haltung ins Spiel bringen. Und Haltung, das hatte in der Szene immer auch etwas mit der Mode zu tun. Schon allein optisch war der Jan Delay von Mercedes-Dance nicht mehr wiederzuerkennen.

Der schluffige B-Boy mit Baggy-Pants, Sneakers, Fred-Perry-Shirt und Baseballmütze war »off«, der coole Entertainer im rosafarbenen Maßanzug, teurer Sonnenbrille und Pepita-Hut war »on«. Als vielleicht einzige Erinnerung an seine Sozialisation im Hip-Hop-Milieu trug Jan Delay 2006 schneeweiße Sneakers von Nike. Vor allem aber trug Jan Delay ein entschiedenes »Ja!« auf den Lippen.

Ein Ja zum Dasein als Popstar, ohne Wenn und Aber und falsche Kompromisse. Zunächst aber nahm Jan erst einmal Anlauf mit der Solo-Karriere, indem er für und mit Kollegen arbeitete, rappte und auflegte. Gegenüber mzee.com erklärte er: »Features habe ich super viele gemacht. Nachdem Blast Action Heroes draußen war, habe ich sogar darüber nachgedacht ein Mixtape zu machen – ›Eißfeldt fährt auf die Feature-Inseln‹ –, wo alle meine Feature-Tracks draufsollten. Ich habe bestimmt im Jahr 2004, nach der Beginner-Platte, ungefähr zehn Features gemacht. Mag nur sein, dass ich unglücklicherweise die Platten gefeatured habe, die nicht so großen Anklang beim Hörer fanden. Aber: ich habe wirklich viel getan. (…)

Dann habe ich mich auch schon auf mein neues Album konzentriert, und von der Studiophase kriegt ja dann natürlich niemand etwas mit.« Tatsächlich werkelte er diesmal wieder fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur nicht rosten, das Feuer am Brennen halten war die Devise. Wohin die Reise gehen sollte, war von Anfang an klar und ist als Text auch auf Mercedes Dance festgehalten: »Ein neuer Jan, ein neuer Anfang / Reggae ist tot, jetzt ist Funk dran«, als Hinweis an all jene, die vergessen hatten, wo Jan herkam: Er war Beginner, Mann, irgendwas fängt er immer an. 2006, da hatte seine völlig losgelöste alte Hauskapelle, die Sam Ragga Band, schon drei eigene Gehversuche unternommen (Loktown Hi-Life, The Sound of Sam Ragga und Situations). Und für das, was Jan Delay vorschwebte, war die Band wegen ihrer Wurzeln im Roots-Reggae einfach nicht geeignet. Kurzerhand gründete er deshalb eine ganz neue Band, Disko No. 1, wie er mzee.com erzählte:

»Die Band wurde quasi für die Platte aus dem Boden gestampft. Einmal brauchte ich eine Band fürs Studio, weil ich auf der Platte viele Livesachen haben wollte. Und ich brauchte eine Band für Live-Auftritte, um das Ganze danach auf der Bühne umzusetzen. Dafür ist diese Band zusammengestellt worden – einfach unter den Gesichtspunkten, weil ich sie: a) alle gerne mag und sie mich mögen, wir sind keine reine Business-Band, b) dass sie nicht nur Funk draufhaben, sondern einfach alles. Ich kann mit ihnen zum Beispiel auch alte Reggae-Sachen spielen und sie sind auch nicht gekränkt, wenn sie mal die ganze Zeit einen HipHop-Loop nachspielen sollen (…) Und eines kann ich sagen: das ist die beste Band der Welt.«

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